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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: ich HATTE brustkrebs? heilung? ja? und wann?
BeitragVerfasst: 21. Apr 2011 16:52 

Hallo an alle, die sich noch nicht in die Osterferien verdrückt haben.
Ich gehe als positiv denkender Mensch davon aus, dass mein fester Wille das hier alles durchzustehen (OP, Chemo, Bestrahlung) und dass diese Behandlungen auch erfolgreich sein werden, ausreichend ist, um nachher sagen zu können: Ich bin wieder gesund. Vielleicht mag man das blauäugig nennen, aber genau diese Denke hält mir den Kopf oben.

Ich wünsche allen ganz lieb FROHE OSTERN und schön sonnige Feiertage mit Euren Familien und Freunden, denn ich verdrück mich jetzt.
Winke winke
Kerstin


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: ich HATTE brustkrebs? heilung? ja? und wann?
BeitragVerfasst: 21. Apr 2011 16:52 
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sonja, ich drück mal mit ao61

bei dem schönen wetter miese laune? kann doch nicht sein.... x058x

_________________
grüße ingrid


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 Betreff des Beitrags: Re: ich HATTE brustkrebs? heilung? ja? und wann?
BeitragVerfasst: 21. Apr 2011 22:09 
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.
Ich möchte so gern dran glauben, dass ich geheilt und gesund bin und statistisch recht spät einen Tod durch Abnutzung und Verbrauch sterben werde.
Aber der Realist in mir kennt nun Frauen, die es nicht geschafft haben. Solche, die nach zwölf oder zwanzig Jahren an Metastasen erkrankten. Wie also wollte ich mich sicher fühlen?!
Entlassen wurde ich mit "Sie sind noch mal mit einem blauen Auge davongekommen." Ich höre auch von solchen Entlassungswendungen: "Im Augenblick sind Sie krebsfrei."

Wenn ich in den Zwischenphasen bin (zwischen Nachsorgeuntersuchungen und zwischen diversen Wehwehchen und Beschwerden), gelingt es mir, das Thema hinter mir zu lassen und mich wie fast früher zu fühlen und fast unbeschwert zu leben. Schwieriger ist der Stand, wenn es um Planung und Lebensplanung geht. Da wird der Boden unter mir schwammig.

Was mich stört und nervt sind aber diese ... besserwisserischen und nichtsahnenden ... Mitmenschen, die an passender Stelle ("ich habe Krebs") mich nachdrücklich und strafend (?), aber ach, mit so positivem Gehabe, verbessern: "Ich *hatte* Krebs. - Ich hatte Krebs, das musst Du sagen und denken." Denn die machen meine Bestrebungen, möglichst ohne ständige Sorge und Angst zu leben, zunichte. Die werfen mir auf diesem Wege vor: Wenn Du nicht positiv denkst, wenn Du nicht dran glaubst, dann kannst Du ja nicht gesund werden. --- Selbst schuld. - Und mir dieses "think positive" mit auf den Weg schütten.
Paaaah!

Und dann die liebsten Menschen an meiner Seite. Bei denen ich immer wieder mal das Gefühl habe, dass ich mich ihnen zuliebe "hundertpro gesund" zu fühlen habe --- weil sie die andere Perspektive nicht aushalten würden ...

Ich hoffe, dass der bestätigende Teil, sprich: Metastasen, meiner heute medizinisch als chronisch angesehenen Krankheit --- nach meinem Ableben eintrifft.
ao76

Ich glaube zwar nicht an "Engel", das Bild eines Engels mit Brustkrebs will mir aber sehr gefallen.
.


