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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Ursache für Resistenzen, Tamoxifen
BeitragVerfasst: 13. Nov 2008 14:22 
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http://www.n-tv.de/1052514.html

Unwirksames Brustkrebsmittel

Ursache für Resistenzen

Britische Wissenschaftler haben herausgefunden, weshalb das Brustkrebsmedikament Tamoxifen bei manchen Frauen nicht wirkt. Um wachsen zu können, bräuchten die Krebszellen normalerweise das weibliche Geschlechtshormon Östrogen, erklärten die Wissenschaftler des britischen Krebsforschungsinstituts Cancer Research UK in einer im Fachblatt "Nature" veröffentlichten neuen Studie. Damit das Hormon in die Tumorzellen gelangen könne, sei ein bestimmtes Gen namens ErbB2 nötig - und dieses Gen wird normalerweise durch das Medikament mittels eines Proteins ausgeschaltet. Nicht immer gelinge es aber, das Gen unschädlich zu machen.

"Wir haben gewusst, dass manche Frauen gegen Tamoxifen resistent sind", erklärte der Leiter der Studie, Jason Carroll. "Aber es war so, als ob wir versucht hätten, ein Auto zu reparieren, ohne zu wissen, wie der Motor funktioniert." Nun sei klar, "wie die ganzen Motorenteile funktionieren", und die Wissenschaftler könnten sich an Reparaturen machen.

Tamoxifen ist eines der wichtigsten Medikamente zur Behandlung bösartiger Tumore der Brust. Brustkrebs ist nach Angaben des Deutschen Krebsforschungszentrums in Deutschland und allgemein in den reicheren Ländern der Welt die häufigste Krebserkrankung bei Frauen. Im Jahr 2004 wurde bei rund 57.000 Frauen in Deutschland die Diagnose Brustkrebs gestellt.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ursache für Resistenzen, Tamoxifen
BeitragVerfasst: 27. Nov 2008 11:33 
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Mehr dazu hier...

Welcher CYP2D6-Typ sind Sie?

Auszug...

Zitat:
Damit Tamoxifen in der Leber zu Endoxifen werden kann, muss das Enzym CYP2D6 in Aktion treten. CYP2D6 ist eines von vielen Mitgliedern der großen Cytochrom-P450-Genfamilie. Einige dieser, von Genen gesteuerten Leberenzyme sind für die Verstoffwechslung von Medikamenten von großer Bedeutung.

Leider hat das CYP2D6-Gen einen Haken. Es existiert in rund 70 verschiedenen Varianten. 16 dieser Genvarianten haben zur Folge, dass das für die Tamoxifen-Wirkung so wichtige CYP2D6-Enzym erst gar nicht gebildet wird. Rund 7 Prozent der Bevölkerung fehlt dieses Enzym komplett.




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 Betreff des Beitrags: Re: Ursache für Resistenzen, Tamoxifen
BeitragVerfasst: 10. Jan 2013 21:49 
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Das heißt 7% machen umsonst eine Antihormontherapie, weil Tamoxifen, bei diesen Patienten ( also 7 % ) nicht wirkt, wegen des fehlenden CYP2D6-Enzym gar nicht vorhanden ist.
Hat jemand diesen Bluttest mal durchgeführt, würde mich sehr interessieren...

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 Betreff des Beitrags: Re: Ursache für Resistenzen, Tamoxifen
BeitragVerfasst: 14. Jan 2013 15:24 
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Soweit ich weiß, ist dieser Test nicht aussagekräftig genug. Wurde zumindest auf einem früheren Augsburger Kongress so dargestellt.
Ich habe, weil ich wissen wollte, wie viel Tamoxifen in meinem Körper verstoffwechselt wird, meinen Endoxifenspiegel im Blut messen lassen. War maximal und ich beruhigt. Der Test kostete 70,-.

