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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Bisphosphonate
BeitragVerfasst: 22. Okt 2012 16:30 
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Nach einem Super-Ultra-Horrortag habe ich jetzt mal eine Frage an euch. Mal kurz in Zusammenfassung, was mir heute passiert ist......Ich bin zum Hausarzt, damit dieser mal meine Leber schallt. Immerhin ist mir seit meinem Urlaub irgendwie bisschen übel und ich habe auch wenig Appetit. Was natürlich auch mit meiner Panik vor der Thorax-CT-Kontrolle zusammenhängen könnte, die morgen stattfinden soll. Naja, er schallt also.......und sein fröhliches Liedchen verstummt plötzlich. Zum einen sei die Leber verfettet, was durch die Chemo käme. Aber dann sah er etwas in Zwerchfellhöhe, das ihm nicht gefiel. Könnte auch eine Verfettung sein, aber.........jedenfalls bat ich ihn völlig aufgelöst, er möge doch bitte seinen Kollegen noch hinzuholen ( der ist im übrigen Onkologe). Dieser konnte mich auch nicht beruhigen, obwohl es seiner Meinung nach nicht wie Metastasen aussähe. Ich dann voller Panik in die Klinik gedüst, habe meinen Onkologen auf dem Flur erwischt (welch Glück!!!!!). Der meinte, es könne kaum sein, dass da etwas lustig weiterwächst. Aber dieser wunderbare Mensch hat dann dafür gesorgt, dass das Thorax-CT schon heute stattfand. Bei der Besprechung der Befunde mit meinem Onkologen gab er Entwarnung.... xd030o Das in der Leber wäre zum einen eine Verfettung, zum anderen ganz sicher 2 Hämangiome, zumal die Leberwerte trotz lebertoxischer Chemo lustig vor sich hinsinken. Und die Lunge sieht auch gut aus!!!! Oh mann, war ich erleichtert.....
Mein Onkologe möchte nun noch ein bischen Xeloda geben (oral) und, und das ist meine Frage an euch, Bisphosphonate subcutan. Ich wusste gar nicht, das die s.c. verabreicht werden [smilie=confused-smiley-013.gif] . Bekommt von euch auch jemand derzeit Bisphosphonate s.c.?
Danke euch!

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Liebe Grüße, Belinda


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 Betreff des Beitrags: Re: Bisphosphonate
BeitragVerfasst: 22. Okt 2012 17:58 
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Hallo Belinda,

schön, daß Deine Befunde nichts Ernstes darstellen und Deine Chemo gut wirkt. Deine Leberwerte sind ja eine Bestätigung.
Da ich seit Juni nab- Paclitaxel (Abraxane) bekomme wurde auch mein Bisphosphonat (Zometa) abgesetzt, da meine Knochenmetas wieder aktiv wurden. Dafür bekomme ich nun Denozumab (Xgeva), das soll die gleiche Wirkung haben. Dieses Xgeva bekomme ich s.c. verabreicht. Vielleicht meint Dein Arzt das Medikament. Bei mir treten durch Xgeva keine NW auf. Diese Spritze bekomme ich alle 4 Wochen.
Yvonne bekommt auch Xgeva und merkt auch nichts. Allerdings weden Bisphosphonate nur bei Knochenmetas angewand, hast Du die auch?
Ich wünsche Dir noch einen schönen Abend.

LG Manuela

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Jahre soll man nicht zählen, sondern erleben.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bisphosphonate
BeitragVerfasst: 22. Okt 2012 18:03 
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Hallo Elke
kann Dir leider nicht weiterhelfen...hab' Zometa immer i.v. bekommen. Wusste auch nicht. daß es s.c. geht.

Gott sei Dank Entwarnung xd030o ...schön daß Dein Onkologe so einfühlsam war.... xd020x

Ulla x039x

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Du kannst das Leben nicht verlängern noch verbreitern.....Du kannst es nur vertiefen


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 Betreff des Beitrags: Re: Bisphosphonate
BeitragVerfasst: 22. Okt 2012 18:48 
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Liebe Elke, ich war so erschrocken, als ich deinen Text las. Zum Glück gab es zum Schluss Entwarnung *puuuh*

Wie Manu schon sagt, bekomme ich auch Xgeva neben der Chemo. Zometa wurde bei mir auch abgesetzt.

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Stark sein bedeutet nicht, nie zu fallen. Stark sein bedeutet, wieder aufzustehen.

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 Betreff des Beitrags: Re: Bisphosphonate
BeitragVerfasst: 22. Okt 2012 18:53 
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Hallo Elke,

super das bei dir alles ok ist!!!! Ich freue mich für dich! Mach bitte weiter so.

Zum Thema Bisphosphonate kann ich dir nur folgendes erzählen. Zur Osteoproseprophylaxe kann man Bisphosphonate als Tabletten, als Subkutane Injektionen, als Depospritze oder als Infusion geben. Es kommt wohl auf das Präperat und das Einsatzgebiet an. Hierzu stand in der Ärztezeitung mal ein Artikel
.http://www.aerztezeitung.de/medizin/kra ... enoes.html
Solltest du die Bisphosphonate zur Metastasenprophylaxe bekommen, dann sind das halbjähliche Infusionen. Zometa z.B. Ich bekomme diese Variante. Hoffentlich konnte ich dir ein wenig helfen.

