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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Neues Argument gegen Abbruch
BeitragVerfasst: 13. Mai 2017 13:48 
Administratorin

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Wenn Frauen mit Brustkrebs die adjuvante Hormontherapie abgebrochen haben, lohnt es sich, sie für die Wiederaufnahme der Behandlung zu motivieren. Denn offenbar werden sie dadurch mit einem längeren progressionsfreien Leben belohnt



ZUM ARTIKEL:

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Liebe Grüße Jutta
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Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben. Freiherr von Humboldt


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Argument gegen Abbruch
BeitragVerfasst: 14. Mai 2017 17:11 
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Danke Jutta für diesen Artikel. Ich gehöre zu denen Frauen, die es regelmässig nehmen, wenn ich schon die Chance habe, etwas dagegen zu machen. Und bei der Einnahme von Anastrozol habe ich kaum Nebenwirkungen.

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Liebe Grüße
Steffi
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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Argument gegen Abbruch
BeitragVerfasst: 16. Mai 2017 22:01 
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ich danke Dir auch herzlich.
Leider leide ich enorm unter den Aromatasehemmern. Ich habe täglich starke Schmerzen und bin oft schon ganz zermürbt. Aber der Artikel zeigt es deutlich: es geht ums nackte Leben. Wir treiben den Teufel mit dem Belzebub aus. Aber wenn ich Ärzte höre, die so tun als sei BK einfach zu behandeln, dann schwillt mir der Kamm. Denen würde ich gern mal eine Woche meinen Körper schenken.
Hab Dank!
Deine Anneberlin


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Argument gegen Abbruch
BeitragVerfasst: 16. Mai 2017 22:49 
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Dank an dich liebe Jutta.
Schön liebe Steffi, dass du das so wegstrecken kannst. Ich finde auch, man muss die Chance wahrnehmen.
Mir geht es irgendwie wie dir, liebe Anneberlin, Schmerzen sowohl vom Anastrozol, wie auch meine Rheumaschmerzen. Ich nehme täglich zweimal ein Opiat und oft noch zusätzlich Schmerzmedikamente um es aushalten zu können. Zusätzlich quälen mich die Hitzewallungen und die Schlafstörungen. Lange hieß es, bei mir handelt es sich, wie bei vielen von euch, um das Fatuige Syndrom, aber nun stellte ein Arzt bei mir auch noch nächtliche Atem Aussetzer fest. Ich muss ins Schlaflabor. Jedoch muss ich jetzt nur noch
286Tage Anastrozol nehmen!

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Liebe Grüße moni 💖

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"alles wird gut"
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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Argument gegen Abbruch
BeitragVerfasst: 16. Mai 2017 23:53 
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Ihr Lieben,
die Aromatasehemmer haben mir auch Knochen- und Gelenkschmerzen beschert und dadurch Einschränkungen. Nicht mehr in die Knie gehen können. Ist man unten, nicht mehr aufstehen können. Fersensporn. Carpaltunnelsyndrom ...
Aber nach guten drei Jahren langsame Besserung.
Vielleicht läuft es bei einer von euch auch so, dass plötzlich die schlimmsten Nebenwirkungen verschwinden.
Ich wünsche es euch!!

Liebe Grüße
die parallele


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Argument gegen Abbruch
BeitragVerfasst: 17. Mai 2017 05:31 
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Ihr Lieben
Mir geht es ähnlich. Morgens aufstehen, oft eine Qual. Da muß ich erstmal meine Knochen sortieren. Aua.
Vom Bett auf die Couch und erst 2 Pötte Kaffee, damit das Gehirn wach wird und ich mich fertig machen kann für's Büro. Dann geht es tagsüber mit den Knochen, wenn's nicht gerade kalt ist. Am Nachmittag nehme ich dann wieder Anastrozol und das geht wieder von vorne los. Zwischendurch immer wieder müde und Hitzewellen.
Aber, ICH LEBE und das soll noch möglichst lange so bleiben.
LG Karin :bigkiss:

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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Argument gegen Abbruch
BeitragVerfasst: 17. Mai 2017 07:22 
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Guten Morgen,