Liebe Grüße,
Sunny

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 Betreff des Beitrags: Re: Ursache für Resistenzen, Tamoxifen
BeitragVerfasst: 16. Jan 2013 09:19 
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Vielen Dank für diesen Beitrag.
Also, man kann sein Blut testen lassen, wieviel Endprodukt von Tamoxifen verstoffwechselt wird, um eine sichere Prognose für die Wirksamkeit dieses Medikamentes zu kriegen.
Klingt logisch, werde mal mein Arzt daraufhin ansprechen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ursache für Resistenzen, Tamoxifen
BeitragVerfasst: 18. Jan 2013 00:33 
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Da bin ich gespannt, was dein Arzt sagt. In Österreich war diese Bestimmung gar nicht möglich, hab nur ein Labor in Bremen gefunden. Meine Ärzte waren dann mehr oder weniger verblüfft, aber auch interessiert daran. Hätte ich danach gefragt, hätten sie bestimmt abgewunken, da es keine ausreichende Datenlage darüber gibt. Ich hab dann das Ergebnis erhalten und mich mit dem Labor noch per Mail ausgetauscht. Mir hat das einfach geholfen diese Unsicherheit loszuwerden.

Viel Glück und
liebe Grüße,
Sunny

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 Betreff des Beitrags: Re: Ursache für Resistenzen, Tamoxifen
BeitragVerfasst: 18. Jan 2013 11:33 
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Hallo,

das finde ich ja hochinteressant.
Sunny, auf den Test werde ich im Februar meinen Arzt ansprechen.
Hoffe das er das macht.
Ich leide ja wahnsinnig unter den Gelenkproblemen.
Was ist denn aber wenn ich Tamoxifen nicht verstoffwechsele.
Mir hat der Arzt anfangs auch gesagt, er wolle nach 2 Jahren das Mittel wechseln, warum und auf was weiß ich nicht.
Ich mußte allerdings einen Status mit den Augen machen lassen, da ich Glaukompatientin bin und das muß unter tamoxifen wohl mehr beobachtet werden.

Liebe Grüße

Sunnie


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 Betreff des Beitrags: Re: Ursache für Resistenzen, Tamoxifen
BeitragVerfasst: 18. Jan 2013 16:38 
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Bist du schon in den Wechseljahren, Sunnie? Meist wechselt man auf Aromatasehemmer, allerdings muss man dafür in den Wechseljahren sein.
Hast du schon mal deinen Vitamin-D-Status überprüfen lassen? Der ist bei Brustkrebspatientinnen oft mangelhaft und durch die Gabe von Vitamin-D werden zumindest die Muskelschmerzen, solltest du welche haben, vielleicht besser. http://www.krebsgesellschaft.de/news_de ... etail.html

Ich bin ja der Meinung, dass, wenn man so richtig unter den Nebenwirkungen leidet, das Tamoxifen sicher seeehr gut verstoffwechselt wird. ;)

Lg
Sunny

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 Betreff des Beitrags: Re: Ursache für Resistenzen, Tamoxifen
BeitragVerfasst: 18. Jan 2013 16:43 
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Ich bin ja der Meinung, dass, wenn man so richtig unter den Nebenwirkungen leidet, das Tamoxifen sicher seeehr gut verstoffwechselt wird. ;)

Lg
Sunny



Sunny, da bin ich genau deiner Meinung, seit ich weiß, dass Tam bei mir nicht gewirkt hat, denn ich hatte fast keine Nebenwirkungen.
Jetzt bei Letrozol aber auch nicht :( schon blöd irgendwie, das ich mir beinahe NWs wünsche, weil ich sonst kaum an die Wirkung glauben kann. :???: :???:

LG Rotraut


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 Betreff des Beitrags: Re: Ursache für Resistenzen, Tamoxifen
BeitragVerfasst: 18. Jan 2013 17:00 
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Liebe Rotraut,

Du nimmst ja Letrosol noch nicht so lange wenn ich mich richtig erinnere. Meistens dauert es etwas, bis sich die Nebenwirkungen bemerkbar machen. Bei mir fing es nach ungefähr 4 Monaten Einnahme an. Wie lange nimmst Du denn Letrosol?

LG Bille

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Liebe Grüße von Bille


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