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 Betreff des Beitrags: Re: Mattsein, Müdigkeit und Depressionen nach Krebserkrankun
BeitragVerfasst: 11. Mär 2013 23:58 
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Ich glaube, du musst kein schlechtes Gewissen haben, denn eigentlich können wir froh sein, dass wir kleine Kinder haben, für die wir da sein müssen. Ich bin zwar noch vor der Chemo und kann noch nicht mitreden, aber auch schon die Zeit nach der Diagnose und jetzt nach der OP würde ich nicht so gut wegstecken, wenn da nicht meine Kinder wären, die mich jeden Tag fordern und für die ich da sein möchte. Die Beiden ziehen mich jeden Tag aufs Neue wieder aus dem Sumpf. LG Britta

_________________
"Leben ist das, was passiert, während du eifrig dabei bist, andere Pläne zu machen.“

John Lennon


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 Betreff des Beitrags: Re: Mattsein, Müdigkeit und Depressionen nach Krebserkrankun
BeitragVerfasst: 12. Mär 2013 02:20 
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Das sagte Sandra: Ich empfinde das wirklich als unangenehm....ich war so ein lebendiger und kraftvoller Mensch, immer voller Tatendrang.
Heute überlege ich mir zig Mal, wann ich was mache, wieviele Termine oder Verabredungen ich für die Woche plane.

x039x x039x x039x

Und das kenne ich nur zu gut.

Zum Glück muss ich nicht mehr arbeiten, das würde ich gar nicht mehr schaffen.
Dafür machen mir Termine zu schaffen oder irgendwelche Zusagen, die ich gemacht habe.

Ich bin sooo schnell überlastet, dass ist unfassbar, fange so schnell an zu heddern und bin meinem Männe gegenüber unausstehlich. :cry:

Dabei mache ich schon fast nichts mehr. Im Internet rumhüpfen, meinen Haushalt, aber da macht mein Mann schon ganz viel.

In 5 Stunden muss ich aufstehen, denn in 6 1/2 Stunden muss ich beim Arzt sein, Nachsorgetermin, das ist es aber nicht, was mir mal wieder den Schlaf raubt.

Vielleicht bin ich einfach nur zu ausgeruht, das erklärt allerdings nicht, dass ich nicht mehr belastbar bin.

Ob sich das alles irgendwann normalisiert?

ich kann mir schon vorstellen, dass Kinder einen da ganz schön rausziehen können. Die will man ja nun wirklich nicht dadurch beeinträchtigen.

Jetzt werde ich nochmal einen Einschlafversuch starten [smilie=zzzzzz.gif] rzzzpüüühhhh zzzzzzzzzppppüüüühhrrrzzzzzpüh

war nix traurig003 Rotraut


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 Betreff des Beitrags: Re: Mattsein, Müdigkeit und Depressionen nach Krebserkrankun
BeitragVerfasst: 12. Mär 2013 12:33 

Hallo, ihr Lieben,
ich bin ja eigentlich ein so unruhiger Geist, aber in den letzten Tagen hat mich auch etwas die Schlappheit erwischt. Am schlimmsten ist es, wenn ich nur zu Hause bin. Sobald ich raus an die Luft kann und da meine Runde marschiere oder Rad fahre, ist alles viel besser. Im Gegensatz zu den letzten 2-3 Jahren vor Diagnose, in denen ich oft um 3h nachts noch nicht schlief, kann ich jetzt gut einschlalen, aber nach 5 Std. ist die Nacht vorbei. Allerdings macht mir as nicht so viel aus. Alles besser, als sich herumzuquälen und nicht zur Ruhe zu kommen. Jetzt ist auch noch dieser blöde Schnee bei uns angekommen. ICH WILL IHN NICHT!!!!
Allerdings bin ich auch z. Zt. voller Freude, da nur noch 4 Bestrahlungen anstehen! Juchu!!! Und meine HAut hat so gut wie gar nicht gelitten! Nochmal juchu!
[smilie=wave1.gif]
Liebe Grüße
Beate


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mattsein, Müdigkeit und Depressionen nach Krebserkrankun
BeitragVerfasst: 12. Mär 2013 13:13 
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Liebe Beate, da hast du ja nicht mehr lang und dann ist es geschafft - das ist doch wirklich Motivation !!!!

