http://mit-brustkrebs-leben.phpbb8.de/sitemapindex.xml.gzEntscheidungen treffen : Brustkrebs, Diagnose - Behandlung - Vor- und Nachsorge
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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Entscheidungen treffen
BeitragVerfasst: 6. Nov 2012 18:38 
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Hallo liebe Busenfreundinnen,

bin jetzt nach 4-wöchiger Reha wieder zuhause. Die Ruhe und der Abstand vom Alltag haben mir sehr gut getan. Ich habe viel Zeit gehabt, über das weiter Vorgehen nachzudenken. Meine Entscheidungen sind aus meinem Bauch heraus entstanden. Habe das Buch "Chemotherapie ...... und die Erde ist eine Scheibe" gelesen und mich sehr intensiv damit beschäftigt nicht nur die Schulmedizin zu beleuchten.
Ich werde die anstehenden Bestrahlungen nicht machen und auch keine Antihormtherapie, meine Rezeptoren waren vor der OP bei 1 und 70% und nach der OP (gleiches Tumorgewebe; aber anderes Labor und andere Stelle des Tumors ?!) bei 0 % und bei 0 %, und trotzdem raten die Ärzte der Tumorkonferenz für eine Antihormontherapie. Ich habe mir die (möglichen) Nebenwirkungen von Tamoxifen angeschaut und auch das erhöhte Risiko eines (weiteren) Schlaganfalls.
Und mein Bauch sagt dazu, nein, das mache ich nicht. Meine Lymphknoten sind frei und auch sonst wurde kein Krebs gefunden. Das ist doch was sehr positives. Und jetzt ist einfach mal Schluss. Ich werde versuchen mit verknüftig zu ernähren, auch etwas abnehmen, werde meine hochdosierten natürlichen Vitalstoffe (u.a. Somazyme),das Buch "Quelle des Lebens: Enzyme" kann ich nur empfehlen. Meine Vitalstoffe sind nicht aus der Apotheke!. Nach jetzigen Stand würde ich keine Chemo mehr machen; ich hoffe, das es mir nicht mehr geschadet hat, als geholfen.
So, ich habe mich auch darin entschieden, meinen Standpunkt im Forum deutlich zu machen und hoffe das es keine Diskussionen darüber gibt, dies ist meine persönliche Entscheidung, die kann man nicht verallgemeinern!
Man sollte dieses Buch " Chemotherapie ..... und die Erde .... einfach mal lesen, um sich auch die andere Sicht als der Pharmaindustrie und was sie aus uns Krebspatienten so alles macht, um Geld zu verdienen, denn um nichts anderes geht es hier. Ich habe schon gehört, falls ich keine Strahlentherapie mache, auch keine Reha in 1 Jahr bekommen werde. OK, dann werde ich eben keine machen. Da kann man mal sehen, was die mit uns machen, als ob wir nicht trotzdem mal ausspannen müssen, um neue Kraft zu schöpfen, wir haben ja nur eben mal Krebs gehabt. :sad:
Dies ist mir alles sehr wichtig, um auch weiter im Forum meinen Standpunkt vertreten zu können, sonst belastet es mich zu sehr, wenn ihr nicht darüber informiert seit, welche Entscheidung ich für mich getroffen habe.
Es gibt nicht nur schwarz oder weiß; es gibt auch grau ao81
lg Ute

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Beurteile nie einen Menschen nach seiner Fröhlichkeit. Ich habe auch gelacht, um nicht weinen zu müssen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Entscheidungen treffen
BeitragVerfasst: 6. Nov 2012 18:44 
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Puh, Ute. Was soll ich sagen. Erstmal schön, dass die Werte so gut sind und es dir auch gut geht, nichts gefunden wurde.

Andererseits finde ich deine Entscheidung nicht so toll. Natürlich muss das jeder für sich entscheiden - ich kann nur ratschlagen und sagen, wie ich es machen würde.
Aber meinst du nicht, dass du wenigstens die Bestrahlung machen möchtest? Ich meine, ich hatte keine Nebenwirkungen davon getragen (und ich bekomme nun schon das dritte Mal eine Strahlentherapie).

