http://mit-brustkrebs-leben.phpbb8.de/sitemapindex.xml.gzWirksamkeit von HER2-Antikörper bzw. Tyrosinkinasehemmer : Informationen über Her2neu
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 Betreff des Beitrags: Wirksamkeit von HER2-Antikörper bzw. Tyrosinkinasehemmer
BeitragVerfasst: 10. Jul 2009 10:18 
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Zitat:
Neue Studie zu zielgerichteten Wirkstoffen gegen Brustkrebs

Getestet wird die Wirksamkeit von HER2-Antikörper bzw. Tyrosinkinasehemmer in Kombination mit Chemotherapie bei der ersten Behandlung von metastasiertem Brustkrebs
Zur Behandlung von fortgeschrittenem Brustkrebs stehen u.a. der HER-2-Antikörper Trastuzumab und der Tyrosinkinasehemmer Lapatinib zur Verfügung. Voraussetzung für ihren Einsatz ist, dass der Tumor auf seiner Oberfläche vermehrt das so genannte HER2-Eiweiß (auch ErbB2 oder HER2/neu, „Humaner Epidermaler Wachstumsfaktor-Rezeptor“) ausbildet, es sich also um HER2-positive Tumoren handelt. Außerdem muss dem Einsatz von Lapatinib bereits ein nicht erfolgreicher Therapieversuch mit Anthrazyklinen und Taxanen vorausgegangen sein. In einer internationalen Phase III-Studie soll jetzt geklärt werden, ob bei Frauen mit HER2-positivem Brustkrebs die Zeit bis zum Fortschreiten der Krankheit verlängert werden kann, wenn in der Erstbehandlung eine Taxan-basierte Chemotherapie mit Lapatinib oder Trastuzumab unterstützt wird. Dabei wird der Behandlungserfolg von Lapatinib und Trastuzumab direkt miteinander verglichen. In Deutschland werden für die Studie, genannt EGF108919 oder COMPLETE („Comparison of Lapatinib Efficacy vs. Trastuzumab, Each with a Taxane, in First Line Metastatic Breast Cancer“), noch Teilnehmerinnen gesucht.

Weltweit sollen bis zu 600 Patientinnen aus 25 Ländern an der Studie teilnehmen. In Deutschland sind etwa 30 Studienzentren geplant. Gesucht werden Brustkrebspatientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs, der gestreut hat und noch nicht mit Chemotherapie behandelt worden ist.

HER2 verfügt über Bindungsstellen, an die sich Wachstumsfaktoren binden und ihre wachstumsfördernde Wirkung an den Krebszellen entfalten können. Die Zellen wachsen dadurch sehr schnell. Künstlich hergestellte Antikörper wie Trastuzumab können die Bindungsstellen von HER2 besetzen und das Andocken der Wachstumsfaktoren verhindern. Tyrosinkinasehemmer wie Lapatinib wiederum wirken an dem in der Zelle befindlichen Teil der Bindungsstellen für Wachstumsfaktoren. Die Wachstumsfaktoren können dann zwar weiterhin außen an der Zelle andocken, ihre Signale werden jedoch nicht mehr erfolgreich ins Innere der Zelle übertragen.

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„Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern daß man nie beginnen wird, zu leben.“

Marcus Aurelius

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