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 Betreff des Beitrags: Re: ich HATTE brustkrebs? heilung? ja? und wann?
BeitragVerfasst: 21. Apr 2011 23:30 

Liebe Bess,

das hast Du mal wieder - wie so oft - wunderbar geschrieben! ao81

Ja, dieses "du musst positiv denken" aufgedrückt zu bekommen, hasse ich auch.
Wie gut, dass man uns darauf hinweist, liebe Bess. Denn wenn wir positiv denken,
ist doch alles gleich viel einfacher. Hätten wir doch aber auch von selbst drauf
kommen können ao69


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: ich HATTE brustkrebs? heilung? ja? und wann?
BeitragVerfasst: 22. Apr 2011 01:54 
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sonja, schicke dir eine umarmung. miesmuschel. hm. i denk an dich! ao70

finde es sehr interessant, was ihr schreibt.
ich sehe auch in meinem bekanntenkreis, dass menschen, die - wie nicole - eher erlebt haben, dass der krebs "geheilt" wird, eine insgesamt optimistischere haltung haben. ich selber habe viele menschen, die mir wichtig waren, an krebs verloren, klar "genträgertfamilie".
aber, was für eine konsequenz hat es, WENN MAN SICH EBEN NICHT GEHEILT FÜHLT? das verstehe ich nicht. ist man innerlich abgehärteter, trifft es nicht ganz so unvermittelt, weil man sich nicht in sicherheit wiegte? ALSO: ist es nicht letztlich egal, ob man WIRKLICH geheilt ist, solange man eben keinen nachwiesbaren krebs hat, keine behandlungen braucht und einfach fröhlich lebt? ist es nicht nur eine frage der BENENNUNG?

frohe ostern euch allen! ao81
bussi
ilse


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 Betreff des Beitrags: Re: ich HATTE brustkrebs? heilung? ja? und wann?
BeitragVerfasst: 22. Apr 2011 02:37 

moin ihr lieben...

@sonja an dich einen dicken knuddeler.....

@parallele besser hätt ichs gar nicht schreiben können...meine gedanken....;o))


ich merke...oder ich denke ich merke...im mom immer mehr das meine liebsten das thema eigentlich ad akta legen möchten....denn schlieslich bin ich gesund...bei der letzten nachsorge wurde nix gefunden also bin ich geheilt...hmmm....bin ich das??...ich hoffe es...natürlich...jede von uns hier hofft es...für mich....und das gilt nur für mich jezt...ich "spiele" die optimistische...tagsüber...klar, ich bin gesund...yeah..kann irgendwann auch wieder bäume aussreissen....( für meine umwelt dauert das wohl zu lange....)...hab immer mehr das gefühl das es von mir VERLANGT wird das ich gefälligst das thema beenden soll...aber nachts...so wie heute....( ist vollmond ??)...da kommen die ängste...bemerke ich einiges ( was ich eigentlich gar nicht bemerken will...zb eine immer grösser werdende stelle am po...die sich komisch anfühlt...)....und der schlaf verabschiedet sich mal wieder gen woauchimmerhin....

ich will endlich mal ohne dieses komische gefühl sagen können....ich habe dieses beschissene schalentier besiegt....frag mich grad ob ich diesen satz jemanls sagen kann ohne dieses gefühl....

euch ein frohes osterfest....mit viel sonne..... knubu edith


ps. falls es etwas schwierig ist zu lesen, sorry.....bin im mom etwas durch n wind....


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: ich HATTE brustkrebs? heilung? ja? und wann?
BeitragVerfasst: 22. Apr 2011 06:27 
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Guten Morgen,

eigentlich wollte ich du diesem Thema eigentlich nichts schreiben, da es sehr komplex und die Meinungen SEHR unterschiedlich dazu sind. Es lässt sich auch nicht drüber streiten, da jeder seine "Erkrankung" anders sieht und empfindet.

Natürlich habe aber auch ich mir Gedanken gemacht, vor allem nach meinem letzten Arztbesuch (Zwischenuntersuchung) aus der ich mit folgenden Worten entlassen wurde: "..........und dann sind Sie wieder ganz gesund".

Da hab ich mir gedacht, war ich überhaupt krank? Für mich ist eine Krankheit ein Umstand, bei dem äußere Faktoren auf den Körper einfallen und den schwächen und in die Knie zwingen. Vor diesen äußeren Faktoren kann ich mich aber schützen und hab es gewissermaßen selbst in der Hand ob ich erkranke oder nicht. Diese Option ist bei Krebs nicht wirklich gegeben... krank "fühle" ich mich nur durch die Nebenwirkungen der Chemo, bin es aber nicht.

