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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Fahrtkostenübernahme bei Wiedereingliederung
BeitragVerfasst: 10. Jun 2013 12:10 
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Hallo Ihr ,

ich habe eine Frage zur Fahrtkostenübernahme bei Wiedereingliederung.
Mein Hauptwohnsitz ist nicht mein Arbeitsort, dort habe ich eine Zweitwohnung und pendel ein mal in der Woche. Nun hat mir das Finanzamt die Fahrten während der Wiedereingliederung gestrichen da ich eben noch krankgeschrieben war und Krankengeld bezogen habe. So weit ist mir das klar. Nur, wer kommt dann für die Kosten auf, Rententräger oder bleibt man sogar darauf sitzen?
Wer kann mir da weiter helfen bzw. hat Erfahrung.

Ich danke Euch.

Liebe Grüße Kati x039x


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 Betreff des Beitrags: Re: Fahrtkostenübernahme bei Wiedereingliederung
BeitragVerfasst: 10. Jun 2013 12:17 
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Hallo Kati, ich habe leider nix besseres dazu gefunden


Die Rechtsgrundlage ist § 74 SGB V

Kommentiert auf Rehadat:

"Der Arbeitnehmer erhält während der Stufenweisen Wiedereingliederung entweder

Krankengeld von der Krankenversicherung,

Übergangsgeld von der Rentenversicherung,

Verletztengeld von der Unfallversicherung oder

Arbeitslosengeld bei Arbeitsunfähigkeit von der Agentur für Arbeit.

Arbeitgeber können während der Maßnahme auch freiwillig Arbeitsentgelt entrichten, was zu Kürzungen bzw. zum Wegfall der Entgeltersatzleistung führt.

Zusatzleistungen wie beispielsweise Fahrtkosten für den Weg zur Arbeit können für die Dauer der Stufenweisen Wiedereingliederung vom zuständigen Rehabilitationsträger oder vom Arbeitgeber gewährt werden."

Da steh leider können – Es scheint eine "kann-Leistung" zu sein und wird deshalb gern nicht bezahlt.

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Liebe Grüße
Traudel



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 Betreff des Beitrags: Re: Fahrtkostenübernahme bei Wiedereingliederung
BeitragVerfasst: 10. Jun 2013 12:19 
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ich schimpfe ja die ganze Zeit schon darüber:

die Krankenkasse zahlt das Krankengeld

der Mitarbeiter bringt die Arbeitsleistung + zahlt das Fahrgeld

und der Arbeitgeber zieht nur den Nutzen aus der Wiedereingliederung

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Liebe Grüße
Traudel



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 Betreff des Beitrags: Re: Fahrtkostenübernahme bei Wiedereingliederung
BeitragVerfasst: 10. Jun 2013 15:06 
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nessy hat geschrieben:
und der Arbeitgeber zieht nur den Nutzen aus der Wiedereingliederung


Naja Traudel, der Arbeitgeber muss uns aber auch auf unbestimmte Zeit den Arbeitsplatz frei halten, das ist gerade in kleineren Betrieben durchaus eine Belastung.

Mein Betrieb zahlt beispielsweise für längstens ein Jahr einen Zuschuss zum Krankengeld. Da zahlt er, ohne dass er eine Gegenleistung dafür hat. Dann finde ich es durchaus gerecht, dass ich bei Wiedereingliederung Arbeitsleistung "zahle" und der Arbeitgeber erbringt keine Gegenleistung. Denn mit Arbeitsplatz freihalten und Zuschusszahlung ist er ja bereits in erheblichem Maße in Vorleistung getreten.

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Gaby


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"Tu deinem Körper öfter mal etwas Gutes, damit deine Seele mehr Lust hat, in Dir zu wohnen."
(Teresa von Ávila)


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 Betreff des Beitrags: Re: Fahrtkostenübernahme bei Wiedereingliederung
BeitragVerfasst: 10. Jun 2013 19:31 
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Gaby,
ich habe das einmal aus den Beobachtungen heraus geschrieben, die ich bei meinem Arbeitgeber und den teilweise längeren Krankheiten meiner Kollegen gemacht habe.
Bei mir ist es die erste längere Krankheit seit 1965 - ich habe also nur "Beobachtungserfahrung" - Zuschuss zum Krankengeld, davon können wir nur träumen.

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Traudel



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 Betreff des Beitrags: Re: Fahrtkostenübernahme bei Wiedereingliederung
BeitragVerfasst: 10. Jun 2013 19:59 
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Ich möchte aber noch eine kleine Erklärung zu meiner "Einstellung" schreiben, die war nämlich bis ca.2006 anders. Durch mehrfachen Wechsel in der Führungsebene, die insbesondere für ältere Arbeitnehmer viele Nachteile mit sich brachte, musste ich mich leider anpassen, um nicht unter die Räder zu kommen.

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Traudel



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