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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: psyche und nerven in der zeit nach der behandlung
BeitragVerfasst: 3. Sep 2009 10:31 

Von mir auch ganz liebe Urlaubswünsche an Dich, liebe suze.

Auf Kreta war ich auch schon zweimal. War immer schön.
Ich wünsche Dir eine gute, erholsame Zeit. x039x

Zum Thema hier fällt es mir schwer, auch nur irgendwas zu schreiben, weil ich es nicht zuordnen kann.
Ist es das Thema Krebs? Oder das Thema verschwundener Sohn?
Oder noch was anderes?

Bin da nicht wirklich orientiert. Vermute aber mal, dass da auch gar keine Orientierung möglich ist.

Wenn ich (mir) da klarer bin, schreibe ich.

Liebe Grüße
Ute


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: psyche und nerven in der zeit nach der behandlung
BeitragVerfasst: 3. Sep 2009 10:35 
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Ute mir geht es ähnlich. Denn seit ich Brustkrebs habe kommen auch andere Sachen immer wieder hoch- meine Vorgeschichte auf die ich hier bisher nicht eingegangen bin. Und wenn man dann nachts wachliegt vermischt sich alles zu einem ganz schlimmen undurchsichtigen Brei. Auch ich sollte zur Psychotherapie- bin aber immer noch nicht "reif" dazu

_________________
Liebe Grüße Lena


Die Hoffnung ist der Regenbogen über
dem herabstürzenden Bach des Lebens.{Friedrich Wilhelm Nietzsche}


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 Betreff des Beitrags: Re: psyche und nerven in der zeit nach der behandlung
BeitragVerfasst: 3. Sep 2009 11:05 

Liebe Lena,

ich habe heute wieder Termin.
Habe ja nun mit meiner neuen Hausärztin auch eine Psychotherapeutin bekommen.
Habe mich seit Frühjahr 2008, als mich eine neue Psychotherapeutin in spe (mein alter ist tot) so wortlos hat abblitzen lassen, nicht getraut eine/n neue/n zu fragen.

Nun hat es geklappt und nach einer kleinen Unterbrechung durch den Urlaub der Ärztin werde ich heute zum 2. Mal wieder hingehen.
Ich glaube, es tut mir ganz gut, wenn ich bei ihr den Raum finde, Dinge auszusprechen, die ich für mich behalte.
Aus den verschiedensten Gründen. Die mich leiten.

Fast möchte ich Dir wünschen, dass Dein Leidensdruck größer wird, damit Du in dieser Hinsicht was tust.
Oder ich wünsche Dir besser, dass Dein Vermögen Leiden zu ertragen geringer wird. Denn Du verpackst da schon eine Menge! Von Deiner Vorgeschichte ganz abgesehen.

Ich wünsche Dir alles Liebe und Gute.

Ute


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: psyche und nerven in der zeit nach der behandlung
BeitragVerfasst: 3. Sep 2009 11:15 
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Wie "reif" muß frau sein, um zur Psychotherapie zu gehen? Hol dir rechtzeitig Hilfe, Lena, und nicht erst, wenn du aus dem letzten Loch pfeifst. (Wann pfeifst du aus dem letzten Loch?)

Es gibt kein "zu früh"!

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Du hast die Wahl. Du kannst dir Sorgen machen, bis du tot umfällst. Oder du kannst es vorziehen, das bisschen Ungewissheit zu genießen. Norman Mailer


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 Betreff des Beitrags: Re: psyche und nerven in der zeit nach der behandlung
BeitragVerfasst: 3. Sep 2009 11:52 
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ihr lieben,
lena, wie meinst du denn "reif für die psychotherapie"? ich kenne das, dass man sich fragt "brauch ich das wirklich". aber es geht ja nicht nur ums "brauchen", glaub ich, sondern auch darum, dass man es sich einfach ein bisschen leichter machen darf. man muss nicht mit dem kopf durch die wand mit vollbeladenen schultern. ich hab 2einhalb jahre therapie gemacht nach der diagnose. war schon hilfreich, ich hab halt auch eine - naja - vorgeschichte.

