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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Calziumtherapie soll Herzinfarktgefahr steigern
BeitragVerfasst: 5. Sep 2012 11:14 
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gestern abend habe ich im Fernsehen das Gesundheitsmagazin "Visite" angeschaut. Was ich dort gesehen und gehört habe irritiert mich sehr.

Studien sollen ergeben haben, dass die Einnahme von Calzium über längere Zeit (z. B. zur Osteoporosebehandlung) das Risiko, einen Herzinfarkt zu erleiden um 86 Prozent steigert. Das soll damit zusammenhängen, dass durch Calzium die Gefäße verengt werden. Empfohlen wird, Calzium nur über die Nahrung zu sich zu nehmen und Vitamin D3 getrennt dazu.

Von den Kombipräparaten wird eher abgeraten, weil das Calzium höher dosiert ist als das D3. Ich nehme Calcimagon. Habe gleich mal auf die Packung geschaut. Stimmt, Calzium ist höher dosiert.

Hat jemand von Euch die Sendung auch gesehen und ist genauso irritiert? Können wir denn unser Calzium jetzt unbedenklich weiter einnehmen oder nicht? Mal sehen, was meine Ärztin dazu sagt.

Liebe Grüße von Bille

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 Betreff des Beitrags: Re: Calziumtherapie soll Herzinfarktgefahr steigern
BeitragVerfasst: 5. Sep 2012 11:18 

Hallo Bille,

ich nehme kein zusätzliches Kalzium ein. Dafür aber täglich Vigantoletten (D3).

Ob ich damit alles richtig mache? Wer weiß das?

LG
Ute


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Calziumtherapie soll Herzinfarktgefahr steigern
BeitragVerfasst: 5. Sep 2012 14:22 

hallo,

danke für den Hinweis.

Das ist nun das zweite Medikament, an dem ich meinen Herzinfarkt festmachen könnte.
Auch mir wurde Calcium hochdosiert empfohlen, und dann noch die AHT , die auch Herzinfarkte auslösen kann.
Nun machen es sich die Kardiologen aber bei mir ganz einfach und sagen: Es kommt vom Rauchen!

Werde aber mit meiner Gyn. nochmal reden wegen der Calciumgabe.
Was sollen wir denn nun tun???? Osteoporose und Herzinfarkt - oder keine und Nierenschäden?
Irgendwie kriegen wir uns schon selbst klein!!

Schönen Tag noch

Ingrid


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Calziumtherapie soll Herzinfarktgefahr steigern
BeitragVerfasst: 5. Sep 2012 14:43 
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Oh, das ist nun wieder sehr verwirrend................... :sad:

Ich werde mein Calcium absetzen fuer eine gewisse Zeit, und dann den Calciumspiegel messen lassen. Mal sehen xconfused2x
Nehme schon seit Ewigkeiten Calcium ein. Mein Orthopaede meinte, dass 500 mg ausreichen. Leider habe ich die Sendung nicht gesehen. Ging es da um eine sehr hohe Calciumeinnahme?

Lieben Gruss
Heidi

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Nur durch die Hoffung bleibt alles bereit, immer wieder neu zu beginnen. (Charles Peguy)


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 Betreff des Beitrags: Re: Calziumtherapie soll Herzinfarktgefahr steigern
BeitragVerfasst: 5. Sep 2012 15:35 
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Liebe Heidi,

es ging um eine tägliche Calziumeinnahme von 1000 mg täglich über einen längeren Zeitraum. Also die gleiche Menge wie ich auch nehme. Bis heute, jetzt bin ich verunsichert.

Ich hatte auch erst, wie Ute, Vigantoletten eingenommen. Weil aber die Aromatasehemmer "Knochenfresser" sein sollen wurde mir geraten, Calzium zu nehmen. Trotzdem hat sich mein Wert bei der letzten Knochendichtemessung von -1,1 auf -1,7 verschlechtert. In knapp einem halben Jahr, trotz Calzium und trotz Alendronsäure, die ich jetzt wegen starker Nebenwirkungen abgesetzt habe.