Sehe ich mich als chronisch (ich lass es jetzt mal bei dem Wort) krank? Auch hier muss ich verneinen, da ich durchaus ohne Medikamente aus dem Haus gehen kann, ohne in einen lebensbedrohlichen Zustand zu geraten (siehe Diabetes oder Asthma). Die Antihormontherapie sehe ich als Vorbeugung....

Behindert? ich habe einen Ausweis beantragt, habe 80% zugesprochen bekommen. der Staat gibt, aber er nimmt auch viel, deswegen hab ich habe ich kein schlechtes gewissen. aber ich weiss nicht, ob ich den Ausweis bei mir gerechtfertigt finde. Ich bin in meinem Tun und Handeln nicht eingeschränkt, kann mich frei bewegen und bin geistig auf der höhe und nicht auf fremde Hilfe angewiesen. Ich hab eine GdB von 80, meine Down Syndrom Schwester 100% , wenn ich mich da mit meiner Schwester vergleiche komm ich mir "schäbig" vor, den Ausweis zu haben oder einem Cousin gegenüber der in jungen Jahren seinen rechten arm verloren hat... bei dem Thema weiss ich noch net, auf welche Seite ich mich schlagen soll.

Fazit: wenn ich nach der schulmedizinischen Therapie wieder in die "Freiheit" entlassen werde (trotz AHT-Phase nenn ich das mal so) sehe ich mich wieder als "gesunden" Menschen an, da ich ohne Medikamente überleben kann. Für mich heisst es also: ich hatte Brustkebs

Was nicht heisst,dass die "Angst" immer im Nacken sitzen wird. man soll den Feind nicht unterschätzen, aber auch nicht überschätzen.... Der Krebs soll nicht über mein Leben bestimmen (psychisch gesehen)

In diesem Sinne wünsch ich ein frohes Osterfest :-) ANDREA

_________________
BK-Diagnose an Weihnachten 2010
2011:
1/11-4/11 6x TEC
05/11 OP Brusterhaltend
06/11-08/11 Strahlentherapie (36x)
08/11 AHB Scheidegg
10/13 Reha Sylt


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 Betreff des Beitrags: Re: ich HATTE brustkrebs? heilung? ja? und wann?
BeitragVerfasst: 22. Apr 2011 09:48 

Hallo zusammen,

muss doch nochmals meinen Senf dazu geben und was los werden:
alle haben doch iregendwie Recht und auch wieder nicht und vor allem ist es eine ganz persönliche Empfindungssache!!
Ich fühle mich durch BK chronisch krank - und ich kann es auch deutlich erklären. Muss nach allen Therapien 7 lange Jahre
Femara einwerfen. Durch Femara sind mein Bluthochdruck gestiegen ( also noch nen Medikament) und ein Blutzuckerspiegel
ebenfalls ( also nochmals 2 Tabletten und jeden Abend ein Langzeitinsulin) Und diese Dinge werden aller Wahrscheinlichkeit nach
nicht wieder in Ordnung kommen. Also fühle ich mich chronisch krank. Mal abgesehen von den ganzen Schmerzmitteln, die halt
anstehen, wenn die Schmerzen nicht auszuhalten sind. Und wer mich kennt, weiß dass ich alles andere als in Weichei bin!!! Natürlich
sehe und fühle ich mich eigentlich "gesund" - aber das ist ja relativ. Trotzdem plane ich: große Reise, toller Geburtstag und und und.
Aber bei aller Diskussion darf man nicht vergessen, dass wir alle unterschiedliche Persönlichkeiten sind mit unterschiedlichen Meinungen und
Empfindungen. Außerdem ist jede von uns anders in das Thema involviert. In meinem Freundeskreis sind in den letzten 3 Jahren ganz viele an
BK und Krebs gestorben und zwar in einem Alter, wo man eigentlich nicht ans Abtreten denkt. Ende Januar erst eine sehr gute Freundin im
beschissenen ALter von 31 Jahren....
Also, lasst jedem seine Meinung, Einstellung, Hoffnungen und Ängste. Es gibt Milliarden Menschen - also auch Milliarden andere Ansichten.
In der Hoffnung, dass sich niemand auf den besagten Schlips getreten fühlt,
wünsche ich euch allen schöne und sonnige und vor allem geruhsame und freidvolle Ostern.
Liebe Grüße aus Dortmund.
Susanne


