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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Grippeimpfung während der Chemo?
BeitragVerfasst: 23. Okt 2012 15:39 
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Herbsttraum hat geschrieben:

bloß Hände weg von der Grippeimpfung!

Mein Opa mütterlicherseits starb, nachdem er durch die Grippeimpfung/samt Schweinegrippeimpfung Krebs bekam. Er war absolut gesund, keine Besch,werden und auch so keine Probleme mit Krebs gehabt. Nicht mal in d. Familie.


Die Grippeimpfung ist eines DER Impfungen die unnötig sind. Und ja, die meisten haben nach Dieser mit vielen Erkältungen zu tun und auch mit div. Angina. Warum bis heute noch dazu geraten wird ist mir schleierhaft und genau deswegen hasse ich solche Geldgeier die praktizieren :(((


Liebe Grüße, Kathrin



Liebe Kathrin

Ohne Dir nahetreten zu wollen...aber dass eine Grippeimpfung unnötig ist....diese Aussage kann ich so nicht stehen lassen.
Sicher ,der Verlust einer geliebten Person ist heftig, das ganze möchte ich auch nicht schmälern...wirklich nicht.

Aber...........
....es sterben noch immer jährlich in Deutschland zwischen 5000 und 15 000 Menschen an Grippe......und dann sagtst Du das sei unnötig????????????

Ich denke man muss vorher genau abwägen. Welches Risikoprofil habe ich, sprechen aktuelle Therapien dagegen oder dafür....Das kann/muss man mit seinem jeweiligen Arzt des vertrauens besprechen.Pauschal zu sagen das es unötig ist halte ich für nicht richtig.

Und übrigens...eine Grippeimpfung schützt nicht vor grippalen Infekten oder Angina, sondern nur vor der echten Grippe. DAS IST EIN GROßER UNTERSCHIED!!!!!!!Wer DIE einmal hatte, kennt den Unterschied zum grippalen Infekt. Das ist nicht lustig und für chronisch kranke Menschen unter umständen tödlich. Und das hat nichts mit Geldgier zu tun.

Ulla

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 Betreff des Beitrags: Re: Grippeimpfung während der Chemo?
BeitragVerfasst: 23. Okt 2012 16:37 
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Hallo,
jetzt bin ich auch unsicher,obwohl ich vom Chemo-Arzt grünes Licht bekommen habe.
Bisher habe ich mich immer impfen lassen u.nie Probleme gehabt.
Aber während der Chemo ist das mit der Abwehr so eine Sache.Man ist den Viren schutzlos ausgeliefert.
Eine Freundin von mir hatte sich trotz Impfung eine Virusgrippe eingefangen u.lange Zeit im Krankenhaus verbracht.
Ihr Arzt sagte damals,ohne Impfung hätte sie das Ganze wohl nicht überlebt.
Resultat-sicher ist man wohl selbst nach der Impfung nicht,allerdings der Verlauf des Ganzen wird pos.beeinflußt.
Was machen,ich weiß es auch nicht?

Anne


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 Betreff des Beitrags: Re: Grippeimpfung während der Chemo?
BeitragVerfasst: 23. Okt 2012 18:25 
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Hallo

habe hier etwas gefunden....http://www.rki.de/SharedDocs/FAQ/Impfen ... nn=2375552

Was ist bei der Impfung von Personen, die eine Chemotherapie erhalten, zu beachten?

Personen mit bestimmten Grundleiden, dazu gehören auch Personen mit Krebserkrankungen, weisen ein erhöhtes Risiko eines schweren oder tödlichen Verlaufes einer Infektion mit Influenza auf. Die Ständige Impfkommission (STIKO) empfiehlt daher die Impfung gegen Influenza für diese Personengruppe. Eine Chemotherapie, die oftmals Bestandteil der Krebstherapie ist, kann eine akute, schwere Immunsuppression verursachen. Aufgrund dieser kann es zu einer eingeschränkten oder fehlenden Immunantwort nach der Impfung kommen. Das Ausmaß der Immunsuppression variiert jedoch, je nachdem welche Medikamente und Dosen für die Therapie eingesetzt werden und wie lange die Therapie andauert. Maßgeblich für eine ausreichende Immunantwort nach einer Impfung ist mehreren Studien zufolge der Zeitpunkt der Impfung im zeitlichen Bezug zur Chemotherapie. Einige Studien lassen darauf schließen, dass die Influenzaimpfung eine stärkere Immunantwort (gemessen als Antikörpertiter) bewirkt, wenn die Impfung zwischen zwei Chemotherapiezyklen und nicht während eines Zyklus verabreicht wird [1]. Schwache Immunantworten scheinen auch mit dem Erhalt einer Chemotherapie bis zu sieben Tage vor der Impfung assoziiert zu sein [1].

