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 Betreff des Beitrags: Re: Epigenetik, und die Frage ob Krebs vererbar ist....
BeitragVerfasst: 7. Apr 2013 17:35 
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Rotraut, bei solchen Aussagen wie von deiner Bekannten werd ich ja immer zynisch: Wenn die Lebensqualität von jemandem von Zucker, Weißmehl und Alkohol abhängt dann hat derjenige wohl sonst nichts wichtigeres und lebenswerteres in seinem Leben, ein armer Tropf xx41

Was bedeutet "Schisselaweng"?

LG, Flora


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 Betreff des Beitrags: Re: Epigenetik, und die Frage ob Krebs vererbar ist....
BeitragVerfasst: 7. Apr 2013 17:41 
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Für Flora

mit einer gewissen Leichtigkeit - ohne großen Tiefgang - einfach so aus dem Bauch heraus oder aus dem Handgelenk

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Liebe Grüße
Traudel



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 Betreff des Beitrags: Re: Epigenetik, und die Frage ob Krebs vererbar ist....
BeitragVerfasst: 7. Apr 2013 17:50 
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nessy hat geschrieben:
Für Flora

mit einer gewissen Leichtigkeit - ohne großen Tiefgang - einfach so aus dem Bauch heraus oder aus dem Handgelenk




ganz genau das heißt es liebe Flora, kann es sein, dass SCHISSELAWENG ein norddeutscher Begriff ist?


(Die Dame von gestern, ja das sehe ich genau wie du und wenn ich da nicht mehr eingeladen werde, können sie mich am POPO.........)
Ach Mensch Leute, gerade bin ich so froh, weil es Umata/Manuela schon besser geht und sie morgen nach Hause kann! smixx34 smixx34 smixx34 .

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 Betreff des Beitrags: Re: Epigenetik, und die Frage ob Krebs vererbar ist....
BeitragVerfasst: 7. Apr 2013 17:50 
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Danke dir, liebe nessy x039x

Tante Edith sieht jetzt erst Rotrauts Antwort. Hm, also hier in Bayern hab ich es noch nicht gehört x039x


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 Betreff des Beitrags: Re: Epigenetik, und die Frage ob Krebs vererbar ist....
BeitragVerfasst: 7. Apr 2013 18:01 
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Liebe Rotraut,

bei mir ist der Beginn der Karriere nicht 19 Monate, sondern fast 19 Jahre her. Da nimmt der Krebs ein wenig von seinem Schrecken.

Ich habe zu Anfang auch Angst gehabt, isst du das Richtige, machst du das Richtige. Ich war total verunsichert.

Inzwischen lebe ich fast normal. Ja, ich kaufe Biokost. Aber eigentlich nicht nur meinetwegen. Ich mag es nicht, wenn Tiere gequält werden, nur weil ich billig einkaufen möchte. Aber es gibt genug Menschen, die sich Bio nicht leisten können. Ich kann es, und ich tue es.

Im Laufe der Erkrankung sieht man vieles gelassener, und man wird auch älter. Viele Menschen in meinem Alter sind schon tot und hatten keinen Krebs. Da kann ich doch glücklich darüber sein, wie es mir geht. Mir geht es gut, ich habe keine Schmerzen, manchmal ein paar Zipperlein (wer hat die nicht?). Sonst fühle ich mich gut.

Lasst uns das Leben genießen und zwar so, wie jede es möchte.

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Liebe Grüße

otti

Was immer du tun kannst oder wovon du träumst -fang damit an!
Mut hat Genie, Kraft und Zauber in sich.

J.W.v.Goethe

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 Betreff des Beitrags: Re: Epigenetik, und die Frage ob Krebs vererbar ist....
BeitragVerfasst: 7. Apr 2013 18:13 
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Zitat:
Ich werde auch künftig aus dem Schisselaweng entscheiden oder wenn ich gerade meine, das es nötig ist, sehr genau auf mich achten aber mich sicherlich nicht kasteien, denn das würde mich dermassen einschränken, das mir die Lebensqualität flöten gehen würde.


