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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Bin geschockt
BeitragVerfasst: 16. Okt 2014 22:16 
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Liebe Eva,

da kommt jetzt einiges auf dich zu, mal abgesehen von der OP, die ja auch nicht ohne ist. Die Bezeichnung "palliativ" ist natürlich ein harter Brocken; aber auch wenn das irgendwie nach "endgültig" klingt, ist es ja doch zunächst einmal "vorläufig"! Ich hoffe, dass die OP dir Schmerzfreiheit bringt; und die weiteren Therapien sollen die Metas in Schach halten, sodass du noch lange und gut weiterleben kannst!

Ich habe übrigens eine Bekannte, die lebt mittlerweile seit 17 Jahren mit Knochenmetas; wenn die sich zu rühren wagen, werden sie bestrahlt und die Dinger plattgemacht - und sie lebt munter weiter ... so etwas wünsche ich dir auch!

Meine Daumen werden am Dienstag gedrückt sein für dich!

_________________
Herzliche Grüsse von Katarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Bin geschockt
BeitragVerfasst: 20. Okt 2014 15:25 
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Liebe Eva,
ich hoffe Du findest hier meine allerbesten Wünsche noch vor, bevor es morgen zur OP geht.
Alles erdenklich Gute für Dich von Caro

Ich versuche mir jetzt eine Zweitmeinung zur Behandlung meiner Knochenmeta einzuholen. Habe mich für eine Anfrage bei Prof. Diehl, Mannheim entscheiden uND wegen der Möglichkeit einer oder eines "cyber-knife" - Behandlung an die Uniklinik München gewandt.
Ihr findet dazu gute Infos im Internet. München schrieb mir zurück, wenn sie alle Befunde, Berichte und CD von CT und Knochenszinti von mir bekommen, werden Sie mir eine Rückmeldung geben.

Eva und Bammel und alle von uns "Fortgeschrittenen" - wir bleiben voller Hoffnung und kämpfen uns durch.......
:bigkiss:
Caro nochmals......


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin geschockt
BeitragVerfasst: 26. Okt 2014 12:46 
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Hallo meine lieben Daumendrücker,
ich habe die Op gut überstanden und die schlimmste Befürchtung
das es eine Querschnittslähmung geben kann ist Gott sei Dank nicht eingetreten.
Meine linke Hand ist teilweise taub so wie drei Finger.Außerdem die linke Seite vom Hinterkopf noch
Gefühllos.Das kann sich noch bessern, man kann es aber nicht voraus sagen,wie stark der Nerv beschädigt ist.
Aber der Wirbel wurde ersetzt, die Metastase entfernt und der Wirbel mit zwei anderen mit einer Platte verbunden und
verschweisst.In der nächsten Woche wird es ein Team im Brustzentrum besprechen wie es jetzt weiter gehen kann.
Danke erst mal für eure Gedanken Wünsche und Daumendrücker und Kerzen.
man hat wieder so viel gehört . das es einen total verunsichert.Knochenmetas seien die schlimmsten usw.
Ich bin immer froh das ich euch hier als Fachleute habe, die diese Situation kennen.
Ich hoffe es geht Euch gut, habe noch nicht gelesen, gestern erst wieder zu Hause.
LG Eva.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin geschockt
BeitragVerfasst: 26. Okt 2014 14:09 
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liebe eva, danke für deine nachricht. bin froh, dass alels doch einigermaßen gut ging, ist ja "kein lercherlschas", wie wir in wien sagen, wenn etwas doch eine größere sache ist.
dass knochemetas die schlimmsten seien, hab ich noch nie gehört. klarerweise will man sie nicht, man will gar keine, aber du bist sie ja nun los und ich denke, damit ist ein riesenschritt getan.
bist du denn schon daheim?
ich schicke dir viele gute gedanken und die allerbesten wünsche!
ilse


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin geschockt
BeitragVerfasst: 27. Okt 2014 00:53 
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Liebe Eva,

ich bin froh, dass du die OP doch recht gut überstanden zu haben scheinst! Die Empfindungsstörungen in den Händen werden vielleicht mit der Zeit wieder besser, ich hoffe es für dich!

Dass Knochenmetas die schlimmsten sein sollen, habe ich auch noch nie gehört! Eher im Gegenteil, weil Knochenmetas mittels Bestrahlungen eigentlich recht lange Zeit gut in Schach gehalten werden können.

Weiterhin gute Besserung!