Ich weiß nicht, wie ich mich ausdrücken soll. Alles würde vlt. nach Vorwurf oder Vorschreiben klingen. Aber auch bei mir wurde nichts gefunden - meine Lymphknoten waren frei und es war kein Krebs mehr in Sicht und schau mich an, ich hab Metastasen im Becken.

Ich möchte dir so gern raten, alle Chancen zu ergreifen, die dir geboten werden. Vielleicht machst du die AHB nicht fünf Jahre, sondern nur zwei? (Obwohl ich das Risiko mit Schlaganfall nun auch sehr verstehen kann).

Ach, Lydia. Lass dich von mir nicht beeinflussen. Ich meine es nur gut. Du wirst wissen, was für dich am besten ist.

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Stark sein bedeutet nicht, nie zu fallen. Stark sein bedeutet, wieder aufzustehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Entscheidungen treffen
BeitragVerfasst: 6. Nov 2012 19:03 
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Liebe Yvonne,
danke für deine offenen Worte, ja es ist nicht so einfach das von dir zu lesen. Ich verstehe dich, in deinen Fall, dass du so schreibt, kann ich ehrlich nachvollziehen, aber, verstehe das nicht falsch, mein Stand ist eben dieser den ich jetzt habe. Die Entscheidung keine Strahlentherapie zu machen, damit fühle ich mich besser, momentan ist immer noch eine leichte Brustentzündung zu sehen und da würden die momentan auch keine Strahlentherapie machen. Ja die Entscheidung ist schwer, so oder so und niemand kann uns zu 100 % sagen, was richtig ist. Das ist ja das schlimme. Es geht doch immer um Statistiken, die sich ständig ändern und wie sich die Menschen, die das zu entscheiden haben, entscheiden. Mein Arzt sagte, als ich die 6. Chemo nicht mehr machen wollte, mit allen seinen Nebenwirkungen, ok. ob sie jetzt 5 oder 6 machen, in Finnland hätten sie eh nur 3 bekommen. Da sieht man doch, dass alles ziemlich schwammig ist, und Glück oder Pech ist, wo man gerade lebt. Niemand kann einem eben sagen, was am besten ist. Ich habe so viel durchgemacht, in den letzten Monaten und möchte mein Ziel jetzt der Entspannung und Neuorientierung widmen und mich einfach freuen, dass alles so "glimpflich" ausgegangen ist. Und sollte was sein, hoffe doch nicht, dann kann ich immer nochmal neu überlegen, alles natürlich im Einklang meines Mannes, das ist mir auch sehr wichtig, das wir die Entscheidungen zusammen tragen. Ich hoffe, das ich im Forum trotzdem noch einen Platz habe, weil mir das Forum sehr viel Kraft gegeben hat und auch dass ich nicht alleine bin mit dieser Diagnose.

Ich wünsch dir, liebe Yvonne, alles Glück der Welt und hoffe auch weiterhin auf regen Austausch mit dir.

lg Ute

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 Betreff des Beitrags: Re: Entscheidungen treffen
BeitragVerfasst: 6. Nov 2012 19:06 
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Liebe Ute,

ich kann deine Entscheidung gut verstehen und auch nachvollziehen; und ich bewundere dich dafür, dass du deinen Weg konsequent so gehen willst, wie du es eben siehst!
Zitat:
Es gibt nicht nur schwarz oder weiß; es gibt auch grau...
... und dann gibt es auch noch Farben! Und davon wünsche ich dir für die kommende Zeit ganz, ganz viele, auch wenn jetzt die eher dunkle Jahreszeit kommt. Da müssen wir halt selber für Farbtupfer im Alltag sorgen, gell? DU bist ein solcher Farbtupfer für mich!