Rotraut, genau so sprichst du mir aus der Seele. Bei allem was wir tun nicht unsere persönliche Lebensqualität verlieren.
Mir bringt es bedeutend mehr mich mit meiner Tochter und Freundinnen hinzusetzen, um zu Basteln, gemeinsam zu Lachen und einfach den Moment zu genießen. Ist für mich besser als Medizin und Ratgeber-Bücher. Auch wenn dies Verhalten bei manch einen auf Unverständnis stoßen wird, so ist es jetzt und hier für mich richtig

smilie_love_011

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Herzliche Grüße
Birgit

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 Betreff des Beitrags: Re: Epigenetik, und die Frage ob Krebs vererbar ist....
BeitragVerfasst: 7. Apr 2013 22:16 
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Entschuldige Schäfchen, dass ich es gewagt habe hier mein Verhalten, mein Wohlgefühl oder was immer ich tue zu äußern. Leider hat mir bisher niemand gesagt, dass ich das nicht darf. Danke für deine Information, ich werde versuchen mich daran zu halten

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Herzliche Grüße
Birgit

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 Betreff des Beitrags: Re: Epigenetik, und die Frage ob Krebs vererbar ist....
BeitragVerfasst: 7. Apr 2013 23:03 
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Ja, das "Schisselaweng" hat mich auch angelacht - Rotraut? Klärst du uns auf? ;-)

Ich glaube zwar nicht, dass sich der Krebs als solcher vererbt - aber die Veranlagung dazu eben schon! Wenn unsere Gene die Augen- und Haarfarbe, Figur, Begabungen usw. bestimmen, dann sicher auch Schwachstellen, die im ungünstigen Fall zu Krebs, Herzleiden oder anderen Krankheiten führen. Oder auch zu einer Neigung, Unfälle zu erleiden.

Natürlich kommt es auch darauf an, wie wir leben; aber das tut es in vielerlei Hinsicht! Mein Schwiegervater hat sein Leben lang "Brissagos" geraucht (eine Art Zigarillo - stinkt bestialisch, finde ich) und täglich Alkohol getrunken; er war jähzornig, lebte mit seiner Frau und fünf Kindern mitten in der Stadt in einer 3-Zimmerwohnung und hatte einen Knochenjob. Das war zweifellos hochprozentiger Stress ... und er ist mit 97 Jahren während seines Mittagsschlafs satt und zufrieden gestorben.

Meine Mutter dagegen ist in einer wohlhabenden Arztfamilie aufgewachsen und hatte, seit ich denken kann, auf gesunde Ernährung sowie ausreichend Bewegung geachtet. Sie war intelligent, warmherzig und in spiritueller Hinsicht auf unterschiedlichsten Wegen unterwegs. Sie hatte BK, war fettleibig, herz- und nierenkrank und psychisch instabil (sie war Psychologin!); sie starb mit nicht einmal 76 Jahren an einem geplatzten Aneurysma.

Nur schon diese zwei Beispiele aus meiner nächsten Umgebung zeigen: Abgesehen von der geerbten Konstitution und einem "gesunden", zuträglichen Lebensstil gibt es auch noch so etwas wie Schicksal. Wir können es zwar beeinflussen, aber wir wissen nicht, wie genau sich unser Leben dadurch verändert. Und wir können nie wissen, wie es herausgekommen wäre, wenn wir da oder dort eine andere Richtung eingeschlagen hätten.

Es ist meiner Meinung nach wichtig und richtig, dass auf allen erdenklichen Ebenen geforscht wird, nicht nur was Krankheiten, sondern auch was unsere Lebensumstände überhaupt betrifft! Auch die Forschung über die Ursachen von (Brust-)Krebs finde ich spannend. Was mich manchmal stutzig macht, ist die Verbissenheit, mit der einzelne Forscher (welcher Richtung auch immer) ihre "Erkenntnisse" propagieren. Wir meinen heute so viele Dinge zu wissen, natürlich wissenschaftlich belegt, und irgendwann findet ein Forscher heraus, dass doch alles ganz anders ist!

Die Halbwertzeit wissenschaftlich erwiesener Forschungsergebnisse kommt mir heutzutage jedenfalls ziemlich kurz vor. Daraus könnte man zwar auf die rasanten Fortschritte der wissenschaftlichen Arbeit schliessen. Diese Fortschritte scheinen mir aber manchmal vor allem rasante Schritte von uns fort zu sein - wir verlieren uns in allen möglichen Theorien, die irgendwann von anderen Wissenschaftlern widerlegt werden.