Allgemeingültige Empfehlungen zum Impfzeitpunkt bei Personen mit Malignomen unter Chemotherapie existieren nicht. Zwei Review-Artikel empfehlen eine Impfung dieser Personengruppe gegen saisonale Influenza mindestens zwei Wochen vor dem Beginn einer Chemotherapie oder zwischen zwei Chemotherapiezyklen [1-3]. Die STIKO empfiehlt für die Impfung mit Totimpfstoffen – dazu zählt auch die Impfung gegen Influenza im Erwachsenenalter –, dass diese wenn möglich erst drei Monate nach einer Chemotherapie erfolgen sollte (vgl. Hinweise zu Impfungen für Patienten mit Immundefizienz). Bei der Impfung mit Lebendimpfstoffen sollte vor der Impfung der den Immundefekt behandelnde Arzt konsultiert werden.

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 Betreff des Beitrags: Re: Grippeimpfung während der Chemo?
BeitragVerfasst: 23. Okt 2012 18:57 
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Hallo Ulla,
danke für den interessanten Bericht.
Aber ich verstehe nicht,was mit zwischen zwei Zyklen u.nicht während eines Zyklus gemeint ist.
Liegt nicht ein Zyklus immer zwischen zwei Zyklen?
Mein Hirn arbeitet momentan nur im Notmodus.
Entschuldige darum bitte meine lange Leitung.

Anne


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 Betreff des Beitrags: Re: Grippeimpfung während der Chemo?
BeitragVerfasst: 25. Okt 2012 16:47 
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Hallo Anne
....dann hab' ich auch ne lange Leitung ao75 ...ich mach mich kundig wie's gemeint sein soll!

Ulla

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 Betreff des Beitrags: Re: Grippeimpfung während der Chemo?
BeitragVerfasst: 25. Okt 2012 17:02 
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Heute hab ich bei Focus Gesundheit was gelesen dass der aktuelle Impfstoff untersucht wird bzw. wohl in Italien schon vom Markt ist ............ und in Deutschland wird untesucht ob da was nicht in Ordnung ist!

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Liebe Grüße Jutta
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 Betreff des Beitrags: Re: Grippeimpfung während der Chemo?
BeitragVerfasst: 25. Okt 2012 17:32 
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Hallo an alle;

auch meine Ärzte raten mir diesen Winter von der Grippeschutzimpfung ab - nach Chemo und OP vor drei Wochen hat das Immunsystem genug zu kämpfen.

lg Anne


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 Betreff des Beitrags: Re: Grippeimpfung während der Chemo?
BeitragVerfasst: 26. Okt 2012 18:18 
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Hallo Mädels....

zum besseren Verständnis ( bezügl. der neuesten Pressepanikmache...) lest bitte hier http://www.pei.de/cln_330/nn_154420/DE/ ... __nnn=true


