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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Ängste benennen...
BeitragVerfasst: 24. Apr 2010 01:42 
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Zitat:
Krebs ist der Angriff auf unser Fundament, frisst sich in die Seele!


Liebe Regina,

das trifft den Kern der Sache! Was mir in letzter Zeit am meisten zu schaffen macht, ist eine grundlegende Unsicherheit, die ich "vorher" nicht so kannte. Nach der Chemo- und der Strahlentherapie fiel ich in ein Loch, d.h.: Nein, es ist mehr so, dass ich in der Luft hänge, eben gerade keinen Boden mehr habe unter den Füssen. Eine der schwierigsten Aufgaben im Zusammenhang mit den Krebs ist für mich, mit dieser Ungewissheit leben zu lernen. Ob ich mich damit je werde arrangieren, abfinden können?

Der Tod meiner Mutter mitten in meiner Chemotherapie hat diese Bodenlosigkeit in gewisser Weise wohl noch verstärkt. Aber auch hier gilt: Der Schock, die Angst kamen erst nach dem Abschluss der Therapien. Es kehrte im Alltag eine gewisse Ruhe ein, und mit der Ruhe begann das Gedankenkarussell zu drehen. Bin ich jetzt wirklich gesund? Die Ärzt/innen gehen davon aus. Aber ich fühle mich nicht gesund. Ich bin erschöpft, schlafe sehr schlecht und wache in der Nacht mehrmals mit rasendem Herzschlag auf. Ich will noch nicht sterben! Obwohl - ich bin ständig dermassen müde, dass ich manchmal denke, es käme gar nicht so drauf an...

Eine meiner grossen Ängste ist, meine Tochter zurücklassen zu müssen. Sie ist zwar erwachsen und verheiratet mit einem überaus liebevollen Mann. Ich will ihr nur diesen Schmerz nicht zumuten müssen! Meinen Partner verlassen zu müssen - nun ja, er wäre sicher sehr traurig. Aber er hat zum Glück eine ausgesprochen pragmatische Art; er wäre wohl in der Lage, mit meinem Ableben gut umzugehen.

Ich merke gerade, dass es darum eigentlich gar nicht geht. Mir graut vor dem Abgrund, vor dem Nichts. Mit all den religiösen Vorstellungen von Himmel und/oder Hölle kann ich absolut gar nichts anfangen. Als Kopfmensch war ich auf die angstvollen Gefühle, auf den Horror in Bezug auf den Krebs und seine Folgen nicht vorbereitet. Ich kann nichts anfangen mit mit diesen diffusen, kaum fassbaren Ängsten.

Ich erinnere mich, dass ich im Alter von etwa fünf Jahren erstmals begriff, dass Menschen sterben können - die kleine Tochter unserer Nachbarn war unter einen Lastwagen geraten und sofort tot. Ich sah und hörte ihre Mutter um sie weinen. Ich stellte mir vor, wie es wäre, tot zu sein und hatte das Gefühl, die Welt müsste wahrlich trostlos sein ohne mich. Mich packte das blanke Entsetzen und ich weinte die ganze Nacht, war untröstlich - und meine Eltern ratlos...

Mein Lebensgefühl hat derzeit etwas von diesem Grauen, allerdings stark relativiert. Rein verstandesmässig sage ich mir, dass tot zu sein nicht schlimm sein kann, weil ich dann ja eben nicht mehr am Leben sein und demzufolge auch kein entsprechendes Bewusstsein meines Zustandes mehr haben werde. Und dennoch ist das Nicht-Sein für mich eigentlich undenkbar. Es ist ein wenig, wie wenn einem gesagt wird, nicht an einen rosa Elefanten zu denken - was tut man da: Man denkt an einen rosa Elefanten.

