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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: selbstauflösende Fäden
BeitragVerfasst: 17. Jun 2013 22:47 
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Liebe Busenfreundinnen,

ich habe irgendwie Probleme mit dem selbstauflösenden Nahtmaterial. Zuerst dachte ich (und auch meine Onkologin) dass ich eine Pflasterallergie habe. Bei mir wurden die Ränder ober- und unterhalb der Narben knallrot. Nach meiner Brustamputation wurden die beiden Nähte mit Leukopor Plasterstreifen abgeklebt, weil es so flachere Narben geben soll. Nachdem es rot wurde habe ich nicht mehr abgeklebt. Das ist inzwischen zwei Wochen her. Es ist aber nicht besser geworden. Es ist noch sehr rot an den Stellen wo die Knoten der Fäden sind. Kann man allergisch gehen das Nahtmaterial seiin?

Irgendwo hier im Forum habe ich gelesen, dass die Knoten gekappt werden. Ist das immer so? Mir hat man nichts davon gesagt. Im Faltblatt, dass ich nach der Brust-OP mit nach Hause bekam, steht drin, dass sich die Fäden nach ca. 12 Wochen aufgelöst haben. Bei der ersten Amputation vor zwei Jahren wurden auch keine Knoten gekappt.

Ich bin jetzt unsicher. Auf jeden Fall ist nach 6 Wochen immer noch alles rot. Ist das normal? Wegen Wundheilungsstörungen hatte ich am Anfang auch ein Antibiotikum.

LG Bille

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Liebe Grüße von Bille


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 Betreff des Beitrags: Re: selbstauflösende Fäden
BeitragVerfasst: 17. Jun 2013 23:02 
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Liebe Bille,

ganz sicher bin ich mir nicht; wenn es immer noch so rot ist, obwohl du die Pflaster vor zwei Wochen entfernt hast, würde ich das mal zeigen gehen. Allergisch reagieren kann man allerdings gegen alles, wohl auch gegen selbstauflösendes Nahtmaterial.

Die Knoten werden bei selbstauflösendem Material normalerweise nicht gekappt; zu beachten auch, dass bei dir "erst" sechs Wochen vergangen sind, im Faltblatt aber von zwölf Wochen für die Auflösung der Fäden die Rede ist.

Wenn du dich unsicher fühlst, lass doch mal einen Arzt einen Blick darauf werfen, ja? Hat ja keinen Sinn, dass du dir unnötig Sorgen machst! Alles Gute dir!

Herzliche Grüsse,

Katarina

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Herzliche Grüsse von Katarina

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 Betreff des Beitrags: Re: selbstauflösende Fäden
BeitragVerfasst: 18. Jun 2013 00:32 
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huhu bille!
ich hatte einen faden, der sehr lange brauchte (fast 3 monate), aber ich denke, dass 6 wochen auf jeden fall zu kurz ist. würde es aber einen arzt anschauen lassen, es ist doch eine große naht.
busserl
ilse


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 Betreff des Beitrags: Re: selbstauflösende Fäden
BeitragVerfasst: 18. Jun 2013 03:58 
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Liebe Bille

Ich denke, dass die Knoten als Reizfaktor die Rötung verursachen. Man kann die Knoten ohne weiteres kappen, da ja die selbstauflösenden Fäden, in der Haut liegen. Es dauert tatsächlich mindestens 3 Monate bis sich die Fäden aufgelöst haben. Ich habe bei mir nach der Ablatio die Knoten nach drei Wochen gekappt, da sie mich gestört haben.

Ich würde es mal abklären lassen. Eine Allergie ist auch nicht auszuschliessen.

