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 Betreff des Beitrags: Größere Produktion eines Proteins macht Brustkrebs aggressiv
BeitragVerfasst: 4. Feb 2015 01:48 
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Größere Produktion eines Proteins macht Brustkrebs aggressiver

Schaltet man SYNJ2 aus, verringert das auch die Metastasenbildung.

Wissenschaftler einer internationalen Forschungsgruppe haben einen neuen Mechanismus aufgedeckt, der Brustkrebszellen aggressiver macht. Produzieren die Zellen vermehrt ein bestimmtes Protein, schmälert das die Überlebenschance und begünstigt Metastasen. Die Studie erschien in "Science Signalling".

Die Forscher unter der Leitung von Nir Ben-Chetrit vom Weizmann Institut in Rehovot (Israel) untersuchten Genom-Daten von etwa 2000 Brustkrebspatientinnen. Bei einer kleinen Anzahl von Teilnehmerinnen fanden sie eine abnorm gesteigerte Zahl von Gen-Kopien, die für die Produktion des Enzyms Synaptojanin 2 (SYNJ2) verantwortlich sind. Dadurch verringert sich offenbar die Überlebensrate.

Die Unterdrückung dieses Mechanismus im Labor zeigte, dass das Enzym mit der Wiederverwertung der EGF-Rezeptoren, zu denen auch die HER2-Rezeptoren gehören, zusammenhängt. Weiters dürfte die Überproduktion des Proteins auch die Entstehung von Metastasen begünstigen.

Bei Versuchen mit Mäusen bestätigten sich diese Ergebnisse. Wurde bei den Tieren SYNJ2 ausgeschaltet, wuchsen die Tumoren in der Brust langsamer und die Metastasenbildung war gehemmt.

Ein Screening nach Wirkstoffen, die diesen Mechanismus beeinflussen könnten, brachte die Forscher auf vier Kandidaten. Diese sollen jetzt auf die Möglichkeit der Entwicklung zu einem Medikament untersucht werden.

Quelle: Univadis (Science Signalling), 23.01.2015

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Herzliche Grüsse von Katarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Größere Produktion eines Proteins macht Brustkrebs aggressiv
BeitragVerfasst: 3. Mai 2015 12:55 
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Die Therapiestudie OLYMPIA richtet sich an BRCA 1/2 Mutationsträgerinnen mit triple-negativem primären Mammakarzinom und bietet diesen Patientinnen die Möglichkeit auf eine additive, adjuvante Therapieoption mit dem PARP-Inhibitor Olaparib im Anschluss an die erfolgte Standardtherapie.


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