Rücknahme der Freigabe einiger Chargen von Begripal und Fluad
Als Maßnahme der Risikovorsorge hat das Paul-Ehrlich-Institut die Freigabe von vier Chargen des Grippe-Impfstoffs Begripal mit den Chargennummern 126201, 126102A, 126101, 126202A, und einer Charge des Impfstoffs Fluad mit der Chargennummer 128902 zurückgenommen. Die Firma Novartis hat sich bereit erklärt, diese Chargen unverzüglich zurückzurufen. Diese Maßnahme dient dem Schutz der Patienten vor möglichen Nebenwirkungen, die nach der Verabreichung von Impfstoffen, die Ausflockungen zeigen, innerhalb einiger Stunden auftreten könnten. Solche Ausflockungen wurden in Deutschland bei den o.g. Impfstoffen bisher nicht beobachtet, zurückgerufen werden aber jene Chargen, bei deren Produktionsvorstufen solche Ausflockungen aufgefallen sind. Begripal wird in Italien unter dem Namen Agrippal vertrieben. Die italienischen Gesundheitsbehörden gaben am Mittwoch, dem 24. Oktober, bekannt, dass vorbehaltlich weiterer Untersuchungen Verkauf und Anwendung in Italien untersagt wurden.

Von den Chargen der beiden Impfstoffe, die eine Freigabe für Deutschland erhalten haben, sind nur einige betroffen, für die das PEI nun vorsorglich die Rücknahme der Chargenfreigabe bekannt gegeben hat.

Nach den bisher dem Paul-Ehrlich-Institut (PEI) vorliegenden Informationen könnten nach Verabreichung der betroffenen Impfstoffchargen innerhalb weniger Stunden Unverträglichkeitsreaktionen auftreten. Dies können allergische bis hin zu anaphylaktische Reaktionen sein. Spätere Reaktionen oder Spätfolgen wurden bisher nicht beschrieben. "Das Paul-Ehrlich-Institut hat in der aktuellen Saison noch keine Nebenwirkungsmeldungen über schwere Unverträglichkeitsreaktionen erhalten. Es ist im Sinne der Risikovorsorge und der Sicherheit der Verbraucher jedoch geboten, die Freigabe für bestimmte Impfstoffchargen zurückzunehmen, da Ausflockungen im Impfstoff und damit schwere Nebenwirkungen nicht ausgeschlossen werden können", so PEI-Präsident Prof. Klaus Cichutek.

Fluad und Begripal werden von Novartis Vaccines in Italien produziert und durch das staatliche italienische Kontroll-Labor geprüft. Auf Grundlage dieser Prüfungen erfolgt die Freigabe dieser Impfstoffe durch das PEI für den deutschen Markt. Die Ausflockungen sind dem Unternehmen bei Prüfungen in einer noch nicht freigegebenen Charge aufgefallen und wurden daraufhin mitgeteilt.

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 Betreff des Beitrags: Re: Grippeimpfung während der Chemo?
BeitragVerfasst: 1. Nov 2012 10:21 
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Aktuell....und sicher auch bald in Deutschland......

http://www.zeit.de/wissen/gesundheit/20 ... s-freigabe


Schweiz und Kanada heben Verkaufsstopp für Grippe-Impfstoffe auf

Die Behörden der Schweiz und Kanadas haben Agrippal und Fluad wieder freigegeben. Proben erwiesen sich in Tests als unbedenklich. In Deutschland bleiben Chargen gesperrt.

Die Gesundheitsbehörden in der Schweiz und in Kanada haben die zuvor gestoppten Grippeimpfstoffe Agrippal und Fluad des Schweizer Pharmakonzerns Novartis wieder freigegeben. Die Impfstoffe seien sicher und wirksam, teilte die Arzneimittelbehörde Swissmedic mit.

Bei den sichtbaren weißen Partikeln handele es sich laut Swissmedic nicht um externe Verunreinigungen. Es seien vielmehr Verklumpungen von Eiweißbestandteilen des Impfstoffs, die bei der Herstellung entstehen könnten. Bei richtiger Anwendung der Spritzen lösten sich diese jedoch auf.

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 Betreff des Beitrags: Re: Grippeimpfung während der Chemo?
BeitragVerfasst: 1. Nov 2012 11:03 
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Das ist ja erschreckend, aber unabhängig davon habe ich gestern mit der Internistin beim Hausarzt gesprochen und sie hat mir während der Chemo dringend !!! abgeraten. Mein Körper hätte genug zu tun und dass wenn ich mich impfen lassen würde, der Impfschutz eben durch die Chemo bei mir gar nicht so gut wäre wie bei gesunden Menschen.

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Liebe Grüße Jutta
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