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 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 24. Apr 2013 22:14 
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Liebe Brigitte,

schön, dass du dich wieder einmal meldest; erfreulich finde ich, dass du mit deiner "alten" Onkologin und deinem "alten" Radiologen Fachkräfte zur Seite hast, denen du vertraust! Gut, dass die Knochen-Szintigrafie keinen Befund ergab; ich wünsche dir sehr, dass auch das CT in diesem Sinne "sauber" sein wird... Jedenfalls werde ich am Montag an dich denken!

Du hast natürlich recht damit, dass Patient/innen (nicht nur von Krebs betroffene) oft zu Therapien überredet werden. Manchmal werden sie über- oder untertherapiert - oder die Behandlung passt aus irgendwelchen Gründen nicht zum eigenen Lebensentwurf. Oft ist es einfach so, dass eine schwerwiegende Diagnose das Denkvermögen trübt oder man einfach alles machen will, um irgendwie wieder gesund zu werden - oder wenigstens in die Nähe dessen zu kommen, was man für Gesundheit hält.

In den meisten Fällen wäre es ja durchaus möglich und auch sinnvoll, sich die Zeit zu nehmen, die man braucht, um gute, "stimmige" Entscheidungen zu treffen. Ob man danach den Empfehlungen der Ärzte folgt oder einen ganz eigenen Weg geht - es wäre dann das, was man selber für gut und richtig hält. Ich glaube, dies könnte wesentlich zum Therapie-Erfolg beitragen!

Ich wünsche dir alles Gute! Du wirst doch berichten, wie der CT-Befund aussieht und was deine erhöhten Werte bedeuten, ja?

Ich grüsse dich herzlich,

Katarina

_________________
Herzliche Grüsse von Katarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 25. Apr 2013 08:33 

Liebe Katarina,

du sprichst das wesentliche Thema an. Ich habe es oft genug erlebt. Man steht unter Schock, Watte im Gehirn, Gedanken wie Krebs, elendig sterben, kreisen im Hirn. Dann kommen die Ärzte, die Retter, es muß eine schnelle Entscheidung getroffen werden, es geht um Alles.
Es kostet viel Kraft sich dagegen aufzulehnen und Halt Stopp zu sagen, ich muß das erst mal verarbeiten, dann kann ich mich entscheiden.
Es wird auf einen eingeredet, daß sonst die Chancen schlecht stehen usw.
Man hat kaum Zeit sich schlau zu machen, was mit einem los ist und welche Therapien, welche Erfolge aufweisen. Welche Therapien ergeben einen Sinn für mich, wie stehen die Überlebenschancen wirklich.
Oft ist es doch so, daß man mit einer Standardtherapie behandelt wird, die nichts mit meinem individuellen Zustand zu tun hat. Nach dem Motto, viel hilft viel.

Ich kann mich noch erinnern, wie viele Ärzte mir von einer Lebertherapie abgeraten haben und mich zu einer Antihormontherapie überreden wollten und Chemo. Bin froh, daß ich die Artikel zu den OP,s gelesen habe, daß so die Chancen 5 Jahre zu überleben am höchsten sind. Die Op war kein Sparziergang. Dann die flotte Ärztin die mich zwingen wollte einen Port legen zu lassen, für eine Chemo danach. Ich habe Nachts draußen im Rollstuhl vor der Klinik gesessen und geheult, weil sie mich sonst zu früh aus der Klinik entlassen wollte, wenn ich ablehne.
Als es dann so weit war, daß ich unterschreiben sollte bei ihr, habe ich ihr gratuliert, daß sie die erste Frau ist, die eine andere Frau vergewaltigt und gegen deren Willen etwas erzwingen will.
Sie hat sich entschuldigt und von ihrem Vorhaben abgesehen.

Ich möchte nicht wissen, wie vielen Frauen es so ergeht. Mir ist nicht immer klar unter welcher Motivation und Interessen manche Ärzte handeln.

Wenn eine Chemo wirklich sein muß, will ich wissen, warum ausgerechnet diese Chemo und keine andere, welche Dosierung und warum. Wird meine Lebensqualität dadurch verbessert und erhöhen sich meine Überlebenschanchen signifikant.

Meine Psychoonkologin hat einmal gesagt, an Krebs stirbt man nicht sofort.

LG Brigitte


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 25. Dez 2014 21:32 
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Hallo Maylin, auch von mir liebe Grüße. Mich hat es nun leider auch erwischt. Habe aber alles bisher gut verkraftet. Nur nach der letzten Therapie gab es Schwierigkeiten.

Wünsche dir ein schönes Weihnachtsfest.

_________________
Herzlichst Urs


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