http://mit-brustkrebs-leben.phpbb8.de/sitemapindex.xml.gzNeue Studie zu Nachsorge (Tumormarker) : Infos und Austausch zu laufenden Studien
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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Neue Studie zu Nachsorge (Tumormarker)
BeitragVerfasst: 9. Nov 2009 02:12 

Hallo!

Ich gebe hier mal einen Link weiter, den ich in einem anderen Forum gefunden habe:
http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Onkologische-Labordiagnostik/de/studien/prospektive-studien/mamma-studie/mamma-aufnahme.html

Die Studie soll klären, ob es möglich ist, durch ein frühzeitiges Erkennen eines Wiederauftretens der Erkrankung mit Hilfe von Tumormarkern und einer entsprechend frühzeitigen Therapie die Prognose der Patientinnen zu verbessern. Zur Zeit ist es ja wohl nach den S3-Richtlinien, wie Reginas Beitrag vom 7.11. im Forum "Brustkrebs, Diagnose - Behandlung - Vor- und Nachsorge" das auch darstellt, eher so, dass bei "symptomfreien" Patientinnen lediglich Untersuchungen der Brust zur Standardnachsorge gehören.

Ich hatte auch kurz überlegt, ob ich einen Antrag auf Aufnahme in diese neue Studie (die wohl offenbar noch nicht begonnen hat) stellen soll, habe mich dann aber allerdings doch dagegen entschieden. Interessant ist es aber allemal.

Liebe Grüße,
Oona


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neue Studie zu Nachsorge (Tumormarker)
BeitragVerfasst: 2. Dez 2009 22:26 

hallo,
die studie für die tumormarkernachsorge läuft schon länger und man kann jederzeit aufgenommen werden. faru dr. stieber die die studie leitet, ist sehr informativ und kompetent auf dem gebiet und führt vor aufnahme in die studie ein persönliches gespräch (auch am telefon) in dem man alle fragen stellen kann. man kann von überall her in deutschland an der studie teilnehmen. blutentnahmebestelck und transportrörchen werden zugeschickt und man mus nur eine praxis finden wo das blut abgenommen wird und zentrifugiert. das gute an der studie ist nach meiner meinung, dass ide untersuchung auf tumormarker konsequent immer vom gleichen labor vorgenommen wird und die auswertung diurch erfahrene leute erfolgt. angeblich haben sie auch einen recht guten erfolg in der früherkennung von metastasen damit und wenig falschmeldungen. ich hoffe dass ich dass nicht testen muss wie zuverlässig die marker anschlagen, finde aber das projekt sehr interessant. ich glaube die geplante pons-studie soll ähnlich laufen.
grüße die luchsin


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neue Studie zu Nachsorge (Tumormarker)
BeitragVerfasst: 2. Dez 2009 23:08 
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Hallo Oona.

Der Link geht bei mir nicht.

In meinem Entlaßbrief steht die vierteljährliche TM-Kontrolle drin. Bei meinem Hausarzt lasse ich jetzt eh alle 3 Monate ein großes Blutbild machen inkl. der Tumormarker. So richtig glücklich bin ich aber irgendwie nicht damit. Weiß auch nicht, ob ich das länger durchziehe. Die Onkologin hat mir ausführlich die Vor- und Nachteile der TM erläutert.

So waren meine TM bei der Diagnose ganz niedrig, während der Chemo über Norm und jetzt gehts langsam wieder runter.

Die Ärzte sind da ja nach wie vor gespaltener Meinung [smilie=confused-smiley-013.gif] . Selbst wenn der TM auf einmal hoch geht und ein Rezidiv und/oder Metastasen frühzeitig erkannt bzw. gefunden werden, können wir es eh nimmer ändern.

Ich bin da sehr zwiegespalten.

LG Claudia

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Studie zu Nachsorge (Tumormarker)
BeitragVerfasst: 2. Dez 2009 23:21 

hallo,
stimmt schon das man evtl. nur begrenzten nutzen hst wenn man metas etwas früher entdeckt. aber behandlung im evtl. beschwerdfreien zustand würde ich besser finden als ggf. schon mit massiven schmerzen konfrontiert zu sein. außerdem verschafft es einem einen zeitpuffer um evtl. zweitmeinung einzuholen oder darüber nachzudenken welcher untersuchung man sich unterzieht.

die luchsin


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neue Studie zu Nachsorge (Tumormarker)
BeitragVerfasst: 2. Dez 2009 23:23 

hallo,
die studie heisst genau: Prospektive Studie zur Klärung der Relevanz von Tumormarkerbestimmungen
für die frühzeitige Rezidivdiagnostik beim Mammakarzinom

wenn man bei google mammakarzinim nachsorgestudie eingibt kann man ein pdf mit detaillierten infos runterladen in dem auch kontaktmöglichkeiten drinstehen.

die luchsin


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neue Studie zu Nachsorge (Tumormarker)
BeitragVerfasst: 2. Dez 2009 23:33 
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luchs66 hat geschrieben:
aber behandlung im evtl. beschwerdfreien zustand würde ich besser finden als ggf. schon mit massiven schmerzen konfrontiert zu sein.
die luchsin


Die Frage ist, möchte ich überhaupt eine "vorbeugende" Behandlung? Ich bin triple-negativ und bin ehrlich gesagt froh, nichts von den anderen Sachen noch jahrelang nehmen zu müssen. Selbst wenn es für die t-n etwas passendes geben würde, weiß ich nicht, ob ich mir wieder Chemiezeug antun würde, zumal ja noch nichts sicher bewiesen ist.

