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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Warum keine Infusionen am Arm nach Axilladissektion?
BeitragVerfasst: 25. Aug 2012 14:21 

Liebe dumme Nudel ao81

wir könnten uns von Birkel verkaufen lassen, was meinst Du?

Ob Du Dich weiter schuldig fühlen möchtest? Für wen wäre das wichtig?
Gibt es da überhaupt eine "Schuld"?
Du ziehst Dir "einfach" den Schuh an, der Dir am besten zu passen scheint, nämlich den, Dir das Leben schwer zu machen.

Versuchst Du bitte mal anders??

Alles, was ich gerade an Dich schrieb, ist ebenso auch an mich gerichtet, liebe Elke, vermutlich mehr an mich, als an Dich, denn mir bin ich, zugegebenermaßen, doch ein Stück näher als Dir.

Weil mich dieses Thema selber gerade sehr umtreibt, fühle ich mich Dir so nahe, meine ich Ähnlichkeiten erkennen zu können.
Wer möchte mit seinem Scheiß schon gerne allein sein.

Elke, siehst Du es, da habe ich gerade schon wieder Altgewohntes getan:
Bewertet, vor allem, abgewertet. Und zwar mich.
Weißt Du warum?
Da fehlt mir so jegliches Vertrauen in mich, dass ich so, wie ich bin, sein darf.
Und wenn ich das so will, und aus dem Geschriebenen oder nicht Geschriebenen "erkenne", dass ich was falsch gemacht habe, dann "weiß" ich für mich, dass ich vergeigt habe, es nicht mehr gut machen kann, Schuldgefühle da sind, die lediglich durch andere Schuldgefühle "abgelöst" und dadurch ein bisschen vergessen werden können.

Ich habe da eine interessante "Sammlung".

Als irgendwo die Päckchen verteilt wurden: Wie mache ich mir mein Leben am Besten schwer.
da habe ich wohl ziemlich blind zugegriffen.
Mittlerweile werde ich etwas wach, nehme mich besser wahr, versuche so was wie Lernen, aber noch traue ich mich nicht, bin nur gelegentlich risikobereit, falle immer wieder in alte Gewohnheiten zurück, bin hart zu mir.
Doch, liebe Elke, steckt in uns noch so viel mehr, dass weiß ich einfach!

Mache Dir Deine Pläne, ich weiß, wie wichtig die sind, jetzt noch .......
Und dann gehst Du, immer wieder, wenn du wie jetzt gerade wieder, vor scheinbar schweren Entscheidungen stehst,
klitzekleine Schritte, den einen nach dem anderen, bewegst Dich, variierst, probierst Dich aus.

Habe Mut zu Dir selbst. Ich weiß, dass er in Dir steckt.
Vertraue Dir.

Sei lieb gedrückt.
Ute


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Warum keine Infusionen am Arm nach Axilladissektion?
BeitragVerfasst: 25. Aug 2012 21:45 
Administratorin
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Liebe Elke,

ich habe auch einen solchen Kontroll- resp. Organisationsfimmel, weisst du? Wenn ich ein paar Tage weg bin - egal, ob ich mit meiner Tochter in Kurzurlaub fahre, im Krankenhaus liege oder mich sonst irgendwo herumtreibe - organisiere ich wegen der Katzen, Kaninchen und der Hündin alles bis ins Detail, damit mein Schatz auch keine Sekunde überlegen muss, wann er was tun soll :-/ Am Schluss macht er die Dinge dann glücklicherweise doch so, wie es ihm am besten passt...

Eigentlich geht es ja nur darum, dass ich mich sicher fühle, indem ich alles bis ins Kleinste regle - ich weiss ja wohl, dass mein Partner auch ohne diese Post-it-Kleber überall zurechtkäme! Zum Glück kann er sich darüber lustig machen und piesackt mich bei meiner Rückkehr z.B. damit, dass die Katzen alle Zettel durcheinandergebracht hätten und er deshalb alles falsch gemacht habe *hihi* Beispielsweise habe er die Kaninchen aus Versehen dreimal täglich verhungern lassen ;-)

Es wird nichts schief gehen bei deiner Port-Implantation! Ich persönlich ziehe den Ort unter dem Schlüsselbein vor; so geht der "Schlauch" direkt in die grosse Hohlvene, die bedeutend stabiler ist als die Gefässe im Ober- oder Unterarm. Auch besteht weniger die Gefahr, mit dem Port irgendwo anzustossen oder hängenzubleiben... Das ist Ansichts- resp. Geschmackssache, und du wirst/hast dich ja ausführlich beraten lassen. Es wird alles gut gehen!

Ich wünsche dir einen schönen, erholsamen Sonntag und

grüsse dich herzlich,

Katarina

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Herzliche Grüsse von Katarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Warum keine Infusionen am Arm nach Axilladissektion?
BeitragVerfasst: 25. Aug 2012 22:23 
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Liebe Elke,
ich persönlich ziehe auch meinen Schlüsselbeinport vor. Dort oben liegt er schön ruhig und ist völlig unauffällig, gut eingebettet und von einer kleinen Speckschicht bedeckt. Am Arm habe ich auch schon welche gesehen, aber da sind viel mehr Muskeln, die auch auch ständig bewegt werden. Da würde ich mich gar nicht trauen, viel mit dem Arm zu machen.
Aber Hauptsache Port. Ich wünsche dir, dass du einfach loslassen und deinem Arzt vertrauen kannst. Das wäre in jeder Hinsicht ein großer Erfolg. Du hättest deine Angst überwunden und einen praktischen Port. Notfalls kannst du auch eine Münze werfen...;-(

LG Kathi

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Du hast die Wahl. Du kannst dir Sorgen machen, bis du tot umfällst. Oder du kannst es vorziehen, das bisschen Ungewissheit zu genießen. Norman Mailer


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum keine Infusionen am Arm nach Axilladissektion?
BeitragVerfasst: 26. Aug 2012 11:22 
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Das mit der Münze ist keine schlechte Idee........... :mrgreen: :mrgreen: :mrgreen:
Achso, und übrigens...ich habe ja keine Speckschicht am Schlüsselbein..... :mrgreen:

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Liebe Grüße, Belinda


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 Betreff des Beitrags: Re: Warum keine Infusionen am Arm nach Axilladissektion?
BeitragVerfasst: 26. Aug 2012 17:48 
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Das macht dem Schlüsselbein überhaupt nichts aus. Aber auch in magerem Zustand (wenn ich nicht so neidisch wäre, würde ich schreiben "schlankem"), hat es der Port dort gemütlicher...;-)

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