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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Fatigue Nebenwirkung von Chemotherapie
BeitragVerfasst: 19. Mai 2017 15:41 
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Ich habe meine Chemo (4 x EC, 12 x Taxol) Anfang Dezember 2016 beendet. Während der Chemo hatte ich schon sehr mit Müdigkeit zu kämpfen.
In den letzten Wochen habe ich das Gefühl, dass die Müdigkeit immer stärker wird. Ich schlafe nachts häufig 10 Stunden. Wenn ich danach Zähneputzen und Kaffee trinken hinter mir habe bin ich wieder total erledigt. Ich fühle mich immer müde und muss ständig gähnen. Ich überwinde mich 4-5 x die Woche Sport zu machen (schwimmen, Wassergymnastik, Rehasport (Gymnastik allgemein)). Das schaffe ich auch irgendwie, denn in der Reha wurde uns gesagt, dass Sport das Rezidivrisiko verringert, für Lymphödem sehr gut ist und bei Fatigue helfen kann. Ich habe heute Mittag 1 Stunde geschlafen, da ich wieder total fertig war und die Augen nicht mehr aufhalten konnte. ABER auch danach keinerlei Besserung. Soeben habe ich Wäsche im Keller aufgehangen. Es kostet mich sehr sehr viel Kraft und nun bin ich wieder total am Ende. Es macht mich fertig. Abends falle ich gegen 19 - 19:30 Uhr ins Bett, da ich mich nicht mehr aufrecht halten kann und auch die Augen nicht mehr aufhalten kann. Dadurch kann ich an vielen schönen Dingen des Lebens nicht teilnehmen, was mich sehr frustriert. Ich habe es 2 x geschafft zum Chor zu gehen (Beginn 20:00 Uhr). Musste aber um 20:30 Uhr wieder gehen, da ich nicht mehr konnte. Gestern habe ich es erst gar nicht geschafft zum Chor zu fahren, da um 19:00 Uhr beim mir die Lichter ausgingen. Auch kurze Konzentration, wie z.B. beim Chor macht mich sehr müde. Gestern war ich bei meiner Psychoonkologin, was mir gut getan hat. Sie meinte es sei eindeutig das Fatigue-Syndrom. Ich mache nun ein Tagesprotokoll über meine "Aktivitäten" und meine Energie die ich dafür brauche und meinen Erschöpfungszustand. Ich hoffe, dass ich damit ein wenig heraus finden kann, was ich am Tag schaffen kann und was zuviel ist. Nächste Woche habe ich einen Termin bei meinem Hausarzt, um auszuschließen, dass die Müdigkeit von irgend etwas anderem kommt. Es ist einfach frustrierend. Diese ständige Müdigkeit macht mich total fertig.
Habt ihr Erfahrungen gemacht, ob euch etwas ein wenig helfen kann. Ich bin total verzweifelt :smilie_krank_002:

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Ute


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 Betreff des Beitrags: Re: Fatigue Nebenwirkung von Chemotherapie
BeitragVerfasst: 19. Mai 2017 16:55 
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Liebe Ute,
ich verstehe dich total....
alles ist mühsam, kräftezehrend,fast nicht zu schaffen.
Ich hatte und habe das tw noch.

Wenn du kannst: bewege dich, egal wie, wo und was.....mir hat es geholfen.
In der AHB gabs morgens kalte Kneippgüsse......war nicht schlecht.....

Ich denke, man muss ein Ja finden, dass es so ist und kleine Wege suchen:was tut mir gut.Es wird durch die Zeit besser.
Keine zu grossen Ziele setzen: kleine....z.B. heute räume ich eine Schublade auf.
Stress ging gar nicht bei mir.

Ich kann mich an die Zeit erinnern, in der ich mir tagsüber den Wecker stellte, um mich stündlich für 5 min. von der couch wegzubewegen. Das empfand ich schon als harte Arbeit.
Geduld schicke ich Dir, Geduld mit DIR.

