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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 27. Jan 2013 11:07 
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Liebe Brigitte,

mir gefällt sehr gut, was Du schreibst. Ich denke wie Du. Es ist wichtig, auch auf die Intuition zu achten und sich nicht von der Angst überwältigen zu lassen. Dazu gehört auch, dass man informiert ist. Denn wie Du schon sagst, Wissen nützt der Auseinandersetzung und nimmt den Schrecken. Danke für Deinen Beitrag.

Liebe Grüße von Bille

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Liebe Grüße von Bille


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Warte niemals bis Du Zeit hast!

(Aus Afrika, Sprichwort der Thsi)


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 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 7. Feb 2013 23:01 
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Ich finde es sehr mutig, den Krebs nach seinem eigenen Willen zu bekämpfen. Du schreibst zwar, du würdest nicht kämpfen, aber du tust es doch trotzdem. Machst halt andere Sachen. Und diesen ganzen Therapiewahn durchzustehen ist manchmal auch der reine Wahnsinn. Es kommt ja auch immer auf die Lebensumstände an. Ich selbst habe Familie und noch kleine Kinder, ich finde ich habe keine andere Auswahl und möchte mir nachher nicht vorwerfen, nicht alles getan zu haben.
Die Hormontabletten sind noch nicht so nach meinem Geschmack, aber wenn s hilft - probiere ich es auf jeden Fall.
Jeder sollte für sich enscheiden und nicht immer auf andere hören.
Weiter so.
Alles gute für dich,
Petra


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 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 12. Feb 2013 19:49 

Bin heute bei meiner alten Onkologin gewesen. Konnte es kaum glauben, alles neue Helferinnen, kam sofort ins Behandlungszimmer. Keine volle Praxis wo sich alle stapeln.

Sie hat sich gefreut mich wieder zu sehen und mich sofort verstanden, was los ist. Neue Termin Labor, Termin für das neue Sono, und Termin fürs Gespräch. Labormäßig wird alles abgescheckt. Ist ein riesen Unterschied zu dem neuen Onkologen zu dem ich gewechselt war, alles ziemlich unpersönlich dort gewesen.

Bin gespannt, was wir rausfinden.


Liebe Petra,

ich habe erwachsene Kinder, aber auch Enkel, die ich gerne aufwachsen sehen möchte und andere Dinge die ich gerne mache. Ich möchte auch leben, aber ich zahle nicht jeden Preis dafür. Dafür suche ich mir die besten Ärzte und Kliniken aus, die ich kriegen kann.
Mir ist aufgefallen, daß ich mich da oft von anderen unterscheide, die gerne in der Nähe ihrer Familie bleiben wollen und alles tun was die Ärzte wollen, ohne zu hinterfragen, was es letztlich an mehr wirklich bringt.
Nur weil ich alle Therapien mache die standard sind, habe ich kein längeres oder besseres Leben, daß haben Studien bewiesen.

Ich kann aber verstehen, daß man aus Angst die Hoffnung hat, daß man damit alles übersteht.

Es sind einsame Entscheidungen die man treffen muß und wo man immer alleine die Konsequenzen trägt.

Ich wünsche jeder Frau den richtigen Weg für sich zu finden und den Mut und die Stärke alles auszuhalten und zu überstehen.

alles Liebe Brigitte


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 12. Feb 2013 23:28 
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Liebe Brigitte,
oh, das sind doch gute Nachrichten! Mit der Entscheidung, deine "alte" Onkologin aufzusuchen, lagst du also goldrichtig! Mit dir bin ich nun gespannt, was für Resultate die angeordneten Untersuchungen und Tests bringen werden. Du berichtest doch weiter, ja? Danke!
Herzliche Grüsse,
Katarina

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Herzliche Grüsse von Katarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 14. Feb 2013 05:44 

Liebe Katarina,

werde euch berichten.

Sie sagt auch, daß bei Brustkrebs selbst nach 10 Jahren, die Gefahr nicht vorbei ist, daß die Krankheit wieder ausbricht.
Habe selbst solche Frauen getroffen. Scheint mit diesen Schläferzellen im Knochenmark zu tun zu haben. Sobald das Immunsystem mal unten ist brechen die aus und sind sehr aggressiv. Die Chancen sind dann sehr gering.

