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 Betreff des Beitrags: Melatonin spielt im Kampf gegen Brustkrebs Schlüsselrolle
BeitragVerfasst: 17. Aug 2014 00:47 
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Melatonin spielt im Kampf gegen Brustkrebs Schlüsselrolle

Völlige Dunkelheit in der Nacht dürfte für eine erfolgreiche Behandlung von Brustkrebs sehr wichtig sein. Eine Studie aus den USA zeigte nämlich, dass bei Ratten, die nachts schwachem Licht ausgesetzt waren, wodurch die Melatonin-Produktion gehemmt war, praktisch resistent gegen das Brustkrebsmedikament Tamoxifen waren. Die Arbeit wurden in "Cancer Research" publiziert.

Forscher der Tulane University (New Orleans) führten eine Untersuchung mit Ratten durch, die an Brustkrebs erkrankt waren. In der ersten Phase wurden die Tiere einige Wochen lang einem jeweils zwölfstündigen Tag-/Nachtrhythmus ausgesetzt, wobei es nachts stockdunkel war. In der zweiten Phase gab es zwar denselben Rhythmus, jedoch war es in den Nachtstunden nicht stockdunkel, sondern schwaches Licht - ähnlich einem Lichtschein, der unter der Tür durchkommen könnte - brannte.

Es zeigte sich, dass in der zweiten Phase, wo die Melatonin-Produktion durch das Licht gehemmt war, der Krebs praktisch immun gegen die Behandlung mit Tamoxifen war. "Bei hohen Melatoninlevels in der Nacht gehen auch die Krebszellen schlafen, indem sie die wichtigen Wachstumsmechanismen abschalten. Dann sind diese Zellen durch Tamoxifen verwundbar. Aber wenn das Licht brennt und das Melatonin unterdrückt wird, wachen die Brustkrebszellen auf und ignorieren das Tamoxifen", erläuterte Studienautor David Blask. Zusätzlich verzögere und verlangsame das Melatonin selbst die Tumorbildung und dessen Wachstum.

Die potenziellen Auswirkungen auf die Krebsbehandlung seien enorm, so die Forscher. Zusätzlich würden die Ergebnisse auf einen neuen Risikofaktor bei der Entwicklung einer Tamoxifen-Resistenz hinweisen.

(UNIVADIS, 31.07.2014)

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Herzliche Grüsse von Katarina

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