Wie sehr ich am Leben hänge, merke ich auch daran, dass schon ein leichtes Unwohlsein die Frage nach dem Krebs weckt. Kopfschmerzen? Da sind womöglich Hirnmetastasen. Bauchweh? Das könnte Darmkrebs bedeuten, oder gar Bauchspeicheldrüsenkrebs. Hartnäckiger Husten? Womöglich habe ich Lungenkrebs. Es ist völlig irrational, so zu denken. Aber diese Assoziationen kommen als ungebetene Gäste und machen sich in meinem Denken breit. Ich kann mich ihrer kaum erwehren, es ist wie ein Automatismus. Ich hätte nie - wirklich nie! - gedacht, dass der Krebs mich gedanklich so unter seine Knute zwingen könnte.

Ja, ich habe Angst. Ich will doch leben, noch lange. Ich will so gesund sein wie irgend möglich, ich will lieben, arbeiten, wirken. Ich will, ich will, ich will... Irgendwann werde ich angemessen mit diesen beängstigenden Gefühlen umgehen lernen. Irgendwann werde ich mich in meine spezifischen Lebensumstände schicken können. Vielleicht. Hoffentlich.

Danke, liebe Regina, für diesen Thread! Es ist so wichtig, dass wir unsere Angst lokalisieren und benennen. Vielleicht verliert sie dann etwas von ihrem Schrecken...

Ich grüsse euch alle herzlich,

Katarina

_________________
Herzliche Grüsse von Katarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Ängste benennen...
BeitragVerfasst: 25. Apr 2010 09:44 
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Ich habe angst mich so auszudrücken wie ich mich fühle: Scheisse, ich habe Krebs! Für mich dreht sich momentan alles nur darum. Es stresst mich schon jeden Morgen aufzustehen und zu denken was mache ich? Gehe ich arbeiten, spazieren, mache wir was zu essen oder dusche ich? Es ist alles sehr wirr und konfuss. Ja, diese kontrolle die ich früher über mein Leben hatte ist weg. Jetzt höre ich auf mich, beobachte mich, rede mit mir und schimpfe mich aus und lache mich wieder an.

Vor ein paar Tagen hat mich ein Freund angerufen der letztes Jahr einen Herzinfarkt hatte. So, letzten Sonntag hat er wieder einen bekommen. Er hat alles daran gesetzt keinen 2. zu bekommen und bännnnngggg, dass hat mich ganz schön zurück geworfen.

Nun lerne ich daraus mir keine gedanken mehr über die Arbeit zu machen und auf mich und meine Ängste einzugehen.

LG Aramis

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Für mich, soll's rote Rosen regnen,
mir sollten sämtliche Wunder begegnen.
Der Krebs sollte sich umgestalten,
und seine Metas für sich behalten.


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 Betreff des Beitrags: Re: Ängste benennen...
BeitragVerfasst: 25. Apr 2010 12:03 

Hallo,

ich hatte schon einige Male vor, hier zu schreiben und es nicht getan.

Unter anderem, weil ich meine Ängste zur Zeit sehr stark lebe, sie ganz sicher nicht verdränge, weil sie mich auf Schritt und Tritt zu vereinnahmen scheinen.

Sie machen sich selbständig, verstärken sich und ich glaube weniger, dass ein Hierbenennen Entlastung bringen wird.

Ich kann Euch lediglich sagen, dass sie nicht gut tun, die Ängste und ein Heilmittel wohl Vertrauen ist.

Zur Zeit gebe ich meinen Ängsten mehr Raum und Vertrauen ist fast ein Fremdwort. Das ist ein schwerer Weg.

Welche Motive, Glaubenssätze leiten mich, so zu agieren?

Und welche Schritte sind notwendig, was ist da aufzulösen, loszulassen, um von der Opferrolle in die Täterrolle zu kommen?

Dass ich mir selbstverständlich gut tun will?

Ich bin gerade mit fachlicher Hilfe am Ergründen, was da "Sache" ist, reiße Mauern weg, und habe die Angst anschließend auf Etwas zu schauen, was meine schlimmsten Befürchtungen bestätigt und mich entsetzt.

Bei so einem "Strickmuster" werde ich weitere Mauersteine (Ängste) fördern.