Es gibt keine Sicherheit.

Habe mir viele Gedanken gemacht, mit welchen Ängsten man fertig werden muß. Je mehr Wissen man hat, je geringer sind die Illusionen.

Jetzt muß ich mich erst mal um meinen gebrochenen Zeh kümmern und der Heuschnupfen geht auch wieder los.

Ich beneide jeden, der keine Allergien hat und in dieser Hinsicht unbeschwert durchs Leben gehen kann.

Alles Liebe und viel Goldstaub für Euch

Brigitte


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 14. Feb 2013 22:16 
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Liebe Brigitte,

für mich ist das eine der ganz schwierigen Seiten der Krebserkrankung: Dass man nie wieder sicher sein kann! Allerdings konnte man das auch vorher nicht, es war einem nur nicht so bewusst. Das Leben hat schon immer mit dem Tod geendet, aber der Krebs führt einem besonders brutal vor Augen, dass dieser auch bedeutend früher eintreten kann als vorgesehen...

Das Wissen um das mögliche Vorhandensein von Schläferzellen macht den Umgang damit nicht einfacher. Allerdings muss ich sagen, dass mir der Brustkrebs zu einer Bewusstseinserweiterung verholfen hat, die mir sonst wohl versagt geblieben wäre. Ich bin dankbarer, gehe sorgsamer mit mir selbst und mit meinen Lieben um, auch mit meinen Tieren und mit den Pflanzen im Garten.

Alles Leben erscheint mir noch kostbarer als früher, und ich freue mich viel öfter und inniger auch über sogenannt banale Dinge: Das Glitzern des Schnees in der Sonne, die schnurrende Katze auf meinem Schoss, die überschäumende Lebendigkeit meiner Hündin (die doch auch Krebs hat) ... und über allem die ganz und gar nicht selbstverständliche Liebe meines Partners, meiner Kinder und Freund/innen!

O weh - ein gebrochener Zeh? Wie hast du das denn vollbracht? Kümmere dich gut darum! - Heuschnupfen? Bei uns haben wir immer noch ganz normalen Schneeschnupfen ;-) Ich habe glücklicherweise nur eine Bienengift-Allergie, und dagegen gibt's zum Glück wirksame Medis... Alles Gute dir!

Mit herzlichen Grüssen,

Katarina

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Herzliche Grüsse von Katarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 15. Feb 2013 07:22 

Liebe Katarina,

da sprichst du mir aus dem Herzen. Ich hätte nie gedacht, daß ich einmal Krebs bekomme, habe mir auch nie vorstellen können, daß ich mir mein Handgelenk oder Fuß brechen könnte, habe mit meinen Allergien und der Schilddrüse genug zu tun gehabt.
Von einer Sekunde auf der anderen, ändert sich das Leben und es wird nie mehr so wie vorher sein. Das Gefühl der Unversehrtheit, es geht immer so weiter, das Ende ist noch so weit weg.

Die Dinge die einem wichtig sind ändern sich radikal, die Wertigkeiten ebenso, wie die Wahrnehmung.

Mittwoch bin ich nach der Arbeit noch mit meinem Hund zum Tierarzt, hat eine Schramme auf der Nase. Aus einem inneren Impuls habe ich die Blutwerte machen lassen, weil sie so lurig ist. Eine Weile habe ich gedacht, ist das Alter. Jetzt stellt sich heraus, sie hat eine Unterfunktion der Schilddrüse, was weiter abgeklärt werden muß. Jetzt paßt alles zusammen.

Bin froh, daß meine innere Stimme auch für meine Jule da ist. Diesem inneren Impuls zu vertrauen, habe ich erst durch den Krebs bekommen, hätte es gerne auch ohne wahrgenommen.

Um ein "normales Leben" führen zu können, habe ich mich entschieden, keinem von meiner Krankheit zu erzählen. Nur im engsten Kreis wissen alle Bescheid.

