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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Ängste vor Nachsorge
BeitragVerfasst: 8. Mai 2017 11:38 
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Hallo, ich habe nun meine 2. Nachsorge fast hinter mir, Tastbefund und MRT sind in Ordnung. Nun muss ich noch zum Ultraschall.
Vor den Terminen Tastuntersuchung und MRT ging es mir sehr schlecht. Tage vorher begann schon die innere Unruhe und Anspannung. Die Nacht davor habe ich überhaupt kein Auge zu getan und habe ständig auf der Toilette gesessen Erbrechen und Übelkeit in einer Tour zudem immer wieder weinen. Zwischenzeitlich noch Durchfall. Nachdem die Untersuchung gelaufen war und alles ok ist (meine beste Freundin hat mich begleitet), habe ich noch 2 Stunden geweint wie ein Schlosshund und mich ständig übergeben müssen. Ich habe sooooo große Angst, dass der Krebs wieder kommt. Das ganze letzte Jahr mit OP (Mastektomie bds.) und Chemotherapie (habe ich sehr schlecht vertragen) kamen wieder hoch. Einfach nur Angst, dass ich das alles nochmal durchmachen muss. Ich habe das letzte Jahr psychisch relativ gut verpackt, ABER ich glaube, nun kommt alles raus. Vorher hieß es immer nur kämpfen, kämpfen, kämpfen, einen Schritt nach dem nächsten. Da war keine Zeit für Ängste. Ich hoffe, dass wenn ich am 22.5.17 zum Ultraschall muss es nicht wieder so schlimm wird. Eigentlich müsste ich jetzt richtig erleichtert und fröhlich sein. Aber die Angst macht mich fertig. Zudem die ständige Müdigkeit. Ich kann schlafen, wie ewig nicht mehr, aber trotzdem bin ich danach nicht ausgeruht. Kaum mache ich ein wenig bin ich fertig und ko und könnte den ganzen Tag nur schlafen. Ich mache mittlerweile sehr viel Sport (2-3 x die Woche schwimmen, 1 x Wassergymnastik und 1 x Rehasport-Gymnastik). Das tut mir auch sehr gut, aber immer wieder müde und ko.
Ich hoffe sehr, dass die Ängste weniger werden und die nächsten Nachuntersuchungen etwas entspannter. Ich habe mir erst einmal wieder einen Termin bei der Psychoonkologin gemacht. Vielleicht hat sie auch noch eine Idee, wie ich besser damit umgehen kann.
Wie geht es euch vor den Nachuntersuchungen und danach?

_________________
Ute


Zuletzt geändert von bluemerleken am 8. Mai 2017 11:38, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ängste vor Nachsorge
BeitragVerfasst: 8. Mai 2017 11:55 
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ich bibber auch ,aber ohne durchfall,brechen... wie du.die bilder und die ängste sind dieselben.ich bin dann innerlich nervös und bete,bibber.
was ich tue,nun ich schiebe die angst weg mit mühe.
die müdigkeit die du beschreibst,kann noch andauern.
du machst schon viel sport,sehr viel sport.
soviel energie hatte ich längst nicht nach dem letzten krebs.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ängste vor Nachsorge
BeitragVerfasst: 8. Mai 2017 13:09 
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Liebe Ute,
was du beschreibst, kenn ich.
Im Jahr der Therapie habe ich alles mutig und tapfer bewäjtigt,der Bruch kam dann mit Beginn des 2. Jahres, in dem ja eigentlich alles geschafft war.Da kam sie raus, die Angst. Ich habe dann die Psychoonkologin des KH regelmässig besucht, versucht meiner Anst ins Gesicht zu schauen-klappt manchmal-ein bisschen.Aber vor den Nachsorgen läuft das Karussell immer wieder neu os.

Du hilfst dir aber schon sehr gut selbst mit deinem Sportprogramm. Ich glaube, das kann diesbzgl. ganz viel ausrichten.