Was leitet mich, bei den sicht- und fühlbaren Auswirkungen von Angst, dieses "Spiel", diese Art weiter zu treiben?
Wie Ihr seht habe ich ganz viele Fragen und ich weiß zur Zeit irgendwie gar nichts.


Ich hoffe, ich konnte einigermaßen verständlich, vielleicht auch nachvollziehbar, schreiben.

Allen einen schönen Sonntag und eine gute Woche.

Ute


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ängste benennen...
BeitragVerfasst: 25. Apr 2010 23:28 

Hallo,
vor fast genau 1 Jahr erfuhr ich, daß ich Metastasen habe. Ich fragte die Ärztin, wie lange ich noch zu leben hätte. Sie sagte zuerst nichts. Als ich jedoch nicht locker ließ und sie direkt fragte, ob es vielleicht noch 3 Jahre sein könnten, sagte sie nichts. Ich fragte verzweifelt: "2 Jahre? " Sie sagte wieder nichts. Als ich bei 1 Jahr ankam, sagte sie: " Das denke ich mal schon..." Mein Boden drohte mir wegzubrechen. Zum 2. Mal in meinem Leben blieb meine Welt stehen. Mein armer Mann wartete draussen im Park. Ich wollte ihn nicht bei diesem Arztgespräch dabeihaben...
Ich fühle mich wie in einem Hamsterrad- meine Gedanken kreisen nur noch um diesen Sch....Krebs und den Tod.
Jetzt, wo das Jahr bald um ist, frage ich mich, wie lange noch? Ich will meinen Mann und meine Tochter noch nicht zurücklassen. Ich will leben. Ich will mein altes Leben zurück. Ich will einfach mal nicht mehr denken müssen, nur mal wieder unbeschwert sein können. Ich will keine Arztbesuche, keine Therapien, keine schlechten Ergebnisse mehr- denn davor habe ich ANGST. Meine allergrösste Angst ist jedoch, allein zu sein, wenn der Tag kommt , an dem ich sterbe...

Ich wünsche mir, daß sich noch viele ihren Ängsten stellen.

Anja


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ängste benennen...
BeitragVerfasst: 26. Apr 2010 06:03 

hallo,ich hab angst vor metastasen u rezidiv,arbeite an mir positiv zu denken,aber das klappt nicht immer.für mich u sicher für die meisten hier ist seit der diagnose nichts mehr wie es war.ich habe auch angst leiden zu müssen.vorm tot habe ich keine angst,habe mich sehr viel damit beschäftigt was danach kommen könnte.ich habe aber angst meinen kater mal zurücklassen zu müssen,wir hängen sehr aneiander.mein sohn ist mit 23jahren ja schon erwachsen.lola.ps. ich habe auch angst in einen hospitz sterben zu müssen.


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ängste benennen...
BeitragVerfasst: 26. Apr 2010 08:36 
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hallo,
auch ich habe vor einem rezidiv oder metas angst. angst, dass ich meine kleinen kinder- sind ja erst 2 und 5- zurück lassen muss. würden sie sich überhaupt an mich erinnern?
vor dem tod habe ich an sich keine angst. ich habe ja schon sehr viele menschen sterben sehen. ich möchte bloß nicht alleine sein, einen lieben menschen um mich haben. was danach ist? ich glaube schon, dass da noch was kommt. ich habe eine interessantes buch zu nahtoderfahrungen angefangen. von einem holl. kardiologen, der patienten nach herzstillstand und reanimation befragte. die patienten konnten zum teil details berichten, die für ihn nur durch ein bewußtsein außerhalb des körpers möglich sind. ich frage mich auch, wo sollte denn auch unser bewußtsein, unsere seele hingehen, nach dem tod. das kann doch nicht einfach weg sein. das ist ja nichts materielles...
dann sind da wieder phasen, wo ein hammer nach dem anderen kommt; immer dann, wenn frau denkt, so jetzt geht´s wieder besser. letzte woche musste ich erfahren, das ein zahn hinüber ist. und das obwohl ich vor der bestrahlung alles habe checken und machen lassen. einfach unter der krone weggestorben, ohne das ich es merkte. was kommt denn bitte als nächstes? manchmal habe ich das gefühl auseinander zu fallen. dann denke ich wieder: ich will das alles nicht mehr denken und fühlen. ich habe genug. ES REICHT!!! dann erschrickt mich der gedanke mit dem plötzlichen sterben überhaupt nicht. dann denke ich: naja, dann stirbst du halt jetzt-- ver-rückte welt.
das schlimme für mich ist auch, dass ich denke: so, nun genieße dein leben, mach schon endlich, das war jetzt der wink mit dem zaunpfahl. aber ich komme trotzdem nicht zu potte..
lg amelie


