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 Betreff des Beitrags: Diagnose von Knochenmetastasen
BeitragVerfasst: 16. Okt 2013 12:53 
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Bei zwei Frauen in unserer Gruppe sind jetzt nach jeweils etwa 13 Jahren nach Erstdiagnose Knochenmetas entdeckt worden. :cry:
Beides Mal eher zufällig. Das macht mich nachdenklich, was die Effizienz der Nachsorge anbelangt. Und es macht mir selbst Angst [smilie=confused-smiley-013.gif]
Gibt es Hinweise auf Knochenmetas im Blut?

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Herzlichst, Madeleine

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 Betreff des Beitrags: Re: Diagnose von Knochenmetastasen
BeitragVerfasst: 16. Okt 2013 15:22 
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liebe madeleine, es gibt die - recht uneindeutigen und umstrittenen - tumormarker. sie können etwas anzeigen, können auch falsches anzeigen (also aus anderen gründen erhöht sein), oder nicht anzeigen. manche ärzte halten davon viel, andere nichts.
ich denke, eine unsicherheit bleibt wohl bestehen, ich selbst fürcht mich auch, wenns mich wo zwickt.

die frage ist immer, wann macht es sinn, in den befunduings und prüf-marathon einzusteigen, ich hatte einmal wegen kreuzweh von MRT bis szinti und CT alle register und es dauerte 6 wochen, bis glücklicherweise "nix" gefunden war.

ich dachte immer, wenns zwickt, geh ich gleich zum arzt, aber auch die ärzte sind da manchmal geteilter meinung, wie viel kontrolle sinn macht.

13 jahre nach erstdiagnose - das schreckt einen schon.

ich wünsche den beiden und natürlich vor DIR und uns allen das beste.

herzlich
ilse

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ich suche nicht des lebens sinn, weil ich dieser selber bin (ilse kilic)


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 Betreff des Beitrags: Re: Diagnose von Knochenmetastasen
BeitragVerfasst: 16. Okt 2013 16:51 
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Liebe Madeleine,

leider, leider schützt uns nichts wirklich davor, dass sich doch irgendwann etwas entwickelt. Den Tumormarkern traue ich ganz persönlich nicht so recht, ist doch mein zweiter Tumor gewachsen, ohne dass die es angezeigt haben. Sich selber aufmerksam betrachten und wenn etwas merkwürdig scheint, zum Arzt und es untersuchen lassen.
So kann man hoffentlich frühzeitig genug entdecken, wenn etwas im Argen ist.
Nur, nach so langer Zeit, denkt man nicht mehr so daran und wird nachlässiger, denke ich.
Den beiden Mädels wünsche ich alles Gute, Knochenmetas sind ja relativ gut behandelbar. Aber, die Angst bei uns allen ist doch mehr oder weniger für den Rest des Lebens vorhanden, spätestens, wenn was zwickt, wird man wieder daran erinnert. Mögest du viele schöne Zeiten haben, in denen der Krebs keine Rolle spielt.

Liebe Grüße von Rotraut


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 Betreff des Beitrags: Re: Diagnose von Knochenmetastasen
BeitragVerfasst: 16. Okt 2013 17:27 
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Hallo Madeleine,
ich glaube auch, dass es vielen wenn nicht sogar allen von uns so geht. Wenn es mir im Rücken weh tut, muß ich mich mächtig zusammenreißen, um nicht gleich im Internet nachzusehen, wie sich Knochenmetas bemerkbar machen. Ach ja, dieses Kopfkino. Aber wer von uns weiß schon was kommt. Also Kopfkino ausschalten und sich das Leben schön machen.
Ganz liebe Grüße an die beiden Mädels
Klauschi

