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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 21. Aug 2012 16:03 
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Ich überlge gerade, was ich jetzt fühlen würde, hätte ich mich vor 11 Jahren gegen die Chemos entschieden. Und säße jetzt vor dem Befund Lymphangiosis carcinomatosa.......Ich glaube, ich würde verzweifeln. Würde mir unendliche Vorwürfe machen. Damit käme ich nicht klar. So aber weiß ich, ich habe damals alls richtig gemacht. Und was jetzt passiert, liegt nicht in meiner Schuld, sondern ist Schicksal. Damit kann ich leben.


Belinda

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Liebe Grüße, Belinda


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 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 21. Aug 2012 17:31 

Liebe Perofo,

daß Rezidiv wurde festgestellt, weil ich dem Gyn Druck gemacht habe ich will eine Mammografie. Er war sogar der Meinung ich bilde mir ein da wäre etwas, sollte endlich einsehen, ich bin gesund. Schließlich hatte ich ja nur Mikroverkalkungen.

Liebe Schnucks,

ich kann nirgends erkennen, daß ich die Werbetrommel gerührt habe.

Ich habe die Bestrahlung nicht dafür verantwortlich gemacht, daß ich ein Rezidiv bekommen habe, sondern trotzdem.

Ich habe nie den Kopf in den Sand gesteckt und war immer informiert und habe mich bewußt für meinen Weg entschieden.

Ich lebe jetzt 9 Jahre damit und zur Zeit sind keine neue Stellen gefunden worden. Ich kann damit leben.

Schade, daß es jetzt diese Ausmaße annimmt.

Möchte nicht andauernd etwas richtig stellen müssen. Habe akzeptiert, daß mein Thema hier wohl nicht gelitten ist.
Vielleicht ist es besser, ihr löscht es wieder.

Wünsche euch noch alles Gute.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 21. Aug 2012 18:04 
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Hallo Maylin, stimmt, ich habe falsch gelesen, du hast es ihm aus dem Kreuz geleiert ist richtig. Sorry, ich bin eben gerade irgendwie manchmal neben mir.
Tut mir echt leid, dass du da schon wieder was richtigstellen mußtest, nur weil ich Dämlack falsch gelesen habe!

Hey, allerdings sehe ich es nicht so, dass dein Thema nicht wohl gelitten ist, sondern es fordert eben die Gemüter heraus.
Es kommt eben auch die Angst derer zum Vorschein, für die so eine Entscheidung nicht in Frage kommt.

Nun mach bitte nicht die Schnecke und zieh dich in dein Haus zurück, nur weil eine Diskussion darüber entbrannt ist.
Und ich muß ich dir beipflichten, ich habe deinen Beitrag nicht so verstanden, dass du damit die Werbetrommel rühren willst, sondern eher deiner Freude darüber Ausdruck verleihen wolltest, dass deine Entscheidung bist jetzt und da möchte ich ganz dick einfügen für dich richtig war.

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 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 21. Aug 2012 21:45 
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So ist das nun mal in einem Forum, liebe Brigitte, da kommen verschiedene Frauen zusammen und von daher auch unterschiedliche Meinungen.

Ich sauge mir hier nichts aus den Fingern, sondern beziehe mich auf das, was du schreibst. Du hast folgendes geschrieben:
Zitat:
Nach der ersten OP habe ich die Bestrahlung gemacht, was nichts positives gebracht hat außer einem Rezidiv.

Also, es ging daraus hervor, dass dir die Bestrahlung nichts gebracht hat außer einem Rezidiv.

Jetzt schreibst du
Zitat:
Ich habe die Bestrahlung nicht dafür verantwortlich gemacht, daß ich ein Rezidiv bekommen habe, sondern trotzdem.
Daher gehe ich davon aus, dass du dich missverständlich ausgedrückt hast und es ist gut, dass du es nun richtigstellst.
Manchmal ist es notwendig, etwas zu erklären, damit man verstanden wird. Von beiden Seiten.

