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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Wenn Radiologe und Onkologe sich nicht einig werden...?
BeitragVerfasst: 28. Mär 2012 09:32 
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xconfused2x
Guten Morgen alle zusammen !!
Nach längerer Pause bin ich nocheinmal im Forum, da ich von eurer Seite seelische und fachliche Unterstützung brauche. Ich wollte euch eigentlich von meiner RFA berichten, wenn ich diese hinter mir gehabt hätte. Das wäre heute gewesen...., jedoch musste der Termin abgesagt werden, da mein Kontroll MRT des Beckens sich verschlechtert hat und ich höchstwahrscheinlich keine solitäre Metastase mehr habe. (Verd.diagnose einer Befundprogression mit KM-aufnehmenden Arealen, sich weiter nach dorsal ins Acetabulum bis in Höhe des Schambein/Sitzbein entwickelnd. Zusätzlich 2 kleine fokale Herdbefunde im Bereich des Femurhalses rechtsseitig und der ventralen Pfannenzirkumferenz rechts.)
Ich habe gehofft, dass die Beschwerden in diesem Bereich Nebenwirkungen von Tamoxifen sind oder "Zipperlein", denen ich keine Energie geben wollte.
Laut des Radiologen müsste zunächst eine histologische Befundsicherung durch eine Knochenbiopsie durchgeführt werden. Zusätzlich ein Ganzkörperszintigramm.
Dem Ganzkörperszintigramm stimmte mein Onkologe zu, jedoch hielt er die Biopsie für unsinnig, da er mit diesem Verlauf gerechnet hätte. Im September 2011 setzte er die Zoladex bei mir ab (Laut einer Studie profitieren Frauen in meinem Alter (48) weniger davon, als sie Nebenwirkungen haben) und im Februar bekam ich doch wieder meine Periode. Nach einem durchgeführten Hormonstatus, der anzeigte, dass ich wieder aus den Wechseljahre bin, gab er mir vor 10 Tagen wieder die Zoladex.
Heute Nachmittag habe ich beim Radiologen die Befundbesprechung von der Sklelettszintigraphie. Ich hoffe, dass die Beiden sich besprochen haben und sich über die nächsten vor mir liegenden Schritte einigen konnten.
Sehr wahrscheinlich geht es dann auch mit Bestrahlung weiter... puh, ich habe gehofft, dieser zu entkommen...., aber erst einmal das Gespräch heute Nachmittag abwarten.... :sad:
Drückt mir die Daumen, dass nicht noch etwas dazu kommt.
Es grüßt euch alle
Elisa


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 Betreff des Beitrags: Re: Wenn Radiologe und Onkologe sich nicht einig werden...?
BeitragVerfasst: 28. Mär 2012 10:37 
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Liebe Elisa,
ich kenne die Vorgeschichte nicht. Aber was du da schreibst hört sich nicht schön an.
Da muß man sich doch vorkommen wie zwischen zwei Mühlrädern.
Lass dich nicht zermürben. Ein wenig kommt es ja wohl auch darauf an , was dir Sicherheit gibt.
Viel Glück für dein Gespräch heut nachmittag.
LG Rotraut


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 Betreff des Beitrags: Re: Wenn Radiologe und Onkologe sich nicht einig werden...?
BeitragVerfasst: 28. Mär 2012 11:46 
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Hallo Elisa,

nein, das hört sich nicht gut an.

Fühlst du dich gut aufgehoben ? Ich hoffe es sehr. Es ist unangenehm, wenn man am Arzt oder an dessen Meinung zweifelt.

Ich drück dir die Daumen für dein Gespräch. Bitte, sag uns noch mal bescheid, was rausgekommen ist!

_________________
Liebe Grüße
Sandra

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 Betreff des Beitrags: Re: Wenn Radiologe und Onkologe sich nicht einig werden...?
BeitragVerfasst: 28. Mär 2012 12:49 
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Liebe Elisa,
das tut mir sehr leid, so ein Mist.
Durch eine Biopsie kann festgestellt werden, ob es eine Metastase ist oder etwas anderes, z.B eine ganz andere Sorte Tumor. Manche Metas sind möglicherweise nicht hormonabhängig und brauchen eine andere Behandlung.
Bestrahlung ist immer gut. Warum hattest du Angst davor? Sie sind doch bestes geeignet, die Metas zu vernichten und den Schmerz lindern sie auch noch.
Alles Gute für dich!

_________________
Du hast die Wahl. Du kannst dir Sorgen machen, bis du tot umfällst. Oder du kannst es vorziehen, das bisschen Ungewissheit zu genießen. Norman Mailer


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 Betreff des Beitrags: Re: Wenn Radiologe und Onkologe sich nicht einig werden...?
BeitragVerfasst: 28. Mär 2012 13:51 
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Hallo Elisa,

Wenn sich Deine Meta vermehrt hat, ist Bestrahlung die beste Therapie. Bei mir wurde 2009 die ganze Wirbelsäule bestrahlt weil die Schmerzen die Hölle waren. Nach ca einem halben Jahr konnte ich meine starken Schmerzmittel absetzen. Seit dem bekomme ich Bisphosphonate und Aromatasehemmer und die Metas verhalten sich immer noch ganz still.
Vielleicht sieht Dein Onko davon ab, nochmal eine Biopsie zu machen, weil Deine Meta ja bekannt ist. Szintigramm, um die eventuelle Ausbreitung zu erfassen und CT oder MRT sind genauso sicher bei der Diagnosestellung.
Angst vor der Bestrahlung brauchst Du nicht haben. Wenn Dich Übelkeit übermannt, laß Dir ein Medikament geben. Ansonsten kann man noch müde werden, aber mehr hast Du nicht zu befürchten.
Knochenmetas sind nicht die Gefährlichsten. Ich wünsche Dir alles Gute und daß Du die Zeit gut verträgst.

