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 Betreff des Beitrags: Misteltherapie
BeitragVerfasst: 21. Okt 2010 09:34 
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Hallo,
Sicherlich hat schon die Ein oder Andere darüber geschrieben. Aber ich hätte gerne Eure Meinungen dazu.
Ich bin etwas am Zweifeln, ob ich die Misteltherapie durchziehe, da ich auch gehört habe, dass man sie dann immer machen soll/ muss. Und in den Pausen können Symptome auftreten?
Was macht ihr? Wie geht es Euch damit?? Seid Ihr dafür oder dagegen und weshalb?

Liebe Grüße an Alle ao81

P.S.: Juhu, muß Euch noch was Positives berichten: wir haben endlich ein Haus mit Garten und akzeptabler Miete gefunden!! Wir und v.a. die Kinder freuen uns schon.


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 Betreff des Beitrags: Re: Misteltherapie
BeitragVerfasst: 21. Okt 2010 11:37 
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hallo!
ich machs! allerdings ist es empfehlenswert, sich eine "mistelärztin" zu suchen - zumindest für den anfang. 5 jahre sind empfohlen, andererseits spricht a nix dagegen, es länger zu machen (ich habe jetzt genau 5 jahre). symptome - ich hatte anfänglich hautreizungen, war aber nicht schlimm, und gilt als hinweis, dass das immunsystem reagiert. in Ö bezahlt es die krankenkassa, was für mich hilfreich ist.
einziger wermutstropfen ist halt, dass man sich eine injektion geben muss. ist zwar nur subkutan, aber naja - ich liebe es nicht.
postbussi
ilse
Ps.: glückwunsch zum haus! zieht ihr bald um? seid ihr schon umgezogen? foto?

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ich suche nicht des lebens sinn, weil ich dieser selber bin (ilse kilic)


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 Betreff des Beitrags: Re: Misteltherapie
BeitragVerfasst: 21. Okt 2010 18:42 
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Ich darf leider keine Mistel, da sie das Immunsystem anregt und ich ein paar Auto-Immunkrankheiten habe.

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Du hast die Wahl. Du kannst dir Sorgen machen, bis du tot umfällst. Oder du kannst es vorziehen, das bisschen Ungewissheit zu genießen. Norman Mailer


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 Betreff des Beitrags: Re: Misteltherapie
BeitragVerfasst: 21. Okt 2010 19:06 
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Hallo,
Ja einen guten Arzt/Ärztin braucht man wohl. Ich habe so viel gelesen. Habe mir von Weleda diverse Bücher und Broschüren zu dem Thema schicken lassen (die haben "ganz normale" Bücher von einem Dr. Wagner, der sich wohl sehr intensiv mit Iscador befasst). Jedenfalls finde ich mal wieder, dass es so viele Meinungen wie Kollegen gibt. Und je mehr ich lese, desto verwirrter bin ich xaiwebs_014x
Mich interessiert, warum ihr es macht bzw. warum nicht. Und, wie es euch damit geht.
Mich schreckt noch dieses ständige Spritzen müssen. Angst zu haben, dass man ein Rezidiv riskiert, wenn man pausiert /aufhört.
Dann denke ich, dass ich die Erkrankung vielleicht nicht ernst genug nehme.
(Ich hoffe ich trete niemanden auf die Füsse, da ich ja eigentlich eine gute Prognose habe. Also bitte nicht falsch verstehen!!!)

LG Amelie

P.S.: Wir ziehen zum 1.1.11 um (lustiges Datum fällt mir gerade auf!). Bilder gibt´s noch nicht, da die Vormieter noch drin sind (kann ich also erst im Januar schicken). Aber ich bin so froh, denn wir suchen schon soo lange. Erst sollt es ja was zum Kaufen sein, aber das ist so teuer....
Schönen Abend noch


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 Betreff des Beitrags: Re: Misteltherapie
BeitragVerfasst: 21. Okt 2010 19:11 

Hallo,

obwohl ich zunächst sehr von der Stimulanz durch die Mistel erfreut war und meinem Immunsystem damit gerne auf die Sprünge geholfen habe, erkenne ich nun, dass ich mit dieser Substitution, da mein Immunsystem mit dem Altern nicht besser werden wird, es lebenslang spritzen müsste.