Ich sehe hier aber nicht, dass etwas Ausmaße annimmt, sondern eine Diskussion mit konträren Meinungen. Wenn du das so siehst, tut mir das leid.
Nun ziehst du dich wieder zurück, schade, aber das musst du wissen.

Lieben Gruß,
Kathi

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Du hast die Wahl. Du kannst dir Sorgen machen, bis du tot umfällst. Oder du kannst es vorziehen, das bisschen Ungewissheit zu genießen. Norman Mailer


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 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 21. Aug 2012 21:59 
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Hallo Brigitte,

ich finde es sehr schade, wenn Du jetzt die Absicht hast, Dich wieder zurückzuziehen. Du wirst meinen Bericht in diesem Thred gelesen haben. Ich bin nicht zu spät zum Arzt, bei allen Vorsorgeuntersuchungen wurde ja nie was gefunden. Selbst als die Metas entdeckt wurden, haben sie mich im Krankenhaus noch drei Tage umgekrempelt, bis sie beim jetzte Versuch(MRT) das "Sternchen" in meiner Brust gefunden haben.
Also gibt es auch solche Fälle. Leider brauche ich die Chemos zur Lebensverlängerung, solange die Lebensqualität stimmt.
Trotzdem bin ich beeindruckt von Dir und alle, die bewußt und aus dem Bauch heraus einen anderen Weg einschlagen. Ich habe aber gelesen, daß Du Dich auch für Therapien entschieden hast, OP`s und Bestrahlung. Es gibt ja neuerdings einen Test, der zeigt, ob eine Chemo überhaupt wirkungsvoll ist. In einer Sendung wurde erwähnt, daß 30% aller Frauen auf eine Chemo hätten verzichten können. Vielleicht warst Du ja eine von den 30%?
Diese Scheixxkrankheit ist so unberechenbar, daß einige, die das gesammte Standardprogramm durchlaufen haben und trotzdem ein Rezidiv oder sogar Metas bekommen, und andere, welche eine andere Überzeugung haben, als geheilt gelten.
Allerdings zähle ich zu Diejenigen, die alle erdenklichen Therapien mitnehmen würde.
Jedenfalls freue ich mich für Dich, daß Du NEUN Jahre gut überstanden hast und wünsche Di ein ganz langes Leben. Das wünsche ich allen Frauen hier.

LG Manuela

PS: Kathi ist mir mit ihen Bericht zuvorgekommen. Ich pflichte ihr bei, Diskusionen sind schon mal mit sehr unterschiedlichen Meinungen behaftet. Streitgespräche können durchaus positiv sein. Ich finde in der Politik gehts viel chaotischer zu. Es ist ok, wenn nicht alle ins gleiche Horn blasen.

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Jahre soll man nicht zählen, sondern erleben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 22. Aug 2012 06:55 

Mit dieser Erkrankung wird man sehr empfindlich und mag sich nicht mehr dafür entschuldigen, daß man noch lebt.

Jegliche negativen Energien die mich runterziehen, weiche ich aus, will ich nicht mehr. Heißt aber nicht, daß ich mich nicht der Realität stelle.

Ich kann nicht sagen, daß ich in großer Freude bin, wie bei euch sitzt auch mir die Angst immer im Nacken. Irgend etwas ist anders und gleich geht das Kopfkino los, hoffentlich ist nicht wieder etwas.
Außenstehende die kein Krebs haben, können und wollen das auch nicht nachvollziehen. Ist jedenfalls meine Erfahrung.

Ich gelte ja nicht als geheilt, es ist eine chronische Erkrankung.

Für mich ist es sehr schwierig einen Onkologen zu finden, der diesen Weg mit mir geht und sorgfältig auf irgendwelche Symptome reagiert und die notwendigen Untersuchungen veranlaßt.
Hatte eine Onkologin, die eigentlich sehr gut war, leider wurde die Praxis immer chaotischer und es ging immer mehr unter.

Habe dann gewechselt. Man wollte mich erst nicht aufnehmen. Der Arzt sagte, bei ihm wird gemacht, was er sagt. Habe geantwortet, wenn es mir einleuchtet ist es OK. Werde weiter suchen, bis ich jemanden gefunden habe, dem jeder einzelner Patient wichtig ist, der nicht nur seinen Standard abzieht.

