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 Betreff des Beitrags: HER2-Antikörpertherapie bei Brustkrebs frühzeitig beginnen
BeitragVerfasst: 2. Jan 2010 13:11 
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HER2-Antikörpertherapie bei Brustkrebs frühzeitig beginnen

Der frühzeitige Beginn einer Behandlung mit dem HER2-Antikörper Trastuzumab kann das Fortschreiten der Erkrankung verzögern
Bei der Behandlung von Brustkrebs kann durch einen frühzeitigen Einsatz des so genannten HER2-Antikörpers Trastuzumab das Fortschreiten der Erkrankung deutlich verzögert werden – vorausgesetzt, der Tumor ist HER2-positiv. Das bestätigten die Langzeitergebnisse einer Studie, die Mitte Dezember auf dem San Antonio Breast Cancer Symposium 2009 vorgestellt wurden. Demnach ist der Behandlungserfolg besonders groß, wenn Trastuzumab vom ersten Tag der Chemotherapie an verabreicht wird.

In der Untersuchung erhielten Patientinnen mit HER2-positivem Brustkrebs Trastuzumab entweder gleichzeitig mit der Chemotherapie oder im Anschluss an diese. In beiden Fällen dauerte die Behandlung mit dem HER-2-Antikörper 52 Wochen. Sowohl die gleichzeitige als auch die anschließende Trastuzumabtherapie führten gegenüber einer alleinigen Chemotherapie zu einer Verlängerung des krankheitsfreien Überlebens. Der sofortige Beginn der Trastuzumabtherapie vom ersten Tag der Chemotherapie an war der verzögerten Therapie überlegen. Die Studienautoren sprechen sich deshalb für den gleichzeitigen Einsatz von Chemotherapie und Trastuzumab aus.

Rund ein Viertel aller bösartigen Brusttumoren ist HER2-positiv, bildet also auf der Oberfläche seiner Zellen vermehrt das Eiweiß HER2 (auch ErbB2 oder HER2/neu, „Humaner Epidermaler Wachstumsfaktor-Rezeptor“). An den Bindungsstellen des Eiweißes können Wachstumsfaktoren andocken und ihre wachstumsfördernde Wirkung entfalten. Kommt HER2 vermehrt vor, wachsen die Brustkrebszellen also besonders schnell. Künstlich hergestellte Antikörper wie Trastuzumab können die Bindungsstellen von HER2 besetzen und dadurch das Andocken der Wachstumsfaktoren verhindern. Die Signale zur vermehrten Zellteilung bleiben aus, so dass das Tumorwachstum stagniert und das Fortschreiten der Erkrankung zumindest vorübergehend aufgehalten werden kann. Darüber hinaus wird durch den HER2-Antikörper die körpereigene Immunabwehr aktiviert. Dadurch werden die Krebszellen vom Immunsystem besser erkannt und zerstört.

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„Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern daß man nie beginnen wird, zu leben.“

Marcus Aurelius

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