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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 5. Aug 2012 08:47 

Hallo ihr Lieben,

würde gerne mir gerne mal etwas von der Seele reden.

2003 hatte ich das erste Mal die Diagnose Brustkrebs, hervorgegangen aus dem Befund Mikroverkalkungen. Zuerst hieß es harmlos, nach der OP, ich hätte Krebs und müßte nachoperiert werden.
Ich sollte mir die Eierstöcke entfernen lassen, Bestrahlung und Antihormon Therapie.
Leider habe ich mich zu der Bestrahlung überreden lassen, was ich heute nicht mehr tun würde. Ich war danachh fix und fertig. Nach jeder Bestrahlung war ich total KO. Den Rest habe ich abgelehnt.
2007 hatte ich das Gefühl es stimmt etwas nicht. Mein Gyn meinte ich bilde mir das ein. Konnte aber mit Trick 17 eine Mammographie rausleiern. Das Ergebnis war ein Rezidiv im Narbengebwebe. Die Brust sollte ab.

Mein größtes Glück, ich habe mir einen PC gekauft und mich durchgegoogelt und so eine Menge erfahren.

Bin dann nach Gerresheim und habe mit der Ablatio gleichzeitig einen Brustaufbau mit Diep Falp machen lassen.

Es hieß wieder Chemo und Antihormontherapie. Habe beides abgelehnt.
Was ich in der Zeit alles erlebt habe möchte ich euch ersparen, es war unglaublich.

Dann der Schock Lebermetastasen im MRT. Keine klare Diagnose. Bis ich In der Uniklinik bei Prof. Uhl war. Vorher hieß es Antihormontherapie oder leichte Chemo.
In Bochum habe ich mir die Metastase entfernen lassen, es war zum Glück nur eine.
Danach keine Therapie zugelassen. Auch hier habe ich Horroszenarien erlebt, die unglaublich waren.

Meine Onkologin hat mich in allem Unterstützt, leider ist die Praxis so chaotisch, daß ich nicht mehr hingehen mochte, weil sie nicht mehr sorgfältig war.
Ein verdächtiger Lymphknoten im Hals, hat sich als Basalzelladenom herausgestellt. Die OP wurde super gemacht in der Uni Klinik Essen. Mein Gesichtsnerv wurde nicht verletzt.

2010 hatte ich wieder so ein komisches Gefühl, die Marker waren leicht angestiegen.lagen aber immer im Normbereich.

Da ich immer Durchfall und Verstopfung hatte, habe ich eine Magen und Darmspiegelung machen lassen und es wurde in einem Polypen ein Adenokarzinom festgestellt und entfernt. Mir sollte ein Stück Darm entfernt werden, habe ich abgelehnt.

Die Begründungen für meine Ablehnungen habe ich immer genannt und sie wurden dann nach langem Ringen akzeptiert.

9 Jahre lebe ich jetzt mit meinem Krebs und ich beobachte ihn. Wichtig sind für mich einwandfreie Diagnosen, was sehr schwer ist. Hier die richtigen Ärzte zu finden, ist wie 6 Richtige im Lotto.

Habe einen leichten Vitamin B und D Mangel. Meine Onkologin hat mir von Vit. B abgeraten weil es die Zellerneuerung angregt. Habe es nicht genommen. Vitamin D hatte ich genommen. Wurde davon müde und meine Marker stiegen. Habe ich dach sofort abgesetzt.

Im Moment beschäftige ich mich mit der basischen Ernährung. Saures Millieu fördert Krebs. Hoffe ich bekomme das in den Griff.
Für die Bewegung sorgt mein Hund.

Das ich keine weiteren Lebermetastasen bekommen habe erstaunt die Ärzte immer wieder.

Auf der einen Seite kann ich nicht anders als diesen Weg zu gehen, auf der anderen Seite macht es mir auch manchmal Angst, was ich da mache, weil es gegen jeden medizinischen Standard spricht.

Ich kann also nie mitreden in Foren, wenn es um den Kampf gegen Krebs geht, weil ich in dem Sinne nicht Kämpfe.

Würde mich einfach mal interessieren, wie ihr darüber denkt.