LG Angela

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 Betreff des Beitrags: Re: Fatigue Nebenwirkung von Chemotherapie
BeitragVerfasst: 19. Mai 2017 17:42 
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Liebe Angela,

danke für deine Worte. Es fällt so schwer step bei step. Während der OP und Chemo habe ich es irgendwie geschafft. Da war immer das Ziel vor Augen: bis zum Ende der Chemo muss ich durchhalten, dann geht es langsam bergauf.
Den Sport mache ich schon immer regelmäßig, werde mal versuchen in kleinen Schritten zu denken :) fällt nur soooo schwer!!!!
Eine sehr gute Freundin von mir hat mir gestern gar nicht so gut getan. Sie sagte, dass es bestimmt bald besser wird und die Psychologen doch auch nicht dabei helfen können. Ich könnte zu zig Psycho-Onko-logen gehen, das bringt doch nichts. Das musste ich erst einmal verkraften. Ansonsten hilft sie mir immer sehr, auch in "psychologischer" Hinsicht. Ich werde aber weiter die psychoonkologische Hilfe in Anspruch nehmen. Glücklicherweise steht meine beste Freundin, die mit mir alles gemeinsam durchgestanden hat, voll hinter der psychologischen Hilfe. Nur fällt es auch ihr sehr schwer, zu verstehen, dass es mich so fertig macht mit der Müdigkeit. Ich denke, es ist auch sehr schwer, um nicht zu sagen gar nicht möglich diese Müdigkeit nachzuvollziehen. Ich habe über Jahrzehnte sehr schlecht bis gar nicht geschlafen und nun 10 Stunden am Stück. Sie meint, dass sei doch sehr gut. Nun ja, wie ich schon sagte, ich kann diese Art von Müdigkeit und Erschöpfung auch nicht erklären. Ist einfach nur schwer :(

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Ute


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 Betreff des Beitrags: Re: Fatigue Nebenwirkung von Chemotherapie
BeitragVerfasst: 19. Mai 2017 17:54 
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liebe Ute,
erklären dürfen wir uns schon, dass auf unseren zarten Körper mit chemischen Waffen geschossen wurde....und wir das verarbeiten, verkraften müssen und uns dazu alle Zeit der Welt nehmen dürfen.Das war Schwerstarbeit für unseren Körper, den wir bis zur Chemo so gut gepflegt haben. Und jetzt braucht dieser geschädigte Körper Kraft....die holt er sich im Schlaf :kuss2: :kuss2: :kuss2: :kuss2: :dash1: :dash1: :dash1:

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 Betreff des Beitrags: Re: Fatigue Nebenwirkung von Chemotherapie
BeitragVerfasst: 13. Aug 2017 20:34 
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Hallo mir geht's seit 1 1/2 Wochen viel besser. Ich war in einer Naturheilpraxis und nehme nun Dr. Wolz "Zell Oxygen ZYM anti-aging" ein Vitaminpräparat Trinkfläschen und Kapsel jeden tag seit 4 Wochen. Zudem habe ich bei einem Vitamin B wert von 34 die erste Woche täglich 40.000 Einheiten Dekristol genommen. Die zweite Woche täglich 20.000 Einheiten die dritte Woche 3 x wtl. 20.000 Einheiten und ab der vierten Woche wtl. 1 x 20.000 Einheiten Dekristol. Zudem ein homöopathisches Mittel aber das muss natürlich individuell angepasst werden. Ich nehme "Aurum metallicum LM XVIII 5 tropfen tgl. Vorher war morgens nach dem aufstehen das zähneputzen schon mit Anstrengung verbunden und den ganzen Tag über nur müde und Kommt und ständig am gähnen und abends abends 18 Uhr vielen mir die Augen zu. Dann habe ich mich bis 19 Uhr noch gequält um aufzubleiben.
Jetzt bin ich über Tag viel fitter wenig am gähnen und halte bis 20 21 Uhr durch. Es ist ein ganz neues Lebensgefühl. Das leben macht wieder Freude :laie_60a: :laie_60a: :lol27: :midi27: . Ich hoffe ich kann der ein oder anderenicht damit ein wenig helfen. Leider muss ich es selbst zahlen. Die vitamin kapseln und Trinkfläschen kosten für 14 Tage circa 20 bis 22 Euro. Ich soll sie erstmal 10 wochen nehmen. Dekristol kostet glaube ich für 100 x 20.000 Einheiten um die 35 euro. Glückliche Grüße Ute

