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 Betreff des Beitrags: Warum keine Infusionen am Arm nach Axilladissektion?
BeitragVerfasst: 16. Aug 2012 08:07 
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Ihr Lieben!
Ich hoffe, jemand von euch kann mir diese Frage möglichst präzise (und auch für mich befriedigend :mrgreen: ) beantworten. Ich hatte ja vor 11 Jahren bei der Erstdiagnose neben der BET auch eine Axillaausräumung, bei der man 20 Lymphknoten entfernt hatte( von denen wiederum 10 befallen waren). Ich weiß seitdem ja, dass auf dieser Seite nun allerhöchstens mal Blut abgenommen werden darf, aber keine Spritzen oder Infusionen gegeben werden dürfen. Aber warum eigentlich nicht? Mein großes Problem sind die Venen auf der nichtbetroffenen Seite, die sich so allmählich verabschieden. Zumal eine Ärztin in der Onkologie immer mit Karacho die Braunüle in ein Venchen jagt, dieses auch trifft, es aber dann regelmäßig durchsticht xx026 Gestern hatte ich wieder Doppel-Chemo-Tag (Carbo und Pacli). Gleiches Spiel....2 Venen durchstochen.......Gottlob war der Chef-Onkologe da und nahm sich meiner an. Ich natürlich am heulen.......Er hat mich beruhigt und eine Braunüle am Unteram innen gelegt, auf der dann seltsam viel Druck herrschte...... :shock: Kluger Mann....er ließ dann sofort eine Blutgasanalyse machen......arteriell....... xxeek Naja, er überlegte dann, ob er nicht doch auf der operierten Seite, wo Milliarden guter Venen sind, die Braunüle legen solle. Da ich aber Angst hatte und immer noch am heulen war :oops: , fand er dann doch noch eine feine kleine Vene am erlaubten Arm und alles war wieder gut.
So kann es natürlich nicht weitergehen. Und daher meine Frage aus der Überschrift. Der Onkologe meinte auch, eigentlich könnten wir auch an der operierten Seite Infusionen geben, da ich ja nie mit Lymphödemen zu tun hatte.
Kann mir jemand helfen? Achja....bitte nicht auf Port verweisen. Den lehne ich nach wie vor ab (vereinbart sich nicht mit meiner schweren Angsterkrankung, was mein Onko netterweise auch verstehen kann).
Danke euch!
Liebe Grüße, Belinda

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Liebe Grüße, Belinda


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum keine Infusionen am Arm nach Axilladissektion?
BeitragVerfasst: 16. Aug 2012 08:16 
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Hallo Belinda,

soviel mir bekannt ist, ist der Arm auf der operierten Seite lebenslang gefährdet. Es kann auch noch nach sehr langer Zeit ein Ödem entstehen. Es gibt eine Ödemsprechstunde im Internet. hab leider die Adresse nicht mehr. ich google aber gleich noch einmal, kannst du ja auch noch machen. Da kann man seine Fragen setellen und bekommt Antwort . Mir hat das eine Ärztin von dort geantwortet. Wie wäre es denn doch mit einem Port?
Hoffentlich findest du bald eine gute Lösung für deine Probleme.

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum keine Infusionen am Arm nach Axilladissektion?
BeitragVerfasst: 16. Aug 2012 08:23 

Hallo, Du Liebe,

meines Wissens nach, soll der betroffene Arm ausgelassen werden. Die Entstehung eines Lymphödems, bei mir auch erst nach einem Jahr und 4 Monaten, nach letzter OP, soll absolut vermieden werden.
So wird natürlich sehr vorsichtig vorgegangen.
Dass sich ein Erysipel nach jedweder Wunde bilden kann, ist ein weiteres "Angebot".

Wenn Du nach 20 entnommenen Lk's keinerlei Beschwerden entwickelt hast, und das über einen so langen Zeitraum, wäre es vielleicht möglich den Arm zu nutzen.

Es ist schade, dass Du keinen Port zulassen kannst, denn dann hättest Du die Piekserei nicht, mit der für mich immer akuten Gefahr eines Para-Laufens der Chemoflüssigkeit. Was das dann mit Deinem Gewebe anstellen wird, kannst Du Dir als Ärztin sicher vorstellen. Das wäre meine größte Angst.