Was also tun für die lieben Knochen? Sport treibe ich täglich und meine Ernährung ist ebenfalls Calziumlastig.

Liebe Grüße von Bille

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 Betreff des Beitrags: Re: Calziumtherapie soll Herzinfarktgefahr steigern
BeitragVerfasst: 5. Sep 2012 16:19 

Huhu x039x

Ja, Bille, ich habe die Sendung auch gesehen, aber ich bin nicht irritiert. :wink:

Irgendetwas stimmt in der Aussage nicht. :sad:

So soll man z.B. kein D3 nehmen, ohne zusätzlich auch Calciumpräparate einzunehmen. Das D3 würde sich sonst das Calcium, welches es benötigt, aus dem Knochen nehmen.

Z.Zt. nehme ich Alendronsäure 70mg, also Bisphosphonate oral, ein. Dieser Hinweis, den ich oben genannt habe, steht sogar im Beipackzettel.

Was allerdings wichtig ist, vorab den Calciumspiegel und den 25OH-Wert (D3) im Blut feststellen zu lassen. Der 25OH-Wert sollte bei Krebspatienten bei ca. 50 liegen.

Hm, ich werde einmal die relevanten Berichte dazu raussuchen, ansonsten kann man auch auf Youtube die Videos vom Augsburger Kongress anschauen, da wird gerade das Thema Vit.D3 und Calcium ganz ausführlich behandelt.

Mal schau'n, ob ich die Berichte auf die Schnelle finde.

Im gestrigen Bericht war allerdings auch davon die Rede, dass Calcium sich schneller in die Gefässe einlagert, wenn der Cholesterinwert zu hoch ist und sich bereits Cholesterinablagerungen in den Gefässen befinden. Und hier liegt auch die Gefahr, unter der AntiHormonTherapie. Die AHT, vor allem Letrozol, hat keinen guten Einfluss auf die schlechten Cholesterinwerte, diese werden unter der AHT fast immer hochgetrieben.

Ein Video habe ich jetzt bereits über das D3 gefunden :
http://www.youtube.com/watch?v=qa52Inlo ... re=related
Das Buch soll übrigens hervorragend sein.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Calziumtherapie soll Herzinfarktgefahr steigern
BeitragVerfasst: 5. Sep 2012 17:43 
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Liebe Ellen,

danke für Deinen interessanten Beitrag über Calzium und Vitamin D3. Also ist alleiniges Vitamin D3 für den Knochen nicht so gut?

Ich nehme übrigens Letrosol und mein Cholesterin ist unter der AHT auf 268 gestiegen. Dann bedeutet das jetzt wohl ein doppeltes Risiko, oder? Hoher Cholesterinwert durch AHT und dann noch Calziumeinnahme - da kommt es dann ja zu weiteren Ablagerungen, verstehe ich das richtig?

Eine andere Frage: wie verträgst Du die Alendronsäure? Ich hatte starke Muskel- und Gelenkschmerzen davon und Oberbauchbeschwerden, so stark, dass ich schon dachte, ich hätte eine Lebermetastase. Nach dem Absetzen wurden alle Beschwerden besser. Ich nahm auch 70 mg. Hast Du Nebenwirkuungen?

Liebe Grüße von Bille

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 Betreff des Beitrags: Re: Calziumtherapie soll Herzinfarktgefahr steigern
BeitragVerfasst: 5. Sep 2012 17:52 
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Das Buch IST hervorragend, ich habe es schon länger. Müßte es allerdings noch mal lesen, vieles habe ich schon wieder vergessen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Calziumtherapie soll Herzinfarktgefahr steigern
BeitragVerfasst: 5. Sep 2012 19:05 
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Hallo Ihr Lieben,

Calcium brauche ich zur Zeit nicht, weil der Spiegel normal ist. Aber Vit. D3 muß ich nehmen, der Spiegel lag bei 9 weiß nicht was. Unter 30 ist kritisch, sagte der Arzt. Nun bekomme ich Xgeva für die Knochen und da soll der Calcium- und Vit. D3 Spiegel beobachtet werden.
Mich hat es schon immer gewundert, daß alle und jeder, auch Gesunde, prophylaktisch Calciumpräparate massenhaft verdrücken. Calcium= Kalk und kann Verkalkungen hervorrufen. Also, Calcium nur bei niedrigen Werten, denn was zu viel ist, lagert sich in den Gefäßen ab.