Ängste kanneinem keiner nehmen, wir müssen da immer wieder neu durch und hinterher feiern :lol27: :besito: :volldolllach: LG Angela

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 Betreff des Beitrags: Re: Ängste vor Nachsorge
BeitragVerfasst: 8. Mai 2017 15:56 
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liebe ute,
ich kenne das auch. schlaflosigkeit und einfach weinen. erbrechen musste ich nicht, aber die tränen liefen und das herz pochte.
ich hab es mit der zeit ein bisschen gelernt, aber es ist nach wie vor einfach furchtbar.
ein plus ist, ich habe jetzt 5 jahre hinter mir und das ist so eine keine hürde, ich kann mich daran festhalten.

aber ich glaube, dieses trauma, nämlich, dass man durch eine solche diagnose auf einen schlag in den status der schwerkranken person kommt, also das hat bei mir spuren hinterlassen. meine psyachologin sagte "posttraumatisches belastungssyndrom" dazu.

jetzt aber zu dir: du hast MRT und den tastbefund, vermutlich auch ein blutbild, weil sie das ja bei der MRT wollen.
also ich denke da mit großer wahrscheinlichkeit beim ultraschall nix sein. aber ich weiß: man geht hin, weil man es eben erst NACHHER weiß.

ich mache es so, dass ich versuche, die termine innerhalb eine woche zu bekommen, damit ich nicht so lange bibbern muss.

sport - vor allem schwimmen, hat mir viel geholfen.

ich drück dir die daumen!

alles liebe,
ilse


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 Betreff des Beitrags: Re: Ängste vor Nachsorge
BeitragVerfasst: 8. Mai 2017 17:31 
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Liebe Ute,
oh ja, das Problem kennen wir wohl fast alle, kaum jemand, die so cool bleiben würde.
Aber, liebe Ute, bei mir ist es wirklich so, dass es zeitweilig verblasst. Jedoch kommt es immer mal wieder zu Angsattaken, zum Beispiel kann ich keine Enge ab, wie sie im MRT ist. Aber ich lerne und bin stolz, wenn ich die Untersuchung ohne Unterbrechung geschafft habe.

Auch die Schlafkrankheit ist bei mir nicht spurlos vorüber gegangen. Vier Jahre lang heißt es nun schon Fatigue Syndrom. Seit kurzem muss ich auch noch zum Onkologen. Weil mein Gyn auch gleichzeitig mein Onkologe war, jetzt ist er im Ruhestand. Jedenfalls bestand der Onkologe darauf, dass ich zum Lungenfacharzt musste. Dort bekam ich, nur vorsichtshalber ein Gerät, welches meinen Schlaf überwachen sollte. Ich habe das Fatigue Syndrom, nix anderes. - Dachte ich. Aber nun bekam ich einen Anruf, ich habe erhebliche Atem Aussetzer, nun muss ich ins Schlaflabor. Vielleicht bekomme ich ein Schlafapnoe-Therapie Gerät. Zuerst erschreckte mich die Vorstellung,
Aber wenn ich dann wirklich wieder wacher und ausgeruht bin, dann will ich über meinen Schatten springen.
Vielleicht wirst du mit der Zeit auch etwas gelassener, ich wünsche es Dir. :bigkiss:

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Liebe Grüße moni 💖

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"alles wird gut"
"glauben und hoffen"
"Geduld üben....(soooo schwer)"


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 Betreff des Beitrags: Re: Ängste vor Nachsorge
BeitragVerfasst: 8. Mai 2017 18:14 
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Hab morgen letzten Nachsorgetermin in Tübingen.
Dann muss ich mir hier einen gescheiten Radiologen suchen.
Bammel hab ich schon. Muss 2,5 Stunden fahren. Die Wartezeit ist nochmals was...

Grüße Martina

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 Betreff des Beitrags: Re: Ängste vor Nachsorge
BeitragVerfasst: 8. Mai 2017 18:19 
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Ich wünsche dir ganz viel Glück :rosegeb:

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Ute


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 Betreff des Beitrags: Re: Ängste vor Nachsorge
BeitragVerfasst: 9. Mai 2017 17:04 
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2 std 30 min fahrt,das zehrt. und warten.da braucht es sitzfleisch und geduld.wir haben ein krankenhaus am ort.
das ist glück. wobei ich deine kh situation nicht kenne,wo wieviel kh sind.ist tübingen so gut im ruf ?


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