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 Betreff des Beitrags: Port oder nicht Port?
BeitragVerfasst: 18. Mai 2009 16:42 

Wo liegen die Vor-Nachteile?
Lg, Doris


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Port oder nicht Port?
BeitragVerfasst: 18. Mai 2009 16:45 

sehe gerade das ist wohl hier falsch! Sorry, bitte löschen oder verschieben!


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Port oder nicht Port?
BeitragVerfasst: 18. Mai 2009 17:08 
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Ich finde deine Anfrage hier unter "Chemotherapie" nicht unpassend.

Gib mal bei Suche hier im Forum Port ein, da wirst du vieles finden. So auch hier...

http://mitbrustkrebsleben.community4um. ... rt-op.html


Regina

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„Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern daß man nie beginnen wird, zu leben.“

Marcus Aurelius

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 Betreff des Beitrags: Re: Port oder nicht Port?
BeitragVerfasst: 18. Mai 2009 17:23 

Mal meine Erfahrung dazu:
Mir wurde der Port im Brustzentrum empfohlen- ich gaube zu der Zeit zu der ich da war hat jede Frau die nach der OP ne Chemo hatte nen Port eingepflanzt bekommen. Mein Port wurde während meines stationären Aufenthaltes unter Vollnarkose gelegt. Ich konnte mir aussuchen ob ich Vollnarkose oder örtliche Betäubung wünschte - habe Meinungsbildung unter den Ärzten und dem Pflegepersonal betrieben und mich für die Vollnarkose (ungef. 50 Min.) entschieden. Ich hatte und habe mit dem Port keinerlei Probleme, nur zu Anfang war da ein Fremdkörpergefühl z.B beim Rucksacktragen und bei angelegtem Sicherheitsgurt als Beifahrer, Chemogaben empfand ich als angenehm (naja soweit so was angenehm sein kann) Dagegen machten meine Venen während der Taxotere Chemo schlapp- teilweise war die Bluabnahme kaum noch möglich- Infusion für Chemo wäre ein Unding gewesen. Ich lag nach Beendigung der Chemo eine Woche wegen einer Lungenentzündung im Krankenhaus und bekam Dauerinfusionen- sehr gut zu handhaben mit dem Port....
Mittlerweile haben sich die Adern gut erholt. Der Port stört nicht, ist aber unter dem Schlüsselbein zu fühlen und wenn man genau hinschaut auch zu sehen.
Er soll nun nach Auskunft meiner Ärzte 3 Jahre drinbleiben, falls ich selbst nicht die sofortige Entfernung wünsche. Ich habe mich nach einigem Überlegen entschiede den Port zu behalten. Dadurch gehe ich nun alle 6 Wochen zum Spülen ins Brustzentrum und kann bei der Gelegenheit einiges an Fragen, die so zwischendurch auftauchen, klären.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Port oder nicht Port?
BeitragVerfasst: 18. Mai 2009 17:28 

Hallo,
naja...naiv wie ich bin, dachte ich der Port ist nur für die 6-8 Chemogaben. Bin der Meinung...das ich dann keine mehr benötige (hoff) und ob dann der Port sein muss für 6-8 x Chemo.
Kommt bestimmt auch auf das Medikament an, oder?
Bekommt man immer erst Chemo nach der Op? Oder wie ich bisher dachte erst die Bestrahlung?
Lg, Doris


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Port oder nicht Port?
BeitragVerfasst: 18. Mai 2009 17:37 

Ich hatte zunächst eine brusterhaltende OP und sollte dann nur Bestrahlungen haben. Dann zeigte sich, dass es mehrere Tumorherde gab zusätzlich waren Lymphknoten befallen , die Brust wurde amputiert und ich bekam erst Chemo und dann die Bestrahlungen. Ich hatte 6 Chemos 3 FEC 3 DOC- dauerte etwas mehr als 3 Monate und wie gesagt, wenn ich drauf bestanden hätte wäre der Port dann wieder rausgekommen, gehandhabt wird es allerdings hier in unserem Krankenhaus eher anders.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Port oder nicht Port?
BeitragVerfasst: 18. Mai 2009 17:44 

Oh, das tut mir Leid. Was passiert nach amputation? Wiederaufbau mit eigener Haut und Gewebe...sorry, wenn ich so dumm frage.
Wäre eine Neoadjuvante Chemo also doch vielleicht besser zu der mir eine Frau rät.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Port oder nicht Port?
BeitragVerfasst: 18. Mai 2009 18:42 
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Zitat:
Wäre eine Neoadjuvante Chemo also doch vielleicht besser zu der mir eine Frau rät.


Das alles wirst du morgen hoffentlich beantwortet bekommen. Die neoadjuvante Chemotheraphie wird inzwischen immer häufiger gegeben. Es gibt da ganz klar Vorteiel, die da wären...

wenn sie anschlägt, kann ein großer Tumor, der sonst vielleicht eine Ablatio fordern würde, oder eben sehr viel der Brust entfernt werden müsste, so verkleinert werden, das eine Brust erhaltende OP statt finden kann.

Eine Chemotherapie vor OP hat noch einen Vorteil...

da in der Zeit der Chemo die Brust mehrfach geschallt/kontrolliert wird, kann der Arzt erkennen ob der Tumor schrumpft. Tut er das, ist es ein Zeichen dafür, das er auf die Chemotherapie reagiert. Tut er es nicht, kann ein anderes Chemo Präparat gewählt werden, das dann den erwünschten Erfolg bringt.

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Marcus Aurelius

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 Betreff des Beitrags: Re: Port oder nicht Port?
BeitragVerfasst: 18. Mai 2009 18:49 

Hallo,
Danke für die Aufklärung, werde es morgen ansprechen und auch den Port und deren Setzung evtl in den Unterarm, wie hier gelesen. Obwohl mir dabei jetzt schon schlecht wird....beim Gedanken, evtl. schon so schnell meine Haare zu verlieren. Eines der schlimmsten Dinge für mich


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Port oder nicht Port?
BeitragVerfasst: 18. Mai 2009 20:46 
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hallo josie,
mach dir doch für morgen eine liste mit allen fragen - hat mir sehr geholfen, man ist ja vollkommen durch den wind bei so einem gespräch!

ich hatte keinen port und hab 6 mal FEC chemo bekommen, beim letzten mal ging eine vene ganz kaputt. in wien wird oft kein port gesetzt. das chemozeug ist halt ziemlich aggressiv und die venen freuen sich gar nicht.

wahrscheinlich wirst du von deinem arzt, ärztin behandlungstipps bekommen - und einen genauen plan, wie es weitergeht. man wird dir sagen, ob eine chemo empfohlen wird oder eher nicht.
wenn du dir unsicher bist - fragen und nachfragen, ich selber hatte auch eine zweitmeinung eingeholt.

ich wünsche dir alles alles gute und viel kraft!

krebszellen verpisst euch
keine vermisst euch!

alles liebe
suzie


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