ein unermüdliches Thema...
Vor einem Jahr noch wollte ich Anastrozol unbedingt noch weiter nehmen. Die 10 Jahre voll machen... Nach 2 Jahren Tam switchte man, nach Entfernung der Eierstöcke, auf Aromatasehemmer. Die Hitzewallungen und Knochenschmerzen wurden enorm. Die letzten Monate aber ließen diese nach. Dafür wurde meine Haut immer trockener. Sämtliche Schleimhäute leider auch. Speziell Magen und Darm. Ständig Gastritis. Im Darm merke ich ab und zu, wo das Ding gerade unterwegs ist, weil es weh tat. Depressionen tauchten auf, von denen ich nur bei den anderen hörte. Die Psychologin verschrieb Escitalopram. Habe es aber noch nicht genommen, weil wir in den Pfingstferien 10 Tage weg fliegen. Dann habe ich keine Lust auf neue Nebenwirkungen.
Jetzt stelle ich natürlich die 8 Jahre Anastrozol in Frage... Hatte vor 1 Woche meine Nachsorge in Tübingen. Dort befürwortet der Onkologe wegen der Nebenwirkungen mit Tamoxifen weiterzumachen. Meine Gynäkologin wollte im Vorfeld nach 5 Jahren aufhören, wegen der Nebenwirkungen. In gleichem Atemzug eigentlich wegen der Krankenkasse. Nach 5 Jahren sei Schluss. Es würde dann ihr Kopf rollen. So ein Quatsch. Ich denke, die meisten von uns wissen, dass man von längerer Einnahme bei stark hormonabhängigem BK profitiert. Wir sind ja nicht blöd :dash1: . Und meiner war 12/12 abhängig. Lobulär. Ich habe das Gefühl, wieder weiter suchen zu müssen. Ein Gyn der weiß, wie man tun muss...
Soweit zu meiner "Weitermachgeschichte".
Grüße aus dem sonnigen Süden. :connie_5:

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Zuletzt geändert von Martina68 am 17. Mai 2017 07:25, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Argument gegen Abbruch
BeitragVerfasst: 17. Mai 2017 08:53 
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Oh, so habe ich es nicht gemeint. Mit mir macht die Einnahme mit Anastrozol kaum Beschwerden, da habe ich nur gemeint, dass es mir nicht mehr übel ist und ich es sonst kaum wahrnehme. Was ich sagen wollte, ich mache mir keinen Kopf mehr darüber.

Aber das heißt nicht, dass ich jeden Tag keine Schmerzen habe. Ich habe Tag und Nacht Schmerzen. Auch wenn ich in die Knie gehe, komme ich kaum mehr hoch. Hitzewallungen nehme ich schon gar nicht mehr wahr, weil ich daran gewöhnt bin.
Jede Nacht wache ich mehrmals vor Schmerzen auf. Durchschlafen ist für mich ein Fremdwort.
Auch ich habe Fersensporn, der mich schon bald ein Jahrzehnt quält. Wie gerne würde ich einmal in meinem Leben Schuhe kaufen, die mir gefallen und nicht, weil man da die Einlagen auswechseln kann. :girlkotzen:
Müdigkeit bekämpfe ich auch mit viel Kaffee, um überhaupt in die Pötte zu kommen. Schlappheit und Müdigkeit ist mein ständiger Begleiter.
Ach, die Liste ist soooo lang, aber was tut man nicht alles, um zu überleben, oder?

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Liebe Grüße
Steffi
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Zuletzt geändert von Steffi23 am 17. Mai 2017 08:55, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Argument gegen Abbruch
BeitragVerfasst: 17. Mai 2017 10:22 
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ich habe das angefangen, und ich bringe das auch zu ende. Noch 378 Tage und der Rest von heute :yahoo: Danach möchte ich das Wort Letrozol nicht mehr hören, will es dann einfach durch "Kurzurlaub" ersetzen, denn ich hoffe, dann endlich wieder auf Achse sein zu können, ohne dass mich das Knochen- und Muskelübel ausbremst.

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Liebe Grüße
Traudel



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Hinfalllen.....aufstehen.....Krone geraderücken.....weiterlaufen


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 Betreff des Beitrags: Re: Neues Argument gegen Abbruch
BeitragVerfasst: 18. Mai 2017 11:19 
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Moin,
da bin ich auch mal wieder, war lange ohne ausreichenden Internetanschluss.

danke Jutta, der Artikel kommt gerade recht.

Meine Aromatasezeit endet im Dezember.

Auch ich habe Probleme mit Schmerzen und Unannehmlichkeiten, weiß allerdings nicht 100%tig, ob die tatsächlich von Anastrozol kommen. Mit 68 Jahren hat es da vielleicht auch noch andere Ursachen.

Seit einiger Zeit sind massive Schlafstörungen mein größtes Problem. Es könnte sein, dass es mit dem Wechsel des Medikamentes von Letrozol auf Anastrozol zusammenhängt.

Obwohl die Schlafstörungen ganz massiv meine Lebensqualität behindern, werde ich weiterhin Aromatasehemmer nehmen, zunächst bis Dezember, bis dahin habe ich 1 Jahr TAM und 5 1/4 Jahre Letro/Anastro hinter mir.


Ein befreundeter Arzt riet mir: nimm die Tabletten solange du kannst! Das heißt, solange es mir ein Arzt verschreibt.

Gibt es inzwischen keine Studien, die die Wirksamkeit oder auch das Gegenteil, einer Einnahme über 5 Jahre hinaus belegen.

Oder gibt es jemanden der mehr weiß?

Nächsten Monat ist die nächste Nachsorge, da wird es auch um dieses Thema gehen. Bis jetzt sieht es so aus, als sei im Dezember das Ende der adjuvanten Therapie erreicht.

Mir schwebt immer die Frage im Kopf herum, was passiert dann?

:smilie_krank_002:


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