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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Blutabnahme nach beidseitiger Brust OP, woooo ????
BeitragVerfasst: 1. Okt 2012 09:32 
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Hallo ihr Lieben,

im Grunde weiß ich ja schon eine Menge über die Entstehung von Lymphödemen und hatte nach der ersten OP, (links BET mit Entnahme der 3 Wächterlymphknoten, die nicht befallen waren) Blut nur noch am rechten Arm abnehmen lassen.
Jetzt, nach der zweiten OP ( rechts Mastektomie mit Entnahme von 9 Lymphknoten, die ebenfalls nicht befallen waren) hatte ich die erste Nachsorge und es stellte sich die Frage, wo wird das Blut abgenommen.
Ich sollte mich für einen entscheiden. Da habe ich links gewählt, weil da nur 3 Knoten raus sind. Eine Schwester hat es in der Ellenbeuge versucht und aufgegeben, die nächste dann am Handgelenk und an beiden Stellen haben sich hinterher böse Hämatome gebildet und das Handgelenk ist ziemlich geschwollen, geht aber langsam zurück, die Schwellung.
Blutabnahme war bei mir schon immer ein Problem, weil meine Venen das wohl nicht so mögen, tief liegen und und und.
Mir selber hat das Stochern nie was ausgemacht aber jetzt schon so langsam, denn ich habe doch etwas Muffe vor Ödem und Infektion. Hab ja schon Ödem in der linken Brust und ganz leicht bis jetzt im rechten Arm.

Es gibt doch etliche Frauen, die sich mit diesem Problem befassen müssen.

Was macht ihr da?????

danke für´s Lesen und ich hoffe sehr, das die Eine oder Andere Rat weiß. xconfused2x


Liebe Grüße schickt euch Rotraut

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 Betreff des Beitrags: Re: Blutabnahme nach beidseitiger Brust OP, woooo ????
BeitragVerfasst: 1. Okt 2012 09:51 
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Rotraut, hast du einen Port ? Kann man da Blut abnehmen bei dir ?

Ich hab rechts die Lymphknoten entfernt und links kaum Venen......es ist immer ein Problem, wenn ich zur Blutentnahme gehe....ich bin nicht zimperlich....aber da graut es mir mittlerweile vor....

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Liebe Grüße
Sandra

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 Betreff des Beitrags: Re: Blutabnahme nach beidseitiger Brust OP, woooo ????
BeitragVerfasst: 1. Okt 2012 10:00 
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Liebe Rotraut,

bei mir wird Blut nur noch aus dem Port abgenommen!

Wunderbare Sache, so ist er doch im Nachhinein noch zu etwas nütze! Ich denke darüber nach, ihn noch ein paar Jahre drin zu lassen, denn ich habe das gleiche Venenproblem wie Du, tiefliegend, dünn, zart. Ich kenne die vielen Hämatome an den Venen in der Hand usw. !! Schmerzhafte Angelegenheit dieses Herumgestochere.

Irgendwo habe ich mal gelesen, von einem Mediziner geschrieben, weiß aber nicht mehr wo, dass er dafür plädiert, dass den Menschen ab Geburt ein Port implantiert werden sollte. Sozusagen als Zugang, um dem Körper Flüssigkeiten zu entnehmen bzw. zuzuführen, damit die vielen Einstiche im Laufe des Lebens die Venen nicht schädigen.

Sicher schütteln einige Menschen, die sowas hören, den Kopf darüber..................aber genauer betrachtet..........wenn man in so einer Situation ist wie wir, ist der Gedanke gar nicht so abwegig. Wichtig ist nur, dass der Port immer gespült wird. Aber das ist ja kein Problem.

Nach der Chemo wollte ich den Port so schnell wie möglich raus haben. Aber meine Ärztin riet mir, ihn wegen des hohen Rezidivrisikos mindestens 2 Jahre drin zu lassen. Inzwischen ist er ein Teil von mir geworden. Ich spüre ihn gar nicht mehr und man sieht ihn auch kaum, denn er ist schön unter einem nicht abgegrenzten Hügel versteckt. Da haben sie super Arbeit geleistet. Ich denke, ich lasse ihn noch viele Jahre drin zur Blutentnahme. Er ist ja nicht nur für die Chemo gut. Und inzwischen identifiziere ich ihn auch nicht mehr damit. Alles Einstellungssache.

Wäre das eine Option für Dich, Rotraut, Blut durch den Port?

Jetzt habe ich so viel gechrieben und mir fällt gerade ein, dass ich gar nicht genau weiß, ob Du einen Port hast.

Liebe Grüße von Bille

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Liebe Grüße von Bille


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Warte niemals bis Du Zeit hast!

(Aus Afrika, Sprichwort der Thsi)


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutabnahme nach beidseitiger Brust OP, woooo ????
BeitragVerfasst: 1. Okt 2012 10:04 
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Helfen kann ich dir leider auch nicht. Mir fehlen die Lymphknoten zwar nur auf einer Seite, aber auf der anderen lief Chemo para, so dass fast alle Venen kaputt sind. Solange ich einen Port hatte, habe ich darüber beim Onkologen Blut abnehmen lassen - die anderen Ärzte haben meist keine Portnadeln.

Jetzt geht alles über eine kleine Vene auf dem Handrücken. Die letzte, die mir noch blieb. Mir graut auch vor jeder Blutabnahme und ich schiebe das immer lange vor mir her...