Alles nicht so einfach, aber danke für den Hinweis.

LG Claudia

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Studie zu Nachsorge (Tumormarker)
BeitragVerfasst: 2. Dez 2009 23:38 

hi,
genau das ist die frage - man sollte sich vor teilnahme an der studie überlegen ob man eine vorbeugende behandlung möchte zw. behandlung im beschwerdefreien zustand. mein onkologe vertritt zum beispiel die these dass es völlig ausreicht, wenn man sich bei beschwerden theraphiemäßig in bewegung setzt. ich habe mur persönlich den horror davor vielleicht total viele metas zu haben und nix davon zu merken. mein ersttumor wurde eher spät entdeckt und ich glaube der schreck sitzt tief, dass ich da solange mit rumgelaufen bin ohne was zu merken. da gibt mir diese studie das gefühl relativer sicherheit nichts wesentliches zu verpassen. im einzelfall müsste ich dennoch abwägen, ob eine behandlung sinn machen würde.


lg luchsin


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Neue Studie zu Nachsorge (Tumormarker)
BeitragVerfasst: 2. Dez 2009 23:49 
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Ich kann dich verstehen...

Es wäre ja ein Weg, wirklich vor Ausbruch neuer Hiobsbotschaften etwas zu merken und zu tun. Andererseits ist es wirklich klug, sich noch mehr "Gift" in den Körper zu schütten?

Meinen Tumor habe ich selbst entdeckt, er war noch relativ klein (unter 2 cm). Die Onkologin sagte mir auch, den hätte ich ja schon einige Monate, was ich erschreckend fand. Mittlerweile habe ich wieder Vertrauen in meinen Körper und hoffe, er kommt den Rest meines Weges wieder alleine mit allem insich klar und meine Zellen arten nicht mehr aus.

Die Frage ist auch für mich, läßt sich wirklich klären, für wen eine Behandlung sinnvoll ist?!

LG Claudia

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Studie zu Nachsorge (Tumormarker)
BeitragVerfasst: 3. Dez 2009 00:19 
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hallo, ihr lieben,
eine behandlung im "beschwerdefreien" zustand ist aber keine "vorbeugende" behandlung - denn - behandelt wird dann, wenn aufgrund gestiegener tumormarker weitere untersuchungen veranlasst wurden UND dabei metastasen entdeckt wurden.

ich habe über diese studie gelesen.
meine tumormarker wurden in 3monatsabständen angeschaut. als sie erhöht waren, wurde MRT gemacht und CT. war alles okay, beim nächsten mal waren die marker wieder okay.

man hört ja schon immer, dass manche behandlungsoptionen eben nur bei wenigen und kleinen metas möglich sind.
ich glaube, so ganz genau weiß das niemand.

für mich war die studie etwas aufwendig, schien mir damals. aber vielleicht schreckte ich auch einfach davor zurück, aus angst?

alles liebe und noch einen schönen abend wünscht euch
suzie

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 Betreff des Beitrags: Re: Neue Studie zu Nachsorge (Tumormarker)
BeitragVerfasst: 3. Dez 2009 19:50 

Hallo zusammen!

Ja Claudia, stimmt - der Link funktioniert nicht mehr :sad: . Ich schwöre, er hat funktioniert, als ich ihn eingestellt habe! aber die Luchsin hatte ja sofort den richtigen Tipp bereit; der richtige Link ist jetzt: http://www.klinikum.uni-muenchen.de/Onk ... studie.pdf

Ich hatte auch erst überlegt, an dieser Studie teilzunehmen, werde es aber doch nicht machen. Erstens ist es tatsächlich - wie Suzie schon sagt - ein ziemlicher Aufwand, dauernd zum Blutabnehmen zu rennen und dann die Proben nach München zu schicken. Dann muss ja auch noch der Hausarzt mitspielen und das umsonst machen. Dann kommt dazu, dass bei mir Blut sowieso nur noch an einer Seite agenommen werden darf , weil auf der operierten Seite Lymphknoten entfernt worden sind. Auf der anderen Seite sind die Venen auch nicht die besten, und die sollte man deshalb nicht überstrapazieren.
Und außerdem bestimmen mein Hausarzt und meine Gynäkologin sowieso die Tumormarker mit, wenn ohnehin mal wieder Blut abgenommen werden muss, so dass ich dafür die Studie selbst nicht brauche - wäre quasi nur "im diesnte der Wissenschaft" gewesen. Aber ich könnte mir vorstellen, dass eine Teilnahme für Frauen interessant sein kann, die sich einfach beruhigter fühlen, wenn diese Untersuchung in regelmäßigen Abständen durchgeführt wird und die sie von ihrer Kasse nicht bezahlt bekommen. Ob die Untersuchung letztlich wirklich etwas bringt, weiß eigentlich zur Zeit niemand - deshalb soll es ja gerade erforscht werden... xf15x

Liebe Grüße
Oona


  
 
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