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Ute


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 Betreff des Beitrags: Re: Fatigue Nebenwirkung von Chemotherapie
BeitragVerfasst: 13. Aug 2017 21:03 
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Liebe Ute, danke für deinen Tipp, ich denkr es gibt viele, die auch über deinen Rat nachdenken können. Hast du eigentlich zuvor ein Blutbild erstellen lassen, das dir genau Auskunft darüber gab, wa sdir fehlt? Ich glaube auch diesesBlutbild ist kostenpflichtig. Ich grüße dich herzlich Angela

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 Betreff des Beitrags: Re: Fatigue Nebenwirkung von Chemotherapie
BeitragVerfasst: 13. Aug 2017 21:12 
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Ich habe erstmal kein Blutbild gemacht. Aber bevor ich vitamin D (Dekristol ) so genommen hab habe ich vitamin D und Vitamin B12 bestimmen lassen. Die Heilpraktikerin sagte wenn der vitamin D wert unter 40 sei soll ich dekristol so nehmen. Vor dem Besuch bei ihr habe ich seit beginn der Chemotherapie dekristol 20.000 wtl. 1 x genommen. Ich würde mich freuen wenn ich anderen damit helfen könnte. :angels:

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Ute


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 Betreff des Beitrags: Re: Fatigue Nebenwirkung von Chemotherapie
BeitragVerfasst: 13. Aug 2017 21:15 
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VoRichard der Chemotherapie mußte ich vitamin D Bestimmung bezahlen. Da es grenzwertig war brauchte ich es diesmal nicht bezahlen. Ist der Wert unter dem Normalwert (31) übernimmt es normalerweise die Krankenkasse.

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Ute


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 Betreff des Beitrags: Re: Fatigue Nebenwirkung von Chemotherapie
BeitragVerfasst: 13. Aug 2017 21:26 
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Danke für den Tipp.....das habe ich auch schon lange vor...jetzt werde ich es angehen...LG Angela

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 Betreff des Beitrags: Re: Fatigue Nebenwirkung von Chemotherapie
BeitragVerfasst: 14. Aug 2017 00:31 
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Liebe Ute,
auch wenn ich keine Chemotherapie hatte, so leide ich doch am Fatigue Syndom, wohl durch die Strahlentherapie. Ich bekam nach der Bestimmung im Blut (22ml), einmalig ein Rezept ...ich glaube 30 Tabletten D3, 10000iE. Danach musste ich es selber kaufen, aber nur noch 1000iE. Ich bin weiterhin müde und kraftlos. Ok, zusätzlich wurde kürzlich auch noch nächtliche Atemaussetzer scbei mir festgestellt. Es ist aber möglich, das alles einen Zusammenhang hat.
Darum werde ich mich gleich bemühen, die neue Gyn danach befragen. Dekristol 20000 ist Verschreibungpflichtig. Leider nicht mit den freiverkäuflichen Präparaten zu vergleichen, das sagt die Nierenärztin meines Mannes. Er bekommt seit zwei Jahren Dekristol 20000 verschrieben, darf aber nur einmal wöchentlich eine Kapsel einnehmen.
Ich sage mal vielen Dank für deinen Bericht👍🏽

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Liebe Grüße moni 💖

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