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 Betreff des Beitrags: Re: Ängste benennen...
BeitragVerfasst: 26. Apr 2010 09:26 
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Regina hat geschrieben:
Gegenfrage, Claudia :wink: Wie sollen sie verstehen wenn wir schweigen, oder aber die Ängste nur im Keller leise besprechen, nur für uns, unter uns? Die Krankheit nicht zu haben beinhaltet nicht fehlendes Unverständnis, Einfühlungsvermögen. Und doch weiß ich ja was genau du meinst und bin da mit meinen Gedanken dir gar nicht so fern. So wie du und ich nicht wissen wie es sich mit einer anderen, andauernden Krankheit, wie zum Beispiel eine schwere körperliche Behinderung lebt, so können die mit uns lebenden Gesunden eben auch nicht wirklich wissen, fühlen was wir leben. Aber sie können sich, so wie ich und sicher auch du vorstellen, versuchen ein zu fühlen. Ich denke, das ist schon ein wenig Öffentlichkeit wert. Was meinst du?

Ja, es ist ein wenig Öffenlichkeit wert. Und nein, ich denke, wer das nicht selbst erlebt hat/mitgemacht hat, wird sich da nie einfühlen können, wird nie wissen, was wir durchgemacht haben und wie wir leben. Dies hat wahrlich nichts mit fehlendem Einfühlungsvermögen etc. zu tun. Es ist eben so wie es ist. Und trotzdem bin ich mir nicht sicher, ob ich das alles x mal erklären will.

Jetzt, wo alle Therapien beendet sind, soll/muß wieder alles normal sein. Man "sieht" ja schließlich nichts mehr. Ich bin ein anderer Mensch, zeige das auch, man erlebt mich anders und doch bekomme ich oft ratlose Blicke deswegen. Das macht mich ärgerlich und wütend. Will man mich nicht verstehen? Kann man es nicht? Ist es zuviel verlangt? Ich bin nicht mehr die Frau, die ich vorher war und die will ich auch irgendwie gar nicht mehr sein. Ach, ich kann das alles schwer in Worte fassen :oops:


Was möchte ich eigentlich? Ich möchte verstanden werden, mit meinen Ängsten, die mich einschränken!! Sie werden nie wieder gehen, mich bis zum Ende begleiten. Ich möchte sie im täglichem zusammen leben nicht ausklammern müssen. Krebs ist nicht nur der Befall körperlicher Teile, Organe!

Krebs ist der Angriff auf unser Fundament, frisst sich in die Seele!


Ich möchte auch verstanden werden, ohne mich zu erklären. Diese Krankheit soll nicht meine Seele beherrschen, doch das ist ein langer, schwieriger Weg.

LG Claudia

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"Geh du voran", sagte die Seele zum Körper, "denn auf mich hört 'sie' ja nicht".
"In Ordnung", sagte der Körper, "ich werde krank werden, dann hat 'sie' Zeit für dich".


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 Betreff des Beitrags: Re: Ängste benennen...
BeitragVerfasst: 26. Apr 2010 09:53 

Ich lebe im "HIER" und "JETZT" was mir sehr wichtig ist, ich lebe noch und ich habe zur mir selbst, meiner Krankheit ein gutes Gefühl. Bange nicht vor der Nachsorge, ich war letzte Woche beim Onkologen und hole mir die Ergebnisse morgen ab, wenn ich beim Gynäkologen bin. Sollte ich nun seit 1 Woche zittern, wegen dem Befund "NEIN* weil wir es nicht ändern können, was auf uns, durch diese Krankheit zukommt. Wir können lernen damit umzugehen, so positiv wie es für jeden Einzelnen von uns möglich ist und niemals den Glauben an uns selbst verlieren!