Ich habe meine Arbeitszeit übrigens schon reduziert.....und trotzdem komm ich mit dem Arbeiten nicht so gut klar...mich strengt das sehr an, ehrlich gesagt, nach einem richtig anstrengenden Tag bei der Arbeit ist mit mir zu Hause nicht mehr viel anzufangen.....ist das nicht schade ? denn eigentlich soll doch mit Familie das Leben statt finden......

_________________
Liebe Grüße
Sandra

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 Betreff des Beitrags: Re: Mattsein, Müdigkeit und Depressionen nach Krebserkrankun
BeitragVerfasst: 12. Mär 2013 15:15 

Hallo Sandra,
ja, ich freue mich schon! Montag die letzte und Mittwoch gespräch mit dem Arzt. Ich arbeite ja auch schon die ganze Zeit, aber gestern und heute habe ich mich tatsächlich ausgeklinkt! Gleich kommt aber ein Busenfreundin, die ich im Kh kennengelernt habe. Da werden wir bei Kaffee und Kuchen mal schön quatschen.
Nach dem Abschlussgespräch sind es noch 3 Wochen bis zur AHB. Darauf freue ich mich auch schon! 3 Wochen nur für mich!!!!!

Liebe Grüße
Beate


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Mattsein, Müdigkeit und Depressionen nach Krebserkrankung
BeitragVerfasst: 22. Mär 2014 14:50 
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Hallo zusammen,
es beruhigt ungemein, dass es mehreren leider so geht...Mit Kindern muss man sich noch mehr zusammen reissen ,empfinde das aber als anstrengend und gemein....obwohl es bei mir schon länger her ist, kriege ich immer noch wenig hin mit all den Beschwerden und macht mich sehr traurig,dass ich vieles auch nicht so kann mit den Kindern....wo ist es hin?? Vorher habe ich alle mitgerissen und jetzt?? Im Bauch kribbelt es immer noch vor Freude, wenn nich mir vorstelle dieses und jenes machen wir jetzt...Und dann ,schon ko bevor überhaupt was geht.....Sorry,musste mal meine Wut rauslassen.. :furios: :furios: :furios:
wird das überhaupt noch besser???


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 Betreff des Beitrags: Re: Mattsein, Müdigkeit und Depressionen nach Krebserkrankung
BeitragVerfasst: 22. Mär 2014 22:02 
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Guten Abend,

bei mir sind bald fünf Jahre vergangen seit der Diagnose, und ich stelle immer wieder mal fest, dass vieles nicht so geht, wie ich es mir wünschte - und wie es früher einmal war. Ich lerne immer besser, mein heutiges Leben nicht mehr mit "früher" zu vergleichen; diese Vergleiche führen nur dazu, dass ich mich schlecht fühle. Ich sehe dann gar nicht mehr, was ich gut mache. Wenn ich das Vergleichen lasse, kann ich froh werden mit allem, was gelingt - und das ist nicht Nichts!

Deshalb: Könntest du bitte mehr auf das achten, was gut ist?

Hey, du lebst! Du hast gegen den "Der König aller Krankheiten" gekämpft - und bist immer noch da!* Du kannst dich immer noch (oder wieder) für vieles begeistern! Du bewältigst einen Alltag mit Kindern! Hut ab, du liebe Frau - du leistest enorm viel...

All diese Dinge, die dir gelingen, solltest du nicht geringschätzen!

