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 Betreff des Beitrags: Jeder 10. Krebskranke raucht nach der Diagnose weiter
BeitragVerfasst: 17. Aug 2014 00:53 
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Jeder zehnte Krebskranke raucht auch Jahre nach der Diagnose weiter

Eine Krebsdiagnose führt nicht automatisch zu einem gesünderen Lebensstil. Wie eine Studie von Wissenschaftlern aus den USA zeigte, bleibt etwa jeder zehnte Krebspatient auch Jahre nach der Diagnose noch Raucher. Die Untersuchung wurden in "Cancer Epidemiology, Biomarker & Prevention" veröffentlicht.

Ein Forscherteam unter der Leitung von Lee Westmaas von der American Cancer Society analysierte Daten von 2.938 Patienten neun Jahre nach ihrer Diagnose. Dabei stellten sie fest, dass 9,3 Prozent der Teilnehmer immer noch rauchten, 83 Prozent davon täglich. Im Durchschnitt wurden 14,7 Zigaretten pro Tag konsumiert.

Am stärksten verbreitet war das Rauchen unter Patienten mit Blasenkrebs, 17,2 Prozent von ihnen griffen zur Zigarette. Danach folgten Lungen- (14,9 Prozent) und Eierstockkrebs (11,6 Prozent). Bei Melanomen waren es 7,6 Prozent, bei Nieren- 7,3 und bei Darmkrebs 6,8 Prozent.

Jeder vierte Raucher gab an, im darauffolgenden Monat mit dem Rauchen aufhören zu wollen. Diese Bereitschaft war aber geringer, wenn die Betroffenen jünger, weniger gebildet und weniger einkommensstark waren sowie mehr Alkohol konsumierten.

"Das Rauchen kann zu neuen Mutationen bei Überlebenden von Krebs führen, die sekundäre oder zusätzliche primäre Tumoren auslösen können. Außerdem kann es die physischen Funktionen beeinträchtigen und die Effektivität von Therapien beeinträchtigen", kommentierte Roy Herbst von der Yale University. Man müsse diesem Problem daher Beachtung schenken und Gegenstrategien entwickeln.

(UNIVADIS, 12.08.2014)

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Herzliche Grüsse von Katarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Jeder 10. Krebskranke raucht nach der Diagnose weiter
BeitragVerfasst: 27. Aug 2014 07:44 
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hallo
der chemofacharzt bei uns raucht.und als ich ihn mal ansprach auf den bezug bk und rauchen. er nein da ist kein zusammenhang !
was stimmt ?
mein gefühl sagt eindeutig rauchen schadet !
ich kriege juckaugen,asthma...
aber es ist die sucht,jeder verteildigt seine sucht.
ich kenne bk frauen ,die nach wie vor der chemo rauchen.
ich kann es nicht verstehen.
es gibt asthmatiker,viele-das bild alleine- dei sprühen ihr spray und greifen dann zur zigarette.
in kh herz,lungenkrebs frisch operierte rauchen im flur, nein,,,, !
das war ein film im tv vor 6 j. ca und ärzte waren zt verzweifelt,die hatten ja gerade die raucher operiert,zt eine lunge entfernt.
aber deine schöner beitrag wird nicht die betroffenen dazubringen aufzuhören.
LEIDER LEIDER
schwangere,stillende frauen ,,, RAUCHEN
meine schwägerin bestes beispiel-sie stillte nur zwischen dem stillen.
schimpfte aber über nicht wirkende hustenmittel,pflanzliche.
mein bruder raucht in der wohnung als ob das nikotin nicht in die wände geht.
ENTSCHULDIGUNG;ich bin asthmatiker und nichtraucher.
FÜR MICH sind raucher auch menschen mit seelen !!!


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 Betreff des Beitrags: Re: Jeder 10. Krebskranke raucht nach der Diagnose weiter
BeitragVerfasst: 27. Aug 2014 15:37 
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nunja, es ist halt eine sucht und keine blöde Angewohnheit.
ich habs geschafft, nach der zweiten chemo aufzuhören. im Oktober werden es 7 jahre.
viele schaffen es nicht, eben weil es eine sucht ist und die ist oft stärker als jede Vernunft.