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: ich HATTE brustkrebs? heilung? ja? und wann?
BeitragVerfasst: 22. Apr 2011 11:06 
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ja, edith, komische stellen rufen einer ganz schnell in erinnerung, dass es eben nicht mehr ist wie früher (hoffe mit dir, dass es NIX ist). auch die veilen arztbesuche, die eben nicht "ganz unbekümmert" vonstatten gehen. auch dann nicht, wenn sie "eigentlich" nix mit dem scheiß-krebs zu tun haben (gibt es arztbesuche, die nix damit zu tun haben? überall spielt es eine rolle, wird vermerkt: augenarzt, zahnarzt, HNO, hautarzt...)

was du, andrea, von behindert schreibst, kann ich sehr gut verstehen. ich hab meinen antrag nicht gestellt, in Ö ist das irgendwie gar nicht so üblich (ich wusste anfangs gar nicht von der möglichkeit) und da ich freiberuflich bin, hätte es mir auch nicht viel gebracht. aber ich sage mal, du solltest diese 80% für dich akzeptieren als eine erleichterung des lebens "danach", denn - immerhin hast du eine lebensbedrohliche erkrankung durchgemacht. ich habe gelesen, dass die mitteilung einer krebsiagnose mittlerweile als traumatisches ereignis anerkannt wird und dieses trauma zu durchleben ist eine schlimme und auch langfristige ansteinflößende erfahrung. nicht jede behinderung ist sichtbar.

was das fühlen der krankheit betrifft, gings mir wie einigen hier. ich hab mich durch die krankheit nicht kranl gefühlkt. ich fühlte mich okay, als die diagnose kam. durch die chemo fühlte ich mich krank: aber da war der krebs ja "eigentlich" schon weg.

neinnein liebe bluesky, ich denke nicht, dass wir uns auf die zehen steigen.
ich kann verstehen, was du mit chronisch meinst, gerade wenn du mit nebenwirkungen der AHT zu kämpfen hast.
und chronisch kann sehr vbiel bedeuten, ich denke mal an meine wirbelsäule:
nach meiner bandscheiben OP hieß es allerdings auch von seiten der neurochirurgen, dass ich nicht gesund bin und in spätestens 10 jahren wieder am OP tisch liege (jaja, ärzte sind manchmal SEHR aufbauend). denn eine operierte wirbelsäule und dazu noch die komplikationen, das hielten sie nicht für eine dauerhafte lösung. und sie hatten unrecht. es ist 17 jahre her, ich hab kein kreuzweh (selten) und es ist für mich abgeschlossen. obwohl meine wirbelsäule nicht "gesund" ist, sondern eher chronisch krank, was ich aber auch nicht wahrnehme - hoffentlich bleibts so. und doch nehm ich das ganz anders wahr als die angst vor dem sch-krebs.

musste schmunzeln über die formulierung, es sei wirklichkeitsfremd, sich mit der angst auf den BK zu konzentrieren, entschudligung, ich finde die stelle jetzt nicht, weiß nicht, von wem es war. hahaha und grummelgrummel! ich hab eh vor allen anderen krebsarten auch angst. angststörung mit tendenz zur generalisierung, nennt das "meine" therapeutin.

liebe sunshine, bitte verzeih, wenn ich da was vergessen habe, aber wie ist es nun bei dir? man konnte nicht sagen, ob es sich um eine meta handelte? verstehe ich das richtig?

