http://mit-brustkrebs-leben.phpbb8.de/sitemapindex.xml.gzUrsache für Resistenzen, Tamoxifen : Folgebehandlung - Seite 7
Aktuelle Zeit: 19. Jul 2018 09:58

Tools: Calendar Kalender   Gallery Galerie   

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]




Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 88 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1 ... 4, 5, 6, 7, 8, 9  Nächste
AbonnentenAbonnenten: 3
LesezeichenLesezeichen: 0
Zugriffe: 27754

AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Ursache für Resistenzen, Tamoxifen
BeitragVerfasst: 19. Feb 2013 10:42 
Mitglied
Mitglied

Registriert: 01.2013
Beiträge: 60
Wohnort: Norddeutschland
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo Mara,

das ist ja interessant.
Wie kann ich das nun meinem Gyn. verklickern? Er hat sich wirklich bemüht.
Könntest Du mir bitte das BZ benennen und den Namen des Prof. Vielleicht finde ich etwas darüber und kann dann ansetzen. Es soll nicht so aussehen, dass ich meinem Arzt nicht vertraue und ständig mit was anderem ankomme.
Was Du schreibst klingt schon plausibel.
Manchmal weiß ich gar nicht ob meine NW schlimm sind oder das das "normal" ist. Ich habe abwechselnd Hitzewallungen, dann ist mit kalt, aber richtig, eiskalte Hände. Die Gelenke tun weh, ich weiß auch nicht ob evtl. der Tennisarm den ich gerade habe damit in Zusammenhang steht. Gestern ging es auch an dem anderen Ellenbogen los mit allerdings leichteren Schmerzen.
Heute bin ich nochmal bei meinem Hausarzt, wir hatten Freitag schon überlegt doch einmal Kortison zu injizieren. Weiß auch nicht ob ich mir so eine Injektion verpassen sollte. Aber ich verreise morgen für ein paar Tage und damit würde ich mich schmerzfrei einfach sicherer fühlen.

Liebe Grüße

Sunnie


Offline
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ursache für Resistenzen, Tamoxifen
BeitragVerfasst: 19. Feb 2013 11:08 
Mitglied
Mitglied

Registriert: 09.2012
Beiträge: 4
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo Sunnie,

gerne schicke ich Dir die entsprechenden Links per PIN, weiss nämlich nicht, ob ich das hier so posten darf. Der Test hat übrigens ungefähr 100 Euro gekostet, als relativ erschwinglich.
Deine Nebenwirkungen hab ich auch, dazu kommen Schlafstörungen und starke Stimmungsschwankungen. Im Moment versuche ich diese mit Akupunktur zu vergraulen,ich hab die leise Hoffnung, dass die Anwendungen eine Besserung bringen.
Ich wünsche Dir einen schönen Kurzurlaub,

liebe Grüße

Mara


Offline
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ursache für Resistenzen, Tamoxifen
BeitragVerfasst: 7. Mär 2013 22:16 
Mitglied
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 12.2012
Beiträge: 111
Geschlecht: nicht angegeben
So meine lieben, wie versprochen, möchte ich Euch erzählen wie es bei mir weiterging:
Ich hatte ja bei meinem Onkologen diesen Test machen lassen, ob die Verstofwechselung von Tamoxifen vorhanden ist oder nicht. Das Ergebnis habe ich gestern bekommen: ja bei mir verstofwechselt sich das, also Tamoxifen wird bei mir wirken.
Ich muß Gott sei Dank nichts bezahlen für diesen Test, die Kasse übernimmt die Kosten.
Ich bin der Meinung, dass jede Frau diesen Test machen sollte um sicher zu gehen, dass es auch was bringt.
Ich wünsche uns allen alles alles Gute...
Liebe Grüße
aysel ao81

_________________
Bild


Offline
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ursache für Resistenzen, Tamoxifen
BeitragVerfasst: 7. Mär 2013 22:53 
Mitglied
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 03.2012
Beiträge: 793
Wohnort: Braunschweig
Geschlecht: weiblich
Gratuliere,

ich hatte meine Onkologen darauf angesprochen und das Thema hatten er und Kollegen auch im Brustzentrum bei den Tumorkonferenzen und es heißt, daß dieser Test nicht aussagekräftig sei ???? [smilie=confused-smiley-013.gif] ???
Aber finde ich supi, daß die Kasse es bei Dir übernimmt

_________________
liebe Grüße ... Ruth

-- Ich gebe die Hoffnung niemals auf, und eines Tages sage ich : Ich bin Krebsfrei --


Bild


Offline
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ursache für Resistenzen, Tamoxifen
BeitragVerfasst: 8. Mär 2013 08:34 
Mitglied
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 12.2012
Beiträge: 111
Geschlecht: nicht angegeben
Danke Ruth, aber ich denke schon das alle Kassen das übernehmen.
Warum sollte, die eine Krankenkasse übernehmen und der andere nicht.
Ich wollte nur mal wissen, ob ich zu dieser 6 % gehöre die es nicht verstofwechseln kann wegen dem fehlen Enzym oder Hormon.