Liebe Umata, es tut mir sehr leid, daß es dich so hart getroffen hat.

Wenn deine Finanzen es zulassen, würde ich dir empfehlen dir Reiki geben zu lassen, von jemanden der sehr gut ist. Man wird ruhiger und in sich gefestigter und es regt die Selbstheilungskräfte an. Mir persönlich hat es sehr geholfen. Schaden kann es auf keinen Fall.

Ich kann es mir es leider nicht mehr leisten, lebe alleine und es auch keiner da, der für mich sorgt. In schwierigen Situationen hat es mir die Angst genommen und ich war nach den OPs schnell wieder auf den Beinen. Wichtig ist halt, daß es jemand ist der wirklich Zugang hat.

Ich gestatte meinem höheren Selbst Gesund zu sein und nehme die Heilung an Körper, Geist und Seele an. Positive und heilende Lebensenergie durchströmt meinen Körper. Ich danke für ständig zunehmende Gesundheit.

Habe noch viele andere positive Affirmationen, die ich benutze, wenn es mir nicht so gut geht.

Ist meine tägliche Meditation morgens. Das hilft mir, mich von negativen Gedanken zu befreien.

Auch wenn mancher denkt, die hat einen an der Klatsche, was für ein Humbug. Es ist allemal besser, als sich in Gedanken damit zu beschäftigen, ich habe Krebs und werde sterben.
Es gibt negative und positive Selbstprophezeihungen und beide wirken.

Falls du es ausprobierst, erzähle doch einmal wie du dich danach fühlst, würde mich sehr interessieren.

LG Maylin


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 22. Aug 2012 07:54 

Liebe Brigitte,

ist es Dir recht, wenn ich Deinen Vornamen nutze?
Wie ich versucht habe nachzuvollziehen, hast Du kein einziges Mal mit Deinem Namen unterschrieben.
Trotzdem ist er nun bekannt.
Diese Art und Weise, den Namen einer Sache oder Person benennen zu können, hat was aus Märchen stammendes:

Wenn man denn "richtigen" Namen weiß, dann hat "man" Macht darüber, bzw. die Macht des Anderen ist gebannt.

Wie dem auch sei, ich schaue mir die Zwischentöne an. Die sind viel eher von Bedeutung.
Ein Beispiel, um Dir Mut zu machen für den einsamen Weg, unabhängig davon, wie Du ihn gehst und gehen wirst, denn es ist Dein Weg:

Als entdeckt wurde,
dass die Welt keine Scheibe ist,
die Reformation, die katholische Kirche erschüttert hatte,
Kopernikus' Ansichten nur diskutiert werden durften und nicht als Lehre verbreitet werden,
da die Inquisition, um die Macht der Kirche zu erhalten, viele Andersdenkende als Ketzer verurteilten und töteten,
selbst Galilei den Rest seines Lebens unter Hausarrest stand, und dass auch nur, weil er in den höchsten Kreisen, bis hin zum Papst Unterstützer und Förderer hatte, dem Ketzertod entkam,

da existierte viel Angst, um den Verlust von Macht und Einflussnahme.

Das ist heute nicht anders.
Klar, wir wissen immer mehr.
Und doch fehlt uns die Berechenbarkeit und die Messbarkeit von dem, was jede einzelne Person als Ganzes wiederum ausmacht.

Wusstest Du eigentlich,
dass die ganzen Chemie und Pharma-Konzerne aus der früheren "IG-Farben" entstand. Geförderter Bereich, mittlerweile weltweit, natürlich mit anderem Namen versehener Großkonzern, der seinen Ursprung in der Nazizeit hatte?

dass dieVeröffentlichung der sog. "helfenden Wirkung" von Bittermandeln (gegen Krebs) mit allen Mitteln verhindert wurde,
eine Bundeseinrichtung, den Namen habe ich gerade nicht im Kopf, ließe sich beschaffen, die vom täglichen Verzehr von mehr als 2-3 Bitttermandeln dringenst abraten,
und es in Amerika mit Gefängnisstrafe geahndet wird, wenn man auch nur eine davon einführt?