Meine Weltsicht ist vielleicht ziemlich unausgegoren und hält wissenschaftlichen Standards vermutlich nicht stand; denn ich versuche, meine durch den Krebs erschütterte innere Sicherheit nicht von "Dos and Don'ts" wissenschaftlicher Vorgaben abhängig zu machen. Im Zusammenhang mit meinem Brustkrebs ist es mir wichtig, vertrauen zu können - nicht irgendwelchen Krebsforschern (deren Arbeit wichtig ist und die ich schätze), sondern meiner Hausärztin, meiner Gynäkologin, meiner Onkologin, dem Pflegepersonal. Alles Fachfrauen, die mich mit meinen Fragen und Zweifeln ernst nehmen, die das Beste für mich im Sinn haben und die mir wirklich helfen wollen!

Ich gestalte mein Leben so, dass mir unter den gegebenen Umständen möglichst wohl ist. Ich nehme mir von der Schulmedizin OP, Chemo- und Strahlentherapie, von der Alternativmedizin u.a. Misteltherapie und bestimmte Massagetechniken. Statt "klassischer" Psychotherapie gönne ich mir Biografie-Arbeit mit einer ausgewiesenen Therapeutin, usw.usf. Ich denke, viele von uns nehmen sich von den verschiedenen "Angeboten" das, was zu ihnen passt.

Einmal mehr sage ich, dass es den einzig wahren Umgang mit Krebs nicht gibt! Ich finde es gut, dass Jule und Doris hier auch umstrittene Ansätze zur Diskussion stellen. Weiterhin gilt: Was auch immer für eine von uns gut ist und ihr gut tut, ist für sie richtig; auch wenn es oberflächlich betrachtet vielleicht der "Weg des geringsten Widerstands" ist. Das Leben mit/nach/trotz Krebs ist in jedem Fall eine Herausforderung und niemals einfach!

Herzliche Grüsse,

Katarina

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Herzliche Grüsse von Katarina

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 Betreff des Beitrags: Re: Epigenetik, und die Frage ob Krebs vererbar ist....
BeitragVerfasst: 7. Apr 2013 23:27 
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Hallo ihr Lieben,

meine Schwiegermutter 93 Jahre und ihr Bruder 106 Jahre, sind in einer schmuddelígen Stadt in der ehemaligen DDR groß geworden und haben auch sehr schwere Berufe gehabt --- sie sind Fit wie ein Turnschuh

Wir, meine Eltern, meine Schwester und ich, sind in einer tollen Umgebung aufgewachsen, mitten im Grünen mit Wald und Teich, die Ernährung war gesund (das was man heute mit dem Begriff BIO benennt) mein Vater hat schwer gearbeitet und meine Mutti mußte nie in ihrem Leben arbeiten, sie war ein Töchterchen aus Höherem Hause Lol (heut lacht man über diesen Ausdruck).
Sie starb nach 4 Wochen, sehr friedlich, es war bei ihr Krebs im ganzen Körper diagnostiziert worden und es konnte niemand sagen, welcher Körperteil zuerst befallen war.

Also finde ich, daß man doch nicht sagen kann, daß es am Umfeld liegt.

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liebe Grüße ... Ruth

-- Ich gebe die Hoffnung niemals auf, und eines Tages sage ich : Ich bin Krebsfrei --

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 Betreff des Beitrags: Re: Epigenetik, und die Frage ob Krebs vererbar ist....
BeitragVerfasst: 8. Apr 2013 07:09 
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Liebe Otti,
Lasst uns das Leben genießen und zwar so, wie jede es möchte. so wollen wir das machen, genau so!



Liebe Katarina,

Schisselaweng heißt bei uns "aus dem Handgelenk, nach Bauchgefühl" so in der Art.

Und Ich glaube zwar nicht, dass sich der Krebs als solcher vererbt - aber die Veranlagung dazu eben schon! Wenn unsere Gene die Augen- und Haarfarbe, Figur, Begabungen usw. bestimmen, dann sicher auch Schwachstellen, die im ungünstigen Fall zu Krebs, Herzleiden oder anderen Krankheiten führen. Oder auch zu einer Neigung, Unfälle zu erleiden. That´s it


Liebe Grüße von Rotraut

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