Monika

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 Betreff des Beitrags: Re: Blutabnahme nach beidseitiger Brust OP, woooo ????
BeitragVerfasst: 1. Okt 2012 11:25 
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Liebe Sandra, Bille und Monika, danke schon einmal für die schnelle Reaktion.

ich habe keinen Port, sonst wüßte ich, was ich täte und sich dafür einen legen zu lassen und Bltudruckmessung ist ja ebenfalls ein Problem?????????

Bei der Op haben sie meinen Fuß genommen und den Blutdruck an der Wade gemessen, aber gleich dazu gesagt, dass da die Werte verfälscht sind.

Menno, mit was für einem Blödsinn man sich so rumschlagen muß.

Hat denn dafür noch niemand die "eierlegende Wollmilchsau" erfunden?

Vielleicht hat ja noch jemand Ideen dazu oder gar Erfahrungen?

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 Betreff des Beitrags: Re: Blutabnahme nach beidseitiger Brust OP, woooo ????
BeitragVerfasst: 1. Okt 2012 13:01 
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Ich lasse mir Blut grundsätzlich aus den Venen des operierten Armes entnehmen. Die Chemo läuft natürlich am anderen Arm (solange dort noch Venen sind :mrgreen:). Dieses kurze Stauen des operierten Armes und die kurze Blutentnahme schaden nicht. Ich mache dies immerhin schon seit 11 Jahren so, und es ist noch nie zu einem Lymphödem gekommen. Infusioenen, die natürlich länger dauern, lasse ich jedoch vorsichtshalber nicht am operierten Arm vornehmen.

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Liebe Grüße, Belinda


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutabnahme nach beidseitiger Brust OP, woooo ????
BeitragVerfasst: 1. Okt 2012 13:59 
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Hallo Rotraut,

irgendwie hatte ich heute morgen schon geantwortet - aber mein Beitrag ist weg, da hab ich wohl wieder irgendwas versemmelt. Also ich finde Deine Frage interessant, kann sie aber auch nicht beantworten. Ich habe die beidseitige Mastektiomie, war vorher links BET operiert. Also lief die Chemo nur rechts. Jetzt gerade nach meiner erneuten KH-Einweisung habe ich rechts auch die Infusionsnadel für die Antibiotika liegen. Gestern abend kommt die erste Schwester und will dementsprechend links den Blutdruck messen. Ich sie daraufhin auf rechts verwiesen - sie aber maulig wegen der liegenden Infusionsnadel. Was denn nun?

Liebe Grüsse ao81 , auch ich warte auf die Antwort

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 Betreff des Beitrags: Re: Blutabnahme nach beidseitiger Brust OP, woooo ????
BeitragVerfasst: 1. Okt 2012 14:14 
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Huhu Rotraut,

wenns an den Armen zu schwierig wird, werden Dir die Venen an den Füßen punktiert. Piekst nur etwas mehr, ist aber machbar. Denn zu einem Port ohne Chemo würde ich niemanden raten.

LG Manuela

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Jahre soll man nicht zählen, sondern erleben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Blutabnahme nach beidseitiger Brust OP, woooo ????
BeitragVerfasst: 1. Okt 2012 19:25 
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Manuela, nee, Port lasse ich dafür mit Sicherheit nicht legen.

Belinda, interessant, dass du das schon so lange am operierten Arm machen läßt, ohne
Probleme.
Meine Venen links sind echt schlecht und rechts lasse ich niemanden ran, da ist ja ein
Ödem im Arm. Ich werde künftig, wenn es nicht gleich klappt zumindest zum
Blutabnehmen auf den Fuß verweisen.
Das wollte ich letzten Mittwoch schon, aber da wollten die Schwestern nichts von
wissen :shock: Da werden sie sich umstellen müssen oder doch ich?? Schaun wir
mal.

Mia, dann wird es eben nichts mit Blutdruckmessen oder eben an der Wade.
Mir wurde irgendwann einmal gesagt, das eine kurze Stauung nicht schlimm ist,
das passt ja zu Belindas Antwort. Bloß hat das Blutabnehmen beim letzten Mal
nach dem 3. Versuch, eine Vene zu finden 10 Minuten gedauert und es war
wiederholtes Stochern notwendig, bis genug im war Röhrchen war.
Einmal hat es sofort geklumpt. ao69

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 Betreff des Beitrags: Re: Blutabnahme nach beidseitiger Brust OP, woooo ????
BeitragVerfasst: 1. Okt 2012 20:22 
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Liebe Rotraut,
als glückliche Port-Besitzerin komme ich hoffentlich nie mehr in so eine Situation! Es tut mir sehr leid, dass du dich nun auch noch mit solchem Mist rumschlagen musst.
Abgesehen vom Fuss gibt es noch die Möglichkeit, eine Vene an der Schläfe anzustechen - ist nicht so schmerzhaft wie am Fuss, aber unangenehm, weil da am Kopf rumgefummelt wird und man sich so ausgeliefert vorkommt... War bei mir ultima ratio, als vor rund fünf Jahren mein Bauchtumor operiert wurde und ich dermassen verstochen war, dass überhaupt nirgendwo mehr irgendetwas ging (dabei hatte ich damals doch noch gar keine Chemo gehabt xaiwebs_014x ).
Ich hoffe sehr, dass für dich eine gangbare Lösung gefunden wird - och komm, ich knuddle dich mal ein bisschen!
Herzliche Grüsse,
Katarina
ao81

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Herzliche Grüsse von Katarina

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