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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Entscheidungen treffen
BeitragVerfasst: 9. Nov 2012 22:52 
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Hallo Ute !
Schönes neues Bild !
Liebe Grüße,
Uta


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 Betreff des Beitrags: Re: Entscheidungen treffen
BeitragVerfasst: 9. Nov 2012 22:56 
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liebe uta,
danke schön x039x

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Beurteile nie einen Menschen nach seiner Fröhlichkeit. Ich habe auch gelacht, um nicht weinen zu müssen.


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 Betreff des Beitrags: Re: Entscheidungen treffen
BeitragVerfasst: 9. Nov 2012 23:29 

Liebe Ute......

Du wirkst äußerst apart.

LG
Ute


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Entscheidungen treffen
BeitragVerfasst: 9. Nov 2012 23:35 
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Liebe Ute -
so ein schönes Foto; man sieht auf dem Bild den inneren Wandel, den du vollzogen hast! Was für eine warmherzige, selbstbewusste Frau blickt einem da entgegen! Ich bin sehr angetan...
Herzlich, Katarina

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Herzliche Grüsse von Katarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Entscheidungen treffen
BeitragVerfasst: 10. Nov 2012 10:11 
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Aniratak hat geschrieben:
Diese Unternehmen haben sich ihre Leistungen in den Jahren der Hochkonjunktur mehr als fürstlich zahlen lassen und ihre Schäflein längst ins Trockene gebracht; ein wenig Verzicht zugunsten Kranker in Griechenland oder wo auch immer würde ihnen tatsächlich gut zu Gesichte stehen...

Deshalb finde ich es unanständig von den superreichen Pharma-Unternehmen, wenn sie wirtschaftlich schlechtgestellten Kranken z.B. in Griechenland die lebensnotwendigen Medikamente vorenthalten wollen aus lauter Angst, sie könnten sich vielleicht plötzlich ihr tägliches Rindfilet (oder den Champagner, den Kaviar oder den Urlaub auf den Malediven) nicht mehr leisten...

Übrigens arbeite ich sehr wohl gratis oder für einen symbolischen Betrag, wenn ich weiss, dass ein(e) Student(in) sich meine Hilfe als Lektorin/Korrektorin sonst nicht leisten könnte - und ich sehe, dass er (sie) sein (ihr) Studium ernstnimmt! Vermutlich ist das mit ein Grund dafür, dass ich es im Leben nie auf einen grünen Zweig gebracht habe ;-)

Herzliche Grüsse,

Katarina


Liebe Katarina,

dass Du mittellosen Stundenten hilfst finde ich lobenswert.
Dass die Firmenbosse (es ist ja nicht nur die Pharma die Absahnt) zu viel Geld bekommen (verdienen kann man solche Summen ja gar nicht), da kann ich auch nur Zustimmen.
Womöglich ist es Dir nicht bewusst, aber die Pharafirmen geben sehr wohl lebenswichtige Medikamente zu Preisen ab die nicht einmal die Herstellungskosten decken. Aber eben nicht an Länder die sich Medikamente leisten können, sondern an Entwicklungsländer.
An der Pharmaindustrie hängen tausende von Jobs und Familien. Nicht nur die direkten Angestellten, sondern Dienstleister, Zulieferer und und und. Geht es der Pharmaindustrie schlecht geht es all diesen Leuten schlecht.
Ausserdem wird auch in unseren Betrieben bei den Kleinen gespart (wie in Griechenland). Ich habe am eigenen Leibe erfahren müssen was passiert, wenn Sparprogramme durchgeführt werden und im Mai dieses Jahres, mit 48 Jahren und nach 32 Jahren Firmenzugehörigkeit, trotz bester Referenzen, die Kündigung erhalten.
Das Problem sind nicht die einzelnen Firmen sondern unser Wirtschaftssystem welches auf den sogenannten Shareholder Value aufbaut. Wenn die Firmen schon nur ein bischen weniger Gewinn machen (und das bei Milliardengewinnen) als erwartet sinkt ihr Wert an der Börse, was durchaus schwerwiegende Folgen haben kann.
Die Erwartung auf ständiges Wachstum (in Meinen Augen absolut pervers) macht die Menschheit kaputt und leider kann sich dem keine Firma entziehen, wenn sie Überleben will.

