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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Metastasen - Unheilbar, wer noch? Wie geht ihr damit um?
BeitragVerfasst: 23. Jun 2013 20:20 
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Karin, was Du mitgemacht hast! Das liest sich gruslig! Was mich erstaunt ist, dass Du trotz so einer umfangreichen OP vorher keine Schmerzen hattest! Wie kann das sein? Wenn der Zwölffingerdarm verstopft muss man das doch merken, oder? Egal, ich freue mich, dass Du dann in Bochum, trotz schlechter Pflege noch den richtigen Operateur gefunden hast. Wie geht es Dir den körperlich zurzeit, Karin?

LG Bille

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 Betreff des Beitrags: Re: Metastasen - Unheilbar, wer noch? Wie geht ihr damit um?
BeitragVerfasst: 23. Jun 2013 20:20 
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@Karin,
danke für die Antwort.
Das Gute an der Geschichte ist,das Dir,auf Grund der Zweitmeinung,doch noch geholfen werden konnte.
Bestimmt war es auch von Vorteil,das Du an diesen Spezialisten geraten bist.
Egal wie das Krankenhaus war,Du warst in guten Händen.
Manchmal kommt man eben erst auf Umwegen zum Ziel.
Ich habe jetzt nicht den weiteren Verlauf Deiner Geschichte im Kopf-hast Du nach der OP nochmals Chemo machen müssen u.was machst Du/bekommst Du jetzt?
Anne


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 Betreff des Beitrags: Re: Metastasen - Unheilbar, wer noch? Wie geht ihr damit um?
BeitragVerfasst: 23. Jun 2013 20:59 
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@Bille,
nach meiner Recherche bedeutet N 3a-mehr als 9 axilläre LK,oder LK unterhalb des Schlüsselbeines sind befallen.
Dieses kleine "a"hat vielleicht doch etwas damit zu tun,wo sich die befallenen LK befanden.
In anderen Quellen liest man wieder,das das "a"für Micrometastasen steht-sehr verwirrend!!!
Anne


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 Betreff des Beitrags: Re: Metastasen - Unheilbar, wer noch? Wie geht ihr damit um?
BeitragVerfasst: 23. Jun 2013 21:51 
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Anne, das kann stimmen, was Du schreibst. Ich hatte ja mehr als 9 befallene, nämlich 33. Mikrometas hatte ich leider nicht. Wäre mir lieber gewesen. Meine waren richtig ausgewachsen. ich verstehe es immer noch nicht. Mit welcher Turbogeschwindigkeit müssen sich miene Krebszelle vermehrt haben bei einem Tumor von nur 1,5 cm.

Bille

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 Betreff des Beitrags: Re: Metastasen - Unheilbar, wer noch? Wie geht ihr damit um?
BeitragVerfasst: 23. Jun 2013 22:32 
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Bille,ich befürchte,die Menschheit wird eher in der Lage sein,das Sonnensystem zu verlassen,als zu verstehen,wie man Krebszellen beikommen kann und warum sie in unseren Körper ihr Unwesen treiben.
Trotzdem werden wir weiter auf ein Wunder hoffen.
Ich habe auch den Brocken noch nicht verdaut,das ich zirkulierende Tumorzellen im Blut habe,obwohl mein Tumor weder sehr groß,noch sehr aggressiv war.
Klar,der LK u.der Gefäßeinbruch sind nicht zu unterschätzen,doch ich habe meine ganze Hoffnung in die Chemo,die Bestrahlung u.die AHT gesetzt.
Anne


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 Betreff des Beitrags: Re: Metastasen - Unheilbar, wer noch? Wie geht ihr damit um?
BeitragVerfasst: 24. Jun 2013 10:48 
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Anne, so geht es mir auch. Die Chemo war mit Sicherheit bis jetzt meine Rettung. Mit meiner Diagnose von vor 2 Jahren wäre ich sicher nicht mehr auf dieser schönen Welt, wenn ich nicht eine dosisdichte Chemo gehabt hätte. Ich bin jeden Tag dankbar dafür, es bis hier und heute geschafft zu haben. Und........die letzten 2 Jahre waren die intensivsten Jahre meines Lebens und ich war kreativ wie niemals zuvor. Ich versuche, aus jedem Tag das Beste zu machen, trotz ständiger Schmerzen. Mein (Über)lebenswille ist ungebrochen.

Wir haben Krebs. Das können wir nicht ändern. Was wir aber ändern können, ist die Einstellung dazu. Natürlich kennen wir Zeiten der Zweifel und der Verzweiflung. Aber sie darf nicht das Leben bestimmen, denn dann haben wir schon verloren. Ich will einfach kein Opfer sein. Ich bestimme mein Leben immer noch selbst.

Ich umarme Dich

Bille

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 Betreff des Beitrags: Re: Metastasen - Unheilbar, wer noch? Wie geht ihr damit um?
BeitragVerfasst: 24. Jun 2013 20:24 
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Liebe Bille,
was wird denn momentan wegen Deiner Meta unternommen?
Hast Du nochmals Chemo/Bestrahlung bekommen,oder nur bei Deiner Erstdiagnose?
Mußt Du jetzt ständig Therapie machen?
Ich hoffe,Du bist mit Deinem Onkologen zufrieden und fühlst Dich gut aufgehoben.
Ja,auch ich lebe mein Leben seit meiner Erkrankung intensiver.
Manchmal ein bischen wie auf der Überholspur-nach dem Motto"vergeudete Zeit,ist wie ungelebte Zeit".
Die Begriffe Dankbarkeit und Zufriedenheit haben plötzlich einen völlig neuen Stellenwert-nichts ist selbstverständlich.
Ich habe mir in letzter Zeit viele Gedanken gemacht und gleichzeitig die Gedanken verflucht.
Weil,ich komme immerwieder zu den gleichen Fazit-eine bescheidene Situation und es gibt keine Logik und keinen Plan "B".
Doch kurioserweise bin ich eigentlich sehr glücklich,auch wenn die Sonne nicht mehr ganz so hell scheint,wie vorher.