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 Betreff des Beitrags: Re: Jeder 10. Krebskranke raucht nach der Diagnose weiter
BeitragVerfasst: 1. Sep 2014 23:43 
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HALLO
ich habe meinen text nochmal gelesen. er klingt sehr direkt und ich schreibe nochmal um zu sagen; ES IST MEINE MEINUNG U ES SOLL NIEMAND BELEIDIGEN:
MAIKE WÖLFIN


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 Betreff des Beitrags: Re: Jeder 10. Krebskranke raucht nach der Diagnose weiter
BeitragVerfasst: 2. Sep 2014 18:56 
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Ich bin mir ziemlich sicher, dass viele Menschen noch nicht realisiert haben, dass man mit jedem Zug aus der Zigarette PURES GIFT einzieht. Ob man davon nun Brustkrebs bekommt, ist wahrscheinlich von vielen Faktoren abhängig (Glück, Pech, Gene usw.) Aber wer die Statistiken von Lungenkrebs und Kehlkopfkrebs ansieht, sollte wissen, dass er beim Rauchen mit dem Leben spielt. Das glauben viele nicht, wollen es nicht, können es nicht und reden dann von "Helmut Schmidt hat ja auch ..." Und man sollte auch wissen, dass BK-Kranke auch Lungenkrebs bekommen können.

Klar wird das Rauchen bei vielen zu einer Sucht. Sie können nicht anders, lassen sich die Beine amputieren oder bekommen COPD, müssen sich - wie Roland Kaiser - eine neue Lunge transplantieren lassen. Oder ein neues Herz. Komisch ist allerdings, warum die meisten dann doch aufhören können, wenn ihnen ein Arzt streng wie zu einem kleinen Kind sagt: "Wenn Sie so weitermachen, erleben Sie das nächste Jahr nicht mehr." Warum nicht Eigenverantwortung übernehmen?

Rauchen ist PURES GIFT! Vor 20 oder 30 Jahren wusste man das in dem Ausmaß noch nicht so gut wie heute: "Nicht so gut für die Gefäße", oder "5 am Tag geht doch" hieß es damals; Gegner waren Moralisten.

Karin :-))

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 Betreff des Beitrags: Re: Jeder 10. Krebskranke raucht nach der Diagnose weiter
BeitragVerfasst: 2. Sep 2014 21:58 
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Ich habe nie geraucht, kann deshalb eigentlich nicht mitreden, aber ich esse trotz fortgeschrittenem BK nach wie vor Süßigkeiten, obwohl ich weiß, das Zucker dem BK nutzt und mir schadet. Man muss schon sehr asketisch sein um auf alles was schadet zu verzichten - ohne zu wissen ob es wirklich hilft. Es geht ja auch um Lebensqualität und für Raucher gehört dazu eben eine Zigarette und für mich Lakritz und Schokolade

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Liebe Grüße
Gaby


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(Teresa von Ávila)


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 Betreff des Beitrags: Re: Jeder 10. Krebskranke raucht nach der Diagnose weiter
BeitragVerfasst: 2. Sep 2014 23:51 
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also, ich rauche.

ich glaube nicht, dass es für mich eine sucht ist, aber ich habe mir das schon überlegt, ob ich darauf verzichten will. während der chemo hatte ich aufgehört. und nach meiner ersten erkrankung habe ich fast 2 jahre nicht geraucht.
ich weiß nicht, wieso beim rauchen der schädigende aspekt angeblich so im vordergrund steht, jetzt zb. im vergleich zu alkohol. da heißt es doch auch: gelegentlicher genuss ist okay. und beim fett und beim süßen ebenfalls! oder beim übergewicht!

ich würde es ziemlich seltsam finden, wenn ein arzt sagt, wenn ich dies oder das tue, erlebe ich das nächste jahr nicht. ein arzt sagte meiner freundin wegen ihres übergewichts, dass sie ihren sechzigsten geburtstag nicht erlebt, wenn sie nicht abnimmt. sie war damals 56 jahre alt und stinksauer und ich verstehe das - wie soll ihr das helfen?

ich glaube, es ist einfach eine frage der menge - wie bei allem.
nein, niemand raucht aus jux und tollerei kette, niemand säuft bis zum umfallen, weils so lustig ist, niemand hat 120 kilo, weils spaß macht usw. dahinter stecken probleme, oft auch gesellschaftliche (stress zum beispiel). ich finde es nicht gut, wenn den menschen, die ein angebliches fehlverhalten zeigen, auch noch angst gemacht wird.