Jedesmal, wenn ich eine kleine Pause einlegte, nur ein bis zwei Spritzen wegließ, bekam ich Herpesinfektionen.
Nehme ich die Mistel durchgängig passiert das nicht.

Einmal ist es die Piekserei, die mir phasenweise auf den Senkel geht, und wenn nach 5 Jahren die Krankenkasse nicht mehr zahlen will, wird es auch ein finanzielles Hadern geben. Momentan kostet 1 Jahr Mistel (ohne Spritzen, Kanülen und Desinfektion) ca. 1400 Euro.

Ich weiß, das Gesundheit Geld kostet, knapp 120 Euro pro Monat für die Mistel, andere Medis und Behandlungen nicht mitgerechnet.... da brauch ich aber mal eine dicke Rente.

Gerne würde ich mein Immunsystem mit anderen, nicht so stichhaltigen Mitteln verbessern.
Nächste Woche habe ich Termin bei meiner Heilpraktikerin, da will ich mich erkundigen.

Einen schönen Abend wünsche ich Euch,

herzlich,
Ute


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Misteltherapie
BeitragVerfasst: 21. Okt 2010 19:22 

Ich hatte heute gerade Knatsch mit meinem (jetzt!) Ex-Hausarzt. xp100x
Ich wollte von ihm ein Kassenrezept über Iscador; er hat sich vehement geweigert. Das würde er nicht ausstellen, auch dann nicht, wenn ich ihm eine schriftliche Kostenübernahmeerklärung der Krankenkasse bringen würde.

.... und tschüss!

Diesen Arzt muss ich wirklich nicht länger haben.
Hatte er mir doch wochenlang gepredigt, ich solle gegen meine Schmerzen Ibuprofen nehmen,
bis 2.400 Einheiten am Tag :shock:
Ich müsse Geduld haben, irgendwann würde es vorbei sein! (Was, bitte schön, würde vorbei sein?)
Wie Ihr Euch evtl. erinnert, war es eine Metastase im Lendenwirbel.
Und er verordnete mir 5 x täglich Lorezepam, damit ich alles durch die rosa Brille sehen sollte.

Und nun verweigert er mir ein Rezept über Iscador. Damit hat sich das erledigt; er war die längste Zeit mein Hausarzt. Ich habe meine Gyn. angerufen. Kein Problem; ich solle ihr einen Zweizeiler der Krankenkasse einreichen, dass diese die Kosten erstattet, dann kann sie mir ohne Probleme Iscador
verschreiben.

Ich habe nämlich jetzt einen super guten Heilpraktiker, bei dem ich Mistel, Thymus und Faktor AF2 bekomme. Da möchte ich aber zumindest das Mistelpräparat von der Kasse erstattet bekommen, denn Thymus und Faktor AF2 sind auch noch teuer genug.
Ich bin freiweilliges Mitglied bei der Krankenkasse, zahle als Rentnerin jeden Monat 315,00 € Beitrag (!).
Da will ich wenigstens ausschöpfen, was auszuschöpfen ist. xx026


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Misteltherapie
BeitragVerfasst: 21. Okt 2010 21:58 
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Hallo Amelie,
ich spritze mir seit meiner OP Ende Mai 2009 drei Mal wöchentlich Iscador, weil ich davon überzeugt bin, dass es meinem Immunsystem hilft, Feind/e zu erkennen und zu bekämpfen. Dazu gehört für mich in erster Linie der Krebs. Ich habe "unterwegs" zwei Mal eine Pause von drei Wochen gemacht und hatte keinerlei Probleme, bin jetzt gerade wieder am Pausieren und spüre keine Entzugserscheinungen ;-) !
Verschrieben bekam ich die Mistel von meiner Onkologin, die von diesen Präparaten ebenso überzeugt ist wie ich. Sie ist sehr gewissenhaft und hat mir viel über diese Therapie erzählt. Je mehr ich erfuhr, umso wichtiger erscheint mir diese Therapie!
Ich setze mir die subkutanen Spritzen in den Bauch - sie sind kaum spürbar und bewirken so viel Gutes! Die Kosten bekomme ich von der Krankenkasse (Zusatzversicherung) erstattet.
Liebe Grüsse,
Katarina

P.S.: Du bist bestimmt schon mit Umzugsarbeiten beschäftigt - alles Gute im neuen Daheim!

