http://mit-brustkrebs-leben.phpbb8.de/sitemapindex.xml.gzLymphdrainage nach BK: Was hilft bei Lymphödemen? : Lymphknoten, Lymphödem und Lymphdrainagen
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 Betreff des Beitrags: Lymphdrainage nach BK: Was hilft bei Lymphödemen?
BeitragVerfasst: 6. Mär 2013 07:23 
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Zitat:
Nach einer Brustkrebs-Operation leiden viele Patientinnen unter starken, schmerzhaften Schwellungen an den Armen oder im Achselbereich. Dagegen können Lymphdrainagen wirken. Bei dieser Therapie gibt es allerdings einiges zu beachten.
Etwa 74.000 Frauen erkranken jährlich an Brustkrebs. Bei der Operation werden, je nach Aggressivität des Tumors, auch Lymphknoten teilweise oder ganz entfernt, um die Bildung neuer Metastasen zu verhindern. Dadurch wird der Fluss der Lymphe unterbrochen und es können sich Lymphödeme bilden. Das bedeutet: Die Lymphflüssigkeit kann nicht mehr abfließen und staut sich im Arm. Der Arm schwillt an und fühlt sich schwer an.
Um dies nach Möglichkeit zu verhindern, wird heute bei einer Brustkrebsoperation der sogenannte „Wächterknoten“ (Sentinellymphknoten) im Achselbereich entfernt und sofort untersucht. Werden im Wächterknoten keine Krebszellen gefunden, hat der Tumor wahrscheinlich noch nicht gestreut und die restlichen Lymphknoten werden nicht entfernt.
Ein Lymphödem entwickelt sich schleichend...(BR)
Bericht


LG Edith


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 Betreff des Beitrags: Re: Lymphdrainage nach BK: Was hilft bei Lymphödemen?
BeitragVerfasst: 6. Mär 2013 08:54 

Hallo, Ihr Lieben,

was ich auch bei diesem Artikel wieder vermisse, ist, die wichtige Tatsache zu erwähnen, dass

nach einer BK-OP, das erste halbe Jahr entscheidend ist, mittels Lymphdrainagen, Kollateralbahnen für den Lymphabfluss auszubilden!

Ergo, ist immer eine prophylaktische Lymphdrainage wichtig!
Und nicht erst dann mit einer Behandlung anzufangen, wenn das Kind bereits in den Brunnen gefallen ist!

Mir bleibt nichts anderes übrig, als immer wieder auf diesen Umstand hinzuweisen.
Ein Jahr und vier Monate nach den OP's "erwischte" mich das Lymphödem, was zur Folge hat, dass ich seit Jahren und für die Zukunft, mindestens einmal die Woche zur Drainage darf.
Und ich darf mich mit anderen Nicht-Fachärzten rumschlagen, die nach "In-Augenscheinnahme" glauben, ihr Urteil fällen zu dürfen, dass ich gar kein Ödem habe!

Weil es diskret ist, am Arm nur minimal und hauptsächlich im hinteren Achselbereich, weil die Missempfindungen, die Schwere und gelegentlich Schmerzen nun mal nicht sichtbar sind und mit "nur" einmal wöchentlich durchgeführter 45 Minuten-Drainage, sozusagen, "im Griff habe".
Bis jetzt.

Aktuell habe ich einen grippalen Infekt und mein Lymphtherapeut bestätigte gestern meine Vorstellung, dass mir bestimmte Bereiche an Arm und Achsel, bzw. Ober-Brustbereich leicht schmerzen, weil mehr Lymphe zum Abwehren gegen diese Erkältung im Körper ist.

Weil es mir psychisch immer noch nicht besser geht, ich auf einen Platz in einer Klinik warte, bin ich doch schon ein wenig entmutigt bei dem Gedanken, dass da wieder ein Arzt der Meinung sein könnte, ich hätte ja gar kein Lymphödem.
Die alten, doch recht traumatischen Erfahrungen in der psychosomatischen Reha von vor drei Jahren, gewinnen gerade leider wieder etwas mehr Realität.

Es ist wirklich "interessant":
Die internistische (auf den Körper bezogene) Medizin, erkennt nur wenig den Einfluss der Psyche an.
Und umgekehrt, nimmt die psychische Fachrichtung, die körperlichen Schmerzen und Beschwerden nicht wirklich akzeptierend wahr.

Fast scheinen diese Richtungen gegeneinander zu konkurrieren, bzw. haben ihre Probleme damit, die wichtige "Korrespondenz" beider "Systeme" wahrzunehmen, zu würdigen und entsprechend in ihrer Behandlung zu kombinieren bzw. zu integrieren.

Wir sind da immer wieder noch auf einem Weg.
Ob es in unserer Gesamtform des Gesundheitswesens, dass selbst an vielen Stellen krankt, eine Entwicklung geben wird?
In welche Richtung?
Und was ist meine Beteiligung, mein Einfluss, als Patient daran?
Denn schließlich bewegen ich mich in einem sehr lukrativen Wirtschaftsbereich.

Die Hoffnung möchte ich nicht aufgeben, für einen Weg, der sich ständig neu entwickelt, und auf dem ich persönlich, die und das Wichtigste bin.

Habt eine gute Zeit, und gebt acht auf Euch, ja?
Alles Liebe

Grüße,
Ute


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Lymphdrainage nach BK: Was hilft bei Lymphödemen?
BeitragVerfasst: 6. Mär 2013 22:54 
Administratorin
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Registriert: 11.2010
Beiträge: 8233
Wohnort: Vorderthal (Schweiz)
Geschlecht: weiblich
Liebe Ute,

danke, dass du wieder einmal darauf hingewiesen hast, dass man die Behandlung von Lymphödemen möglichst schon vor deren Entstehung aufnehmen sollte! Das ist so wichtig!

Mir scheint manchmal auch, dass die verschiedenen medizinischen Disziplinen miteinander in Konkurrenz stehen, statt ergänzend im Interesse der Patient/innen tätig zu sein. Es wird wohl noch viel Zeit brauchen, bis Ärzt/innen die ihnen anvertrauten Menschen wirklich als Ganzes - Körper, Geist und Seele - wahrzunehmen imstande sind. Allerdings habe ich den Eindruck, da ist vieles in Bewegung geraten, was mich persönlich doch hoffnungsvoll stimmt.

Unser Beitrag als Patientinnen besteht vielleicht auch darin, dass wir uns nicht entmutigen lassen und unsere Ärzt/innen immer wieder behutsam auf solche Zusammenhänge aufmerksam machen. Im Sinn von: "Könnte es nicht sein, dass ... ?" Manche Mediziner/innen scheinen das Gefühl zu brauchen, sie seien von selbst auf diese Idee gekommen ;-) Mir macht es nichts aus, ihnen diese Ehre zu überlassen; Hauptsache, sie hören auf damit, kranke Menschen nur als "Fälle" zu betrachten!

Ich wünsche dir und all unseren Busenfreund/innen eine gute Nacht!

Herzlich, Katarina

_________________
Herzliche Grüsse von Katarina

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