_________________
Herzliche Grüsse von Katarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Bin geschockt
BeitragVerfasst: 27. Okt 2014 08:54 
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Liebe Eva,

es freut mich, dass die OP gut verlaufen ist und Du wieder zuversichtlicher bist. Jedenfalls kommen Deine Worte so rüber.

ich lebe bisher seit 3 Jahren mit zunehmenden Knochenmetas. Die machen wir eigentlich am wenigsten Angst. Viuelmehr sorge ich mich wegen der Lebermetas. Damit will ich nicht sagen, dass Knochenmetas harmlos sind. Nein, sie verursachen ja schlimme Beschwerden (aber auch das nicht immer), aber letztendlich sind sie erstmal nicht so bedrohlich wie die Metas in den Organen.

ich habe bisher die gleichen Erfahrungen gemacht, wie Katarina es von ihrer Freundin schreibt. man kann ganz gut mit Knochenmetas leben, wenn man Schmerzmittel nimmt. Auch bei mir wurde immer bestrahlt wenn neue Knochenmetas auftraten oder herumzickten, was heißen soll, dass sie starke Schmerzen verursachten.

gerade war es wieder soweit. Ich habe jetzt meine Bestrahlung (die vierte Strahlentherapie in 3 Jahren) abgschlossen. Und das Ergbebnis: die Schmerzen in der Brustwirbelsäule sind weg. Ich kann die Schmerzmittel wieder reduzieren. ist das nicht großartig? Hier kann ich also aufatmen. Die Metas sind mit Sicherheit platt. Und wenn neue kommen beginnt es eben wieder von vorne. Aber wie gesagt, man kann damit leben, wenn man lernt , mit den Schmerzen umzugehen bzw. sich gut eiinstellen zu lassen.

Ich drück Dich! Erhole Dich erstmal von der OP.

_________________
Liebe Grüße von Bille


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Warte niemals bis Du Zeit hast!

(Aus Afrika, Sprichwort der Thsi)


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin geschockt
BeitragVerfasst: 27. Okt 2014 17:07 
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Liebe Eva,
zueerst einmal freue ich mich für dich, dass du die OP relativ glimpflich überstanden hast. Auchwünsche ich dir von ganzen Herzen,dass die noch bestehenden Taubheitsgefühle ziemlich schnell komplett verschwinden. Sicherlich wird es einige Zeit dauern bis alles wieder so funktioniert wie du es gern haben möchtest. Also versuche dich zu gedulden und überstürze nichts
:jc_you_rock:

_________________
Herzliche Grüße
Birgit

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Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und Kraft daran, um Probleme herum zu reden, anstatt sie anzupacken (Henry Ford)


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin geschockt
BeitragVerfasst: 28. Okt 2014 08:18 
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Beiträge: 649
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Geschlecht: nicht angegeben
Danke für eure Meinungen,
das hat mich wieder beruhigt.Danke das ihr eure Erfahrungen mit mir teilt
und so viel von Euch preis gebt.Liebe Suse liebe Katharina,liebe Bille,liebe
Biggi,
ich hoffe ich habe niemand vergessen.Bille wenn Du von deiner Bestrahlung
berichtest hört sich das so an als würde es zum Leben dazu gehören.
In Zukunft wird es das ja auch. Aber man sieht es nicht mehr so mit Schrecken
wenn man weis das andere auch dadurch mussten und das geschafft haben.
Meine Medikation gefällt mir noch nicht.50er Fetanyl Pflaster und 2 mal tgl.Targin 5 ja auch ein Morphin
und Lyrica 50. 2 mal tgl.Keiner ist so richtig zuständig.Und vom Targin wird mir übel aber ich
brauche e.
s auch gegen die Schmerzen.Novalgin geht zu sehr auf den Magen.
LG Eva


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 Betreff des Beitrags: Re: Bin geschockt
BeitragVerfasst: 28. Okt 2014 23:23 
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Liebe Eva,

ich hatte über 15 Jahre lang Fentanyl-Pflaster, bis mein Darm dadurch so träge geworden ist, dass ich dreimal einen Darmverschluss hatte (musste einmal sogar operiert werden). Nimmst du etwas, um die Darmfunktion in Gang zu halten, z.B. Movicol?

Ein Versuch mit Targin wurde wegen Unverträglichkeit abgebrochen, und vom Lyrica hatte ich grausam zugenommen. Nun bekomme ich Palexia 100/50/100 pro Tag. Damit komme ich einigermassen über die Runden... Und der Darm funktioniert auch wieder annähernd so, wie es sein sollte!

Es ist wichtig, dass die Schmerzmedikation gut eingestellt wird, damit du optimale Schmerzlinderung hast und möglichst keine Nebenwirkungen. Bitte sag dem Arzt, was dir an deinem Schmerzregime nicht passt, ja?

Ich wünsche dir alles Gute!

_________________
Herzliche Grüsse von Katarina

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