Habe keine guten Erfahrungen gemacht es z. B. auf der Arbeit zu erzählen. Mein JOb war nach kurzer Zeit weg.
Bei meinem jetzigen Job würde ich keinem etwas sagen. Selbst, daß ich 100% Schwerbehindert bin, habe ich verschwiegen.

Ich weiß nicht wie eure Erfahrungen da sind. Für mich ist es ein Schutz und eine ganz private Sache, was mir passiert ist.

Wünsche euch allen einen schönen Tag.

Brigitte


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 24. Apr 2013 08:47 

Hallo ihr Lieben,

habe euch ja versprochen, von meiner "alten" Onkologin zu berichten. Ein UNterschied wie Tag und Nacht zu den anderen Onkologen, wo ich 1 1/2 Jahre war.

Das Ergebnis : LDH von 178 auf 280 gestiegen, TPSA von 35,2 auf 117 gestiegen, CEA von 2,99 auf 3,9 gestiegen.

Das bedeutet volles Programm. Heute Knochenszintigramm, dann CT Abdomen, Darmspiegelung.

Das CT hat seit einem Jahr ein Arzt begutachtet, wo sich alles in mir sträubt, wenn ich den schon sehe. Sehr oberflächlich.
Letztens meinte er, als ich mit dem Stuhl etwas nä#her rückte , um ebenfalls die Bilder zu sehen, ich soll ihm nicht zu nahe rücken. Habe dann nur gesagt, ich hatte nicht vor mich auf seinen Schoß zu setzen, möchte aber gerne auch Einblick haben.

Meinen alten Radiologen ausfindig gemacht, der gründlich bei der Bewertung ist, der hat bis jetzt alles gefunden. Sofort einen Termin gemacht.

Bis jetzt ist Hopfen und Malz noch nicht verloren, ich hoffe es wird gefunden, wenn etwas sein sollte.
Das Glück ist, daß diese Onkologin meine Tumormarker gut beurteilen kann, weil bei mir Werte gar nicht reagieren, die bei anderen Aussagefähig sind und Tumormarker, die fast noch im Normbereich sind, bei mir schon Krebs bedeuten können, was drei Mal der Fall war.

Bei meiner Platzangst, wir es streßig unter dieser Platte beim Knochenszinti, hoffe ich halte durch.

Alles Liebe

Brigitte


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 24. Apr 2013 09:21 
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Liebe Brigitte, ich habe heute erst nachgelesen wie Dein Weg bisher war und kann nur sagen, dass ich ihn bewundernswert aaaaaaaber auch sehr mutig finde.

Für mich wäre Dein Weg nicht machbar ............ meine Angst würde mich in den Wahnsinn treiben!

Ich wünsche dir für Deine bevorstehenden Untersuchungen von Herzen gute Ergebnisse und ich freue mich weiter von dir zu lesen ao81

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Liebe Grüße Jutta
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Die gefährlichste aller Weltanschauungen ist die der Leute, welche die Welt nie angeschaut haben. Freiherr von Humboldt


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 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 24. Apr 2013 17:46 

Habe das Knochenszinti gut überstanden, die Damen dort waren sehr nett. Eine Dame hat meine Hand gehalten, so lange wie dieser Kasten über meinem Kopf war.
In den Knochen sind keine Metastasen zu finden, daß kann ich schon mal abhaken. Ein Glück.

Nächste Woche Montag habe ich Ct Abdomen.

Liebe Spinne, würde dies auch nicht jedem empfehlen, aber trotzdem raten auf die innere Intuition zu hören. Das ist das Gefühl zwischen Angst und Verstand. Man wird viel zu oft zu Dingen überredet, die einem nicht entsprechen. Selbst, wenn jetzt etwas gefunden wird, werde ich meinen Weg dafür finden, wie ich damit umgehen werde. Freue mich, daß ich 10 Jahre schon geschafft habe.
Hoffe, es werden noch mal mindestens 10 Jahre. Komischer Weise, habe ich nicht oft Angst und wenn, sage ich mir, daß sterben schaffe ich auch noch und hoffe, es geht schnell. Das tröstet mich immer.

Alles Gute für Euch

Brigitte


  
 
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