Der Onkologe meinte auch, dass meine Verstofwechselung intermediär ist, also mittelmäßig.
Da ich aber keine Chemo hatte, nehme ich dieses Tamoxifen und die Bestrahlung sehr ernst. Irgendetwas muß ich ja gegen dieses Schalentier tun, damit mein Körper es nicht wieder produziert.
Ich wünsche uns alles Gute
aysel smilie_love_011

_________________
Bild


Offline
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ursache für Resistenzen, Tamoxifen
BeitragVerfasst: 8. Mär 2013 17:32 
Mitglied
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 03.2012
Beiträge: 793
Wohnort: Braunschweig
Geschlecht: weiblich
Hallo Aysel,
ich frage mal nächste Woche bei der Kasse nach, bin ja schon neugierig daruf, vielleicht macht es ja mein Hausarzt,
danke für die Info

_________________
liebe Grüße ... Ruth

-- Ich gebe die Hoffnung niemals auf, und eines Tages sage ich : Ich bin Krebsfrei --


Bild


Offline
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ursache für Resistenzen, Tamoxifen
BeitragVerfasst: 11. Mär 2013 13:00 
Mitglied
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 01.2012
Beiträge: 4771
Geschlecht: männlich
Endokrine Therapie quo vadis?

Endokrine Therapie quo vadis, dieser Frage ging Prof. Hiltrud Brauch vom Fischer-Bosch-Institute of Clinical Pharmacology in Stuttgart nach und stellte dabei die Rolle von CYP2D6 in den Mittelpunkt.
Tamoxifen stellt für eine große Zahl von Brustkrebspatientinnen eine gut verträgliche endokrine Therapieoption dar, ist jedoch ein PRO DRUG und muss durch das Enzym CYP2D6 in die therapeutisch aktive Form des Endoxifens umgewandelt werden.
Könnte CYP2D6 somit ein Biomarker für den Einsatz von Tamoxifen darstellen?
Unbestritten ist, dass sogenannte poor metabolizer, d.h. Patientinnen, in deren Stoffwechsel zu wenig dieses Enzyms vorhanden ist und in der Folge auch kaum Endoxifen gebildet wird, keinen Vorteil aus einer Behandlung mit Tamoxifen ziehen.
Die Bestimmung von CYP2D6 kann genotypisch oder phänotypisch (durch den Spiegel der Stoffwechselprodukte im Blut) erfolgen und ist in den letzten Jahren Gegenstand intensiver Forschung geworden, da es durch unterschiedliche Studiendesigns und methodische Mängel in den Labortechniken zu widersprüchlichen Ergebnissen gekommen ist.
Zu beachten ist überdies, dass der CYP2D6-Stoffwechsel durch eine Chemotherapie stark beeinflusst wird, da es zu PRO-DRUG-Interaktionen kommt. Die Bestimmung sollte also vor einer Chemotherapie stattfinden. Ergibt sich ein poor-metabolizer-Status, stehen bei Patientinnen nach den Wechseljahren die Aromatasehemmer zur endokrinen Therapie zur Verfügung, in der Prämenopause endokrin wirksame Alternativpräparate wie etwa die GnRH-Analoga.
Es existiert bisher ein zertifizierter Test zum CYP2D6-Stoffwechsel, der „Amplichip“, der wegen der Schwierigkeit der Interpretation in Speziallabors durchgeführt und von einem klinischen Pharmakologen begutachtet werden sollte. Die Kosten von ca. 600 Euro sind derzeit nur privat abrechenbar. Neu ist der DNA-Test (300 Euro) von Humatrix in Frankfurt.


Offline
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ursache für Resistenzen, Tamoxifen
BeitragVerfasst: 11. Mär 2013 16:11 
Mitglied
Mitglied

Registriert: 01.2013
Beiträge: 60
Wohnort: Norddeutschland
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo,

Rotraut, das bringt mich doch wieder etwas weiter. [smilie=thumbsup.gif]
Dieser von Dir beschriebene Test für die Wirksamkeit des Tamoxifens.
Ich habe jetzt mal eine Seite gemacht auf die ich alle möglichen Links kopiert habe. Dieses Blatt werde ich im Mai wenn ich den nächsten Nachsorgetermin habe meinem Arzt mitbringen und ihn dann nochmals "nerven" diesen Test zu machen.
Tja, wenn ich es dann nicht verstoffwechsele....? :cry:
Wenn ich so lese was die Aromatasehemmer für NW haben.
Alles nicht sehr erbaulich.

Liebe Grüße

Sunnie


Offline
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ursache für Resistenzen, Tamoxifen
BeitragVerfasst: 11. Mär 2013 17:43 
Mitglied
Mitglied
Benutzeravatar

Registriert: 01.2012
Beiträge: 4771
Geschlecht: männlich
Liebe Sunnie,

Wenn ich so lese was die Aromatasehemmer für NW haben.
Alles nicht sehr erbaulich.


Können Sunnie, können aber nicht müssen. Ich merke so gut wie nichts, bisher und nehme Letrozol seit Mitte September 2012, also seit etwa 6 Monaten.

LG Rotraut


Offline
 Profil  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ursache für Resistenzen, Tamoxifen
BeitragVerfasst: 12. Mär 2013 10:40 
Mitglied
Mitglied

Registriert: 01.2013
Beiträge: 60
Wohnort: Norddeutschland
Geschlecht: nicht angegeben
Liebe Rotraut,

jetzt mal eine Frage, kann man denn den Spiegel messen ob man Aromatasehemmer, also, Letrozol verstoffwechselt?
Was ist denn der Unterschied zu Tamoxifen?

LG

Sunnie


Offline
 Profil  
 
Beiträge der letzten Zeit anzeigen:  Sortiere nach  
Ein neues Thema erstellen Auf das Thema antworten  [ 88 Beiträge ] Gehe zu Seite  Vorherige  1 ... 4, 5, 6, 7, 8, 9  Nächste

Alle Zeiten sind UTC + 1 Stunde [ Sommerzeit ]


Du darfst keine neuen Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst keine Antworten zu Themen in diesem Forum erstellen.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht ändern.
Du darfst deine Beiträge in diesem Forum nicht löschen.
Du darfst keine Dateianhänge in diesem Forum erstellen.

Suche nach:
Gehe zu:  
 
web tracker