Dass du Tamoxifen nach deinen Schlaganfällen nicht nehmen willst, ist wirklich verständlich. Da gilt es halt immer, die Risiken gegeneinander abzuwägen. Und wenn du das Gefühl hast, dass es jetzt reicht - gut so! Deine Werte sind in Ordnung, und der Tumor ist weit im Gesunden entfernt worden (wenn ich mich recht erinnere). Ich hoffe, dass der Verzicht auf Bestrahlungen keine negativen Folgen für dich haben wird; aber wie auch immer: Es ist und bleibt deine Entscheidung - für die ich viel Respekt empfinde!

Ich finde, du hast in den letzten Wochen und Monaten einen unglaublichen inneren Wandel vollzogen; ich ziehe den Hut und wünsche dir, dass es nach allem nun wirklich einfach nur noch aufwärts geht für dich! Jede Menge Lichtblicke schicke ich dir dafür! ao81

*******

Ich ärgere mich schon lange über die Geldmacherei auf Kosten von (Krebs-)Kranken; ich finde es wirklich unanständig von den Pharma-Unternehmen, was da manchmal läuft. Bei uns war in den Medien zu lesen, dass manche Pharma-Unternehmen keine Krebsmedikamente mehr nach Griechenland liefern wollen, weil sie Angst haben, dass Griechenland die Rechnungen dafür nicht mehr zahlen kann. Da kommt mir doch die Galle hoch - was ist das denn für eine Haltung??? Ich muss richtig aufpassen, dass ich mich für die schweizerischen Chemiemultis nicht "fremdschäme"...

Da machen irgendwelche griechischen "Politiker" (oder reiche Säcke, die es eigentlich gar nicht nötig hätten, Schulden zu machen) finanzpolitischen Scheiss; dafür zahlen müssen die Rentner/innen, die Arbeitnehmenden und die Kranken mit Renten-/Lohnkürzungen oder der Verweigerung von lebensrettenden Medikamenten. Man spart das Land zu Tode und blutet es aus ... Wenn ich dann daran denke, dass Griechenland den Deutschen seinerzeit die Kriegsschulden erlassen hat, wird mir richtig schlecht (der Zusammenhang mag politisch hinken, aber empfindungsmässig ist er eben doch da), und mein Revoluzzerinnen-Herz erbebt in heiligem Zorn!

*******

Na, dieser Exkurs in politische Gefilde ist mir jetzt einfach so rausgerutscht ... sorry, nicht übelnehmen bitte!

Deinen Buchtipp werde ich mir gelegentlich zu Gemüte führen; der Titel klingt ja schon sehr aufmüpfig. Bin gespannt darauf, ob und was ich damit anfangen kann... :wink:

Herzliche Grüsse,

Katarina

_________________
Herzliche Grüsse von Katarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Entscheidungen treffen
BeitragVerfasst: 6. Nov 2012 19:08 
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Liebe Ute,

ich schätze Deine Offenheit und habe großen Respekt vor Deiner Entscheidung, die Bestrahlung und die Antihormontherapie nicht zu machen.

Ich schaue genau wie Du und sicher noch viele andere hier im Forum nicht nur in eine Richtung. Es gibt viele Möglichkeiten. Und da ist es wichtig, den für sich richtigen Weg zu finden und ihn dann auch zu gehen. Auch wenn andere ihn nicht verstehen. Aber das ist nicht wirklich wichtig.

Meine Erfahrung ist, dass der Krebsweg im Großen und Ganzen ein einsamer ist. Damit meine ich nicht, dass man keine Unterstützung von aussen bekommt..........ich meine damit, das nur ich als Betroffene wirklich fühlen kann, was richtig für mich ist. Und entsprechend treffe ich dann Entscheidungen.

Ich arbeite zum Beispiel viel auf der energetischen Ebene, was einige belächeln weil sie nicht daran glauben. Ich habe meine Ernährung komplett umgestellt, laufe konsequent jeden Tag und lerne gerade
Zhineng Qi Gong, eine medizinische Form des Qi Gong. Außerdem gehe ich einmal in der Woche zur Klangtherapie, wo meine Zellen in Schwingung versetzt werden und in einen harmonischen, entspannten Zustand.