apropos "schwarzer vogel" und ludwig hirsch - wir haben schon auch ein paar, naja, heitere lieder ... obwohl mir gerade keines einfallen will... wenn dir das gefällt, gefällt dir vielleicht auch der finnische tango? die haben es geschafft, den tango in moll zu setzen und das tempo auf die hälfte zu reduzieren. klingt ziemlich schräg.

was du, ute schreibst, also das mit dem raum zum aussprechen der dinge, für die sonst nirgends platz zu sein scheint, das war für mich sehr wichtig.
manchmal ist der kopf ja wie eine geisterbahn bei mir.

danke für die urlaubswünsche!
rucksack ist schon gepackt, mein gefährte ist ja der begeisterte rucksackpack-meister und ich schau zu.

umamrung an euch alle und allerliebste wünsche
suzie

_________________
ich suche nicht des lebens sinn, weil ich dieser selber bin (ilse kilic)


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 Betreff des Beitrags: Re: psyche und nerven in der zeit nach der behandlung
BeitragVerfasst: 19. Feb 2010 09:31 

Hallo, ich weiß nicht, ob ich hier richtig bin, aber das muss ich doch mal loswerden. Ich denke, dass auch der Umgang der Ärzte und des "dazu gehörenden" Personals mit dem Patienten eine große Rolle spielt. Ich warte nun schon seit zwei Wochen auf den Bericht des Onkologen für meine Stundenreduzierung und den Antrag beim Versorgungs
amt wegen derFeststellung einer Behinderung. Beim letzten Mal (vor zwei Wochen) hatte der Onkologe keine Zeit-ich gab dann dort einen Zettel ab, auf dem mein Wunsch stand. Ein Anruf von ihm war auf meinem Display zu Hause, ca. 1/2 Stunde später. (er weiß, dass ich 30 km entfernt wohne!). Rückruf meinerseits: "Er hat keine Zeit". Gestern habe ich die Praxis noch einmal aufgesucht, um zu erfahren, wie der Stand der Dinge ist. Die Sprechstundenhilfe wusste von nichts, in meiner Akte stand auch nichts. Dann bat ich um einen Termin. Den bekam ich auch: in 3 Wochen, morgens um 9 Uhr. Da ich morgens arbeite, habe ich vorgeschlagen, dass meine Freundin ( sie hat eine Vorsorgevollmacht und Patientenverfügung) den Termin statt meiner wahr nimmt. Darauf wurde sie immer unfreundlicher und zickiger (wohl gemerkt: ich war ruhig!). Das wäre überhaupt nicht möglich und fragte, ob es um eine Wiedereingliederung handele. ( ohhhh: vorher alles mit Engelszungen erklärt!). Resultat: "Der Arzt ruft sie an."
Ich verlies die Praxis und war erledigt. Wie kann man so mit Menschen umgehen, die krank, dünnhäutig und somit auch psychisch nicht auf der Höhe sind, umgehen!

Ich bin noch entsetzt!

