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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Nach 7 Jahren Schluss mit der Antihormontherapie
BeitragVerfasst: 15. Jul 2015 09:30 
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Hallo Ihr Lieben,

ich weis ich habe lange nichts von mir hören lassen :red3: aber ich lese ständig im stillen mit.

Heute bräuchte ich einmal eure Hilfe.

Nach dem letzten Besuch bei meiner Ärztin teile sie mir mit ,, geschafft ,, die Antihormontherapie wäre auch erledigt. Kein Rezept mehr.
Mir persönlich macht das ein wenig Magengrummel.........und was kommt jetzt ?

Klar freue ich mich das ich alles hinter mir habe aber Letrozol war so wie meine Lebensversicherung vom Gefühl her.

Meine Frage an euch wie geht es euch nach der AHT? Was hat sich verändert? Muss ich jetzt Angst haben das der kleine Scheisser ganz schnell wieder da ist ?

Wie Ihr sehr bin ich ein wenig verunsichert.


Ganz Liebe Grüße von der warmen Bergstraße

Marion :bigkiss:

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Mehr als die Vergangenheit interessiert mich die Zunkunft, weil in dieser Gedenke ich zu Leben

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 Betreff des Beitrags: Re: Nach 7 Jahren Schluss mit der Antihormontherapie
BeitragVerfasst: 15. Jul 2015 16:33 
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Liebe Marion,
zuerst möchte ich Dir herzlich gratulieren, dass Du so lange durchgehalten hast. :laie_60a: :midi27:

Ich bin ja erst bei zwei Jahren und vier Monaten und ehrlich, wenn die fünf Jahre geschafft sind, dann werde ich feiern. Macht mir das Anastrozol doch so heftige NW.

Allerdings kann ich Deine Angst nachvollziehen. Was sagt denn Dein Gyn dazu?

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Liebe Grüße moni 💖

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 Betreff des Beitrags: Re: Nach 7 Jahren Schluss mit der Antihormontherapie
BeitragVerfasst: 15. Jul 2015 16:48 
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Liebe Marion, wir kennen uns noch von ganz früber
Bei mir waren im Februar vor einem Jahr die 5 Jahre AHT rum.
Meine Frauenärztin wollte gerne, dass ich die Therapie fortsetzte. Aber ich habe ein weiteres Rezept abgelehnt.
Ob ich die Tabletten nun hätte noch 2 Jahre weiternehmen sollen oder länger, weiß ich nicht.
Nun musste ich zu einer neuen Ärztin, weil meine die Praxis verlassen hat, und auch diese Ärztin sprach mich auf eine weitere Einnahme an.
Ich fand mich durch die AHT so sehr in meiner Lebensqualität eingeschränkt, dass ich diese nicht weitermachen möchte. Vor allem da es keine Beweise gibt, dass sie mir auch wirklich hilft.
Es geht mir nun nach fast eineinhalb Jahren (subjektiv) erheblich besser als vorher. Ich konnte nun endlich auf die Einnahme von Schmerztabletten vollkommen verzichten. Die vom Hausarzt erhobenen Blutwerte Leber, Cholesterin, Zucker, bessern sich langsam.

Die Option irgendwann aber doch wieder zur AHT zurückzukehren, ist aber offen.

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Liebe Grüße Lena


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 Betreff des Beitrags: Re: Nach 7 Jahren Schluss mit der Antihormontherapie
BeitragVerfasst: 15. Jul 2015 18:04 
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Liebe Lena,
Dein Bericht gibt mir Hoffnung, auch eines Tages mit deutlich weniger Medikamenten auszukommen. Denn auch ich habe seit der Einnahme der AHT erhebliche NW.

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 Betreff des Beitrags: Re: Nach 7 Jahren Schluss mit der Antihormontherapie
BeitragVerfasst: 15. Jul 2015 20:43 
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hallo
aht hatte ich bisher nicht,aber wenn chemo läuft oder mistel so erfüllen auch die ein gefühl der sicherheit. es ist seltsam,man ist unter kontrolle und trifft menschen wie ärzte. mir hat die regelmäsiigkeit der kontrolle hoffung gemacht.
aber zz fängt bei mir die sche...se an.


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 Betreff des Beitrags: Re: Nach 7 Jahren Schluss mit der Antihormontherapie
BeitragVerfasst: 15. Jul 2015 21:26 
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Ja, die Regelmäßigkeit der Kontrollen.
Ich bin gerne jedes Vierteljahr hingegangen. Jetzt muss bzw. darf ich nur noch jedes halbe Jahr.
Klar, die Ärztinnen sagen, "so bald was ist, kommen sie sofort". Aber ich will ja nicht, dass was ist.

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Liebe Grüße Lena


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 Betreff des Beitrags: Re: Nach 7 Jahren Schluss mit der Antihormontherapie
BeitragVerfasst: 15. Jul 2015 21:42 
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Hallo Ihr Lieben,

also lt. meine Gyn. wären es die neuen Richtlinien. Ich habe ja TAM nur ein halbes Jahr genommen wegen Thrombose. Direkt im Anschluss gleich Letrozol.
Hatte letzte Woche eine Termin in der Uni und die nette Prof. meinte auch das es genug wäre mit dem Letrozol.