Ich habe vor ein paar Tagen mit einem Bekannten telefoniert. Er hatte vor 8 Jahren Blasenkrebs und war danach viele Jahre gesund. Im letzten Jahr hatte er dann Lungenmetastasen und einen Pleuraerguss. Seine Lunge sah aus wie "ein Schweizer Käse", so sein Arzt. Vor einem halben Jahr ging es meinem Bekannten so schlecht, dass alle mit seinem Tod gerechnet hatten. Die Chemo hat er abgebrochen. Er hat dann angefangen, mit seinen Ahnen zu sprechen. Also den verstorbenen Eltern. Er ist total wütend geworden und hat zu ihnen gesagt: "Ihr habt mich in diese Welt gebracht und nun habe ich hier diese Scheiße. Ich schaffe das nicht alleine. Ich brauche jetzt verdammt nochmal Eure Hilfe. Also macht was, sonst ist hier für mich Ende!" Er hat jeden Tag mit seinen Eltern gesprochen. Und tatsächlich hat er sich erholt. Ohne Chemo. Sie haben ihn auf den Kopf gestellt, Untersuchungen ohne Ende. Sie haben keine Krebszellen mehr gefunden. Er ist jetzt gesund und glaubt fest daran, den Krebs besiegt zu haben.

Das ist jetzt kein Plädoyer gegen die Chemo. Ich selber hatte eine dosisdichte und hoffe darauf, dass sie mir geholfen hat, was aber erst die Zukunft zeigen wird, denn die Metastasen kommen ja oft erst später. Ich habe gelesen, dass nur 4 Prozent aller Frauen bei der Diagnose Metastasen haben. Wenn sie also meistens erst später kommen, also nach der Erstbehandlung mit Chemo, Bestrahlung und AHT, dann frage ich mich auch, wo die herkommen. Schließlich hatte man doch eine Behandlung.

Liebe Ute, danke für dieses Thema, dass Du eingestellt hast. Ich finde es sehr spannend.

Alles Gute für Dich.

Liebe Grüße von Bille

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Liebe Grüße von Bille


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Warte niemals bis Du Zeit hast!

(Aus Afrika, Sprichwort der Thsi)


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 Betreff des Beitrags: Re: Entscheidungen treffen
BeitragVerfasst: 6. Nov 2012 19:15 
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hallo liebe Katharina,

du schreibt sooo toll, wirklich. Danke für eine lieben Worte. Ja, das mit der Politik ist so eine Sache, weißt du, es sind doch immer nur die oberen die sich Regierung nennen, da ist es doch eigentlich egal, ob man Schweizer ist, oder Deutscher oder Grieche. Wir "Untertanen" sind doch eigentlich liebe Menschen, die meisten doch!!; und es gibt einfach viele Mächtigen, denen es doch wirklich nur um die Kohle geht und um Macht.
Nächtes Jahr, Wahlen bei uns, und die Praxisgebühr fällt, nicht wegen uns Deutschen, dass wir weniger bezahlen müssen, nein, wegen den W a h l e n im nächsten Jahr, das die ja wieder gut dastehen, egal welche Partei doch an der Spitze ist, die sind doch alle gleich.
Naja, jetzt ist wieder genug mit der schmutzigen Politik, sonst rege ich mich auch noch auf, aber das mache ich jetzt nicht.

Also liebe Katharina, danke nochmal für eine liebe Art.

Wir "hören" voneinander

glg Ute

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 Betreff des Beitrags: Re: Entscheidungen treffen
BeitragVerfasst: 6. Nov 2012 19:17 

Liebe Ute,

ich wünsche Dir sehr, dass Du mit Deiner Meinung einen ebenso festen und sicheren Platz hier für Dich finden kannst und wirst,
wie ihn sich jedes Mitglied hier wünscht und was das Forum auch bieten können sollte.

Das Forum steht und fällt mit seinen Nutzern.
Ich würde es wunderbar finden, wenn wir jede und jeden in seiner Art akzeptieren lernen könnten und erkennen, dass uns nichts genommen wird, wenn der/die andere so ist , wie sie ist.

