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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 21. Sep 2012 16:40 
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Genau, Neurotrat wars. Ich laufe auch wie betrunken durch die Gegend. Ich fange jetzt an mit Bürstenmassage.
Jetzt nehme ich ich Vitamin-B-Komplex. Aber ich mache ja auch keine Chemo.

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Du hast die Wahl. Du kannst dir Sorgen machen, bis du tot umfällst. Oder du kannst es vorziehen, das bisschen Ungewissheit zu genießen. Norman Mailer


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 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 29. Sep 2012 08:24 

Hallo ihr Lieben,

habe mal eine Frage an euch und vielleicht mögt ihr mir antworten.

Sind eure Harnsäure Werte nach einer erfolgreichen Chemo gestiegen??

Möchte einen Gedankengang von mir überprüfen. Werde euch im Anschluß berichten, worum es ging.

Liebe Grüße

Brigitte


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 29. Sep 2012 08:35 
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Hallo Brigitte,

Meine Harnsäurewerte sind während der Chemo im vorigen Jahr zu niedrig gewesen. Nach Ende der Chemo haben sie sich wieder normalisiert. Bei meiner jetzigen Chemo sind diese Werte noch normal.
Ich hoffe, ich konnte Dir helfen.

LG Manuela

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Jahre soll man nicht zählen, sondern erleben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 29. Sep 2012 11:06 
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Ich kenne meine Harnsäurewerte gar nicht, die werden bei mir nicht bestimmt..... [smilie=confused-smiley-013.gif] Nur immer Blutbild, Leber, Nierenwerte, also Kreatinin.

_________________
Liebe Grüße, Belinda


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 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 29. Sep 2012 16:44 

Danke euch.

Meine Werte haben sich erhöht, hatte ich vorher nicht. Ich esse wenig Fleisch, deshalb kann es daran nicht liegen,

Hatte aber fast auschließlich Sachen gegessen, die die freien Radikale vernichten und diese Lebensmittel, wie Fisch und Gemüsesorten, sind dafür verantwortlich.

Purin ist für den Zelltod verantwortlich, deshalb sollen nach einer Chemo diese Werte ansteigen. Harnsäure beschert sehr starke Schmerzen durch abgelagerte Kristalle hauptsächlich in den Füßen, wovon ich e3in Lied singen kann.

Habe ja auch noch Vitamin C mit Zink genommen und Leinöl mit Quark, was die Purinsäure senken soll und sehr viele ungesättigte Fettsäuren hat.

Meine Tumormarker waren ja auf einmal signifikant gesunken.

In 4 Wochen habe ich die Marker vom Onkologen, mal schauen, ob es da auch so aussieht. Zink regeneriert ja auch die Zellen soll aber nicht auf die Zellteilung wirken. Es erhöht die Killerzellen.

Suche immer nach Möglichkeiten, so lange wie möglich frei vom Krebs zu sein.

Ich habe viele Artikel über diese Zusammenhänge, aber leider nie gespeichert von welchen Seiten, sonst würde ich es hier zeigen.


Liege mit einer dicken Erkältung im Bett. Arbeite seit einer Woche an der Kasse und schwubs hat es mich erwischt. Leider mit 63 keinen 400.- Job im Büro mehr gefunden. Mal schauen, wie lange ich durchhalte.

Schönes Wochenende euch

Brigitte


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 25. Jan 2013 10:39 

Lange nicht hier gewesen.
Das letzte Jahr war eine Katastrophe. Fing an mit einem schweren Schub Psoriasis Pustulosa, bis jetzt noch nicht ganz weg. Mußte haufenweise Cortisonsalben nehmen, die bei mir Bluthochdruck und einen Puls von um die 100 auslösten. Hat sich etwas stabilisiert, da ich kein Cortison mehr nehme.
Starke Schmerzen über der Leber,wurde nichts gefunden. Nach 2 Wochen Ibuprofen hochdosiert ist es dann verschwunden.
Schmerzen in der Hals OP Narbe die sich bis in die linke Gesichtshälfte zogen. Laut Neurologe eine atypische Trigiminus Neuralgie. Ist zum Glück auch wieder weg.

Habe als Kassiererin im Lebensmittelladen angefangen und mir gleich zwei mal einen Grippevirus eingefangen.

Gestern zur Mammografie, alles OK. Lunge und Bauchorgane laut CT alles OK. Mein CEA Wert ist aber leicht gestiegen, der CA 15-3 zum Glück wieder leicht gefallen.

Jetzt macht meine Hashimoto Probleme, wahrscheinlich auch durch das Cortison, was ja nur äußerlich wirken soll. Wers glaubt wird selig.

Auf der Arbeit habe ich mich erst mal erfolgreich gleich gegen Mobbing gewehrt. Die Fronten sind jetzt klar.
Wußte gar nicht mehr, wie hart es auf dem Arbeitsmarkt zugeht. Ist für mich ein Feld wo ich mich behaupten kann und gegen Fremdeinwirkungen wehren kann, braucht mein Körper dann nicht für mich übernehmen.
Sehr spannend. Zur Zeit herrscht Ruhe und ich muß die 5 Stunden drei mal die Woxche nur überstehen, danach bin ziemlich platt.

