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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Ängste benennen...
BeitragVerfasst: 30. Apr 2010 15:10 
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Ein kleines Bisschen verstehe ich Maylin schon. Ich glaube, sie meint ein gewisses anderes Forum, aus dem man die Leute ja nach Lust und Laune herauskatapultiert, wenn man nur seine Meinung äußern möchte. Ich habe, wie Maylin, früher auch immer nur funktioniert. Habe brav alles getan, was man von mir verlangte. Habe meiner Mutter den Wunsch erfüllt, einen perfekten Schulabschluss zu machen, habe dafür gebüffelt ohne Ende, während meine Klassenkameradinnen ins Kino oder in die Disco gingen. Zudem hatte ich immer an allem die Schuld. Habe alles geschluckt, ohne mich zu trauen, auch mal "nein" zu sagen. Jetzt, nach 9 Jahren BK mag ich nicht mehr. Ich wehre mich massiv, sobald mich jemand angreift. Ich will einfach endlich auch mal gehört werden. Nicht mehr alles runterschlucken. Wer mich ungerecht behandelt, ganz egal, ob privat, im Beruf oder hier per PN :mrgreen: *hüstel...., erhält sofort eine Reaktion. Die, muss ich zugeben, gelegentlich auch etwas unbedacht ist. In mir steckt eine große Menge Wut. Dinge, die ich in meiner Kindheit oder in meiner Ehe erlebt habe, und fein verdrängt hatte, kommen nun ans Tageslicht. Und gelegentlich denke ich, wenn mich wieder jemand zu unrecht angegriffen hat : "das machst du mit mir nicht!!!" Und bin zugleich erschrocken über mich, über so viel Wut.
Liebe Regina, ich weiß, das Thema lautet "Ängste". Aber das hat schon etwas damit zu tun. Auf diese Weise versuche ich, meine unsagbaren Ängste in Schach zu halten. Einfach dadurch, dass ich nicht mehr schlucke, was an Angriffen auf mich niederprasselt.
Uff, das strengt an, seine innersten Gefühle niederzuschreiben!!!

Belinda xohnx

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Liebe Grüße, Belinda


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 Betreff des Beitrags: Re: Ängste benennen...
BeitragVerfasst: 30. Apr 2010 15:13 

Möchte euch nicht weiter mit meinen Ansichten belästigen und wünsche euch alles Gute für die Zukunft.

brigitte


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ängste benennen...
BeitragVerfasst: 30. Apr 2010 16:59 
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Belinda,
ich verstehe, was du sagst, ich lasse mir auch nichts gefallen, wenn ich angegriffen werde. Aber darum geht es hier ja nicht, sondern um den Umgangston unter uns. Hier hat niemand Maylin angegriffen. Und von daher ist ein aggressiver Ton nicht angebracht.

Schade, Brigitte. Du kannst ja noch mal darüber nachdenken.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ängste benennen...
BeitragVerfasst: 30. Apr 2010 17:07 
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Ja sicher, Schnucks, da gebe ich dir völlig recht!

xf15x Belinda

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Liebe Grüße, Belinda


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 Betreff des Beitrags: Re: Ängste benennen...
BeitragVerfasst: 30. Apr 2010 17:47 
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Dann können wir ja vielleicht nun im Thema weiter machen xaiwebs_014x

Liebe Kathi,

Zitat:
Freilich steht die Kontrolle der Gefühle im Gegensatz zu einer noch immer weit verbreiteten Psychologie. Viele Menschen glauben, ein Wutanfall würde sie von ihrer Wut befreien, Tränen von der Trauer erlösen.

ich verstehe die Ansätze, allerdings so ganz kann ich den Ausführungen von Stefan Klein nicht folgen. Nehme ich mal die Tränen, die bei mir selten fließen, aber wenn, dann bringen sie mir schon eine Erleichterung. Habe ich erst mit dieser Scheiß Erkrankung gelernt xaiwebs_014x Natürlich wird der Grund für die Tränen durch sie nicht geschmälert, meine aber für mich ein Stück weit Entlastung, Entspannung finden zu können. Vielleicht sogar ein Stück Distanz und kann mich so eher von ihnen ablenken (den Gründen).
Zitat:
Sie sieht das Gehirn als Dampfkessel, in dem sich negative Gefühle als Druck aufstauen können und abgelassen werden müssen