Für einen längeren Zeitraum habe ich diese auch zu mir genommen, langsam steigernd, bis 30 Stück am Tag. Meine Leberwerte, die sonst immer mal nach oben, ohne jede erkennbare Ursache, ausgeschlagen waren, waren in dieser Zeit konstant im Normalbereich. Leider bin ich kein Typ für Disziplin und habe diese Einnahme , das Essen der Kerne nach einem Jahr beendet.

Soweit mit meinen eigenen Erfahrungen und Ansichten.
Jetzt will ich schnellstens hoch, denn mein Zahnarzt ruft.

Um mit den nicht bestätigten Worten, nach der Gerichtsverhandlung, Galilei's, durch den Inquisitor (Name mal wieder nicht parat), zu enden schreibe ich jetzt hier hin:

"Und sie dreht sich doch!"

LG und einen guten Tag.

Ute


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 22. Aug 2012 09:23 
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Liebe Brigitte, liebe Ute,

ich bin überzeugt davon, daß zusätzlich zur Therapie noch viele Möglichkeiten vorhanden sind, die sehr unterstützend sind. Aber es gibt so viel davon, daß es nicht einfach ist, für jeden das Richtige herauszufinden. Mir hat schon immer (auch vor der Krankheit) autogenes Training geholfen. Aber das alleine reicht mir nicht, ich bin noch immer auf der Suche. Man muß aber etwas finden, wovon man überzeugt ist und woran man auch glaubt. Hier habe ich schon öfter gelesen, daß Reiki erwähnt wurde. Habe auch danach gegooglt und finde es erst mal ganz interessant. Habe auch gesucht, wo es in meiner Nähe angeboten wird und das ist viel. Tja, wie finde ich da das Richtige, vor allem, wo wird es mir richtig beigebracht, damit ich davon auch profitiere. Beim Finanziellen sehe ich das so, im erträglichen Maße gebe ich schon was aus, wenn es dann was bringt, aber wer wirft schon sein Geld gerne weg.
Leider kenne ich hie überhaupt keinen, der irgend etwas mit Reiki zu tun hat und mir enen Rat geben kann.
Die seelische und körperliche Ausgeglichenheit trägt viel dazu bei, wie sich der Verlauf einer Krankheit entwickelt, auch wenn man nicht mehr gesund werden kann. Und das sollte bei oder nach einer Therapie nicht zu kurz kommen. Ich denke auch manchmal, da muß es doch noch was anderes geben und daran glaube ich fest. Genauso wie: "und sie dreht sich doch".

LG Manuela.

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 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 22. Aug 2012 09:55 
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Maylin hat geschrieben:
Ich gestatte meinem höheren Selbst Gesund zu sein und nehme die Heilung an Körper, Geist und Seele an. Positive und heilende Lebensenergie durchströmt meinen Körper. Ich danke für ständig zunehmende Gesundheit.

Habe noch viele andere positive Affirmationen, die ich benutze, wenn es mir nicht so gut geht.

Ist meine tägliche Meditation morgens. Das hilft mir, mich von negativen Gedanken zu befreien.

Auch wenn mancher denkt, die hat einen an der Klatsche, was für ein Humbug. Es ist allemal besser, als sich in Gedanken damit zu beschäftigen, ich habe Krebs und werde sterben.
Es gibt negative und positive Selbstprophezeihungen und beide wirken.

Falls du es ausprobierst, erzähle doch einmal wie du dich danach fühlst, würde mich sehr interessieren.

LG Maylin


Liebe Maylin,

jeder geht seinen eigenen Weg. Und wie Ute schon sagt, es ist oft ein einsamer. Dazu gehört auch, dass man manchmal nicht verstanden wird. Ich habe den Eindruck, dass Du genau weißt, was Du tust und diesen Weg nicht gewählt hast, weil Du Angst vor einer Chemo hattest, sondern weil Du fest in Deinem Glauben verankert bist, dass Du es aus eigener Kraft, mit den Dir zur Verfügung stehenden Mitteln schaffen kannst. Ich finde das mutig.