Von angeblich neuen Therapieansätzen gehört und gelesen. Zum Beispiel, daß Krebs durch Mikroben ausgelöst werden soll.
Kann ich mir nicht vorstellen, denn dann würde eine Therapie mit z.B. Metronidazol, daß Problem ja lösen.
Dann die Therapie von Herr Dr. Kehrt, halt ich auch nicht viel von, sonst würde man von Patienten mehr hören, denen es geholfen hat. Also letztendlich nichts Neues.

Habe einen Termin bei meiner Onkologin gemacht, wo ich seit fast 2 Jahren nicht mehr war, da man dort stundenlang warten mußte trotz Termin. Bin gespannt, wie sie reagiert, wenn ich jetzt wieder auftauche.

Einen Endokrinologen zu finden, der Ahnung von Hashi hat ist aussichtslos, geschweige, denn einen Termin zu bekommen.

Bin also sehr beschäftigt gewesen.

Ich hoffe es geht allen gut hier und es gibt positive Nachrichten.

LG

brigitte


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 25. Jan 2013 22:43 
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Beiträge: 8231
Wohnort: Vorderthal (Schweiz)
Geschlecht: weiblich
Liebe Brigitte,
es ist schön, von dir zu lesen! Ich bin froh, dass dein Nachsorgetermin vorwiegend positive Resultate ergeben hat, und ich hoffe sehr, der steigende CEA habe nichts weiter zu bedeuten!
Du hast wirklich ein sehr anstrengendes Jahr hinter dir; ich wünsche dir, dass das neue Jahr etwas Ruhe in deinen Alltag bringt. Magst du berichten, wie es dir bei der Onkologin ergeht?
Mit herzlichen Grüssen,
Katarina

_________________
Herzliche Grüsse von Katarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 26. Jan 2013 20:28 

Werde euch berichten, ob sie mich noch will. Trotz der furchtbaren Umstände herum, ist sie doch noch am sorgfältigsten.
Die neuen Onkologen sind mir doch sehr oberflächlich.


LG Brigitte


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 26. Jan 2013 21:31 
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Beiträge: 1525
Wohnort: Grafschaft/Rheinland-Pfalz
Geschlecht: nicht angegeben
Hallo Brigitte,

ich bewundere Dich für Deinen Weg, es ist nicht meiner, aber Dir nehm ich es total ab, dass Deine Entscheidungen bewusst und nicht aus Angst vor irgendwelchen Therapien getroffen wurden. Jeder muss seinen Weg finden, gehen, und hoffen, das Beste für sich heraus zu holen. Die Wege sind so verschieden, wie die Mädels die das BK-Schicksal ereilt und wie jeder BK anders ist.

Ich wünsche Dir viel Glück, dass Du mit Deiner Onkologin wieder in die Spur kommt. Es steht und fällt alles einfach mit einem Onko, dem man vertraut und mit dem man auf einer Wellenlänge ist.

ao70

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Liebe Grüße
Gaby


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"Tu deinem Körper öfter mal etwas Gutes, damit deine Seele mehr Lust hat, in Dir zu wohnen."
(Teresa von Ávila)


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 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 27. Jan 2013 08:49 

Liebe enya,

jede Frau hat eine Intuition oder Bauchgefühl, was ihr sagt, was gut für sie ist und was nicht.

Vom Verstand her informiert man sich, was habe ich, was ist der neueste Stand in dieser Richtung und welchen Nutzen und welches Risiko habe ich dadurch. Das sollte man alleine für sich entscheiden und sich Zeit lassen damit. Danach wirken andere auf einen ein, die ihre Ansichten einem aufdrücken wollen, was gut für einen sein soll.
Angst ist da ein ganz schlechter Berater und lähmt die Intuition.

Man sollte sich klar machen, wovor habe ich Angst. Vor dem Tod, vor dem Sterben, oder wie ich sterbe? Darüber kann man sich informieren und dann Gedanken machen, was kann ich tun, damit ich nicht lange leiden muß. Wer begleitet mich und wacht darüber, daß alles dafür getan wird. Sucht mir einen Arzt der sich auskennt in der Behandlung von Schmerzen usw.
Jeder Tod ist anders, wie auch jede Geburt. Es werden viele Menschen geboren und genauso schaffen es alle Menschen zu sterben.

Wenn man sich intensiv damit beschäftigt hat, kann man die Angst davor leichter fallen lassen, weil sie den Schrecken verloren hat.

Egal welche Entscheidung man selber trifft, die Konsequenzen trägt man alleine, da helfen dann auch kein warmen Worte.

Bis dahin versuche ich meine Lebensqualität zu verbessern und jeden Tag aus allem das Beste zu machen. Selbst zu leben und mich nicht leben zu lassen. Das ist die letzte Chance dafür. Man hat nichts mehr zu verlieren, man kann nur noch für sich gewinnen.

Liebe Grüße

Brigitte


  
 
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