und dann ist noch das: ich glaube, wir menschen wollen gerne glauben, dass wir, wenn wir alles gut und richtig machen, vom schicksal sanfter angefasst werden. wir wollen glauben, dass wir, wenn wir uns gesund ernähren, keine gifte zu uns nehmen, sport machen, dass wir dann eher gesund bleiben. aber wir haben eben nicht die kontzrolle über alles, was uns passiert. das heißt nicht, dass es egal ist, NEIN! wir sollen schon sorgsam mit uns umgehen. aber ein bisschen "die zügel schleifen lassen" kann manchmal besser tun, als sich genüsse zu verbieten.

nehmt mirs nicht übel, es ist meine ehrliche meinung. hoffentlich bin ich niemandem zu nahe getreten.

gesundheit sei uns allen so gut wie möglich beschert!
alles liebe
ilse


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 Betreff des Beitrags: Re: Jeder 10. Krebskranke raucht nach der Diagnose weiter
BeitragVerfasst: 2. Sep 2014 23:58 
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als ich vor mehr als 30 jahren anfing zu rauchen, da wusste ich sehr wohl, dass rauchen ungesund, ja giftig ist.
und ich kann mir bei bestem willen nicht vorstellen, dass das jemand nicht "weiß".
das ist dann höchstens "schönreden", um das schlechte gewissen zu kompensieren.

ich habe es geschafft aufzuhören. jede sucht kann man bekämpfen, mal mit mehr erfolg, mal mit weniger erfolg. aber eins habe ich mir fest vorgenommen und ich freue mich, es nicht geworden zu sein. ich wurde kein militanter Nichtraucher :dancingbanana: . die sind für mich die schlimmsten!


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 Betreff des Beitrags: Re: Jeder 10. Krebskranke raucht nach der Diagnose weiter
BeitragVerfasst: 3. Sep 2014 00:08 
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Ich bin gerade mit einer Leidensgenossin in Urlaub. Wir kennen uns aus der Selbsthilfe. Sie hat mich letztes Jahr mehrmals in der Chemo besucht. Sie raucht. Mehrfach hat sie seit ich sie kenne versucht aufzuhören. Geschafft hat sie es bislang nicht, obwohl es ihr auch finanziell helfen würde, denn sie lebt von Hartz 4. 50 % ihres Urlaubsbudgets ist für Tabak drauf gegangen. Wenn sie nicht raucht, ist sie ein Nervenbündel.

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Liebe Grüße
Gaby


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 Betreff des Beitrags: Re: Jeder 10. Krebskranke raucht nach der Diagnose weiter
BeitragVerfasst: 3. Sep 2014 01:02 
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bei meiner zweiten krebsoperation am arm hab ich etwas unglaubliches erlebt.

mir gegenüber lag eine frau, knapp 70 jahre alt, seit über 50 jahre Raucherin, mit operiertem wirbelkörper.
die op war schon einige tage vorbei, aber ihr zustand verschlechterte sich. sie konnte nicht aufstehen, weil ihr die beine wegsackten, das essen im bett war eine einzige sauerei, da sie vor lauter zittern alles verschüttete. sie hatte schmerzen, die sich mit Schmerzmittel kaum bis gar nicht einstellen ließen. sie schwitzte, was alle auf die schmerzen zurückführten.
sie verzweifelte immer mehr, weil es ihr nach der op um soviel schlechter ging als vor der op.

bei der Visite sagte ihr operierender Arzt: "gute frau, sie haben einen entzug". drehte sich zur schwester um, wo er wusste das sie raucht und meinte, sie soll die frau mitnehmen wenn sie rauchpause macht. so kam die frau auf 3-4 Zigaretten am tag. 2 tage wurde sie mit dem Rollstuhl gefahren, dann konnte sie schon zu fuß gehen. und dann ging es stätig bergauf mit ihr. das zittern legte sich wie das schwitzen. die Medikamente schlugen an und 1 Woche später verließ sie zu fuß das Krankenhaus und ging zum Krankenwagen, der sie zur Reha fuhr.

ich hätte nie gedacht, dass nikotinentzug körperlich so stark sein kann. es soll sehr selten sein, aber es kommt vor.

das soll kein Plädoyer fürs rauchen sein, aber zeigen, dass diese nikotinsucht nicht so lapidar abgewertet werden soll.


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