Dir alles Liebe
Anne


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 Betreff des Beitrags: Re: Metastasen - Unheilbar, wer noch? Wie geht ihr damit um?
BeitragVerfasst: 25. Jun 2013 10:09 
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Liebe Anne,
die Metastase wurde bestrahlt und ich bekomme alle vier Wochen eine Infusion (Bondronat). Gestern war es wieder soweit. Außerdem habe ich seit fast 2 Jahren die Antihormontherapie. Gut, die Meta ist trotzdem gekommen, aber die Bestrahlung hat sie inaktiv gemacht. Nach dem letzten PET-Ct im Februar bin ich frei von Metas. Allerdings ist mein Tumormarker trotzdem nach wie vor erhöht. Gestern wurde er wieder bestimmt. Mal sehen, wie das Ergebnis ausfällt. Morgen bekomme ich Bescheid. Bin gespannt.

Du hast recht, es gibt keinen Plan "B". Wie diese Krankheit bei mir ausgehen wird, weiß ich. Ich weiß nur den Zeitpunkt nicht. Das ist auch gut so. Für mich ist deshalb die Sonne ein bisschen heller, weil jeder Tag so kostbar ist. Ich habe meine Tante und meine Schester an dieser Krankheit sterben sehen. Meine "kleine" Schwester durfte nur 40 Jahre alt werden und hierließ einen 10jährigen Sohn. Meine Tante wurde 44. Die Familie kommt niemals über so etwas hinweg. Jetzt leben alle mit meiner fortgeschrittenen Erkrankung. Manchmal habe ich das Gefühl, es ist für mich leichter als für sie.

Gut, dass wir Frauen uns hier im Forum haben. Hier können wir über alles sprechen und schreiben was uns bewegt. Die Familie kann man mit vielen Themen nicht belasten.

Ich drück Dich!

Bille

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 Betreff des Beitrags: Re: Metastasen - Unheilbar, wer noch? Wie geht ihr damit um?
BeitragVerfasst: 25. Jun 2013 21:12 
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Liebe Bille,
Ich wollte sagen,das sich seit meiner Diagnose,mein bis dahin sehr "sonniges Gemüt" um Einiges verdunkelt hat.
Meine Unbeschwertheit und meine innere Balance sind gehörig aus dem Gleichgewicht geraten.
Doch nicht nur mein Leben,sondern auch das meiner Familie hat sich verändert.
Meine pflegebedürftigen Eltern sind damals,als sie von meiner Krankheit erfuhren,sofort in ein Pflegeheim gezogen.
Es wäre zuhause vielleicht auch alles irgendwie weiter gegeangen,doch sie wollten mir nicht zur Last fallen.
Es fühlt sich für mich irgendwie alles nicht richtig an.
Das Deine Lieben um Dich Angst haben,ist verständlich.
Sie wissen um den Kampf gegen die Krankheit,sie haben die Hilflosigkeit und das Loslassen müssen erlebt.Sehr,sehr schlimm.
Ich denke,es tut unseren Lieben schon gut,uns einfach nur glücklich zu sehen.
Stecke sie an,mit Deiner Lebenslust und zeige ihnen,das Du es bist,die Regie in Deinen Leben führt und nicht die Krankheit.
Zum Mut machen,ausheulen,Dampf ablassen,oder einfach nur fallen lassen,haben wir uns.
Zum Glück ist immer jemand da,der zuhört.
Ich hoffe,Deine Bondronat-Infusion macht nicht allzuviele Nebenwirkungen.
Und selbst wenn,wichtig ist,das die Meta für immer schweigt.

Alles Liebe Dir
Anne


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 Betreff des Beitrags: Re: Metastasen - Unheilbar, wer noch? Wie geht ihr damit um?
BeitragVerfasst: 26. Jun 2013 09:21 
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Danke, Anne, das Bondronat ist einigermaßen verträglich. Ich bin ja auch berufstätig. Das klappt alles ganz gut.

Es freut mich, dass Du Deine Entscheidung getroffen hast und den für Dich richtigen Weg gefunden hast.

Jede Frau muss ihren eigenen Weg finden. Jede hat auch ihre eigene Tumorformel und je nach Ausprägung des Krebses bzw. nach Fortgeschrittenheit muss sie dann ihre Entscheidung treffen. Es ist durchaus möglich, dass ich anders entschieden hätte wenn ich nur einen statt 2 Tumoren in der Brust gehabt hätte und kein DCIS und vor allem wenn ich keinen massiven Lymphknotenbefall und noch keine Metastasen gehabt hätte. Das alles spielt natürlich in meine radikale Entscheidung mit hinein.

Meine Lebenszeit wird ja wahrscheinlich begrenzt sein nach meiner Ausgangslage. Natürlich würde eine Frau mit einer guten Prognose und Hoffnung auf Heilung ganz anders entscheiden. Wenn man aber palliativ behandelt wird, ändert das die Situation und die Gefühle grundlegend. Deshalb ist meine Entscheidung auch nicht repräsentativ. Aber als Denkanstoß kann sie vielleicht trotzdem dienen. Ich wünsche Dir alles Gute für Deine OP.

Liebe Grüße von Bille

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