Liebe Grüße
Maylin


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 5. Aug 2012 11:07 
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Hallo Mylin,

Du bist ja schon lange im Forum und ich habe Deine Beiträge gelesen. Deshalb fand ich es schade, daß Du dich kaum noch gemeldet hast. Ich finde es sehr mutig, wie Du mit Deinen Krankheiten umgehst. Ich fühle mich eher auf der sicheren Seite, wenn ich alles mitnehme, was die Medizin zu bieten hat. Alles? Noch, ja.
Bei mir wachsen und ruhen die Metas abwechselnd, nun wachsen sie leider und ich bekomme Chemo. Mir geht es aber ganz gut, deshalb würde ich nie auf eine Therapie verzichten. Wenn ich irgendwas nicht gut vertragen würde, es nur schadet, würde ich auch an dessen Sinn zweifeln. Aber bis jetzt war ich noch nicht in dieser Situation und die Therapien haben alle ihre Arbeit geleistet und geholfen.
Du hast Deine Gründe, diesen, Deinen Weg zu gehen und bewiesen, daß es eine richtige Entscheidung war, denn du bist am Leben, trotz mehrerer Tumoren, die alle weg sind und sogar Deine Lebermeta ist nicht wiedergekommen. Meine Leber ist voll davon und ohne Chemos wäre ich mit Sicherheit nicht mehr da. Wunder gibt es immer wieder... und ich finde, Du bist ein medizinisches Wunder. Aber es gibt ja auch die Theorie, daß der Glaube Berge versetzen kann.
Bitte schreibe wieder öfter im Forum mit, mich und sicher auch den Anderen interessiert, wie Dein Weg es möglich macht, diese Krankheit zu beherrschen.

LG Manuela

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Jahre soll man nicht zählen, sondern erleben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 5. Aug 2012 11:17 

Liebe Maylin,

danke, dass Du von Dir hören lässt.
Meine Psyche hängt gerade im Keller.
Wenn ich da wieder etwas mehr raus bin, melde ich mich gerne.

Halt die Ohren steif und hab eine gute Zeit.

Herzlich,
Ute


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 5. Aug 2012 11:46 
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Liebe Maylin,

du bist ja schon länger im Forum, nur kannte ich dich bis jetzt nicht, eben weil du lange nicht geschrieben hast,
Ich finde es sehr schade, das so viele Frauen sich zurückziehen und nichts mehr von sich hören lassen. je mehr sich an einem Forum beteiligen, umso vielseitiger sind auch die Erfahrungen und Ansichten, die einem Entscheidungen leichter machen können.
Das nur mal so.
ich finde es nämlich ganz toll, dass du dich wieder gemeldet hast. Nicht mitreden können, in einem Forum, weil du ja nicht in dem Sinne kämpfst? Was isdt es denn, was du machst? Du ringst doch auch nach Entscheidungen und sagst nicht aus dem Blauen heraus -nee, das will ich nicht! denn du schreibstja, dass du deine Ablehnungen begründet hast.

Also Maylin, ich bin erschrocken. Das könnte ich nicht, niemals, nein.
Da bin ich eher wie Manuela, mitnehmen was hilft, am Leben zu bleiben. Nun ist es bei dir wirklich erstaunlich und ich hoffe für dich das es ganz lange so bleibt.
Eine Sache hast du beschrieben, die mich auch angeht, da es scheint, dass du dir auch darum Gedanken und es deshalb abgelehnt hast betrifft Vitamin B 812).
Das regt die Zellerneuerung an? ich kriege gerade Vit B12 gespritzt, jede Woche. Nun werde ich gerade nachdenklich, könnte googeln aber oftmals sind mir die Meinungen hier wichtiger.

Alles erdenklich Gute für dich und schreib hier bitte weiter.

Einen schönen Sonntag noch, bei uns regnet es auch.


Manuelas, Maylin und ganz besonders dich, Ute schließe ich gerade virtuell in die Arme ao70 und schicke euch ein wenig Sonne xd020x

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 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 5. Aug 2012 11:50 
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Ach ja, da gibt es eine, die den schönen Nicknamen Kaktusblüte trägt, sie verhält sich ähnlich,
schreibt aber leider auch nicht mehr, liest aber immer mal wieder.
Dagmar, liebe Grüße ins sonnige Spanien ao81 ich hoffe dir geht es gut???!!!! :!:

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 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 5. Aug 2012 14:12 

Liebe Rotraud,

mein Gedanke und der meiner Onkologin ging dahingehend, daß Medikamente die die Zellerneuerung steuern auch Einfluß auf das Wachstum der Krebszellen hat.

Was die Lebermetas betrifft, habe ich glaube schon mal geschrieben, daß ein älterer Nachbar so weit es möglich war, die Metas auch entfernen lassen hat. 4 kleine sind übrig geblieben, die werden mit einer niedrig dosierten Chemo behandelt. Er war ein halbes Jahr vor mir dran und lebt auch noch und das bei guter Lebensqualität. Der ist fitter als ich.

Was mir noch schwer fällt, kein Zucker zu essen, weil ich manchmal Heißhunger habe. Zucker essen, ist ganz schlecht bei Krebs. Wichtig ist auch das der glykämischer Index, der niedrig sein sollte.

Um den Körper zu ensäuern hat mir meine Hausärztin geraten ins Badewasser Kaiser Natron zu kippen, entsäuert auch.
Ich glaube einfach ganz feste daran, selbst wenn es nur Placeboeffekte sein sollten.