Wie es scheint, hast Du keine andere Wahl, als den anderen Arm zu nehmen, oder?
Du weißt, dass es Ports auch (kleinere Versionen) für den Arm geben soll? Wäre das eine Alternative?

Liebe Grüße und ich hoffe, Du magst eine Entscheidung treffen, für Deine schwierige Wahl.

LG
Ute


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Warum keine Infusionen am Arm nach Axilladissektion?
BeitragVerfasst: 16. Aug 2012 08:29 
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Vielen Dank ihr beiden für die frühen Antworten! Liebe Ute, einen Port für den Arm? Nein, das wusste ich nicht, da könnte ich mich ja mal schlau machen, obwohl ich davor vermutlich ähnliche Panik hätte. Mir gehts ja nicht um kosmetische Probleme. Ich hab solche Angst vor Komplikationen wie z.B. Entzündung, Thrombose etc. Das kriege ich auch nicht aus dem Kopf. Bei jedem Schmerzlein würde ich sofort an das schlimmste denken... [smilie=frown.gif]

Liebe Grüße, Belinda

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Liebe Grüße, Belinda


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum keine Infusionen am Arm nach Axilladissektion?
BeitragVerfasst: 16. Aug 2012 09:05 
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Auf meiner Chemo Station war eine Frau mit einem Arm-Port...erkundige dich mal, das ist vielleicht eher was für dich.

Oh Mann, was ein Tag...du Arme...hoffentlich kannst du heute Mal ein wenig zur Ruhe kommen - ich wünsche es dir sehr !

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Liebe Grüße
Sandra

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum keine Infusionen am Arm nach Axilladissektion?
BeitragVerfasst: 16. Aug 2012 09:39 
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Hallo Belinda,

ich bin gerade zur AHB und hatte einen Vortrag über Lymphödeme. Uns wurde jetzt erzählt, dass bei einer Entnahme ab 5 Lymphknoten, der Arm lebenslang tabu bleiben soll. Hier ist eine Frau dabei, die nach 12 Jahren ein Lymphödem bekommen hat.

LG
Katinka


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum keine Infusionen am Arm nach Axilladissektion?
BeitragVerfasst: 16. Aug 2012 10:15 
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Liebe Belinda,
hast du schon mal an eine Hynotherapie gegen deine Angstzustände gedacht? Sie soll sehr wirksam sein. Hilft ja auch bei Zahnextrctionen, Schmerzen usw. Angst ist Schxxxe
Lieben Gruß,
Kathi

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Du hast die Wahl. Du kannst dir Sorgen machen, bis du tot umfällst. Oder du kannst es vorziehen, das bisschen Ungewissheit zu genießen. Norman Mailer


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum keine Infusionen am Arm nach Axilladissektion?
BeitragVerfasst: 16. Aug 2012 10:28 
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Hallo,
den Port für den Arm gibt es defenitiv! Hatte eine FRau in der Kur bei mir! Ist wesentlich kleiner,ist aber natürlich gut sichtbar!

Lg Claudia


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum keine Infusionen am Arm nach Axilladissektion?
BeitragVerfasst: 16. Aug 2012 11:14 
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Vielen Dank an euch alle! Der Tipp mit dem Arm-Port ist ja wirklich interessant! Obwohl da natürlich ja auch Komplikationen auftreten können...... xp085x Aber ich will mich mal erkundigen. Und ob man das Teil sieht oder nicht, ist mir schnuppe.... :mrgreen:
Liebe Kathi, das mit der Hypnose bringt ja nichts bei mir. Denn wenn die Wirkung vorbei ist, sind die Ängste ja wider da, und bei jedem Zwicken am Port würde ich sofort in die Notaufnahme sausen........
Ist ja schon doof irgendwie....da machen mir auch die stärksten Chemos keine Probleme, aber die doofen Venen....... [smilie=frown.gif]

Liebe Grüße, Belinda

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Liebe Grüße, Belinda


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum keine Infusionen am Arm nach Axilladissektion?
BeitragVerfasst: 16. Aug 2012 12:53 
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Hallo,

ich weiss, dass in München der Port meistens in den Arm gesetzt wird - finde ich auch sehr interessant.

Liebe Grüsse und alles Gute für die näcshten Chemos
Mia

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"Leben ist das, was dir passiert, während du dabei bist andere Pläne zu schmieden" (John Lennon)
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