Ganz liebe Grüße von Filia


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: psyche und nerven in der zeit nach der behandlung
BeitragVerfasst: 19. Feb 2010 10:30 
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Leider erfährt man immer wieder solch unfreundliche, wie man empfindet, unwürdige Behandlung.
Möglicherweise lebe ich auf einer "Insel der Glückseligen". Unser Brustzentrum hat als Telefonansprechpartnerin eine Sekretärin die voller Empathie ist und die scheinbar Unmögliches möglich macht.
Ich bin einen ganz anderen Weg als du gegangen , vielleicht liegt es am Bundesland.
Was den Schwerbehindertenantrag betrifft, den habe ich beim Versorgungsamt gestellt, alle Papiere die mir vorliegen mitgegeben, dazu die Entbindung der behandelnden Ärzte von der Schweigepflicht und als ersten Ansprechpartner meinen Hausarzt genannt, denn ich sorge schon seit Jahren dafür dass bei ihm alle meine Untersuchungsergebnisse zusammenlaufen. Sollte ich was verschlampen kriege ich bei ihm jeder Zeit alle Kopien die mir fehlen.
Das Versorgungsamt war aber mit den von mir beigelegten Kopien zufrieden. Innerhalb von 6 Wochen hatte ich den Ausweis hier, ohne dass von denen ein Arzt angeschrieben wurde.
Bei der Stundenreduzierung war es so, dass ich zunächst fälschlicherweise eine Minderung anstrebte, die mir als Angestellter nicht zustand. Dazu habe ich mir ein Schreiben mit Stundenempfehlung beim Arzt in der AHB besorgt und ein ähnlich lautendes Schreiben im Brustzentrum. Ausgestellt von einer Stationsärztin , unterschrieben vom Chefarzt.
Da ich das aber nicht brauchte, stellte ich nun den Antrag auf Stundenermäßigung beim Schulamt, ohne irgedwelche Papiere beizulegen, mit dem Hinweis bei Bedarf die Unterlagen dem Amtsarzt vorzulegen. Denn der Arbeitgeber sollte keine Papiere mit Diagnosen etc in die Hand bekommen.
Das war alles bei mir sehr kurzfristig erst vor den Sommerferien beantragt, ab 1. August sollte das Ganze gelten. Anders gings bei mir aber nicht wegen AHB usw.
Mir wurde dann mitgeteilt, dass ich einen Termin beim Amtsarzt wahrnehmen solle der über die Stundenreduzierung zu befinden hat. 3 Stunden wurden mir sofort genehmigt, weil ab 70% das Recht darauf in Hessen neuerdings besteht. Für die von mir darüber hinaus beantragten 2 Stunden musste ich also zum Amtsarzt. Habe den Termin selber ausgemacht und erschien dort am ersten Schultag nach den Ferien. Man kassierte 50 Euro von mir, er meinte nicht zuständig zu sein, wir hatten ein langes freundliches Gespräch und er schickte das Ergebnis an eine Medizinalrätin beim Regierungspräsidium. Mir war allerdings bekannt dass diese Handhabe nicht mehr aktuell war. Nach neuestem Recht war eben dieser Amtsarzt doch zuständig. Das habe ich aber nicht gesagt, da ich niemand verärgern wollte. Und etwa 2 oder 3 Wochen später hatte ich dann das Schreiben vom Schulamtsdirektor in der Hand, der mir die 5 Stunden bis zum Ende meiner Dienstzeit bewilligte. Eine verbeamtete Kollegin aus Rheinland- Pfalz berichtete mir über eine ähnliche Vorgehensweise.
Noch mal zur anfänglich erwähnten unwürdigen, unfreundlichen Behandlung. Ich suche mir Ärzte nicht nur danach aus wie ich mit denen klar komme sondern auch danach wie man am Telefon und bei der Anmeldung "abgefertigt" wird.
Bei der Frauenärztin setzte man mich letztes Jahr unmittelbar nach der Chemo und einer im Krankenhaus verbrachten Lungenentzündung trotz Termin für 2 1/2 Stunden ins Wartezimmer mit hustenden und verschnupften Kleinkindern, die Sprechstundenhilfen sahen keine Notwendigkeit mir eine "Sonderbehandlung" zukommen zu lassen. Beim Hausarzt, wo ich während und nach der Chemo einen Großteil der Blutuntersuchungen machen lies, war das Wartezimmer für mich Tabu. Man platzierte mich im Verbandszimmer, dem Labor oder einem freien Sprechzimmer. Auch da Empathie und Mitdenken beim Arzt und den Sprechstundenhilfen.
Ich hoffe das Ganze geht für dich bald positiv weiter.

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Liebe Grüße Lena


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 Betreff des Beitrags: Re: psyche und nerven in der zeit nach der behandlung
BeitragVerfasst: 19. Feb 2010 11:21 

Liebe Emma,
vielen Dank für deinen ausführlichen Bericht! Ich werde es jetzt so machen! Alle Anträge zusammen mit meinem Entlassungsbrricht vom Krankenhaus abschicken. Denn da steht ja auch der Befund! Wenn sie dann noch etwas wollen, werden sie sich bestimmt melden! Mit meiner Stundenermäßigung läuft es so wie bei dir. Der Amtsarzt wird sich schon melden!

Danke, dass ich alles loswerden konnte - nun geht's mir schon besser!

Ganz liebe Grüße von Filia x039x


  
 
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