Liebe Grüsse

Daniela

_________________
2006 Inv. Duc. Carc. pT1c; RN0; SN0/3; R0; Mx; G1; ER 100%; PR 100%; Her2neu-.
BET,Bestrahlung,5 Jahre Tamoxifen,4Jahre Zoladex.Therapieende 1.08.2011

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 Betreff des Beitrags: Re: Entscheidungen treffen
BeitragVerfasst: 10. Nov 2012 22:51 
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Liebe Daniela,

mir ist schon klar, wie viele Schicksale mit dem Wohl und Wehe unserer Unternehmen verbunden sind! Und wie du richtig sagst, ist das im gesamten Wirtschaftssystem so.
Zitat:
Das Problem sind nicht die einzelnen Firmen sondern unser Wirtschaftssystem welches auf den sogenannten Shareholder Value aufbaut.
Stimmt - aber das ist nur die eine Seite. Die andere Seite ist, dass dieses gesamte Wirtschaftssystem auf Schulden (=Krediten) aufbaut, für die Zinsen gezahlt werden müssen. Diese Zinsen sind eine Ursache für den irrwitzigen Wachstumswahn. Wirtschaftsfachleute und Politiker glauben ans Wirtschaftswachstum, als wäre dies ein göttliches Wesen; alles wird marktwirtschaftlichen Kriterien untergeordnet. Menschen treten darin höchstens als Produktions- oder Kostenfaktor in Erscheinung... Oder als (wenn möglich zahlende) Kunden.
Zitat:
(...), die Pharafirmen geben sehr wohl lebenswichtige Medikamente zu Preisen ab die nicht einmal die Herstellungskosten decken (...)
Auch dies ist mir bekannt. Es ist ja auch so, dass die hoffnungslos überbezahlten Manager und Konsorten durchaus Stiftungen zu wohltätigen Zwecken gründen und alimentieren - oder bereits bestehende Hilfswerke oder kulturelle Institutionen unterstützen.

Trotzdem sind wohl die wenigsten der Patient/innen, die in Griechenland dringend Medikamente benötigen, direkt für die wirtschaftliche Misere ihres Landes verantwortlich zu machen. Sie müssen nur die Suppe auslöffeln, die andere ihnen eingebrockt haben.

Nach wie vor finde ich es eine schreiende Ungerechtigkeit, dass die wahren Schuldigen vermutlich auch diesmal davonkommen werden oder höchstens zu einer Geldstrafe, womöglich noch auf Bewährung, verurteilt werden. Während Kranke, die ihre Medikamente wegen der Folgen dieser Misswirtschaft nicht erhalten, im schlimmsten Fall sterben müssen ... das ist selbst dann unerträglich, wenn ihre (Über-)Lebenszeit wegen der fehlenden Medikamente "nur" verkürzt wird.

Es tut mir leid, dass du deine Stelle infolge von Sparmassnahmen verloren hast! Dass diese Enttäuschung eine Narbe zurückgelassen hat, ist mehr als verständlich. Auch du kannst ja nichts dafür, dass diese Sparwut auf Kosten von "Unschuldigen" so um sich greift, und ich bitte dich um Verzeihung dafür, dass ich mit meiner Schimpferei so ungeschickt an diese Wunde gerührt habe... Ich wünsche dir sehr, dass du wieder eine passende Arbeit findest, bei der du glücklich und zufrieden sein kannst!

Sei herzlich gegrüsst von

Katarina

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Herzliche Grüsse von Katarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Entscheidungen treffen
BeitragVerfasst: 12. Nov 2012 10:34 
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Aniratak hat geschrieben:
Trotzdem sind wohl die wenigsten der Patient/innen, die in Griechenland dringend Medikamente benötigen, direkt für die wirtschaftliche Misere ihres Landes verantwortlich zu machen. Sie müssen nur die Suppe auslöffeln, die andere ihnen eingebrockt haben.

Nach wie vor finde ich es eine schreiende Ungerechtigkeit, dass die wahren Schuldigen vermutlich auch diesmal davonkommen werden oder höchstens zu einer Geldstrafe, womöglich noch auf Bewährung, verurteilt werden. Während Kranke, die ihre Medikamente wegen der Folgen dieser Misswirtschaft nicht erhalten, im schlimmsten Fall sterben müssen ... das ist selbst dann unerträglich, wenn ihre (Über-)Lebenszeit wegen der fehlenden Medikamente "nur" verkürzt wird.

