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AutorNachricht
 Betreff des Beitrags: Re: Fasten vor Chemo?
BeitragVerfasst: 29. Apr 2017 22:11 
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Ich habe an anderer Stelle schon erklärt: meine Freundin ist noch frisch mit ihrer Diagnose und auch, wenn ich es ihr schon mehrfach und nachdrücklich sehr ans Herz gelegt habe sich selbst hier einzufinden - noch jedenfalls hat sie es nicht getan und ich, die ich Brustkrebs hatte vor langer Zeit, recherchiere (mit eurer Hilfe!) ein bisschen für sie.
Dabei war ich über das Fasten "gestolpert". Inzwischen habe ich rausgefunden: Eine Ärztin (Frau Jänsch oä) aus dem Immanuel Krankenhaus in Berlin hat die Fastenstudien begleitet (bzw tut es noch) und ich weiß von einer Frau mit Brustkrebs, die dort (unnachgefragt) dazu informiert und das Fasten vor Chemo (ich glaube 3 Tage) zur Option gestellt wurde und die sich dort allgemein, ganz aktuell, sehr gut beraten/betreut fühlt.
Das reicht aber sicher nicht für eine allgemeine Empfehlung. :rollingeyes:
Falls das Fastenthema aber mal jemanden interessiert teile ich, was ich dazu noch rausfinde, hier wieder mit.
Von der Kopf-Kühlhaube wurde dieser Frau übrigens abgeraten.
Die Wechsel und Widersprüche in den individuell jeweils von Therapeuten und "Experten" erteilten verschiedenen Ratschlägen sind wirklich eine Zumutung. Da ich Betroffene mit Erfahrung als die wirklichen Experten ansehe, ist der Austausch über solche Dinge in einem Forum wie diesem hier, äußerst hilfreich! Danke für eure rege Beteiligung an meinen (vielleicht kurios anmutenden) Fragen, noch dazu nicht für mich selbst!

Kennt ihr das Buch: Krebszellen mögen keine Himbeeren?
DAS hat diese Frau auch empfohlen, sowie zu Singen. Wenigstens ein Lied am Tag :yahoo:
Bei Letzterem bin ich allerdings ganz sicher, dass es absolut nicht schädlich ist. Ich habe tatsächlich kurz nach meiner Diagnose im Chor zu singen angefangen und tue das bis heute. Das war ein Teil meiner "Krankheitsbe- oder verarbeitung" und kann ich von ganzem Herzen weiter empfehlen.
Solidarische Grüße an euch alle,
Anne

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Anne alias pusere
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 Betreff des Beitrags: Re: Fasten vor Chemo?
BeitragVerfasst: 30. Apr 2017 04:19 
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ich hatte 99 den ersten krebs bk,also 16 jahre habe ich auch rum ,nur es kamen mehere von diesen TIEREN.


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 Betreff des Beitrags: Re: Fasten vor Chemo?
BeitragVerfasst: 1. Mai 2017 19:13 
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Anne alias pusere
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 Betreff des Beitrags: Re: Fasten vor Chemo?
BeitragVerfasst: 1. Mai 2017 22:42 
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Fasten finde ich sowieso schon gut, allerdings ich hatte keine Chemo und kann diesbezüglich nichts dazu beitragen.
Ich versuche jedes Jahr eine Fastenwoche im Frühjahr einzulegen. Derzeit schaffe ich es nicht, die Zahngeschichte nervt und zum Fasten brauche ich Ruhe.
Es wird auch mal eine kurze oder ein lange Woche daraus, je nachdem, wie ich mich fühle. Eine komplettreinigung sozusagen. Ich lasse vorher und nachher mein Blut testen, und es freut mich jedes mal zusehen, welch Erfolg das bringt. Nicht etwa die Gewichtsabnahme, sondern das allgemeine Wohlfühlen.
Aber es kommt auf den richtigen Zeitraum an. Ich kann nicht sagen, in zwei/drei oder vier Wochen mach ich die Fastenwoche, ich entscheide nach meinen befinden zwei Tage zuvor.