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 Betreff des Beitrags: Re: Diagnose von Knochenmetastasen
BeitragVerfasst: 16. Okt 2013 18:39 
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liebe rotraut, ich trau den markern auch nicht, aber: über eines sind sich die ärzte und ärztinnen einig: eine lokale oder regionale erkrankung wird von diesen ganz ganz selten agezeigt. will sagen: bei einem tumor in der brust, egal ob ersterkrankung oder (wie leider bei uns) zweiterkrankung, sind diese fast nie erhöht. im falle einer metastasierung schaut das (laut markerstudie dr. stieber, die ich mal gegoogelt habe) schon anders aus (auffällige marker bei ca. 80%, wobei der begriff auffällig eigentlich nur bei regelämäßiger bestimmung sinn macht).

ansonsten: angst ist ein teil dieser erkrankung und wir müssen wohl mit dieser angst leben. und diese auch ausblenden und trotzdem auf uns aufpassen.

bussis
ilse

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 Betreff des Beitrags: Re: Diagnose von Knochenmetastasen
BeitragVerfasst: 16. Okt 2013 23:28 

Ich kenn das leider auch. Mein Gott wie oft habe ich schon gegoogelt , wenn's irgendwo gezwickt hat. Gerade bei Knochenschmerzen. Die Angst wird uns ein leben lang begleiten. Leider !


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Diagnose von Knochenmetastasen
BeitragVerfasst: 18. Okt 2013 14:07 
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Hallo Ilse,

na prima, die Töchter werden erkannt, die Mutter nicht, mmmmhh.
Hab ich noch nicht gehört bisher, finde es aber -auch für meinen Kopf- sehr interessant, wäre ja schon schön, bei Metastasen 80% ist ja schon eine Aussage.
Also, auch wenn ich denen nicht traue, lasse ich sie immer wieder testen.

Bussi Rotraut


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 Betreff des Beitrags: Re: Diagnose von Knochenmetastasen
BeitragVerfasst: 23. Okt 2013 18:01 
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Ilse, ich gebe Dir Recht. Mein Tumormarker ist laut meiner Ärztin ein wichtiger Indikator für meinen Verlauf mit Knochenmeta. Seit sie diagnostiziert wurde, ist er erhöht. Gerade heute habe ich den neuen Wert bekommen, der alle 4 Wochen überprüft wird. TM 50,6. Vor 4 Wochen 50,1. Also ziemlich gleich geblieben. Das ist gut. Seit der Bestrahlung der Meta ist er nicht höher als 51 gewesen. Aber er geht auch nicht runter.

Als ich noch keine Knochenmeta hatte war mein Tumormarker bei 36. Es ist also ganz klar ein Zusammenhang zu sehen. So sieht es meine Onkologin. Sie ist auch der Meinung, dass die Metas andere Signale aussenden als ein Ersttumor bzw. ein Rezidiv in der Brust.

LG Bille

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Liebe Grüße von Bille


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 Betreff des Beitrags: Re: Diagnose von Knochenmetastasen
BeitragVerfasst: 23. Okt 2013 22:41 
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Also meine Marker waren trotz Metastasen in der Leber (60 % der Leber befallen) und Knochenmetastasen im Normbereich. Wenn die also mal was anzeigen habe ich vermutlich mehr Krebszellen im Körper als Gesunde...

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Liebe Grüße
Gaby


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 Betreff des Beitrags: Re: Diagnose von Knochenmetastasen
BeitragVerfasst: 25. Okt 2013 12:52 
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Gaby, mir sagte meine Ärztin, dass der Verlauf entscheidend wäre, also wenn eine Bewegung drin ist, so wie bei mir. Dann ist das wohl ein Indikator.

Wenn Du aber von Anfang an Metas hattest und von Anfang an keinen erhöhten TM dann ist es vielleicht doch anders, als wenn man wie ich, die Metas erst später kriegt. Bei mir ist ganz klar zu sehen, dass der TM nach der Meta angestiegen ist und jetzt auch so bleibt. Jetzt ist also auch keine Bewegung mehr drin. Kommt vielleicht mit der nächsten Meta. Aber das letzte ist nur eine Überlegung von mir.

Liebe Grüße von Bille

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