Als meine jüngere Schwester an Brustkrebs erkrankte und ich miterleben mußte, wie sehr sie gelitten hat bis zu ihrem Tod , habe ich mir geschworen, niemals eine Chemo zu machen, würde ich Brustkrebs bekommen. Ich war fest überzeugt, sie würde nicht helfen, denn meine Schwester ist ja gestorben trotz aller Therapien. Sie hat sogar an einer Studie teilgenommen. Trotzdem kam nach 4 Jahren ein Rezidiv, kurz danach Metastasen in Leber und den Knochen. Dabei war ihre Prognose besser als meine.

Heute denke ich anders, trotz dieser traurigen Erfahrung. Ich baue fest auf die Schulmedizin, aber genau so fest bin ich, wie Du, davon überzeugt, dass auch andere Methoden (zusätzlich) sehr wirksam sein können. Deshalb halte ich Reiki, Meditationen und Affirmationen nicht für Humbug. Ich praktiziere das alles selbst, begleitend. Ich bin Reikimeisterin, habe während der ganzen Chemotherapie und auch danach Reiki bekommen, innere Reisen gemacht und meditiert. Heute mache ich Yoga, habe mich für eine spezielle medizinische Qi Gong Methode angemeldet (beginnt im September), gehe dienstags zur Klangtherapie mit Didgeridos und arbeite mit einer Kinesiologin an evtl. negativen Überzeugungen, die ich dort auflöse.

Manche Menschen belächeln mich deshalb und meinen, das ist herausgeworfenes Geld. Gerade sagte mir vorgerstern eine gesunde Nachbarin "wenn ich Krebs hätte, würde ich mich nur auf eine Sache konzentrieren". Woher will sie das wissen? Das weiß man erst, wenn man Krebs hat. Alle anderen können nicht mitreden. Wichtig ist, dass man an das glaubt, was man tut. Ich wünsche Dir für Deinen Weg viel Kraft und alles Gute.

Ich fände es schade, wenn Du Dich zurückziehen würdest, denn Du hast eine Diskussion angestoßen, die ich persönlich interessant finde. Es ist doch auch wichtig, mal aus einem anderen Blickwinkel zu schauen und auch einmal über andere Erfahrungen zu lesen.

Liebe Grüße von Bille

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Liebe Grüße von Bille


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Warte niemals bis Du Zeit hast!

(Aus Afrika, Sprichwort der Thsi)


Zuletzt geändert von Bille am 22. Aug 2012 10:39, insgesamt 1-mal geändert.

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 Betreff des Beitrags: Re: Brustkrebs, mein Weg
BeitragVerfasst: 22. Aug 2012 10:33 
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Liebe Brigitte,

ich glaube auch fest an die positive Beeinflussung des Unbewußten durch Affirmationen, Autosuggestion und innere Bilder. So wie ja auch Hypnose wirksam ist. Ich entnehme alles Büchern, ich bin sowieso ein Bücherwurm. Von Reiki habe ich gehört von einem, der Reiki machte. Da er aber insgesamt ein ziemlicher Idiot war, konnte ich ihn auch diesbezüglich nicht ernst nehmen. Qi Gong habe ich während der AHT probiert, konnte aber nicht auf einem Bein stehen und war auch zu den anderen Übungen körperlich nicht in der Lage. Die Entspannungsübungen und Meditationen nach Simonton waren gut. Ich finde es alles gut und notwendig, zusätzlich zu Schulmedizin. Auch Homöopathisches, alles was erwiesenermaßen hilft.

Meine Hauptaffirmation nach Coué lautet: Es geht mit von Tag zu Tag in jeder Hinsicht besser und besser. Damit ist alles abgedeckt. Nur leider vergesse ich es oft.
http://de.wikipedia.org/wiki/%C3%89mile_Cou%C3%A9
http://www.youtube.com/watch?v=JLX5MAda8WQ

Liebe Brigitte, ich wünsche dir alles Gute und dass du viele schöne Jahre vor dir hast.

Lieben Gruß,
Kathi

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