_________________
Herzliche Grüsse von Katarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Misteltherapie
BeitragVerfasst: 22. Okt 2010 19:32 

Nun habe ich das mit der Kostenübernahme für mein Mistelpräparat mit meiner Krankenkasse abgeklärt:
Mein Arzt soll mir ein Privatrezept ausstellen, ich hole das Präparat in der Apotheke ab und bezahle den vollen Preis. Das Rezept reiche ich bei meiner Krankenkasse ein, die mir den Betrag abzüglich 5,00 €
Eigenanteil erstattet.

Das ist für mich ok!
Tja, wer nicht fragt .... zahlt dann wohl letztendlich selber.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Misteltherapie
BeitragVerfasst: 22. Okt 2010 20:36 
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guten abend!
@ute: wegen pause und mistel: die pausen gehören bei mir zur therapie. jeweils in folge 2 packungen spritzen (dauert so 5 wochen), dann 5 wochen pause. nach dm 5. jahr: größere abstände zwischen den spritzen, längere pause.
wenn du in der pausenzeit herpesinfektionen bekommst, würde ich da mal nachfragen. vielleicht gibt es einen rat für dich?
wie machst du es jetzt? durchgängig spritzen? oder verstand ich dich falsch?

durch die pausen ist das auch nicht so teuer - denn jeder zweite monat fällt weg. aber ich bin froh, dass es die kassa zahlt - bisher ohne probleme.

@sunshine: super! freu mich für dich, denn ich bin doch ein großer mistelfan geworden.

@große: wegen aufhören bekommt man - sagte meine ärztin - kein rezidiv - nur das immunsystem ist dann halt weniger "scharf gemacht".

was mir aber auffiel ist, dass ich heuer erstmals im leben einen heuschnupfen habe (hatte) - also das aufmerksame immunsystem schgießt vielleicht auch übers ziel hinaus? andererseits gibt es forschungen, die meinen, eine kleine allergie - also ein hochgefahrerens immunsystem - könne evtl. eine hilfe gegen krebs sein (forschungsgzweig: allergo-onkologie).

das stechen nervt mich auch, allerdings erst in der letzten zeit. anfangs wars mir egal, im gegenteil, ich hatte das gefühl: ich mach was (bei mir gibts ja keine AHT, da triple negativ). wie katarina ao81 spritze ich in den bauch. und wie du, katarina, bin ich überzeugt, dass es sinn macht.
bin aber halt nicht die geschickteste und das spritzen aufziehen fällt mir auch schwer. aber dennoch überwiegt das gefühl, mir gutes zu tun.

alles liebe
ilse

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 Betreff des Beitrags: Re: Misteltherapie
BeitragVerfasst: 22. Okt 2010 21:06 
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Hallo,
Ja, man kann ja viel Gutes über die Mistel lesen. Aber es werden auch so viele andere Dinge für das Immunsystem gepriesen.
Und ich konnte mich noch nie leicht entscheiden. Ich will einfach das Beste tun und habe manchmal das Gefühl, je mehr es gibt, desto weniger kann ich mich zu einem entschließen. Alles kann ich ja schließlich nicht machen.
Das spritzen nervt mich eigentlich nicht soo sehr- ausziehen ist zum Glück kein Problem für mich- :oops: auFziehen meinte ich natürlich....

Ich fange inzwischen halt auch bei jeder Kleinigkeit das Grübeln an. Deswegen auch die Bedenken zwecks aufhören. Es ist echt schrecklich. Momentan fröstelt es mich gerade z.B. ständig. Schon denke ich " oh meine Temperaturregulierung /Stoffwechsel ist schlecht". Sind´s meine Immunzellen auch.... usw. usw.. Kopfkino

Ich hoffe, dass ich vielleicht mal wieder etwas unbeschwerter in den Tag blicken kann und manche Dinge einfach nicht durchdenke.

Habt ihr eigentlich etwas bezüglich eurer Psyche gemerkt? In dem Buch, dass ich lese, steht das die Mistel auch Beta- Endorphinrezeptoren stimulier o.ä. und dadurch die Stimmung gebessert sei- wäre ja nicht schlecht.
So, einen schönen Abend noch
Amelie
@sunshine: schön, dass es nun klappt. Ich habe auch gemerkt, dass man echt aktiv sein muß, um das Beste ´rauszuholen.


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