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 Betreff des Beitrags: Amputation trotz Frühstadium sinnvoll?
BeitragVerfasst: 2. Nov 2014 00:26 
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Hallo, bin relativ neu hier und habe eine Frage: Da meine Schwester mit 45 Jahren an BK gestorben ist und meine Oma auch, habe ich jetzt natürlich auch große Angst.Habe Krebs im Frühstadium einen guten abgegrenzten Tumor und noch keine Metas im Körper.Am 13.11. habe ich OP Termin.Frage mich ob es sinnvoll ist, das "schlechte" zu entfernen und ständig Angst zu haben es könnte wieder was kommen.Oder ob man sich für beidseitige Amputation entscheidet.Ich denke was raus ist, kann nicht schlecht werden.Und man läuft nicht ständig mit Angst herum, hoffentlich kommt nicht wieder was.

Catherine


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 Betreff des Beitrags: Re: Amputation trotz Frühstadium sinnvoll?
BeitragVerfasst: 2. Nov 2014 00:35 
Administratorin
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Liebe Catherine,

in deiner Familie kommt BK offenbar gehäuft vor. Hast du dir mal überlegt, eine genetische Untersuchung machen zu lassen? Solltest du einen für BK relevanten Gendefekt haben, wäre eine (evtl. beidseitige) Ablatio zu überlegen. Allerdings dauert so eine Analyse recht lange (ich wartete über ein halbes Jahr auf das Resultat, das glücklicherweise negativ ausfiel).

Bei einem gut abgegrenzten Tumor (G1) im Frühstadium würde ich eigentlich für eine brusterhaltende OP plädieren. Sprich doch nochmals mit deinen Ärzt/innen darüber!

_________________
Herzliche Grüsse von Katarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Amputation trotz Frühstadium sinnvoll?
BeitragVerfasst: 2. Nov 2014 00:37 
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liebe catherine, ich verstehe deine angst. aber, ich denke, dass du erstmal mit den äörzten bereden musst, ob du einen gentest machen kannst oder solltest. ich denke, wenn du genträgerin bist, wäre diese eine überlegung wert, sonst aber nicht. selbst wenn deine schwester som früh erktrankt ist und gestorben ist, heißt das ja nicht, dass erstens ihre erkrankung genetisch bedingt war, noch, dass es bei dir so ist. nichts überstürzen!

ich verstehe dich aber gut, denn die traurigen erlebnisse bewirken eine große sensibilität.
bei frauen ohne genetischen defekt ist meines wissens eine entfernung der brust NICHT empfohlen und bringt keinen vorteil. und du darfst nicht vergessen, dass es ja auch eine große OP ist, die - hoffentlich - nicht nötig ist!

ich weiß jetzt nicht, wie alt bist du?
hast du bereits tumordaten bezüglich hormonabhägigkeit, grading (G) und ki 67 (zellteilungsrate)?

es ist ja auch jetzt nicht deine brust das schlechte, sondern es sind nur weniger zellen, die die fiesen (sorry) arschlöcher sind!

alles liebe an dich!

ilse

PS.: ich bin genträgerin, meine familie und ich wurden getestet, wir haben leider die BRCA 1 mutation.


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 Betreff des Beitrags: Re: Amputation trotz Frühstadium sinnvoll?
BeitragVerfasst: 2. Nov 2014 00:49 
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Beiträge: 13
Wohnort: BERLIN
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Danke, für die schnellen Antworten.Weiß noch nicht alle Details von dem Tumor, ist nicht schnellwachsend ( 3%), denke das ich alles andere nach der OP erfahre.War vor 3 Monaten zur Humangenetischen Beratung, wegen Gentest.Wird nicht gemacht, da müsste noch ein Familienmitglied( z.B. Nichte) an BK erkranken, dann würde es übernommen werden.Danke aber für den Tip, da ich vor 3 Monaten zur Zeit der Beratung noch kein BK hatte wäre das vielleicht eine gute Option.werde ich mal im Krankenhaus ansprechen, diese Möglichkeit.
Catherine


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 Betreff des Beitrags: Re: Amputation trotz Frühstadium sinnvoll?
BeitragVerfasst: 17. Nov 2014 03:50 
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Registriert: 06.2014
Beiträge: 760
Wohnort: FRIESLAND
Geschlecht: weiblich
MOIN
suche alle info zusammen. rede mit dem facharzt.
mit dem hausarzt.
und wenn du dich denn für die ablatio entscheidest,so informiiere dich über op techniken und überlege ob du überhaupt brüste operativ willst.
es geht ohne sie,aber sie sind sehr stark mit der frau verbunden,mehr als man glaubt.
zur info ich bin oben ohne beidseitig. li. wegen krebs,re.weil sie hingen total und die tumore beide genetisch waren,beide dieselbe krebsstufe,einstufung der gefählichkeit.
die menschen akzeptieren eine frau auch ohne busen,bei mir zumindest,!


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