Was ebenfalls sehr wichtig ist, kein negativer Streß. Die Streßhormone sind für Metas verantwortlich. Da gibt es eine Studie von der Klinik in Herdecke.
Leider kann man sich nicht immer davon fernhalten.

Bei meinen vielen Allergien, würde ich eine Chemo wahrscheinlich gar nicht überleben. Mir bleibt nichts anderes übrig, als ohne Chemo und andere medikamentöse Therapien zu überleben.

Wenn ich lese, was ihr mitmachen müßt, denke ich immer, daß würde ich niemals schaffen.

Ich lebe alleine, vielleicht ist das auch ein Grund dafür. Da wäre keiner der mich pflegen würde.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 5. Aug 2012 18:07 
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Liebe Maylin,
dein Bericht entsetzt mich. Ich könnte nie auf sämtliche Chancen verzichten, die die moderne Medizin mir gibt. Ich kann nicht verstehen, warum du alles abgelehnt hast, uns hast du die Beweggründe nicht genannt. Ich finde deinen Weg gefährlich. Der Krebs ist ja auch folgerichtig wiedergekommen.
Ich habe auch viele Allergien und noch diverse andere Erkrankungen und habe trotzdem die Chemo gemacht. Und noch Bestrahlung und ein Jahr Herceptin. Wegen der Allergien wird während der Chemo ja auch Cortison gegeben.

Der Körper entsäuert sich übrigens von alleine. Wenn du da Bedenken hast, kannst du aber Natron auch in Wasser einnehmen. Im Badewasser ist es eher ein Witz.

Ja, Zucker ist schädlich, aber der Körper wandelt ja auch Kohlehydrate in Zucker um. Aber generell ist Zucker in größeren Mengen schädlich.

Was den negativen Stress betrifft, so kann man den nicht immer steuern. Leider ist das Leben nicht grecht und teilt immer wieder Schicksalsschläge aus und es entstehen größere Belastungen. Entspannungsübungen sind hilfreich, nur können sie nicht alles ausgleichen. Aber das sind nicht die einzigen Verursacher. Da kommen noch viele andere hinzu und manchmal ist es auch ganz einfach Genmutation.

Ich nehme Vit. D3 und Vitamin-B-Komplex- während der Chemo wurde mir Vitamin B2 verschrieben. Außerdem nehme ich Selen.
Ich habe jetzt 5 Jahre hinter mir ohne Rezidiv und tue alles dafür, gesund zu bleiben. Ich stehe nicht auf Selbstmordprogramm.

Ich hoffe, du nimmst mir meine offenen Worte nicht übel.

Lieben Gruß,
Kathi

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Du hast die Wahl. Du kannst dir Sorgen machen, bis du tot umfällst. Oder du kannst es vorziehen, das bisschen Ungewissheit zu genießen. Norman Mailer


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 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 5. Aug 2012 19:04 
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Sehe ich ganz genauso, Kathi. Hätte ich damals nicht alles gemacht, was mir angeraten wurde....wie käme ich dann jetzt mit meinen Metastasten klar? Ich würde mir die Schuld geben, ich würde wahrscheinlich verzweifeln. So aber weiß ich, ich habe ALLES getan. Und werde auch jetzt ALLES tun, ws man mir vorschlägt. Alles. Ohne wenn und aber. Damit ich niemals bereuen muss, nicht alles versucht zu haben.


Belinda

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Liebe Grüße, Belinda


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 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 5. Aug 2012 22:13 
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Liebe Maylin,

ich kann gut verstehen, dass du deinen eigenen Weg gehen willst. Mich ängstigt es nicht, dass du "nur" die chirurgischen Möglichkeiten der Medizin nutzt, also die Entfernung der entarteten Gewebe, jedoch Chemos und Bestrahlungen ablehnst. Irgendwie bewundere ich dich sogar für deine Klarheit im Umgang mit diesen Erkrankungen!

Es ist ja noch gar nicht so lange her, seit die Forschung nachgewiesen hat, dass Chemo nicht allen Frauen mit Brustkrebs hilft; mittlerweile kann sogar mit einem Test festgestellt werden, wem eine Chemo nützt - und wem eben nicht.

Der Weg, den du gewählt hast und immer wieder wählst, lässt mich denken, dass du dich selbst sehr gut kennst und dich darauf verlassen kannst, zu spüren, wenn "etwas nicht stimmt". So sicher fühle ich mich diesbezüglich nicht und habe deshalb OPs, Chemos und Bestrahlungen gemacht. Und fürchte trotzdem bei jedem Zwicken und Zwacken, dass da vielleicht wieder etwas sein könnte; deshalb gehe ich auch regelmässig zur Nachsorge.