liebe bess
, ja, danke für deine formulierung, ja, danke euch allen. es ist wirklich spannend, auch die unterschiede zu lesen, oft glaubt man ja, es gibt nur den eigenen kopf und die eigene denkweise.

pff, so ein langer beitrag - danke fürs lesen.

ich wünsche euch ein frohes osterfest
ich geh baden, naja schaun wir mal, wie warm das wasser ist!

ilse

_________________
ich suche nicht des lebens sinn, weil ich dieser selber bin (ilse kilic)


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 Betreff des Beitrags: Re: ich HATTE brustkrebs? heilung? ja? und wann?
BeitragVerfasst: 22. Apr 2011 14:09 

suze2 hat geschrieben:
liebe sunshine, bitte verzeih, wenn ich da was vergessen habe, aber wie ist es nun bei dir? man konnte nicht sagen, ob es sich um eine meta handelte? verstehe ich das richtig?
[b]
ilse

Ja, liebe Ilse, so ist es.
Sechs Jahre zuvor war an genau diesem 4. LW ein Bruch festgestellt worden. Man hat
mich damals auf den Kopf gestellt, total durchgecheckt, um abzuklären: Osteoporose
oder Knochenmetastase?

Das Ergebnis war: ganz eindeutig Osteoporose, keine Metastase.

Und nun, sechs Jahre später soll ich - 20 Jahre nach der BK-Diagnose - an genau diesem
Wirbel eine Metastase haben, und zwar nur diese eine. Im Knochenszintigramm konnte man nichts sehen, im MRT auch nicht.

Eine Biopsie konnte nicht gemacht werden, weil es mir bei den wahnsinnigen Schmerzen nicht möglich war, 20 Minuten auf dem Bauch zu liegen; man hätte mich dafür in Narkose
legen müssen. Das wäre erst zwei Wochen später möglich gewesen, weil zu der Zeit der Chefarzt nicht da war.

Während dieser zwei Wochen eskalierte es dann: Ich konnte nicht mehr laufen, konnte nachts nicht mehr schlafen, lag nur noch in Stufenlagerung im Bett.
Die eine Woche Krankenhaus war völlig daneben, denn die hatten von Schmerztherapie null Ahnung.

Mein Mann hat dann in Heidelberg angerufen und sich Rat geholt. Dort empfahl man: Bloß keine Biopsie (weil der Wirbel ja ohnehin schon sehr bröselig war), sondern ein
PET-CT. Ich bekam schnell einen Termin, wurde vorbereitet, bekam das Zeug gespritzt, und dann erfuhr ich, dass ich etwa 40 Minuten in diesem Gerät liegen müsse.
Das ging gar nicht. Drei Minuten habe ich geschafft, dann habe ich vor Schmerzen geschrien.

Dieses 3-Minuten-CT (wohlgemerkt ein normales CT, weil es ja zu dem PET gar nicht mehr gekommen ist) hat den dortigen Prof. veranlasst zu behaupten, dass es eine Metastase sei, die in den Spinalkanal gewachsen war.
Nun hatte man eine Diagnose und konnte therapieren - so sehe ich das.

Sowohl die Onkologin als auch mein Hausarzt und mein Orthopäde sind aber nicht voll davon überzeugt, denn es kann sich aufgrund der Osteoporose auch ein Knöchelchen gelöst haben und in den Spinalkanal geraten sein.
Im Januar war ich in der Uniklinik in Münster. Auch die Professorin dort meinte, beides sei möglich, aber jetzt nach den Bestrahlungen könne man es nicht mehr feststellen.

Ich hätte so gerne Klarheit! Ich beabsichtige, evtl. im Sommer ein PET-CT machen zu lassen. Habe mir sagen lassen, dass man es durch ein solches CT auch jetzt noch feststellen könne. Momentan sei es noch zu früh dafür, weil die Strahlen noch nachwirken.

Ich habe mir aber inzwischen verboten, mir den Kopf deswegen zu zermatern.
Evtl. lasse ich das PET-CT machen, und evtl. werde ich dann Klarheit haben, so sieht
es aus xz020x


  
 
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