LG Manuela

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Jahre soll man nicht zählen, sondern erleben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Wenn Radiologe und Onkologe sich nicht einig werden...?
BeitragVerfasst: 28. Mär 2012 22:12 
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Liebe Elisa,
soeben lese ich deinen Bericht und bin doch stark beunruhigt. Dein Gespräch hast du jetzt wohl hinter dir, und ich frage mich, wie es dir dabei ergangen ist - und wie du dich jetzt fühlst. Bitte melde dich doch bald, ja?
Ich schicke dir meine besten Gedanken und zünde meine Kerze für dich an...
Herzliche Grüsse,
Katarina

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Herzliche Grüsse von Katarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Wenn Radiologe und Onkologe sich nicht einig werden...?
BeitragVerfasst: 1. Apr 2012 12:42 
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Hallo alle zusammen,

danke zuerst einmal für eure Antworten und entschuldigt, dass ich mich erst jetzt melde.

Mein Gespräch mit dem Radiologen stimmte mich etwas ruhiger, da sich im Ganzkörperscan im re. Becken keine Veränderungen zeigten und die WS ist dort auch frei von Metastasen. Puhh... Er sagte nur, dass dies nicht unbedingt etwas zu bedeuten hätte, da er ja im MRT zuvor Unstimmigkeiten sehen konnte. Er gibt mir jedoch eine Chance von 10 %, dass es evtl. doch Veränderungen durch die Punktion vor 1,5 Jahren seien. Demnach möchte er unbedingt nocheinmal eine Biopsie Mi. nach Ostern durchführen.
Mit meinem Onkologen konnte ich nur telefonisch sprechen und er wollte sich bei mir melden, wenn er den schriftlichen Befund des SK-SZg. hätte. Der ist nach gestriger Aussage jedoch noch nicht geschrieben.
Mein Gefühl stimmt dem Vorhaben des Radiologen zu und höchst wahrscheinlich werde ich zunächst eine Biopsie durchführen lassen, wobei dieser auch sagte, dass es nach solch einem Zeitraum und vor einer Strahlentherapie auch notwendig wäre.

Die letzten Tage habe ich mich mit meiner Arbeit abgelenkt, da einige Kollegen krank sind und ich eingesprungen bin. Heute habe ich frei und die Gedanken holen mich natürlich wieder ein.....

Sonnige, aber kühle Grüße vom Mittelrheintal sendet euch

Elisa


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 Betreff des Beitrags: Re: Wenn Radiologe und Onkologe sich nicht einig werden...?
BeitragVerfasst: 1. Apr 2012 21:01 
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Liebe Elisa,
das ist ja zunächst eine gute Nachricht!
Wenn das Szinti weder im Becken noch in der Wirbelsäule verdächtige Veränderungen zeigt, besteht berechtigte Hoffnung, dass da nichts ist. Das MRT zeigt Veränderungen schon deutlicher an, da hat dein Radiologe recht; aber ich hoffe jetzt mal und gehe davon aus, dass die fragliche Stelle sich wirklich wegen der Punktion verändert zeigte. Die nach-österliche Punktion wird dann ja Gewissheit bringen.
Ich wünsche dir für die Wartezeit viel Ablenkung, und für die "unabgelenkten" Zeiten gute Gedanken und Zuversicht!
Herzliche Grüsse,
Katarina

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Herzliche Grüsse von Katarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Wenn Radiologe und Onkologe sich nicht einig werden...?
BeitragVerfasst: 10. Mai 2012 12:16 
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Hallo alle zusammen,

nach 8 Wochen Zeit zermürmender Gedanken :sad: bin ich diese Nacht schmerzfrei und mit einem großartigen, zuversichtlichen Bauchgefühl aufgewacht xaiwebs_014x und hatte das Gefühl - jetzt fängt wieder ein neuer Lebensabschnitt an.
Puhhh... habe gestern meine Thermoablation des li. Beckens durchführen lassen. Endlich! Nach so langer Zeit des Wartens und der Unsicherheit, ob es überhaupt noch machbar ist oder nicht. Mein Radiologe führte letzte Woche mit unterschiedlichen Einstellungen mehrere MRT`s des Beckens durch, schlug mir doch wieder die RFA vor und gab mir eine 70%ige Chance, dass er alle Tumorzellen trifft. Jetzt sollen engmaschige MRT-Kontrollen im 4Wochen-Rhythmus folgen. Mal gespannt, aber bestrahlen kann man schließlich immer noch. (Satz meines Radiologen)!
Ich wollte euch allen nur einmal, während meiner 24 h Bettruhe, mein außerordentliches Glücksgefühl mitteilen und denen Mut machen, die mit ähnlicher Problematik verzweifelt sind. Es gibt immer wieder einen Weg. Im Nachhinein betrachtet haben mich diese 8 Wochen ziemlich mitgenommen und gleichermaßen gestärkt.

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Es grüßt euch alle vom (noch) sonnigen Mittelrheintal

Elisa ao81


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 Betreff des Beitrags: Re: Wenn Radiologe und Onkologe sich nicht einig werden...?
BeitragVerfasst: 10. Mai 2012 12:36 

Liebe Elisa,

ich danke Dir, dass Du mich an Deinen Erfahrungen teilhaben lässt.

Momentan habe ich auch immer wieder Zeiten, die schwer sind, eigentlich kräftezehrend und doch, Gott sei Dank, auch stärkend.

Wieder einen Schritt weiter gemacht zu haben, im Leben zu sein, mit allem, was ist, ist aufregend, spannend, .... und schön.

Alles Liebe Dir.
Mit meinen besten Wünschen,

Ute


  
 
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