Wenn diese Gefühle der Wut, Trauer, auch der Ängste allein im Gehirn wären (je nach Schwere, oder eben Leichtigkeit sind sie das auch lediglich), würden diese Ansätze für mich vielleicht klappen :wink: Sind sie aber nicht immer. Sie sind eben auch mal viel präsenter, im ganzen Körper (Herz?), je nach Schwere.

Klein schreibt in dem von dir Zitiertem, das es bisher nie gelang Belege für eine positive Erleichterung zu finden, durch Wut- oder Tränenausbrüche. Anders herum gibt es sie wohl auch nicht, seinen Gedanken folgend? "Negative" Emotionen wie Tränen, Wut sind eine Reaktion auf die Person kränkendes, verletzendes und beinhalten für mich, wenn sie nicht übertrieben sind, ein Schutz, und ein Verarbeiten einer Situation die nicht gut tut. Verlieren so für mich das Negative. Gefühle, gleich welcher Art zu erleben- aus zu leben (wieder im Rahmen des normalem, nicht krankhaften) hat doch auch einen Lernerfolg, oder? Ich lerne besser mit diesen Emotionen, oder anders gesagt, mit denen ihnen voraus gehenden Kränkungen, Verletzungen umzugehen? *grübel*

Regina


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„Nicht den Tod sollte man fürchten, sondern daß man nie beginnen wird, zu leben.“

Marcus Aurelius

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 Betreff des Beitrags: Re: Ängste benennen...
BeitragVerfasst: 30. Apr 2010 18:44 
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Mit den Zitaten aus einem Buch ist das so eine Sache, denn sie zeigen ja immer nur einen Aspekt und sind aus dem Zusammenhang gerissen. Daher empfehle ich, das ganze Buch zu lesen. es lohnt sich. Gibt es gebraucht bei amazon.
Ich habe viel daraus gelernt, z.B. das mit der Wut wußte ich nicht. Habe auch immer ans Dampfablassen geglaubt. Es stimmt, dass Gefühle oft eine Reaktion sind, die ganz natürlich ist, Angst hat ja in gewissen Maßen eine Schutzfunktion, aber zuviel davon ist eben schädlich. (Auch gesundheitsschädlich). Und steht dem Glücklichsein im Wege. Es ist wichtig, zu lernen, mit seinen Reaktionen umzugehen und das Beste für sich selbst daraus zu machen. Immer mit dem Gedanken, das Bestmögliche aus seinem Leben herauszuholen und mit den Umständen fertig zu werden. So wie du schreibst, "Ich lerne besser mit diesen Emotionen, oder anders gesagt, mit denen ihnen voraus gehenden Kränkungen, Verletzungen umzugehen? *grübel*"
Genau, Regina. Dabei ist dieses Buch sehr hilfreich. Es ist auch sehr schön beschrieben, was beispielsweise unsere rechte und die linke Gehirnhälfte damit umgehen, nämlich unterschiedlich und was man ganz bewußt ändern kann, bzw Einfluß nehmen kann. Und wieviel körperliche Reaktionen damit zu tun haben.
"Die moderne Wissenschaft enträtselt das große Geheimnis "Glück". Hirnforscher haben sich auf die Suche nach unseren guten Gefühlen gemacht und Wege gefunden,unsere Empfindungen zu messen. Die Experimente offenbaren, wie in unseren Köpfen "Glück" entsteht - und eröffnen zugleich neue Möglichkeiten, das Glücklichsein zu lernen. Stefan Klein nimmt seine Leser mit auf eine einzigartige Entdeckungsreise. Sein Buch fügt die neuesten Erkenntnisse der Philosophen und Psychologen, der Mediziner, Neurophysiologvom glücklichen Dasein zusammen. en und Verhaltensforscher zu einer wissentschaftlich begründeten Vorstellung. DIE GLÜCKSFORMEL ist eine faszinierende Reportage - und zugleich eine Anleitung zum Glücklichsein. Das Buch erklärt, warum wir alle uns so sehr nach dem Glück sehnen, wieso Glück keineswegs das Gegenteil von Glück ist und wie jeder Mensch die Anatomie seines Gehirns für ein besseres Leben in derZukunft nutzen kann." Soweit der Text des Buchumschlags hinten.
Das ist natürlich auch wieder nur eine wilkürliche Zusammenfassung, die dem Buch nicht gerecht wird. Ich hatte jedenfalls viele Aha-Erlebnisse.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ängste benennen...
BeitragVerfasst: 30. Apr 2010 22:58 