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Liebe Grüße moni 💖

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 Betreff des Beitrags: Re: Fasten vor Chemo?
BeitragVerfasst: 6. Mai 2017 19:54 
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Ich habe eben einen Film von 2011 der im September 2013 auf Arte geigt wurde gesehen (Freundin hat mir CD-Rom geliehen). Titel: Heilen durch Fasten.
Er beginnt bei sowjetischen Fastenforschungen von vor 60 Jahren, zeigt eine Fastenklinik in Überlingen wo nach Dr Buchinger gefastet wird, berichtet über eine eigene Fastenabteilung an der Berliner Charite und beklagt mangelnde Forschungsgelder zu Themen, mit denen sich nichts verdienen lässt! Meist ging es um Rheumatismus, Diabetes und Bluthochdruckforschungen.
Es geht dann um einen französischen Forscher namens Yvon le Maho der Kaiserpinguine, die "Meisterfaster" sind, beforscht, wie sich das Fasten im Organismus genau auswirkt und der die gleichen Ergebnisse dann auch bei Ratten feststellt. Die Hypothese: Fasten reaktiviert uralte Reflexe die im Gedächtnis der Zellen gespeichert, im genetischen Code festgelegt sind. Er widerlegt die viel verbreiteten Thesen, dass Fasten (unter Einhaltung bestimmter Grenzen (!) ) gefährlich sei. Wenn die Ergebnisse mit irgendeinem Medikament erreicht worden wären (statt mit Fasten), ist er sicher, hätte ihm finanziell Tür und Tor offen gestanden...
Der international renommierte Biologe Valter Longo, Gerontologe an der University of Southern California in LA widmet sich den Folgen des steigenden Alters (wie zB Alzheimer aber auch Krebs) und macht, weil Mangel offenbar gesünder ist als Überfluss, schließlich Fastenforschungen mit der Fragestellung: Könnte Fasten vor Schadstoffen schützen (zB auch gg Chemo). Da er dann in mehreren Versuchen mit krebskranken Mäusen (eine Gruppe normal ernährt, eine Gruppe hatte 49 Std gefastet) denen er dann hohe Dosen Chemo verabreicht hat feststellte, dass die nprmal ernährten starke Nebenwirkungen hatten und auch starben wohingegen die, die gefastet hatten sich trotz Chemo normal benahmen, rief das die (amerikanische) Presse auf den Plan und im Norris Comprehensive Cancer Center LA (wo jährlich 200 klinische Studien laufen) startete Krebsforscherin Tanya Dorff eine Studie zum Thema Wirkung bzw Nebenwirkungen durch Chemo bei vorherigem wenige Tage Fasten. Dort herrscht keine Geldknappheit für solche Studien. Auch ein Onkologe David Quinn wird interviewt. Diese Forschungen würden wohl einige Zeit in Anspruch nehmen....
Eine interviewte Frau mit frischer (nicht näher spezifizierter) Brustkrebsdiagnose, die davon gehört hat, kein Veto ihrer Onkologin gekriegt hat und sich auf eigene Faust für Fasten vor ihren Chemos entschied, berichtet, dass sie die ersten beiden Chemos sehr gut vertrug, aus irgendwelchen Gründen dann von Onkologin geraten bekam damit aufzuhören, also vor Chemo 3 u 4 nicht fastete und sie ganz schlecht vertrug und dann bei Chemo 5 u 6 wieder fastete und diese wieder gut vertrug. Das überzeugte mich nun am ganzen Film am wenigsten, da ich - nicht zuletzt aus diesem Forum - weiß, dass die Chemos im allgemeinen und aus unerfindlichen Gründen auch von derselben Person bei gleicher Substanz sehr unterschiedlich vertragen werden.
Da inzwischen 2017 ist, denke ich, dass man mit diesen Infos - bei weitergehendem Interesse - rausfinden kann zu welchen Ergebnissen man inzwischen dort gekommen ist...
Ganz uninteressant klingt es jedenfalls nicht, finde ich!
Liebe Grüße an alle, die sich mit diesem Thema hier beschäftigt hatten und Danke dafür,
Anne

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 Betreff des Beitrags: Re: Fasten vor Chemo?
BeitragVerfasst: 6. Mai 2017 20:02 
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Noch kurzer Nachtrag zur Erklärung:
Dadurch, dass (unfreiwillige) Mangel-/Fastenzeiten evolutionär normal waren hat die Zelle quasi eingebaute Eigen-Schutzmechanismen die sie durch Fasten reaktiviert. Die Krebszelle habe diese Mechanismen (als Neuerscheinung und daher ohne evolutionäre Erfahrung) nicht!
So etwa habe ich das verstanden, allerdings bin ich komplette Laiin und dies ist meine Zusammenfassung so wie ich es verstanden und im Gedächtnis habe (ohne Gewähr für exakte Richtigkeit).

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 Betreff des Beitrags: Re: Fasten vor Chemo?
BeitragVerfasst: 7. Mai 2017 10:55 
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oh,welche arbeit das war. du hast viel und lang erklärt.
denkst du nun anders darüber,übers fasten vor der chemo ? mich hat das as erfahrung nicht überzeugt,mich.


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