Es ist damit auch ein wertvoller Versuch, nicht nur den anderen, sondern sich selbst mit allem zu akzeptieren.
Möge unser Forum eine gute Plattform zur Übung sein.

Liebe Ute, ich danke Dir für Deinen Mut und Klarheit.
Sei lieb gedrückt.

LG und einen guten Start ins neue Leben!

Ute


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Entscheidungen treffen
BeitragVerfasst: 6. Nov 2012 19:35 
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liebe Bille,
dank für dein "pro" für dieses Thema. Bin jetzt doch erleichtert, dass sich doch einige Gedanken machen, andere Wege zu gehen. Deine Klagtherapie etc. machen dir doch Spaß und positive Energien, das ist doch toll. Und, ja man ist ganz allein mit seiner Diagnose und seinem Leben, deshalb muss man Entscheidungen treffen, das befreit auch und man ist nicht immer damit beschäftigt, das positive und negative ständig zu hinterfragen. Natürlich ist es mir persönlich auch wichtig, diese Entscheidungen mit meinem Mann zu treffen. Ich bin froh, hier klar Stellung zu beziehen. Ich muss weiterhin viel aufarbeiten, was da alles war in den letzten Monaten und bin jetzt mal glücklich, das "Programm" abzuschließen.

lg Ute

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 Betreff des Beitrags: Re: Entscheidungen treffen
BeitragVerfasst: 6. Nov 2012 19:50 
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Nabend Ute,

ich habe mich gerade hier durchgelesen und habe sehr großen Respekt vor deiner Entscheidung!

Für mich persönlich würde diese Möglichkeit nicht in Frage kommen, dafür hatte ich bei meiner Diagnosestellung zuviel Angst und keinerlei Informationen über Brustkrebs.
Ich stand so unter Schock das ich nur ALLES machen wollte um diese Krankheit zu bekämpfen. Auch heute werden durch dieses Forum immer neue Informationen über Neuigkeiten in der Behandlung von Brustkrebs aktualisiert. Diese lese ich dann auch durch, aber verstehen tue ich sie meistens nicht. Seid meiner Chemo macht mein Gehirn nicht richtig mit und da überfordern mich geistig. Ich weiß zwar was ich für Krebs habe und konnte meine Tumorhistologie hier verstehen lernen, aber das ist auch ALLES!

Ich bewundere die Frauen hier im Forum die sich soviel Wissen über die Erkrankung aneignen, mich verwirrt es und strengt mich unwarscheinlich an.


Deshalb vertraue ich auf die Schulmedizin und hoffe das sie in meiner Sache immer die richtige Entscheidung treffen um mir zu helfen! Was anderes kommt für mich nicht in Frage.

Ich wünsche dir und deiner Familie Alles Liebe und erstmal viel Erholung und Kraft um das Geschehene zu verarbeiten und so gesund zu bleiben wie möglich

LG Renee

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altmärkische Grüße von Renee


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 Betreff des Beitrags: Re: Entscheidungen treffen
BeitragVerfasst: 6. Nov 2012 19:56 
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Liebe Ute,

auch ich sollte Tamoxifen über 5 Jahre einnehmen, mein Bauchgefühl hat sich von Anfang an gegen diese Therapie gewehrt, und ich habe sie nicht genommen. Ebenso habe ich mich bei der Chemotherapie gegen Anthracycline entschieden, der Gedanke an das rote Zeug hat mich schirr verrückt gemacht.

Das von Dir zitierte Buch ist klasse, es hat super Ansätze, es gibt viele tolle Bücher, mir helfen vor allem die über Autosuggestion und Affirmationen.
Yoga, Qi Gong und Joggen gehören seit geraumer Zeit ebenfalls zu meinem Leben, so wie die innere Einstellung mir selbst gegenüber und auch dem meiner Mitmenschen....

Ich finde deine Entscheidung richtig, denn nur du weisst was für dich richtig ist.

in diesem Sinnen alles Liebe
Liza

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Lg Liza

Du musst Dein
Ändern leben!
(Rainer Maria Rilke)


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