Es tut mir leid, dass du deine Stelle infolge von Sparmassnahmen verloren hast! Dass diese Enttäuschung eine Narbe zurückgelassen hat, ist mehr als verständlich. Auch du kannst ja nichts dafür, dass diese Sparwut auf Kosten von "Unschuldigen" so um sich greift, und ich bitte dich um Verzeihung dafür, dass ich mit meiner Schimpferei so ungeschickt an diese Wunde gerührt habe... Ich wünsche dir sehr, dass du wieder eine passende Arbeit findest, bei der du glücklich und zufrieden sein kannst!

Sei herzlich gegrüsst von

Katarina


Liebe Katarina,

es stimmt es ist ungerecht und es sind immer die Falschen die die Suppe auslöffeln müssen. Leider wird sich daran auch nichts ändern.
Es ist nicht Deine Schuld, wenn Deine Schimpferei (wie Du es nennst) meine Wunden aufreisst, kein Grund sich entschuldigen zu müssen. :wink:
Inzwischen habe ich auch eine neue, tolle Stelle gefunden, aber der Schock und vor allem die Angst in zwei bis drei Jahren (mit über 50) wieder an dem Punkt zu stehen macht mir grosse Sorgen. Schon jetzt musste ich Kommentare wie " in ihrem Alter ......" etc. anhören.
Ich habe ganz einfach Mühe mit der Haltung von uns Schweizern gegenüber unserer Wirtschaft. Man nimmt die Lohntüte, in der wesentlich mehr Gehalt steckt als in unseren Nachbarländern (Kollegen von mir sprechen sogar von 100%mehr Lohn) , gerne an. Die hohen Preise in der Schweiz werden aber ständig kritisiert oder man geht ins nahe Ausland und kauft dort ein. Dass man mit dieser Haltung am eigenen Ast oder am Ast seiner Mitmenschen sägt, ist den wenigsten Bewusst, hauptsache man hat profitiert.

Ich wünsche Dir einen schönen Tag und grüsse Dich herzlich

Daniela

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 Betreff des Beitrags: Re: Entscheidungen treffen
BeitragVerfasst: 12. Nov 2012 22:35 
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Liebe Daniela,

ich sehe schon, grundsätzlich sind wir uns einig! Es gibt noch ein paar Themen mehr, die mich in unserem so schönen Land in politischer und wirtschaftlicher Hinsicht total nerven, aber das lassen wir jetzt wohl besser, gell? Vielleicht mal im persönlichen Gespräch...

Ich freue mich darüber, dass du eine neue Stelle gefunden hast, wo du dich wohl fühlst! Du bist ja noch etliche Jahre jünger als ich - mit meinen bald 58 Jahren hätte ich wohl kaum noch Chancen auf einen adäquaten Arbeitsplatz. Aber wegen meiner Rückengeschichte und den durch die 2. Rücken-OP vor zwölf Jahren verursachten ständigen Schmerzen (morphinpflichtig; Verletzung des Nervs L5/S1) und der Lähmung im linken Fuss habe ich eine IV-Rente und arbeite nur noch mit einem Minipensum von 10% für einen kleinen Verlag. Mir macht deshalb eher die Sparwut bei der IV Sorgen...

Was das Einkaufen im Ausland angeht: Obwohl es deutlich teurer ist als in den Grossverteilern und Discountern, kaufe ich prinzipiell in unserem kleinen Dorfladen ein! Glücklicherweise tun das viele der Einwohner im Dorf ebenso!

Als die Post vor zwei Jahren ankündigte, die Poststelle schliessen zu wollen, standen plötzlich alle zusammen. Die Gemeinde baute den Dorfladen - und wir haben nun ein gutes Angebot und immerhin noch eine Postagentur im Dorf! Plötzlich sind die billigen Produkte der Ladenketten zweitrangig, Hauptsache, der neue Laden bleibt uns samt Post erhalten ... es geht also auch so, und ich bin ordentlich stolz auf unsere Gemeindebehörden und die Bevölkerung, die zu diesem - für ein kleines Dorf mit >1000 Einwohnern teuren! - Projekt "Ja!" gesagt haben...

Mit herzlichen Grüssen,

Katarina

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