Und - um doch noch auf deine Frage zu antworten: Ja, es wird besser! Kann sein, dass deine Kräfte zunehmen und du in die Nähe jener Energie kommst, die du dir heute so verzweifelt wünschst. Oder aber, du lernst mit deinen Kräften haushälterisch umzugehen und holst so ein Maximum aus dem heraus, was IST - ohne dich zu überfordern! Es wird besser, sobald du freundlich mit dir umgehst und auch einmal Nachsicht übst, wenn etwas nicht so geht, wie du es dir vorgestellt hast.

Sei geduldig mit dir, gönne dir einen liebevollen Blick auf dich selbst und auf das, was du Tag für Tag schaffst, ja?

Ich grüsse dich herzlich,

Katarina


* Der König aller Krankheiten: Krebs - eine Biografie (Siddharta Mukherjee, 2012, Dumont Buchverlag)

_________________
Herzliche Grüsse von Katarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Mattsein, Müdigkeit und Depressionen nach Krebserkrankung
BeitragVerfasst: 23. Mär 2014 00:50 
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Danke liebe Katarina,
ich weiß dass ich dankbar sein kann/muss, dass es so ist wie es ist...Bin ich ja auch,meistens jedenfalls :red3: ...Nichtsdestotrotz denke ich nach der Zeit jetzt,muss ich doch wieder so leistungsfähig sein wie früher...und das ist nicht immer einfach damit umzugehen...andere in meinem Alter gehen arbeiten ,hüten die Kinder und leisten soviel wo ich nicht annähernd mithalten kann...
Nachsicht üben??steht mir das noch zu?? Das bringt mich richtig ans überlegen jetzt...Ohne jetzt zu übertreiben, aber was ja schon öfter geschildert wurde..Die Umgebung erwartet auch ,dass alles wieder seinen Gang geht...Ich meine nicht die Familie, die sehen dass und unterstützen mich immer noch kräftig...wie macht ihr dass?? Will keinem meine Geschichte aufbinden um zu erklären warum ich hier und da nicht mithalten kann...Oder muss man das doch mal öfter sagen??
ich schäme mich auch etwas, dass ich so unwirsch reagiere und vielen anderen viel schlechter geht... aber nach dem zweiten mal habe ich Angst dass mir die Zeit davon rennt....deswegen will ich ALLES und das SOFORT :lol27: :lol27: :furios:
Danke dass ihr da seid, habt mir schon oft geholfen
:bigkiss:


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 Betreff des Beitrags: Re: Mattsein, Müdigkeit und Depressionen nach Krebserkrankung
BeitragVerfasst: 23. Mär 2014 10:57 
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Hallo Juli,
wer möchte nicht seine frühere Power zurück. Auch mal Dampf und Druck ablassen ist richtig und vor allem wichtig. Anderen den Zustand erklären ist manches Mal mehr als anstrengend. Habe allerdings die Erfahrung gemacht, dass eine kurzer Satz wie "ich habe gerade eine Krebserkrankung durch und kämpfe noch mit den Folgen und Nebenwirkungen" hilft zumindest von der Seite in Ruhe gelassen zu werden und vor weiteren Nachfragen geschützt zu sein. Alle mir nahestehenden Menschen wie meine Kinder, die Familie, Freunde und Kollegen wissen bei mir bescheid und sind sehr verständnisvoll und auch hilfsbereit. Ein für mich guter Zustand, der Kraft gibt und auch die eine oder andere Schwäche zu überwinden hilft.
Wünsche dir viel mehr positive Energie, damit es dir wieder Auftrieb verschafft
:regenbogen:

_________________
Herzliche Grüße
Birgit

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Die meisten Menschen wenden mehr Zeit und Kraft daran, um Probleme herum zu reden, anstatt sie anzupacken (Henry Ford)


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 Betreff des Beitrags: Re: Mattsein, Müdigkeit und Depressionen nach Krebserkrankung
BeitragVerfasst: 26. Mär 2014 09:17 
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Danke...
das wünsche ich euch auch :glueck:


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