Ich wünsche dir einen schönen Abend.

VLG von Check

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Der Vorteil der Klugheit besteht darin, dass man sich dumm stellen kann. Das Gegenteil ist schon schwieriger.
Kurt Tucholsky


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 Betreff des Beitrags: Re: Bisphosphonate
BeitragVerfasst: 22. Okt 2012 19:32 
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.
Liebe Elke,

was für ein Horrortag, der dann doch gut endete. Toll, dass der Arzt die CT-Untersuchung für Dich direkt möglich gemacht hat! Und das gute Ergebnis!
Ich wünsche Dir, dass Du wieder zu Dir kommst und den Horror vergisst, denn dieser Schreck wirkt ja noch nach, der lässt sich vermutlich nicht restlos nach dem guten Ergebnis abschalten. So wie ein Beinezittern, obwohl die Prüfung vorbei ist.

Ich bekomme Bisphosphonate gegen die (AHT-ausgelöste) Osteoporose. Oral.
Kann zu Deiner Frage nichts weiter sagen.

Ganz liebe Grüße und gute Wünsche an Dich,
die parallele
.


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 Betreff des Beitrags: Re: Bisphosphonate
BeitragVerfasst: 22. Okt 2012 20:38 
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Oh, Elke -
jetzt hast du mich aber tüchtig erschreckt! Ich musste ganz schnell lesen, um dann erleichtert zu erfahren, dass der ganze Horrortrip doch noch gut endete... Puuuh, bin ich erleichtert!
Zur Frage einer subkutanen Gabe von Bisphosphonaten kann ich dir leider nichts sagen - darüber weiss ich gar nicht Bescheid.
Alles Gute dir - und herzliche Grüsse,
Katarina

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Herzliche Grüsse von Katarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Bisphosphonate
BeitragVerfasst: 22. Okt 2012 23:57 
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Liebe Elke,

Oh Mann, das klingt ja nach einem richtigen HorrorTag! Aber schön zu hören, dass Du "Entwarnung" bekommen hast und die Leber Meta-frei ist! :)

Das erinnert mich an meine Mama, die im August ihr letztes Kontroll-CT hatte wo im Bericht auch etwas von 2 kleinen, undefinierbaren Herden in der Leber gesprochen wurde...Die seien auch neu aufgetaucht und waren im CT vom Mai noch nicht da. Nachdem ich dann beim Onkologen darauf gedrängt habe, dass endlich mal eine Sono gemacht wird, um Klarheit zu schaffen fand diese dann statt und auch wir bekamen Entwarnung. Mir ist vielleicht ein Stein vom Herzen gefallen, kann mir also sehr gut vorstellen wie Du dich gefühlt haben musst.

Meine Mama bekam bis vor 2 Monaten Zometa als wöchentliche Infusion. Aber nach Entlassung aus dem KH und dem Beginn der ambulanten Chemo bei einem anderen Onkologen, hiess es sofort Xgeva. Wir waren auch sehr positiv überrascht, dass Denosumab (Xgeva) subkutan gespritzt wird. Eine echte Erleichterung und es geht ratz fatz! :))

Bisher hat meine Mum super Erfahrungen damit gesammelt. Was die NW angeht halten sie sich in Grenzen. Am Tag selber Knochen und Gelenkschmerzen, aber wohl nichts im Vergleich zu denen vom "Neupogen Spritzen". Allerdings bekommt sie auch regelmässige "Epo Spritzen", die den HB Wert etwas ankurbeln sollen...Da halten sich die NW's aber auch in Grenzen.

Drücke die Daumen, dass es seine Wirkung zeigt und Du keine Knochenmetas bekommst! :)


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 Betreff des Beitrags: Re: Bisphosphonate
BeitragVerfasst: 23. Okt 2012 09:04 
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Liebe Elke, da kann ich dir auch keine Auskunft geben, keine Ahnung. So ein Horrortag kann einen ganz schön aus den Sitz hebeln. Ich bin erleichtert, das es so gut ausgegangen ist, für dich.
LG Rotraut

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 Betreff des Beitrags: Re: Bisphosphonate
BeitragVerfasst: 23. Okt 2012 16:03 
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Ja, in der Tat meinte mein Onkologe dieses XGeva! Dabei ist dies gar kein Bisphosphonat xconfused2x , muss ihn, wenn es soweit ist, nochmal fragen. Muss eh vorher nochmal zum Zahnarzt....
Und zu deiner Frage, Manuela, nein, Knochenmetastasen habe ich nicht. Mein Onkologe hat es mir heute nochmal erklärt. Ich habe offensichtlich Tumorzellen im Knochenmark. Klar...irgendwo müssen die Biester ja 11 Jahre lang gehockt haben BangHead Auf dem aktuellen Thorax-CT sieht man, dass die Knochenstruktur klarer, kräftiger ist. Eben durch die Chemo. Drum ist dieses XGeva auch bei mir indiziert.

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Liebe Grüße, Belinda


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