Liebe Grüsse
Ursula

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LG Ursula
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 Betreff des Beitrags: Re: selbstauflösende Fäden
BeitragVerfasst: 18. Jun 2013 05:05 
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Liebe Bille,

meine selbstauflösenden Fäden, sind am letzten Donnerstag allesamt gekappt worden.
Die in der Leiste hatten sich zum Teil schon verabschiedet, was ja auch kein Wunder ist, da der Body dauernd daran gescheuert hat. dadurch war die Umgebung auch leicht gerötet, es kam mir manchmal fast wie entzündet vor, war es aber nicht. Alles gut verheilt. Nachdem die Fadenreste weg waren, war alles gut. Ich habe eine Pflasterallergie, na sagen wir mal lieber Allergie gegen derartige Materialien,denn ich habe schon auf einen Kunststoffschlauch reagiert, der nach einer OP eine Weile über meinem Oberschenkel lag.
LG Rotraut


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 Betreff des Beitrags: Re: selbstauflösende Fäden
BeitragVerfasst: 18. Jun 2013 06:31 
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Liebe Bille,

oh wie unangenehm ! Magst du die geröteten Stellen vielleicht mal deinem Arzt zeigen ? Möglicherweise kann er dir eine Salbe verschreiben, so dass es besser heilt ?!

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Liebe Grüße
Sandra

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 Betreff des Beitrags: Re: selbstauflösende Fäden
BeitragVerfasst: 18. Jun 2013 07:04 
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Meine Erfahrung war auch, dass Selbstauflösend nicht heißt das sie von alleine abfallen; meine sollten angeblich am Pflaster haften bleiben. Aber bei mir war nichts gerötet; ich hab so lange immer eine Kompresse lose aufgelegt. Aber sicher überlässt Du die Stellen ja auch nicht direkt Deiner Kleidung das da etwas scheuern könnte!

Ich würde die Stellen schon mal ansehen lassen ob Du evtl. eine besondere Narbenpflege betreiben kannst ?

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Liebe Grüße Jutta
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 Betreff des Beitrags: Re: selbstauflösende Fäden
BeitragVerfasst: 18. Jun 2013 11:02 
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Ihr Lieben,

danke für Eure Antworten! Es ist wirklich auffällig, dass die Rötung im Bereich der dickeren Knoten sind. Das sieht aus wie eine Entzündung, ist aber glaube ich keine, weil es nicht heiß ist. Die Entzündung hatte ich ja während der Wundheilungsstörung. Die fühlte sich ganz anders an. Meiner Onkologin hatte ich das schon zweimal gezeigt und einmal meinem Hausarzt. Meinem Hausarzt vor einer Woche. Der meinte, das würde gut aussehen. Meine Onkologin hatte das eine Woche zuvor angesehen und sprach von Pflasterallergie. Da hatte ich auch noch eine nässende Hautblase, wohl vom Plaster. Die wurde dann mit Mull abgedeckt. Das Plaster nehme ich schon seit drei Wochen nicht mehr. Wahrscheinlich muss ich einfach nur Geduld haben, was mir manchmal schwer fällt. Ich hatte es kaum erwarten können, wieder symetrisch zu sein und jetzt macht die Narbe solche Probleme. Komischerweise vor allem die, wo amputiert wurde. Die andere Seite, wo die Amputation vor 2 Jahren war und nur korrigiert wurde (Hauttasche entfernt) da habe ich weniger Probleme. Nur eine Stelle unter einem größerern Knoten. Da ist ansonsten über und unter der Narbe alles schön weiß. Aber links.........neee............das ist nicht schön :-(. Dabei hatte ich auch Arnika C30 genommen!

Liebe Grüße Bille

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Zuletzt geändert von Bille am 18. Jun 2013 11:06, insgesamt 2-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: selbstauflösende Fäden
BeitragVerfasst: 18. Jun 2013 11:04 
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Jutta, Narbenpflege betreibe ich. Ich habe etwas von der Apothekerin empfohlen bekommen. Kann Dir jetzt aber den Namen nicht sagen, weil ich hier gerade am Arbeitsplatz schreibe. Ich nehme aber auch Bi-Oil. Das macht die Narben ganz geschmeidig.

LG Bille

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 Betreff des Beitrags: Re: selbstauflösende Fäden
BeitragVerfasst: 18. Jun 2013 11:42 
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Als "normale"Narbenpflege ist mir Bepanthen AUGENsalbe empfohlen worden. Meiner Tochter eine die kostet stolze 30 Euro die Tube was sie sich eigentlich nicht leisten kann. Sie hat die Narbenkorrektur nach der Schilddrüsen-OP gehabt und das wird schon wieder wulstig. Deswegen hab ich gedacht wegen dieser Rötung gäbe es evtl. auch eine ganz spezielle Salbe ?

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