Wir sollten das Gleichgewicht, Seele, Körper, Geist wieder finden und uns nicht verrückt machen mit Angst, Angst-Gedanken und durch diese Gedanken negatives anziehen. Stimmt das Gleichgewicht nicht überein, leidet unser gesamtes Lebenssystem - hoffe ihr versteht, wie ich es meine.

Es gibt diese Zeilen, die möchte ich euch nicht vorenthalten, da soviel Wahrheit darin steckt.

„Achte auf Deine Gedanken, denn sie werden Deine Worte. Achte auf Deine Worte, denn sie werden Deine Gefühle. Achte auf Deine Gefühle, denn sie werden Dein Verhalten. Achte auf Deine Verhaltensweisen, denn sie werden Deine Gewohnheiten. Achte auf Deine Gewohnheiten, denn sie werden Dein Charakter. Achte auf Deinen Charakter, denn er wird Dein Schicksal. Achte auf Dein Schicksal, indem Du jetzt auf Deine Gedanken achtest.“

Dies wünsche ich euch allen von Herzen!! Bild

Ich wünsche euch "ARME"
die euch halten, wenn es euch schlecht geht.

Ich wünsche euch "OHREN"
die euch zuhören, wenn euch alles bis zum Halse steht.

Ich wünsche euch "HÄNDE"
die euch über die Wange streichen um euch aufzumuntern.

Ich wünsche euch "AUGEN" die euch in eurer vollen Schönheit
bewundern.

Ich wünsche euch "den MUT", jeden Schritt nach vorne zu setzen.

Ich wünsche euch "die RUHE", auch mal zu entspannen und nicht zu hetzen.

Ich wünsche euch "die GELASSENHEIT", gegebene Dinge einfach so zu akzeptieren.

Ich wünsche euch "die STÄRKE", niemals die Hoffnung zu verlieren.

Ich wünsche euch "die ZUVERSICHT", immer das Gute in allem zu sehen.

Ich wünsche euch "die KRAFT", stets wieder aufzustehen.

Alles Liebe euch!

LG Alejandra


  
 
 Betreff des Beitrags: Re: Ängste benennen...
BeitragVerfasst: 26. Apr 2010 10:00 
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Hallo,
@Claudia:
Jetzt, wo alle Therapien beendet sind, soll/muß wieder alles normal sein. Man "sieht" ja schließlich nichts mehr. Ich bin ein anderer Mensch, zeige das auch, man erlebt mich anders und doch bekomme ich oft ratlose Blicke deswegen. Das macht mich ärgerlich und wütend. Will man mich nicht verstehen? Kann man es nicht? Ist es zuviel verlangt? Ich bin nicht mehr die Frau, die ich vorher war und die will ich auch irgendwie gar nicht mehr sein. Ach, ich kann das alles schwer in Worte fassen :oops:

Das kann ich so gut nachvollziehen. Meine Umgebung scheint auch auf Normalzustand zu schalten. Und, wenn ich dann mal auf die Frage: Wie geht´s dir?, antworte "nicht- so-gut", kommt meist: Das sieht man dir aber gar nicht an. Das kommt dann so ein bißchen wie ein Lob ´rüber.
LG Amelie


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 Betreff des Beitrags: Re: Ängste benennen...
BeitragVerfasst: 26. Apr 2010 10:17 
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Hallo Amelie, genau so ist es. Schön, daß man mich versteht.

Bin aber auch bei Alejandra...schöner Text...denke ja auch immer: Gedanken erschaffen die Realität. Deshalb versuche ich auch positiv zu denken und wenig an meine Ängste zu denken.

LG Claudia

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