Liebe Emma was hat sich bei dir nach der AHT geändert? Hattes du mit viel NW zu kämpfen ?

Euch allen einen schönen Abend

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 Betreff des Beitrags: Re: Nach 7 Jahren Schluss mit der Antihormontherapie
BeitragVerfasst: 15. Jul 2015 22:24 
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Hallo Marion,
ich habe Tamoxifen auch nur 8 oder 9 Monate genommen. Dann schon auf Aromasin geswitcht, die Frauenärztin empfahl es wegen der Nebenwirkungen und im Brustzentrum bekam ich den gleichen Rat. Man hätte mir dort zu diesem Zeitpunkt sowieso sofort zum Aromatasehemer geraten.
Ich hatte bis zum Schluss enorme Schlafstörungen, heftigste Hitzewallungen, Knochen- und Gliederschmerzen und was für mich das Schlimmste war, sich schleichend verschlechternde Blutwerte.
Von mir stammte der von einer Arzthelferein als makaber angesehenen Satz, was nützt's mir, wenn dann auf dem Gabstein steht "aber Metastasten hatte sie keine".

Knochenschmerzen sind erheblich besser geworden, Schlafstörungen habe ich keine mehr, nur mit Hitzewallungen quäle ich mich nach wie vor. Ich war vor der Erkrankung schon in den Wechseljahren, inzwischen dann seit 10 Jahren. Die Ärztinnen meinen, das gibt es durchaus auch ohne AHT.
Übrigens habe ich trotz des Aromatsehemmers beste Werte in der Knochendichtemessung, das tröstet mich.

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Liebe Grüße Lena


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 Betreff des Beitrags: Re: Nach 7 Jahren Schluss mit der Antihormontherapie
BeitragVerfasst: 16. Jul 2015 07:15 
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Liebe Marion, liebe Frauen,
nach meiner 1. Erkrankung bekam ich Arimidex. Ich hatte keinerlei Nebenwirkungen. Ob es nun an den Pillen lag, jedenfalls hatte ich 13 Jahre Ruhe vor dem Krebs, bevor er erneut zuschlug. Ich denke schon, das es mit der AHT zusammen hing.
Nun habe ich Anastrozol zu Hause liegen und scheue mich sie zu nehmen, ich hab noch die Hälfte Herceptin vor mir. Ich muß sagen, mir geht es soweit gut bis auf eine unmögliche Schwäche. Jetzt hab ich Angst, das das Anastrozol mein doch gutes Befinden zunichte macht.
Ergo glaube ich, liebe Marion, das es ohne AHT nur aufwärts gehen kann. Zumal Du sie ja die vorgeschriebenen Jahre genommen hast.

Liebe Grüße von Bianka


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 Betreff des Beitrags: Re: Nach 7 Jahren Schluss mit der Antihormontherapie
BeitragVerfasst: 16. Jul 2015 08:50 
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Marion hat geschrieben:
Hallo Ihr Lieben,

also lt. meine Gyn. wären es die neuen Richtlinien. Ich habe ja TAM nur ein halbes Jahr genommen wegen Thrombose. Direkt im Anschluss gleich Letrozol.

Euch allen einen schönen Abend



Hallo Marion,

deine Überlegungen sind gerade auch meine, denn bei meiner letzten Nachsorge hat mein Gyn mir offeriert, dass im September 2016 Schluß wäre mit AHT, weil dann die 5 Jahre lt. Richtlinien vorbei seien.
(Im September 2016 werde ich dann insgesamt 1 Jahr Tam und 4 Jahre Letrozol genommen haben.)

Die Ankündigung hat mich schon sehr erschreckt, geht mir nicht wirklich aus dem Kopf, weil ich es auch als "Rettungsleine" empfinde, also mich einfach sicherer mit der AHT fühle.

Mein Werdegang: 2011 BK links, dann 2012 eine Zweiterkrankung (andere Brust), Gentest ergab BRCA1 Mutation.
Nach der Zweiterkrankung habe ich auf Letrozol geswitcht, nehme das seit nunmehr knapp 3 Jahren.



Meinen Einwand, dass es Frauen gibt, die es viel länger nehmen wischte er einfach weg und kam immer wieder mit seinen Richtlinien und er wüßte nicht, ob meine Kasse es überhaupt bezahlen würde. (dabei bin ich Privat)
Meine Cousine hat zB. 2 Jahre Tam und 7 Jahre Femara bekommen.

Du hast also insgesamt 7 Jahre AHT hinter dir, davon ein halbes Jahr TAM.
Deine Ärztin sagte, es wären die neuen Richtlinien.

Ich habe nach neuen Richtlinien gesucht aber nicht wirklich etwas über die Dauer gefunden, jedenfalls nichts Neues.

Weißt du (oder sonst jemand????) wie die neuen Richtlinien für AHT gestaltet sind?

Liebe Grüße schickt Rotraut mit vielen Fragezeichen im Kopf

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