Ich finde, dein Bericht macht Mut, den Signalen des Körpers mehr zu vertrauen und die Verordnungen der Ärzte auch einmal gründlich zu hinterfragen. Man will ja nicht unter-, aber eben auch nicht überbehandelt werden. Mit der Diagnose Krebs fühlt man sich manchmal den Fachleuten ausgeliefert, auch wenn diese sich oft wirklich sehr viel Mühe geben damit, alles zu erklären und zu begründen.

Magst du weiter berichten, wie es dir geht? Mich würd's freuen!

Herzliche Grüsse,

Katarina

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Herzliche Grüsse von Katarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 6. Aug 2012 11:44 

Ich danke euch für euer Interesse. Es tut gut sich das einmal von der Seele zu schreiben.

Seit meiner Hashimoto Erkrankung leide ich zeitweise unter starker Fibromyalgie. Diesmal hatte ich starke Schmerzen in den Beinen, bis in die Füße. Nach dem Bad in Kaiser Natron waren die Schmerzen weg. Ich bade jetzt einmal die Woche damit.
Ich meide seitdem alles wo Jodsalz enthalten ist. ASußerdem keine Konservierungsstoffe, Farbstoffe usw. Die Nahrung muß frisch sein.
Habe mich da völlig umgestellt.

Was mich zu meinen Entscheidungen bewegt hat, war daß mein Krebs Hormon positiv war. Es waren keine Lymphknoten befallen bis auf dem im Hals, was durch ein PET CT später zutage kam.
Meine Tumormarker lagen, wenn der Krebs ausgebrochen war immer oberen Normbereich. Deshalb war es auch immer so schwer die Ärzte zu überzeugen, da ist etwas und ich muß die Stelle finden. Mittlerweile wissen sie, daß es so ist.

Ich habe immer um Bedenkzeit gebeten, wenn ein Therapievorschlag kam und habe mich damit beschäftigt.
Bei mir wurde immer Druck gemacht und Angst geschürt um mich zu einer Chemo Therapie zu bewegen.
Mein Bauchgefühl sagte mir, wenn ich eine Chemo mache und der Krebs aber auf Hormone reagiert, kann das nicht funktionieren.
Eine Antihormontherapie wollte ich nicht, da ich eh Osteoporose habe und mir dachte, wenn ich dem Krebs seine Nahrung entziehe und er aber noch da ist, wird er sich eine andere Möglichkeit suchen und aggressiver werden.
Ein Gespräch mit einer sehr kompetenten Ärztin konnte dies nicht von der Hand weisen.
Durch die OP haben schlagartig meine Blutungen aufgehört und ich kam in die Wechseljahre
Mein Myom ist auch nicht weiter gewachsen, was für mich ein gutes Zeichen war.
Mit der Lebermetastase hatte ich das Gefühl, bei der großen OP Ablatio rechts, ist vielleicht eine Zelle abgewandert. Wie auch immer.

Würde heute nie wieder eine Stanzbiopsie machen, um das abwandern der Krebszellen in die Blutbahn oder Lymphbahn zu verhindern.

Ich tue alles um die Selbstheilungskräfte zu mobilisieren. Habe in der schlimmen Zeit oft Reiki bekommen und selbst angewandt.

Das Adenokarzinom im Darmpolypen hat nichts mit dem Brustkrebs zu tun und ist eine andere Abteilung.

Was mich etwas beschäftigt, sind meine Knochen. Habe mehrere Bandscheibenvorfälle und auf dem Knochenszinti werden die Stellen als Arthrose abgetan. Da sind viele dunkle Stellen auf dem Bild. Frage mich wie man da Knochenmetastasen erkennen will.

Mittlerweile bin ich 63 Jahre alt und ich hoffe, da kommen noch etliche Jahre. Habe eh die Überzeugung, daß es Schicksal ist, wann die Uhr abgelaufen ist.

Diese innere Stimme, die ich früher mit dem Verstand zum Schweigen gebracht habe, ist für mich heute sehr wichtig geworden.
Ich gehe diesen Ahnungen nach und es ist erstaunlich, daß es bisher immer gestimmt hat, auch wenn die Verstand manchmal etwas anderes sagt.

Ich würde niemals sagen, daß dieser Weg für andere richtig ist. Jeder Krebs ist anders und der Mensch der dahinter steckt.
Bin aber der Meinung, man sollte auf seine innere Stimme hören, man bekommt für nichts eine Garantie und die Konsequenzen trage immer ich selbst.

Wie oft malt man sich etwas ganz schlimm aus, es geht auch anders herum. Stelle mir oft vor, wie meine Killerzellen die Krebszellen vernichten.
Jeden Morgen bitte um Gesundheit an Körper, Geist und Seele.

Liebe Grüße
Maylin


  
 
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