http://mit-brustkrebs-leben.phpbb8.de/sitemapindex.xml.gzGepanschte Krebsmedikamente : Brustkrebs, Diagnose - Behandlung - Vor- und Nachsorge
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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Gepanschte Krebsmedikamente
BeitragVerfasst: 10. Dez 2017 21:54 
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Hallo liebe Leserinnen und Leser,

ich weiß nicht, ob es zu diesem Thema bereits einen Block gibt, aber es brennt mir auf der Seele.

Bewusst schreibe ich im öffentlichen Forum mit meinem Alias.

Da ich selbst im Zeitraum 2014 und 2015 zweimal eine Chemotherapie durchlaufen habe interessiert mich eure Meinung zum Medikamentenmissbrauch.

Mein aktueller Stand ist ein Bericht, das man angeblich laut Staatsanwaltschaft die Patienten nicht herausfinden könne, die das gestreckte Chemotherapeutikum erhalten haben.

Von der Lieferung betroffen sind immerhin 37 Arztpraxen, wobei auch hier noch nicht einmal diese veröffentlicht werden. Es heißt die meisten davon in NRW, also wo ich in dem Zeitraum auch behandelt wurde.

Schlimm finde ich auch, dass die Staatsanwaltschaft nicht für die Patienten klagte, sondern lediglich wegen Abrechnungsbetrug. Ist eine manipulierte Chemo für jeden einzelnen Krebserkrankten nicht das katastrophal, schlimmere Vergehen.

Schlimm finde ich auch, dass es weiterhin in der Hand der Ärzte liegt, ob und wie sie die betroffenen Patienten informieren. Ich finde das ist Sache der Staatsanwaltschaft oder wenigstens des Gesundheitsministeriums.
Welcher Arzt gibt gerne zu, dass er mit dem menschenverachtenden Apotheker zusammen gearbeitet hat?

Ich verstehe das alles nicht, deshalb meine Frage. Mit welchen Gefühlen und Gedanken habt ihr diesen Betrug erlebt? :red3:


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 Betreff des Beitrags: Re: Gepanschte Krebsmedikamente
BeitragVerfasst: 11. Dez 2017 13:33 
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Liebe Patricia
Ich finde es auch ungeheuerlich wie die Staatsanwaltschaft, die Ärzte, und auch das Ministerium mit uns Patienten umgehen. Da heißt es dann nur, wie viele auf Grund dessen gestorben sind kann man nicht nachweisen, wie viele deshalb neu erkrankt sind auch nicht. Wer so eine beschissene Chemo bekommen hat, kann jetzt keine ordentliche bekommen weil es nix bringt.
Na super. :girlkotzen:
LG Karin

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 Betreff des Beitrags: Re: Gepanschte Krebsmedikamente
BeitragVerfasst: 11. Dez 2017 19:16 
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Liebe trisha,

mir hätte es den Boden unter den Füßen weggezogen. Eine unbändige Hilflosigkeit. Unter Umständen kann es das Leben kosten. Es sind doch so viele Betroffene. Gibt es noch keine Initiative, die eine Sammelklage oder sowas macht? Es muss doch jemanden geben, der sich für Gerechtigkeit in diesen Fällen einsetzt.
So tief ist die Pharmaindustrie mit den Helferlein gesunken.

Wieder eine Baustelle mehr bei dir.

Das wird noch interessant werden.
Mach's gut, Martina

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 Betreff des Beitrags: Re: Gepanschte Krebsmedikamente
BeitragVerfasst: 11. Dez 2017 21:27 
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Für diesen Apotheker, der mit diesen Medikamenten nur auf Verdienst aus war und dem es total egal war,
ob die Erkrankten versterben, für den gibt es nur eine Strafe : das ist Lebenslang - denn ihm sind die Menschen voll egal

_________________
liebe Grüße ... Ruth

-- Ich gebe die Hoffnung niemals auf, und eines Tages sage ich : Ich bin Krebsfrei --


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 Betreff des Beitrags: Re: Gepanschte Krebsmedikamente
BeitragVerfasst: 12. Dez 2017 04:11 
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eine chemo soll helfen und verdünnt geht das nicht,leider-wenn wohl auch mit weniger nw.
ich bekam meine in nds,aber ob es da auch sowas gab wer weiss.
die strafe sollte auch wegen gefährdung anderer memnschen lauten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Gepanschte Krebsmedikamente
BeitragVerfasst: 12. Dez 2017 18:27 
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Du hast Recht Maike. Die Menschen müßten im Mittelpunkt beim Strafmaß stehen und nicht die Krankenkassen.
LG Karin :bigkiss:

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 Betreff des Beitrags: Re: Gepanschte Krebsmedikamente
BeitragVerfasst: 12. Dez 2017 18:37 
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ihr lieben,
also ich bin fassungslos. allein wenn man sich vorstellt, dass da jemand gepanscht hat - völlig ohne sich über folgen gedanken zu machen - UN-FASS-BAR!

die strafe find ich ehrlich gesagt zweitrangig. es geht doch jetzt in allererster linie um schadensbegrenzung und das würde heißen, dass man patienten informiert, gegebenenfalls genauer untersucht, auch schmerzensgeld auszahlt, weil man hier jemand SCHADEN zufügte, ganz realen schaden. außerdem muss man doch klären, auch für die zukunft, wie kann man so etwas verhindern? wier konnte es unbemerkt bleiben? wer war aller beteiligt?

mich erinnert das FATAL an diesen schrecklichen film: der dritte mann, der in wien spielt. da panscht jemand mit antibiotika - auch um des profites willen und mit fuchtbaren folgen. nur: das ist ein FILM -
und das nun ist REAL.

carmen: geht es dir auch darum, die möglichkeit zu klären, ob du zu den betroffenen gehörst? hat die deutsche krebshilfe dazu etwas zu sagen? pateintenanwaltschaft?

bussis
ilse


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 Betreff des Beitrags: Re: Gepanschte Krebsmedikamente
BeitragVerfasst: 18. Dez 2017 21:03 
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Hallo Ihr Lieben,

Danke für den kleinen Austausch. :bigkiss:

Ich finde das Thema zeigt auch, wie unsere Nachrichten allgemein mit solchen Informationen umgehen. Schwupps ist so ein Thema, welches nicht ganz in unser
"schöne Welt denken" passt - nicht mehr präsent in den Medien.

Wie gesagt, ich glaube auch nicht, dass man nicht jedem einzelnen Patienten die Vergabe zuordnen kann.

Die Chemos werden an eine Apotheke geliefert, der Arzt bestellt mit Termin für einen ganz bestimmten Patienten die Mischung und das soll nicht nachvollziehbar sein?

Ich habe zumindest eine Seite gefunden, wo man per PLZ herausfinden kann, ob die Medis dahin geliefert wurden, was bei mir nicht der Fall sein soll.

Mir tun die Betroffenen, auch die, die noch von nichts wissen unglaublich leid. Wie kann ein Mensch aus Provitgier nur so handeln?

Liebe Grüße


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 Betreff des Beitrags: Re: Gepanschte Krebsmedikamente
BeitragVerfasst: 20. Dez 2017 02:29 
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liebe patricia, diese skrupellosigkeit ist mir auch ein rätsel. unglaublich. würde gerne mal wissen, was in so einem menschen vorgeht.
immerhin gut, dass hinsichtlich der für dich bestellten medis entwarnung besteht.
umarmung,
ilse


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