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 Betreff des Beitrags: AHB > Wiedereingliederung
BeitragVerfasst: 11. Nov 2013 19:32 
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Meine Hausärztin überraschte mich heute mit folgender Aussage:

Wenn zwischen der AHB und dem Beginn der Wiedereingliederung weniger als 5 Wochen liegen, erhält man kein Krankengeld sondern Übergangsgeld.

Da das Übergangsgeld ja niedriger ist, sollte man dort aufpassen.

Mich betrifft das wohl nicht, weil meine AHB ja schon am 5.9. beendet war, aber die ein oder andere Brustschwester muss da wohl aufpassen, damit sie nicht in diese böse Falle gerät.

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Liebe Grüße
Traudel



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 Betreff des Beitrags: Re: AHB > Wiedereingliederung
BeitragVerfasst: 11. Nov 2013 23:24 
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Auch ich brauch mir darüber nicht den Kopf
zerbrechen, aber die vielen jungen Mädels
hier, müssen ja meist wieder rein in den Job.
Also aufgepasst.

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 Betreff des Beitrags: Re: AHB > Wiedereingliederung
BeitragVerfasst: 11. Nov 2013 23:51 

Achtung: Übergangsgeld muß beantragt werden.
Das ist die wahrhaft böse Falle.

Und auf die 5 Wochen dürft ihr euch auch nicht verlassen, das steht nicht im Gesetz, da steht *unmittelbar im Anschluß* Was ist das? Maßgeblich der Einzelfall. Also flottilotti, Eile ist geboten.

Das SG Stuttgart hat dazu ausgeführt:

Unmittelbarkeit in diesem Sinne ist nicht nur dann zu bejahen, wenn sich die stufenweise Wiedereingliederung völlig nahtlos an die vorangegangene Rehabilitationsleistung anschließt. Insoweit ist den praktischen Umsetzungsproblemen Rechnung zu tragen....Dafür, dass in Anlehnung an die in § 14 Abs. 1 SGB IX genannte Frist oder in Anlehnung an § 32 Abs. 1 Satz 2 SGB VI eine feststehende Grenze für den unmittelbaren Anschluss - von zwei Wochen oder ähnlich - anzunehmen sein könnte, gibt das Gesetz nichts her. Abzustellen ist alleine darauf, innerhalb welcher Zeit der durch die vorangehende Rehabilitationsmaßnahme eingeleitete Wiedereingliederungsversuch durch die nachgehende stufenweise Wiedereingliederung erfolgreich zum Abschluss gebracht werden kann.

so zb BSG, Urt. v. 20.10.2009 - B 5 R 44/08 R, juris;

Hierzu sind allein die Umstände des Einzelfalls maßgebend. Solange die Leistungsvoraussetzungen des § 28 SGB IX vorliegen und die Einheitlichkeit des begonnenen Rehabilitationsverfahrens im Übrigen gewahrt ist, ist die Voraussetzung des unmittelbaren Anschlusses gegeben.

Im vorliegenden Fall begann die stufenweise Wiedereingliederung am 02.06.2003 und damit nur 15 Werktage nach Abschluss der stationären Rehabilitation am 08.05.2003. Dieser zeitliche Abstand, der den üblichen organisatorischen Gründen (Vereinbarung eines Arzttermins zwecks Erstellung des Wiedereingliederungsplans, organisatorische Maßnahmen des Arbeitgebers gegebenenfalls mit Beteiligung des Betriebsarztes) zu schulden ist, genügt nach Überzeugung der Kammer in jedem Fall noch dem Erfordernis eines unmittelbaren Anschlusses im dargelegten Sinne,

st Rspr d Kammer, siehe aber auch Haines/Liebig, in: Dau/Düwell/Haines, SGB IX,: Zeitraum von einem Monat unschädlich.

Ob dies bei einem mehr als einmonatigen Abstand ohne Hinzutreten weiterer Umstände - zum Beispiel eine Zeit notwendiger Rekonvaleszenz - ebenso gilt, bedarf hier keiner Entscheidung.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: AHB > Wiedereingliederung
BeitragVerfasst: 12. Nov 2013 17:33 
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Ich bin seit letzter Woche von der AHB zurück und uns hat man dort auch diese Info gegeben. Wer innerhalb vier Wochen nach AHB mit der Wiedereingliederung oder auch regulär das Arbeiten anfängt bekommt für diese Zeit auch noch Übergangsgeld. Man ist also irgendwie "gestraft" wenn man möglichst schnell mit der Arbeit anfängt. Weniger Zeit zum Erholen und auch noch weniger Geld.

In Scheidegg haben sie uns in einem Vortrag aber sehr gut darüber aufgeklärt.
Als ich heimkam hat auch der Antrag für das Übergangsgeld auf mich gewartet, mal sehen wie lange ich dann nach dem Ausfüllen auf das Geld warten muss. Das Formular von der Krankenkasse ist schon da, das ging schnell. Wer allerdings auf seine monatliche Überweisung zum Leben angewiesen ist hat da das nachsehen.


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 Betreff des Beitrags: Re: AHB > Wiedereingliederung
BeitragVerfasst: 12. Nov 2013 19:30 
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Flora,
das war aber schlecht getimet

ich kam am 5-9. von der AB zurück, und am 6.9. war die Abschlagzahlung ds Übergangsgeldes da - der Rest kam am 12.9.

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Traudel



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 Betreff des Beitrags: Re: AHB > Wiedereingliederung
BeitragVerfasst: 12. Nov 2013 19:31 
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Ach ja,
das Formular hat der Sozialberater bei der AHB ausgefüllt.

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 Betreff des Beitrags: Re: AHB > Wiedereingliederung
BeitragVerfasst: 12. Nov 2013 21:41 
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Stimmt, ganz schlecht [smilie=cry.gif]

Ich war ja so naiv zu denken, das der Antrag von der Sozialarbeiterin der Uniklinik nicht nur für die AHB war sondern auch für den Rentenanstalt und Übergangsgeld. Schließlich hat sie extra nach meiner Bankverbindung damals gefragt, grrrr...

Aber egal, es ist so wie es ist - und wie es ist ist es gut = den Satz habe ich auf der AHB gelernt [smilie=thumbsup.gif]


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 Betreff des Beitrags: Re: AHB > Wiedereingliederung
BeitragVerfasst: 13. Nov 2013 01:01 
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ohne die Mädels hier hätte ich gar keine AHB beantragt, weil ich gar nix davon wußte, und die Mädchen von der Strahlenklinik das bei mir vergessen hatten.

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