@Bille, mach Dir keine Sorgen, Lebermetas schmerzen Nicht. ich habe die ganze Leber voll und merke nichts. Nur wenn die Biester zu groß werden, spannt die Leberkapsel und die schmerzt dann.

LG Manuela

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 Betreff des Beitrags: Re: Calziumtherapie soll Herzinfarktgefahr steigern
BeitragVerfasst: 6. Sep 2012 15:59 

Huhu x039x

Danke Schnucks, wenn Du jetzt auch sagst, dass das Buch so gut ist, werde ich es mir jetzt zuglegen. Ich habe schon viel Gutes darüber gehört, vor allem soll es auch allgemeinverständlich und konkret sein.

Uff, liebe Bille soll ich jetzt wirklich über Alendronsäure schreiben? :wink: Ja, ich kann Dich nur bestätigen: vor allem, in der ersten Nacht und an den ersten 3 Tagen nach Einnahme der Tablette, sind die Gelenk-und Knochenschmerzen wirklich stark. Danach nehmen sie ab, wenn die Schmerzen verschwunden sind, steht die nächste Einnahme an. *schüttel* Also, Bauchbeschwerden habe ich soweit nicht, nur starkes Sodbrennen, Brennen in der Speiseröhre und Halsschmerzen, welche dann auch nach ein paar Tagen wieder verschwinden. Ich bin ja recht * selbstverordnend* :mrgreen: und habe mir jetzt eine zweiwöchige Pause von Alendronsäure verordnet, damit Speiseröhre und Hals sich wieder ganz beruhigen.

Hm, um auf Calcium und Letrozol zurückzukommen. Ob das jetzt doppeltes Risiko bedeutet, mag ich so noch nicht einmal sagen. Eines steht fest, wenn wir Alendronsäure nehmen, brauchen wir auch D3 und Calcium, sonst könnte der gegenteilige Effekt erzielt werden, nämlich, dass die Bisph. sich das Calcium aus den Knochen nehmen. Es muss halt immer der Spiegel von d3, also der 25OH-Wert und der Calciumwert kontrolliert werden, das ist wichtig.

Ich weiss nicht mehr, wer es hier im Forum war, aber eine 'Busenfreundin' hatte einen Artikel über Letrozol und Herzinfarkt an ihre Gyn weitergeleitet. Also, es ist ja weithin bekannt, dass gerade die erhöhten Cholesterinwerte für Infarkt verantwortlich ist und wir wissen nun, dass diese AHT die Chol.-Werte hochtreibt. Darum hat es mich in der Sendung auch gestört, dass man nun plötzlich Calcium dafür verantwortlich macht. WIR Krebsbetroffene müssen einfach immer daran denken, dass unser Körper in einer Ausnahmesituation ist, alleine schon aufgrund der ganzen Therapien.

Ja, mein Cholesterin war auf knapp unter 400 angestiegen ao69 . Nun sorge ich mit guten Ölen ( ungesättigte und mehrfach ungesättigte Fettsäuren) für ein Runtergehen. Zuerst habe ich geglaubt, KEIN Fett essen, wäre richtig. Da habe ich aber so 'was von falsch gelegen. Viel Bewegung und die 'guten' Fettsäuren können den Wert regulieren. Ausserdem helfen Artischocke und Advocados beim Ausgleich. Ich weigere mich nämlich, noch mehr Medis dafür einzunehmen.

Ooooch, nun habe ich ja nen Roman geschrieben :oops:


  
 
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