Kathi, das Buch klingt sehr interessant, danke. Hattest du das schonmal hier vorgestellt? Irgendwie kommt grad ein deja vu um die Ecke?

"Glück ist nicht die Abwesenheit von Pech(?)"
Ist das genau so zu verstehen, wie mir der Psychologe in meiner Reha beigebracht hat dass Gesundheit nicht die Abwesenheit von Krankheit ist, sondern zwischen beiden eine lange Gerade liegt und der aktuelle Gesundheitszustand auf einem Punkt dieser Geraden liegt?


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ängste benennen...
BeitragVerfasst: 30. Apr 2010 23:20 
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Ich glaube nicht, dass ich es schon mal hier vorgestellt habe, falls doch , kann ich mich nicht mehr erinnern. Meistens bin ich viel zu müde, um mich auf solche anstrengende unternehmen einzulassen. das ist nämlich ein Problem für mich: Spätestens ab Nachmittag bin ich so müde und erschöpft, dass ich eigentlich sofort ins Bett könnte. Aber dann ist der Tag gelaufen. Am Blutbild liegt es nicht, es ist wohl diese komische Müdigkeit, wie heißt sie noch, die auch in den blauen Büchern der Krebshilfe...Am besten du liest alles nach, ich kann gerade nicht mehr denken...Ich werde morgen noch mal antworten.

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 Betreff des Beitrags: Re: Ängste benennen...
BeitragVerfasst: 1. Mai 2010 08:21 

Richi hat geschrieben:
Kathi, das Buch klingt sehr interessant, danke. Hattest du das schonmal hier vorgestellt? Irgendwie kommt grad ein deja vu um die Ecke?


In diesem Link kam man sich einlesen über das Buch!

Die Glücksformel oder Wie die guten Gefühle entstehen
Was ist Glück? (Interview)
Was glücklich macht (Interview)

LG Alejandra


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ängste benennen...
BeitragVerfasst: 1. Mai 2010 10:50 
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Liebe Richi,
Zitat:
Glück ist nicht die Abwesenheit von Pech(?)"
Ist das genau so zu verstehen, wie mir der Psychologe in meiner Reha beigebracht hat dass Gesundheit nicht die Abwesenheit von Krankheit ist, sondern zwischen beiden eine lange Gerade liegt und der aktuelle Gesundheitszustand auf einem Punkt dieser Geraden liegt?

Das hat deine Psychologin wunderbar formuliert, es passt so ziemlich gut zu dem Inhalt des Buchs: "Strategien des Bewußtseins" Titel von Teil 3 des Buchs und "Die Macht der Perspektive", Untertitel, Kapitelüberschrift.
Es geht insgesamt weniger über den Körper als über die Seele, was ja oft zusammenhängt. Abgesehen von der Hirnforschung.
Was man daraus lernen kann, ist z.B., wie man auch mit Krankheit usw besser umgehen kann. Verzerrte Perspektiven bemerkt und geraderückt usw.

Bei amazon sind 63 Rezensionen geschrieben worden und man kann das Buch bereits für ca 1,50 € gebraucht kaufen. Bei ebay sicher auch.

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